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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wer (be)lehrte Jesus/Jeshua ?



Victor
16.01.2007, 18:45
Aus meinem thread - Todesurteil vollstreckt: Saddam Hussein stirbt am Galgen.


Wie lehrte Jeshua? Vergib uns, wie wir vergeben ...
Gruss Alef

Jeshua/Jesus, war als 12jähriger mit seinen Eltern nach Jerusalem gereist und klammheimlich, als diese wieder abreisten, im Tempel bei den Lehrern geblieben.

Lukas 2,46 -47:
. . . nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel sitzend mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuhörte und sie fragte.

Es erstaunten aber alle, die ihn hörten, über seinen Verstand und seine Antworten.


Um Lehrer derart zu erstaunen, bedarf es aber sehr großer Weisheit.

Wer (be)lehrte Jesus/Jeshua?

Sein (Zieh)Vater war "nur" ein Zimmermann. Wäre der so gelehrt gewesen, seinem Sohnemann alles das beizubringen, wäre er doch sicher ein Rabbi gewesen, gell?

Weiter - als seine Eltern ihn nach drei Tagen endlich im Tempel gefunden hatten:

Lukas 2, 48-49:

. . . entsetzten sie sich; und seine Mutter sprach zu ihm: Kind, warum hast du uns das getan?
Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht.

Und er sprach zu ihnen: Was habt ihr mich gesucht? Wußtet ihr nicht, daß ich sein muß in dem, was meines Vaters ist?


Was sagt Jesus/Jeshua? Wußtet ihr nicht, daß ich sein muß in dem, was meines Vaters ist?

Gehörte denn dem Josef der Tempel? Den hatte doch einst König Salomo dem Gott Israels bauen lassen, oder?

Victor

JC-Freak
23.01.2007, 00:14
Halleluja!

Fisch
23.01.2007, 05:21
Sorry lieber Victor ich verstehe wirklich nicht was du uns damit sagen möchtest. Vielleicht liegt es an der frühen Uhrzeit oder dass ich noch keinen Kaffee hatte..lach :P

Könntest du mir sagen auf was du hinaus willst.

Herzlichen Dank Victor
Shalom Fischi

Shomer
23.01.2007, 05:44
Joh 6: 42 ...und sprachen: Ist dieser nicht Jesus, Josephs Sohn, des Vater und Mutter wir kennen? Wie spricht er denn: Ich bin vom Himmel gekommen?

Mat 22:41-46
41 Da nun die Pharisäer beieinander waren, fragte sie Jesus
42 und sprach: Wie dünkt euch um Christus? wes Sohn ist er? Sie sprachen: Davids.
43 Er sprach zu ihnen: Wie nennt ihn denn David im Geist einen Herrn, da er sagt:
44 "Der HERR hat gesagt zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis daß ich lege deine Feinde zum Schemel deiner Füße"?
45 So nun David ihn einen Herrn nennt, wie ist er denn sein Sohn?
46 Und niemand konnte ihm ein Wort antworten, und wagte auch niemand von dem Tage an hinfort, ihn zu fragen.

Samu
23.01.2007, 11:03
Zumindest zitierte Jesus sehr oft andere Rabbinen, woher er das wohl hatte?

Ach was für ein Thema, zum wievielten male schon?

Samu

Shomer
23.01.2007, 14:09
Zumindest zitierte Jesus sehr oft andere Rabbinen, wo her er das wohl hatte?
Woher die anderen Rabbinen wohl ihre Erkenntnis hatten? Darf ich annehmen, dass sie dieselbe Erkenntnisquelle hatten, JAHWEH nämlich, von dem letztlich alle Erkenntnis kommt? Ich kann mir schlecht vorstellen, dass Jeshua Menschenlehre akzeptiert hätte - die Gefahr, auf Irrlehre hereinzufallen wäre zu gross gewesen - bei den vielen Messiassen Anno dazumal?!

Sogar der Hohepriester Kaiphas weissagte, weil er in dem Jahr Hoherpriester war - und er weissagte, dass Jeshua für das Volk sterben solle. Also war er ein Träger des Ruach, selbst dann, wenn gewisse christliche Kreise ihm dies absprechen würden. Jeshua sagte aber auch, dass er sein Leben zur Erlösung für viele geben würde. Hatte Jeshua diese Erkenntnis nun von Kaiphas? Ich möchte es bezweifeln.

LG, Shomer

Samu
23.01.2007, 14:50
Jepp Shomer! So ist das wohl mit dem Ruach! :D

Samu

Shomer
24.01.2007, 15:06
...glaube, ich müsste da mal etwas differenzieren:

JAHWEH... von dem letztlich alle Erkenntnis kommt
Jeshua machte gewissen Rabbinen den Vorwurf, den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen zu haben und Paulus äussert sich über die "fälschlich sogenannte Erkenntis". Im Garten Eden gab es auch einen Baum der Erkenntnis dessen Frucht die Erkenntnis des Guten und Bösen war. Diese Erkenntnis kommt natürlich nicht von dem HEILIGEN - das schliesst sich gegenseitig aus. Ich meine mit dieser Erkenntnis ausschliesslich die Erkenntnis der Wahrheit durch den Ruach HaKodesh.

Samu
24.01.2007, 16:41
Natürlich Shomer, ohne Ruach, da mag zwar so manche menschliche Weisheit raus kommen, doch bekanntlich ist eine solche Weisheit genau so sterblich wie wir Menschen.

Doch wie auch bekannt ist, ist der Ruach kein "Fremdwort" im Judentum! Auch er ist dort Basis, allerdings nicht überall und bei jedem! Das ist auch wahr!

Samu

Rafi
03.02.2007, 21:32
zu der Frage im Titel dieses Threads habe ich nur eine einfache Gegenfrage

Muss man einen Allwissenden lehren?

Fisch
04.02.2007, 07:14
Muss man einen Allwissenden lehren?

Hi Rafi

schön, dass wieder hier bist, ich hab nun zwei Fragen an dich.

- Ist Jesus denn für dich ein Allwissender gewesen?
- Ist er heute für dich noch Allwissender?

LG
Fischi

Rafi
04.02.2007, 16:36
Hey Fisch
Ist Jesus ein Allwissender gewesen?
Nun... Jesus ist Gottes Sohn, Jesus ist Gott (wenn jemand ein Problem mit der Dreieinichkeit hatt, bitte in einem andern Thread...)
Warum nun sollte Gott nicht allwissend sein?
Wäre er nicht allwissend und allmächtig was für einen Sinn hätte dass mein Glauben? Gott wäre kein Gott wenn er das nicht wär.

Gut, Gott ist Mensch geworden. Aber hat er deswegen seine allwissenheit verloren? Wie kommt es dann dass er wusste, dass Judas ihn verrät, dass Petrus ihn verleugnet und vorallem dass er mit 12 um einiges weiser war als ein ganzer Tempel voll mit alten Pharisäern, die ihr ganzes Leben lang nur in der Schrift studierten und Gott suchten?

Ich hoff ich irr mich jetzt nicht, aber ich lese in der ganzen Bibel nicht ein einziges mal dass Jesus in der Schrift las. Wenn ich jetzt der Tatsache ins Auge schau dass er mit rund 30 am Kreuz hing und mir sein Wissen über die Schrift anschau dann hätt er jede Minute die er lebte vor der Schrift verbringen müssen, um an dieses Wissen zu gelangen.
komisch dass ich davon nix in der Bibel lese... un vorallem dass er dann ncoh geug Zeit hatte Wunder zu tun und so...


Jetzt hab ich genauso 2 Gegenfragen...

- Warum sollte Jesus nicht allwissend gewesen sein?
- Muss man einen allwissenden etwas lehren?

Samu
04.02.2007, 16:55
Oh, oh Rafi, ich sag jetzt mal nix weiter als dass du mal dringend nachlesen solltest! Ganz dringend!!!

So z.B. ob Jesus in den Schriften las und ob er alles wusste! Ich glaube du würdest staunen!

Noch ein Satz, Jesus sagte mal von sich selbst: Was nennst du mich gut, es gibt nur einen der gut ist - nämlich Gott! War Jesus ein Schitzo?


Samu

Samu
04.02.2007, 16:57
Nachtrag, wenn Jesus Jude war, was ich aus deinen Worten echt nicht herauslesen kann, dann war er in der Schule, dass war Pflicht! Und seine Eltern waren Pflichtbewusst! Kann man auch nachlesen - letzteres!

Samu

Rafi
04.02.2007, 17:27
herrschte damals schon Schulflicht? Na... ich glaub ich hätt in Geschichte mal besser aufpassen sollen...

wie gesagt hab ich keine Stelle im Kopf, in der Jesus die Schrift studiert... jedenfalls nicht aus dem stehgreif... aber wofür hab ich eine der besten bibelsoftwares auf dem Rechner? mal suchen...
hm... ich find auf die schnelle da keine stelle. Aber wenn du sagst dass ich staunen würde dann bin ich doch sicher, dass du mir eine stelle nennen kannst, in der Jesus in der Schrift liest...


Noch ein Satz, Jesus sagte mal von sich selbst: Was nennst du mich gut, es gibt nur einen der gut ist - nämlich Gott! War Jesus ein Schitzo?
hm... wie gesagt in einem andern Thread können wir über die Dreieinichkeit reden.

anonym002
04.02.2007, 19:00
Da das Eingangszitat von mir ist, wenn auch von der Aussage anders hingestellt (denn dort ging es ums vergeben, wie wir vergeben sollen... ), so melde ich mich doch auch mal zum Thema.


Wenn Jeshuas ein Rabbi war, was ja an manchen Schriftstellen zur Aussage kommt, hatte er eine entsprechende Hochschule absolviert. Und dass es diese gab, ist ja unbestritten.

Schon im Kindesalter wurden in der Torah und den Überlieferungen unterrichtet, das schon seit ca. 150 Jahren v. Chr.. Die Torah war das Schulbuch (Lehrbuch) der Kinder, da wurden sie schon in die Weisheiten Gottes eingeführt. Da wurde lesen und Schreiben gelernt. Nach der Rückführung aus Babylon entstand ja das Schriftgelehrtentum, und daraus wiederum die Schulbildung der Kinder. Also eine sehr fortschrittliche und soziale Kultur.


Dazu kommt noch die Erziehung der Eltern, welche wahrscheinlich wesentlich ausgeprägter ist als bei uns so allgemein üblich. Da gab es diesen Stress und Ablenkung wie PC noch nicht. Es war Aufgabe der Eltern und nicht der Gemeinde in einer Kinderstunde, die Kinder in allem zu unterrichten, in Lehre und auch in der Tradition.


Dazu kommt noch, wie es auch heute ist, es gibt da begabte Kinder, und solche, die noch begabter sind. Das hat nicht mit einer Stellung des Vaters von Jeshua zu tun, denn ein Zimmermann, das war ein anspruchsvolles Gewerbe.


Ein Prophet hatte die Kenntnisse Gottes, nicht gelehrt, sondern von Gott selber. Ja, und Jeshau sagte wirklich selber, dass er nicht alles weiss.


Es steht noch lange nicht alles in der Bibel, aber es war schon so.


Gruss Alef

Rafi
04.02.2007, 19:35
Ja, und Jeshau sagte wirklich selber, dass er nicht alles weiss.



grml - nach der bibelstelle such ich noch immer...

anonym002
04.02.2007, 19:44
Mk 13,32

Von jenem Tag aber oder der Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel im Himmel, auch nicht der Sohn, sondern nur der Vater

Gruss Alef

Fisch
04.02.2007, 20:08
ich danke euch ihr lieben, dass ihr rafi die fragen schon beantwortet habt.
ihr wart ja richtig fleißig in der zeit als ich im godi war.

danke
fischi

Rafi
04.02.2007, 20:52
thx, alef

Samu
04.02.2007, 20:56
Habe alles mit Rafi besprochen! Deshalb Textlöschung von mir! Danke Rafi! :D

Samu

Victor
04.02.2007, 21:41
Da das Eingangszitat von mir ist, wenn auch von der Aussage anders hingestellt (denn dort ging es ums vergeben, wie wir vergeben sollen... ), so melde ich mich doch auch mal zum Thema.


Nein, Alef, nichts da, es ging mir nicht um das , was Jesus lehrte, sondern darum, dass er in so jungen Jahren schon lehrte. Das andere habe ich beläufig stehen lassen.

Wer belehrte also Jesus???

Es steht geschrieben:

. . . Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen:
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst tun, außer was er den Vater (Gott! ) tun sieht;
denn was der tut, das tut ebenso auch der Sohn. -Joh 5,19

Somit ist Jesus nicht nur in seines Vaters "Haus", dem Tempel, er kann nicht einmal anderes tun, als das, was er den Vater (Gott!) selber tun sieht.

Und die weisen Antworten hat er von Gott selber - meine Erkenntnis.

Damit ist Jesus für mich nicht jemand, der das Privileg hat, als Mensch bei Gott zu wohnen, sondern er ist für mich, wie für Milliarden anderer Christen auch, wahrhaftig Gottes Sohn.

Darauf wollte und will ich raus. ;)

Grüßle
Victor

Samu
05.02.2007, 01:01
EIN DANK AN GOTT!

Jeremia 1/4-10

4 Das Wort des Herrn erging an mich:
5 Noch ehe ich dich im Mutterleib formte, habe ich dich ausersehen, noch ehe du aus dem Mutterschoß hervorkamst, habe ich dich geheiligt, zum Propheten für die Völker habe ich dich bestimmt.
6 Da sagte ich: Ach, mein Gott und Herr, ich kann doch nicht reden, ich bin ja noch so jung.
7 Aber der Herr erwiderte mir: Sag nicht: Ich bin noch so jung. Wohin ich dich auch sende, dahin sollst du gehen, und was ich dir auftrage, das sollst du verkünden.
8 Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin mit dir, um dich zu retten - Spruch des Herrn.
9 Dann streckte der Herr seine Hand aus, berührte meinen Mund und sagte zu mir: Hiermit lege ich meine Worte in deinen Mund.
10 Sieh her! Am heutigen Tag setze ich dich über Völker und Reiche; du sollst ausreißen und niederreißen, vernichten und einreißen, aufbauen und einpflanzen.

Es ist richtig was Victor sagt! Der Sohn und die Söhne Gottes - hier als Beispiel Jeremia - sind ganz von Gott abhängig in ihrer Verkündigung! Sie sind Eigentum Gottes, Söhne des Höchsten!

Jesaja 43/ 1 - 3a: 1 Jetzt aber - so spricht der Herr, / der dich geschaffen hat, Jakob, / und der dich geformt hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich ausgelöst, / ich habe dich beim Namen gerufen, / du gehörst mir.
2 Wenn du durchs Wasser schreitest, bin ich bei dir, / wenn durch Ströme, dann reißen sie dich nicht fort. Wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt, / keine Flamme wird dich verbrennen.
3 Denn ich, der Herr, bin dein Gott, / ich, der Heilige Israels, bin dein Retter.

Gott der Vater Israels, der sein Volk erst geschaffen und dann geformt hat, der es liebt und schützt, welch ein unsagbares Geschenk! Wir alle sind seine Söhne und Töchter, er hat uns höchst persönlich geschaffen und im Mutterleib geformt! Welch Ehre durch den Schöpfer Israels!

Jesaja 44 1/ 1 - 91 Jetzt aber höre, Jakob, mein Knecht, / Israel, den ich erwählte.
2 So spricht der Herr, dein Schöpfer, / der dich im Mutterleib geformt hat, der dir hilft: Fürchte dich nicht, Jakob, mein Knecht, / du, Jeschurun, den ich erwählte.
3 Denn ich gieße Wasser auf den dürstenden Boden, / rieselnde Bäche auf das trockene Land. Ich gieße meinen Geist über deine Nachkommen aus / und meinen Segen über deine Kinder.
4 Dann sprossen sie auf wie das Schilfgras, / wie Weidenbäume an Wassergräben.
5 Der eine sagt: Ich gehöre dem Herrn. / Ein anderer benennt sich mit dem Namen Jakobs. Einer schreibt auf seine Hand: für den Herrn. / Ein anderer wird ehrenvoll mit dem Namen Israel benannt.
6 So spricht der Herr, Israels König, / sein Erlöser, der Herr der Heere: Ich bin der Erste, ich bin der Letzte, / außer mir gibt es keinen Gott.
7 Wer ist mir gleich? Er soll sich melden, / er tue es mir kund und beweise es mir. Wer hat von Anfang an die Zukunft verkündet? / Sie sollen uns sagen, was alles noch kommt.
8 Erschreckt nicht und fürchtet euch nicht! / Habe ich es euch nicht schon längst zu Gehör gebracht und verkündet? Ihr seid meine Zeugen: Gibt es einen Gott außer mir? / Es gibt keinen Fels außer mir, ich kenne keinen.

Ach wie wünschte ich, dass in Hebräisch wieder zu geben, diese unglaublich schöne Liebeserklärung Gottes zu seinen Töchtern und Söhnen! Denn die Fülle dieser so direkten und ganz persönlichen Ansprache, kommt leider nur schwerlich hier zur Geltung.

Ja Jeshua ist ein würdiger Sohn Gottes, ein Sohn des Allerhöchsten, der Gesalbte des Herrn!

Samu

Popcorn
05.02.2007, 07:08
Lieber Samu

Hier kann ich nur noch staunend und mit berührtem Herzen sagen: Danke Vater!

Shalom

Popcorn

märki
05.02.2007, 11:56
So lerne ich am besten, wenn ich es anhand der Bibel ausgelegt bekomme.

Danke Samu mein Bruder

märki

Shomer
07.02.2007, 18:44
herrschte damals schon Schulflicht?

Hallo rafi, diese Frage zeigt mir, dass Du die Evangelien nicht verstanden hast. Was meint denn samu hier mit "Schule" - dass kann doch sicher nicht eine dem Kultusministerium des Bundeslandes BaWü oder NRW unterstellte Schule gewesen sein. Nee, mein Lieber: das war eine "Judenschule" (auch bekannt als Synagoge)!

Jeshua war unter das Gesetz getan - unter welches, sicher nicht unter das Grundgesetz. Auch hier gilt die Torah, das Gesetz, dass durch Moses gegeben wurde. Ich kann heute nicht mehr anders, als mir Jeshua mit einer Kippa vorzustellen - und das ist wohl die realistischste Vorstellung. Die Idee vom christlichen Religionsgründer habe ich in einen schwarzen Sarg gesteckt und über Bord geworfen. Wer lehrte Jeshua? Sicherlich kein christlicher Theologe! Also lasse ich mich auch nicht von christlichen Theologen belehren, sondern suche die Wahrheit bei dem, der von sich mit Fug und Recht behaupten konnte, dass er die Wahrheit ist.

Aber da sind noch mehr Aussagen von Dir, die mir Zeigen, dass Du noch viel lernen musst, lernen wirst. Darin bin ich jedenfalls zuversichtlich.

LG vom Shomer

Gabriel2
07.02.2007, 19:26
ich möchte und muss auch noch viel lernen!

Möge der Herr mir dazu seine Gnade schenken !


Gabriel

poetry
07.02.2007, 20:47
Müssen wir nicht ALLE noch unendlich viel lernen???


Auch da bin ich zuversichtlich,
Poe

Ingo
20.01.2009, 07:42
EIN DANK AN GOTT!

Jeremia 1/4-10

4 Das Wort des Herrn erging an mich:
5 Noch ehe ich dich im Mutterleib formte, habe ich dich ausersehen, noch ehe du aus dem Mutterschoß hervorkamst, habe ich dich geheiligt, zum Propheten für die Völker habe ich dich bestimmt.
6 Da sagte ich: Ach, mein Gott und Herr, ich kann doch nicht reden, ich bin ja noch so jung.
7 Aber der Herr erwiderte mir: Sag nicht: Ich bin noch so jung. Wohin ich dich auch sende, dahin sollst du gehen, und was ich dir auftrage, das sollst du verkünden.
8 Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin mit dir, um dich zu retten - Spruch des Herrn.
9 Dann streckte der Herr seine Hand aus, berührte meinen Mund und sagte zu mir: Hiermit lege ich meine Worte in deinen Mund.
10 Sieh her! Am heutigen Tag setze ich dich über Völker und Reiche; du sollst ausreißen und niederreißen, vernichten und einreißen, aufbauen und einpflanzen.

Es ist richtig was Victor sagt! Der Sohn und die Söhne Gottes - hier als Beispiel Jeremia - sind ganz von Gott abhängig in ihrer Verkündigung! Sie sind Eigentum Gottes, Söhne des Höchsten!

Jesaja 43/ 1 - 3a: 1 Jetzt aber - so spricht der Herr, / der dich geschaffen hat, Jakob, / und der dich geformt hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich ausgelöst, / ich habe dich beim Namen gerufen, / du gehörst mir.
2 Wenn du durchs Wasser schreitest, bin ich bei dir, / wenn durch Ströme, dann reißen sie dich nicht fort. Wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt, / keine Flamme wird dich verbrennen.
3 Denn ich, der Herr, bin dein Gott, / ich, der Heilige Israels, bin dein Retter.

Gott der Vater Israels, der sein Volk erst geschaffen und dann geformt hat, der es liebt und schützt, welch ein unsagbares Geschenk! Wir alle sind seine Söhne und Töchter, er hat uns höchst persönlich geschaffen und im Mutterleib geformt! Welch Ehre durch den Schöpfer Israels!

Jesaja 44 1/ 1 - 91 Jetzt aber höre, Jakob, mein Knecht, / Israel, den ich erwählte.
2 So spricht der Herr, dein Schöpfer, / der dich im Mutterleib geformt hat, der dir hilft: Fürchte dich nicht, Jakob, mein Knecht, / du, Jeschurun, den ich erwählte.
3 Denn ich gieße Wasser auf den dürstenden Boden, / rieselnde Bäche auf das trockene Land. Ich gieße meinen Geist über deine Nachkommen aus / und meinen Segen über deine Kinder.
4 Dann sprossen sie auf wie das Schilfgras, / wie Weidenbäume an Wassergräben.
5 Der eine sagt: Ich gehöre dem Herrn. / Ein anderer benennt sich mit dem Namen Jakobs. Einer schreibt auf seine Hand: für den Herrn. / Ein anderer wird ehrenvoll mit dem Namen Israel benannt.
6 So spricht der Herr, Israels König, / sein Erlöser, der Herr der Heere: Ich bin der Erste, ich bin der Letzte, / außer mir gibt es keinen Gott.
7 Wer ist mir gleich? Er soll sich melden, / er tue es mir kund und beweise es mir. Wer hat von Anfang an die Zukunft verkündet? / Sie sollen uns sagen, was alles noch kommt.
8 Erschreckt nicht und fürchtet euch nicht! / Habe ich es euch nicht schon längst zu Gehör gebracht und verkündet? Ihr seid meine Zeugen: Gibt es einen Gott außer mir? / Es gibt keinen Fels außer mir, ich kenne keinen.


Ach wie wünschte ich, dass in Hebräisch wieder zu geben, diese unglaublich schöne Liebeserklärung Gottes zu seinen Töchtern und Söhnen! Denn die Fülle dieser so direkten und ganz persönlichen Ansprache, kommt leider nur schwerlich hier zur Geltung.

Ja Jeshua ist ein würdiger Sohn Gottes, ein Sohn des Allerhöchsten, der Gesalbte des Herrn!

Samu

Ach, wie sehr wünschte ich mir nun einmal mehr, ich könnte fließend Hebräisch sprechen und lesen....

Shalom
von Ingo

Origenes
22.01.2009, 09:47
Da ich, wie manche mittlerweile wissen, eine Sichtweise und einen Glauben habe, der von einer anderen Seite versucht, das "Große Ganze" zu betrachten, möchte ich zu dieser Frage gerne auch einen Beitrag leisten. Ich glaube, dass JESUS im Kontakt mit den Geschöpfen GOTTES stand, die ich auch unter dem Begriff "gute Geisterwelt GOTTES" kenne...doch nicht von Anfang an. J. Greber wurde mit folgenden Worten von einem Geist GOTTES dazu belehrt:

"JESU erste Erkenntnis seiner GOTTESSOHNSCHAFT
Der Zeitpunkt, an dem Johannes der Täufer öffentlich als Bußprediger auftrat, sollte auch für CHRISTUS von entscheidender Wichtigkeit werden. Denn bis dahin wusste ER noch nicht, dass ER der verheißene MESSIAS war. Als ER jedoch Johannes aufsuchte und dieser IHN der Volksmenge als das LAMM GOTTES vorstellte, das die Sünde der Welt hinweg nehmen solle, da erkannte ER, wer ER war und erhielt sofort auch von GOTT selbst die Bestätigung: ‘DU bist MEIN geliebter SOHN; an DIR habe ICH mein Wohlgefallen. ’ Jetzt war der Augenblick gekommen, wo auch die Geisterwelt GOTTES CHRISTUS über SEINE Lebensaufgabe aufklärte. Es wurde IHM gesagt, dass ER der höchste der geschaffenen Geister, der erst geborene SOHN GOTTES sei. ER wurde belehrt, dass ER die Wahrheiten GOTTES zu verkünden habe, dass ER gegenüber den Angriffen Satans standhaft bleiben müsse, dass Satan in seinem Kampfe gegen IHN bis zum Äußersten gehen und IHN in den Kreuzestod hinein treiben werde, wie es von den Propheten vorausgesagt worden war. Worin jedoch der endgültige Sieg über Satan bestand, erfuhr CHRISTUS erst, als SEIN GEIST sich im Kreuzestod vom irdischen Leib getrennt hatte. Die Hölle erkannte CHRISTUS als den SOHN und GESANDTEN GOTTES, der die Menschheit durch SEINE Lehre zu GOTT führen und für die Wahrheit zu sterben bereit sein solle. Der wirkliche Zusammenhang zwischen dem Kreuzestod CHRISTI und einem Sieg über die Hölle war auch Satan nicht bekannt. Hätte er die Wahrheit darüber gewusst, so würde er CHRISTUS weder versucht, noch SEINEN Tod herbeigeführt haben. So aber wollte er CHRISTUS, den er bloß als einen Künder der Wahrheit erkannte, möglichst bald unschädlich machen. Sofern es ihm nicht gelang, CHRISTUS zum Abfall von GOTT zu bringen, hoffte er seiner Wirksamkeit als Wahrheitskünder dadurch ein Ende machen zu können, dass er IHM das schimpfliche Los eines Kreuzestodes bereitete. Satan rechnete damit, dass die Lehre eines ‘Gehängten’ bei den Menschen schnell abgetan sei. Denn diese mussten erwarten, dass ein GOTTESSOHN, als den sich CHRISTUS ausgab, soviel Macht von GOTT erhalten werde, dass er einen schmählichen Tod von seiten SEINER Feinde verhindern könne. War ER dazu nicht imstande, dann war mit SEINEM Tode auch SEINE Lehre gerichtet. Das war die Berechnung, die Satan sich gemacht hatte.[...]"

An vielen Stellen des Buches wird weiter beschrieben, dass und wie JESUS in Kontakt mit der "Geisterwelt" trat und wie IHM die Lehren des VATERS zugeführt wurden. Dazu heißt es an anderer Stelle:
"ER wird nicht müde, immer wieder zu betonen, dass ER nichts aus sich selbst vermöge, nichts aus sich selbst rede, keine wunderbaren Werke aus sich selbst vollbringen könne. Der VATER ist es, der IHN beauftragt hat. Der VATER ist es, von dem er alle Wahrheit empfangen hat. Der VATER ist es, der IHM die Kraft gibt, Kranke zu heilen und Tote zu erwecken. Alles tut ER so, wie der VATER es will, und zu der Stunde, die der VATER dazu bestimmt hat."
Nach heutigen Gesichtspunkten könnte man sagen, dass JESUS die höchste Form der Medialität inne hatte...


GOTT zum Gruß!

Zeuge
22.01.2009, 10:33
Was sagte Gott zu Josua?
"Über dieses Gesetzbuch sollst du immer reden und Tag und Nacht darüber nachsinnen, damit du darauf achtest, genau so zu handeln, wie darin geschrieben steht. Dann wirst du auf deinem Weg Glück und Erfolg haben." (Jos. 1:8.)

Und im Psalm lesen wir:
"Wie lieb ist mir deine Weisung; ich sinne über sie nach den ganzen Tag.
Dein Gebot macht mich weiser als all meine Feinde; denn immer ist es nahe.
Ich wurde klüger als meine Lehrer; denn über deine Vorschriften sinne ich nach.
Mehr Einsicht habe ich als die Alten; denn ich beachte deine Befehle.
Von jedem bösen Weg halte ich meinen Fuß zurück; denn ich will dein Wort befolgen.
Ich weiche nicht ab von deinen Entscheiden, du hast mich ja selbst unterwiesen.
Wie köstlich ist für meinen Gaumen deine Verheißung, süßer als Honig für meinen Mund.
Aus deinen Befehlen gewinne ich Einsicht, darum hasse ich alle Pfade der Lüge." (Ps. 119:97-104.)

Wenn wir dann noch den 45-en Psalm nehmen:
"Dein Thron, du Göttlicher, steht für immer und ewig; das Zepter deiner Herrschaft ist ein gerechtes Zepter.
Du liebst das Recht und haßt das Unrecht, darum hat Gott, dein Gott, dich gesalbt mit dem Öl der Freude wie keinen deiner Gefährten." (Ps. 45:7,8.)

dann wissen wir wie und von wem Jesus gelernt hat.

Aber diese Lernmetode ist nicht ausschließlich für ihn vorbehalten. Jeder von uns kann genau so lernen (wenn wir es natürlich wollen).

Ragamuffin
22.01.2009, 12:20
Die eltern haben ihn belehrt.

absalom
22.01.2009, 12:27
Und mit Sicherheit auch Rabbinen, was leicht an der Zitierung durch Jesus der Selben belegbar ist.

Absalom

Ragamuffin
22.01.2009, 13:02
Ja stimmt. Ich denke aber das grundsätzliche hat er von den eltern mitbekommen.