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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wahrheits-/Lügenmerkmale



herold
12.01.2009, 15:11
hallo zusammen
nur ein zitat dazu:

Zum Nachdenken:



Wenn der Teufel einen Irrtum zum Markte führen will, spannt er die Wahrheit davor.

C. H. Spurgeon

anonym002
12.01.2009, 16:40
Oder:


Wenn der Teufel einen Irrtum zum Markte führen will, spannt er die Dogmatik vor.


Lehit Alef

Fisch
12.01.2009, 17:10
oder:


Wenn der Mensch seinen Irrtum nicht eingestehen will, dann spannt er den Teufel davor.

anonym002
12.01.2009, 17:13
lol dagah ;)

Alef

Kerzenlicht
12.01.2009, 17:27
Wenn der Teufel einen Irrtum zum Markte führen will, spannt er die Wahrheit davor.

C. H. Spurgeon

Ich denke nicht, dass sich der Teufel irrt, dazu weiß er zu viel. er ist ein Lügner. Natürlich ist er geschickt genug, seine Lügen in einem Geschenkkarton aus Wahrheit anzubieten. Den Karton wirft man weg, die Lüge behält man.

Ein paar Lügen kann man zusammenfassen:

Lüge 1:
Der Glaube an das Sühnopfer Christi ist eine törichte, von den Ahnen überlieferte Hoffnung.

Lüge 2:
Niemand kann die Zukunft vorhersagen.

Lüge 3:
Niemand kann wissen, dass es einen Christus gibt.

Lüge 4:
Der Glaube an die Vergebung der Sünden entstammt einem verwirrten Sinn. Dieser verwirrte Sinn entstammt alten Überlieferungen, die dazu verführen an Dinge zu glauben, die nicht so sind.

Lüge 5
Es gibt kein Sühnopfer und es ergehe jedem Menschen seinen Fähigkeiten und Begabungen entsprechend. Jeder gewinne seiner kraft entsprechend und was ein jeder tue, ist kein Verbrechen.

Das kann man natürlich noch viel diffiziler, heimtückischer und spitzfindiger ausdrücken. Eben je nach Begabung.

Etwa so:

Religion war ein Ersatz für wissenschaftliche Erkenntnis in der Zeit der Antike. In vielen alten Schriften wurden uns die Glaubensvorstellungen jener Zeit überliefert. Diese Menschen hofften auf einen Christus, der sie von ihrem schlechten Gewissen befreien und ewiges Leben schenken würde. Diesen Christus glaubte man in Jesus von Nazareth zu sehen, von dem berichtet wird, dass er am Kreuz starb. sein tatsächlicher Tod wurde nie bewiesen. Daher muss man die Mythen um diesen Jesus durchaus kritisch betrachten zumal es eine Auferstehung - streng wissenschaftlich betrachtet - nicht geben kann.

Wer auf dem Boden der Tatsachen bleibt wird erkennen, dass ein jeder die Möglichkeit besitzt, aus sich selbst etwas zu machen und gemäß seinen Fähigkeiten ein gutes und erfülltes Leben zu führen. Wir brauchen uns keine Sorgen wegen sogenannter Sünden zu machen. Das alles sind anerzogene Verhaltensmuster, die uns in unserem gesellschaftlichen Umfeld anerzogen wurden. Es gibt nichts gutes oder schlechtes, es sei denn in unseren Köpfen. Was gemacht werden kann, kann gemacht werden.

luxdei
13.01.2009, 09:59
Der hinterhältigste Trick Satans war es, Menschen dazu zu bringen, daß ihre Meinung die letzte und absolute Wahrheit sei.

Kerzenlicht
13.01.2009, 17:24
Der hinterhältigste Trick Satans war es, Menschen dazu zu bringen, daß ihre Meinung die letzte und absolute Wahrheit sei.

hm, 1+1=2. Kann man das widerlegen? Wer meint, jeder hätte seine eigene Wahrheit und es gäbe keine absolute Wahrheit, der stellt alles in Frage. Und wer alles in Frage stellt, der macht den Zweifel zum Sport. Wer seine Hand in eine Flamme hält, verbrennt sich. Daran braucht man nicht zweifeln, das kann man mit Gewissheit sagen. Und so ist es auch mit vielen anderen Dingen, auch mit Gott.

Ich glaube, es gibt einen Unterschied zwischen Starrsinnigkeit und das gelassene Aussprechen einer Wahrheit, die man anderen nicht einfach mal so überstülpt.

Isaak
14.01.2009, 18:48
... Wenn der Teufel einen Irrtum zum Markte führen will, spannt er die Wahrheit davor. ...

Wenn, wer auch immer, an den Teufel glaubt, dem kann man keine Wahrheit anspannen, aber mit ihm auf den Markte gehen, wo es vieles gibt zu sehen, was einen belustigen kann.

"Kommen sie her, kommen sie rann, hier werden sie betrogen, genau so wie neben an!" (lach)


… 1+1=2. Kann man das widerlegen? …

Kann man sehr wohl widerlegen, denn Mathematik steht zur Relation zu Materie und dessen Energie und kann nicht philosophisch gehandhabt werden.

Somit ist zum Beispiel:

1 Wassertropfen + 1 Wassertropfen = 1 Wassertropfen, oder Zwei, oder Drei, je nach dem ... (lach)

oder:

1 Unendlichkeit - 1 Unendlichkeit = 1 Unendlichkeit, oder Nichts und das ist auch Unendlich ... (so lustig lachend)

aber:

1 an G"tt Glaubender * 1 an G"tt Glaubender = unzählige sich widersprechende Wahrheiten, wofon nur eine, oder keine wahr ist, oder alle ... (jodel)

Shalom
Isaak

Kerzenlicht
14.01.2009, 20:17
Kann man sehr wohl widerlegen, denn Mathematik steht zur Relation zu Materie und dessen Energie und kann nicht philosophisch gehandhabt werden.
Shalom
Isaak

Und 1 Apfel + 1 Banane = 1 Obstsalat, Du Schelm. Wenn ich Dir mal 10 Euro wechseln soll, bekommst Du von mir 7 Euro zurück, weil meine kriminelle Energie in Relation zu Deinem Geld steht.

Es geht mir auch nicht um Philosophie, da ich Religion nicht als Philosophie betrachte, sondern als eine tatsächliche Gott-Mensch Beziehung.

Isaak
14.01.2009, 21:33
Nun lieber Kerzenlicht,

da hast du scheinbar noch nicht mit einem Juden Geld gewechselt! (lach)

Ich hätte dir eine 5 Euro Note gezeigt und diese so geschickt gefaltet, dass du zwei davon gesehen hättest und wäre recht zufrieden mit deinen sieben Euro. Hättest du dies bemerkt, dann würde ich mit dir über den Wert 0 anfangen zu diskutieren, davon sprechen wie wichtig es ist, ob eine 0 vor oder hinter einer 5 steht und erklärte dir, dass du mir nun noch 43 Euro schuldest.

lehit
Isaak

Ragamuffin
15.01.2009, 08:39
Kann man sehr wohl widerlegen, denn Mathematik steht zur Relation zu Materie und dessen Energie und kann nicht philosophisch gehandhabt werden.

Somit ist zum Beispiel:

1 Wassertropfen + 1 Wassertropfen = 1 Wassertropfen, oder Zwei, oder Drei, je nach dem ... (lach)

oder:

1 Unendlichkeit - 1 Unendlichkeit = 1 Unendlichkeit, oder Nichts und das ist auch Unendlich ... (so lustig lachend)

aber:

1 an G"tt Glaubender * 1 an G"tt Glaubender = unzählige sich widersprechende Wahrheiten, wofon nur eine, oder keine wahr ist, oder alle ... (jodel)

Shalom
Isaak

Lieber Isaak,

da würfelst du doch einiges durcheinander.

Definieren wir 1 als ganze zahl.

Nehmen wir die lineare gleichung a+x=b

In Kerzenlichts gleichung sind a=x=1.

Also: 1+1=b.

Welche ganze zahl lässt sich mit b gleichsetzen? Wie lässt sich diese lineare gleichung auflösen? Mit irgend einer zahl? Nein, einzig und allein die ganze zahl 2 ist die gültige lösung.

Arithmetik hat nichts mit philosophie, energie oder die relation zur materie zu tun.

Zudem ist deine undenlichkeitsgleichung mathematisch falsch.

Unendlich - Unendlich = Undefiniert.

Deine antworten zu der gleichung sind spekulaitv, philosophisch oder belustigend. Haben aber mit mathematik nichts zu tun.

halbnomadin
15.01.2009, 09:48
Hallo,


1+1 kann 2 sein - wenn es sich ledigllich um natürliche ganze Zahlen ohne Einheiten handelt. Aber das ist eine von Menschen festgelegte Definition, die so ungefähr alle in unserer Welt tatsächlich vorkommenten Prozesse ausklammert.
Praktisch gesehen kommen Zahlen nicht um ihrer selbst vor, sondern beschreiben, wenn man von der reinen Mengenlehre absieht, meist ein Verhalten der Materie bzw. Energie um uns herum. Diese Materie/Energie hat eine Bewegungsrichtung, folgt physikalischen und chemischen Gesetzen. Meistens lässt sich das Verhalten nicht mehr innerhalb der natürlichen ganzen Zahlen beschreiben.

1+1 kann 0 sein (genaugenommen 0 bis 2), wenn es um Vektormathematik geht,

wenn man ein Kilo Steine und ein Kilo sand zusammenpackt, hat man 2 Kilo. Aber wenn man einen Kubikmeter Steine und einen Kubikmeter Sand mischt, hat man je nach Korngrößenverteilung viel weniger als 2 Kubikmeter.
Ebenso ergeben ein Liter Wasser und ein Liter Stroh 80 etwas weniger als 2 Liter Flüssigkeit.


Was "wahr" ist, hängt von den bekannten / definierten Rahmenbedingungen ab. Die Erkenntnis der "absoluten Wahrheit" setzt voraus, dass wirklich alle Parameter bekannt sind - und kein Mensch kann das. Wir können immer nur eine relative Wahrheit kennen, abhängig von unserem Standpunkt und unserer beschränkten Kenntnis der zugrunde liegenden Parameter.

Grüße
halbnomadin

anonym004
15.01.2009, 12:59
AHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH!!

Mathe!!!! böööööööööööööse Zahlen mit klauen und scharfen zähnen die einen auffressen *unterm tisch versteck*

&blinzel1

Kerzenlicht
15.01.2009, 13:14
Köstlich, eure Wertedefinitionen.&cool1

Also fangen wir 1. Klasse Grundschule an. 1 Apfel und 1 Apfel sind zwei Äpfel. Wenn ich mir in einen Obstladen 6 Äpfel kaufe, dann kann ich machen was ich will, es werden keine 7 daraus. Es sei denn ich lege einen dazu. Würden wir anfangen alles zu relativieren, dann gäbe es keine festen Werte mehr und wir könnten das gesamte Ingenieurwesen und alle Naturwissenschaften über Bord werfen und würden schlussendlich unsere eigene Existenz in Frage stellen. Selbst Gott wäre nur noch etwas Relatives und die Erde könnte heute rund und morgen eckig sein.

Ich denke, wir sollten mal wieder mit den Füßen auf den Boden kommen und die materielle Welt als das sehen, was sie ist: Materie, die gemäß ihrem eigenen Gesetz arbeitet und reagiert.

halbnomadin
15.01.2009, 17:28
nu ja, 1. Klasse Grundschule ist nun nicht gerade der optimale Maßstab, fürchte ich.


Mengenlehre ist ja ganz nett, aber wenn dann noch Physik und Chemie dazukommen und erst noch doofe Naturgesetze, wo es keine ganzen Summen mehr gibt...

Ich hab ne Ingenieurausbildung hinter mir, ich bin es gewöhnt, die Dinge relativ zu betrachten. Werte sind so fest wie der Maßstab, an dem sie gemessen werden - die Geschichte zeigt, dass sich das ganz schnell ändern kann. Am stabilsten scheinen Werte wie "Du sollst nicht töten" - tot oder nicht tot ist eine Feststellung, die sich lange nicht relativieren ließ - aber die Umsetzung klappt so schlecht wie immer.

Ich versuche eben, Gott als den Maßstab für meine Bewertung zu nehmen, nicht mich. Was mir zugegebenerweise nicht immer gelingt. Aber ich bin mir dessen bewußt, dass mein Weltbild auf einer sehr dünnen Datenbasis steht - das gilt für Zahlen und für Werte. Ich weiß nur einen verschwindend geringen Bruchteil dessen, was ich wissen müsste, um ein perfektes Verstehen zu ermöglichen. Ich weiß, dass die mir bekannten Daten oft wiedersprüchlich erscheinen und auch oft genug falsch sind und revidiert werden müssen. (Z.B. habe ich erst ziemlich spät erfahren, dass die Erde gar keine Kugel ist)


Im übrigen:http://www.zitate-online.de/thema/zweifel/seite1.html