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Was der Wind mir heut erzählt
Was der Wind mir heut erzählt,
was er mir ins Ohr gerauscht,
war an Worten sehr gewählt,
doch ein wenig aufgebauscht:
Ich hab Kraft, ich bin ein Held,
bin des Herbstes großer Meister,
bin gewieft, ich weiß, was zählt,
und mein Wirken wird noch dreister.
Hol die Nüsse von den Bäumen,
werf Kastanien auf den Weg,
sause zwischen Wolkenräumen,
Blätter werden weggefegt.
Manchmal streiche ich den Menschen
liebevoll durchs schöne Haar,
bin auch zärtlich, man darfs ahnen,
ach, ich bin so wunderbar.
Traudel Zölffel
Die Liebe des Herrn Christus ist immer
lebendig wie ein wehender Wind und
kräftig wie ein rauschender Strom.
Friedrich von Bodelschwingh
Liebe Balkonies,
bei uns im Norden pfeift ein kräftiger Wind
und weht den Regen gegen die Fensterscheiben.
Wie gut und gemütlich haben wir es in unserem Herbstgarten.
Einen frohen Tag wünsche ich euch.
Kira
Während ich noch in den Federn liege, ist unsere Kira schon immer ganz produktiv. Wieder so schöne Bilder und Texte.
Aber ich bin jetzt auch schon lang auf, hab sogar schon was geschafft.
Liebe Morgenrot, liebe Kira,
eines muss ich doch noch klar stellen: mein rotes Couch staubt nicht so arg, wenn man sich drauf setzt. Grins. :D
Ja, da waren nun doch schon einige von den Balkonies auch in Wirklichkeit drauf gesessen. Popcorn, du auch?
Liebe a-beate,
das klingt ja nicht so gut. Wie geht es dir denn heute????
Ich wünsch dir auch gute und baldige Besserung.
Und wie gehts eigentlich unserer lieben Gretel? Hast du immer noch Schmerzen?
Ich wünsch euch allen einen schönen Tag.
Lasst euch nicht vom trüben Wetter die Stimmung verderben!
Liebe Mirjamis - liebe Balkonies - liebe alle hier :P
Ja, Miramis, dein Sofa :P da durfte ich auch schon ich echt sitzen und ich erinnere mich noch wie wenns gestern gewesen wäre. Ich sehe dich noch auf dem Parkplatz als wir uns das erste mal sahen und ich erinnere mich an die Gespräche, an das Frühstück auf dem Balkon. Und ich erinnere mich gerne - sehr gerne!!
Ich werde morgen bis Montag 8. Oktober nochmals etwas Ferien machen. Ich lass es werden - wenn ich mag und Kraft habe werde ich hin und wieder online sein, wenn mir aber danach ist einfach Ruhe und Erholung zu haben, dann werde ich mir das auch gönnen.
Ich grüsse euch mit dem Psalm 113,5:
Wer ist wie der Herr, unsere Gott, der in solcher Höhe thront?
Ich glaube wenn ich darüber nachdenke, sind alle meine Urlaubstage ausgefüllt damit.
Liebe Grüsse
Eure Popcorn
Liebes Popcörnle,
auch ich erinnere mich gern an deinen Besuch bei mir. Es war richtig schön, mit dir zusammen zu sein. - Obwohl es schon über 1 Jahr her ist.
Ich wünsch dir ganz ganz schöne und erholsame Urlaubstage, in denen du wieder neue Kräfte sammeln kannst.
Deine Mirjamis
Einen wunderschönen Guten Abend !
Jetzt muss ich mich aber schnell zurück melden , bei euch ihr Lieben .
Bin vor 1 Stunde von Stuttgart zurück gekommen . Mit 2 Koleginnen waren wir dort auf einer Beerdigung , von einer Patientin von uns .
Auf der Hinfahrt haben wir uns so gründlich verfahren , dass wir zuspät zur Trauerfeier kamen. So waren wir froh , überhaupt noch gut gelandet zu sein . (War nur froh ,dass ich nicht am Steuer sein musste ).
Wünsche euch ein erholsames Wochenende ! Sehr lieb grüsst euch
mit einem herzlichen SHALOM , Gretel
Schalom liebe Perle
Schalom liebste Balkonis
Oh ja liebe Gretel, das glaube ich, dass du Froh warst nicht selber zu fahren. Wie geht es dir, sind Schmerzen endlich weg?
Eigentlich müsste ich ins Körbchen, leider sind meine Haare noch nicht trocken.
Morgenfrüh reisen wir nach Chur zum Geburtstag meiner Schwester und Schwager sie sind zusammen 125 Jahre Jung :14 Es gibt eine besondere Bahnfahrt nach xy lon keine Ahnung wohin auf jedenfall eine Partyfahrt!
Am Sonntag haben wir das 1. Gedächtnis vom verstorbenen Schwager und gleichzeitig der 70 Geburtstag der Witwe.
Danach bin ich dann Froh, wenn ich wieder etwas Ruhe habe.
Heute vor 6 Jahren hatte ich den ersten Herzinfarkt wauw wär hätte gedacht, dass ich noch so fit bin! Danke Jesus durfte ich doch noch so viel schönes erleben!
Nun wünsche ich euch ALLEN eine gesegnete Nacht in Jesu geborgenheit und Schutz
Hedy
Hallo ihr Lieben, Ihr seid grade erst umgezogen in' Herbstgarten und schon wieder auf Seite 4. :lol . Hab wenig Zeit, aber ich setz mich kurz zu Euch.
Gähn- -Ich hör Euch immer wieder gerne zu und nehme Anteil an den Erlebnissen. Seid gesegnet. Kerze winkt
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UND VIELE LIEBE GRÜSSE VON GRETEL
Liebe Perle
Fast könnte diese Bank vor unserem Häuschen stehen, genau solche Fenster und Riegel in dieser Farbe haben wir, ist wunderschön ein Haus in diesen Farben, ist heimelig.
Ich wünsche euch wunderschönes Wochenende.
Eure Popcorn
Schönen Urlaub liebe Popcorn
Wünsche Euch Allen ein gesegnetes Wochenende.
Liebe Kira werde dich weiter im Gebet tragen und in liebe an dich denken.
Natürlich bleibe ich auch mit meinen andern lieben Balkonis im Geist verbunden!
In Jesu liebe eure dankbare Hedy
Ein Herzensgebet
Herr, wenn ich einsam bin,
schaffe in mir ein frohes Herz,
das deine Gegenwart fühlt.
Herr, wenn ich erschöpft bin,
schaffe in mir ein zuverlässiges Herz,
das mich an den Sinn des Lebens erinnert.
Wenn ich leide,schaffe in mir ein geduldiges Herz,
das die Schwierigkeit schweigend erträgt.
Wenn ich versucht werde,
schaffe in mir ein festes Herz,
das gegen die Versuchung ankämpft
Wenn ich schuldig geworden bin,
schaffe ein in mir ein glaubendes Herz,
das deine Vergebung empfängt.
Wenn ich mit Wohlstand gesegnet bin,
schaffe in mir ein großzügiges Herz,
das deine Gaben mit Armen teilt.
Wenn ich mit anderen zusammen bin,
schaffe in mir ein mutiges Herz,
das sich nicht scheut,
ein Zeuge des Evangeliums zu sein.
Autor unbekannt
Schweigst du, so schweige aus Liebe;
sprichst du, so sprich aus Liebe;
tadelst du, so tadle aus Liebe;
schonst du, so schone aus Liebe!
Lass die Liebe in deinem Herzen wurzeln,
und es kann nur Gutes daraus hervorgehen!
Aurelius Augustinus
Vielen lieben Dank Fanny für das wunderschöne Gebet !!!
Möcht Euch einfach sagen, wie schön es ist, dass ihr hier bei uns seid
und Euch mit einem Blumenstrauß ganz herzlich grüßen.
Seid umarmt und der Herr segne Euch aus seinem Heiligtum !!!
Gabriel
Allen Balkonies wünsche ich einen schönen Samstag.
Liebe Hedy, habt ein erfülltes Wochenende. Danke für alles.
Liebe Gretel, wunderschöne Bilder hast du für uns ausgesucht.*freu*
Viele Grüße
Kira
Wen seh ich da - Gabriel - freu. :D
Geht es dir gut???
Hallo liebe Kerze,
schön, dich zu sehen. Ich hab dich schon vermisst.
Liebe Hedy,
dir wünsche ich heute einen wunderschönen Tag.
Auch allen anderen winke ich mal schnell ganz lieb zu.
Aufhören!
In einem Supermarkt hat sich vor einer Kasse eine Schlange gebildet. Eine ältere Dame bezahlt gerade ihre Waren. Hinter ihr warten eine junge Mutter mit ihrem kleinen Jungen und einem vollen Wagen. Der Junge schiebt voller Ungeduld und Übermut seinen Wagen der älteren Dame in die Beine.
Einmal übersieht es die Frau höflich. Der Junge macht weiter. Da sagt die Dame freundlich zu dem Jungen: "Kannst du das bitte lassen, das tut mir weh!" Der Junge hört nicht auf und schiebt den Wagen wieder und wieder gegen die Beine der Frau. Da wendet sich die Dame an die Mutter: "Könnten Sie ihrem Jungen bitte sagen, dass er damit aufhört?"
Die Mutter antwortet frech: "Mein Kind ist antiautoritär erzogen, es weiß alleine, wann es aufhören muss!" Die alte Dame ist sprachlos. Der Junge schiebt weiter den Wagen gegen die Frau. Die junge Mutter lächelt überlegen.
Hinter der Mutter steht ein Mann, der mit seinem Honigglas auch auf das Bezahlen wartet. In aller Ruhe schraubt der Mann das Glas auf und gießt der Mutter den flüssigen Honig über den Kopf und sagt unter dem Beifall der Umstehenden: "Ich bin auch antiautoritär erzogen!"
Das Verhalten des Jungen und der Mutter spiegelt einen Irrtum wider, der auch im Großen besteht: Wir meinen, wir wissen, wann wir aufhören sollen.
Der Bauch gehört uns, der Leib gehört uns, das Leben gehört uns, die Zeit gehört uns, das Geld gehört uns. Wir wissen, wann wir mit der Sünde aufhören müssen. Wann müssen wir aufhören mit Rüsten und Abtreiben, mit Humangenetik und künstlichen Menschen, mit Wirtschaftswachstum und Umweltbelastung?
Wir sind ohne Autorität erzogen. Wir wissen allein, wann wir aufhören müssen. Selbst mit dem Leben hören viele auf, wenn sie meinen, dass es keine Freude mehr machen kann. Aber das ist ein Irrtum. Wir brauchen für unser Leben Maße und Autoritäten, die über unseren kleinen Lusthorizont hinausreichen.
Gott möchte uns in seiner Liebe und Weisheit sagen, wann wir aufhören müssen, damit andere, wir selbst und die ganze Schöpfung nicht zu Schaden kommen. Ob wir noch auf-hören, auf Gott und seine Liebe hören können? Vielleicht gießt uns mal jemand ein Glas Honig über den Kopf, damit wir merken, dass es so nicht weitergeht.
"Neigt eure Ohren her und kommt zu mir! Höret, so werdet ihr leben!"
Jes. 55,3
Axel Kühner
aus "Überlebensgeschichten für jeden Tag"
Hallo zusammen!
Wieder ist eine Woche rum und ich besuche euch im Herbstgarten. Die vergangene woche war sehr anstrengend für mich da ich mir ne heftige Erkältung zugezogen habe die aber jetzt dann wieder auskuriert ist.
Ich möchte an dieser Stelle einfach mal danke sagen das ihr immer so treu für mich betet.
Liebe Grüße
Andrea
Es ist ganz schön kalt geworden in der letzten Zeit. Ich habe jetzt bei uns den ofen angemacht und genieße das knacken vom Holz und auch die Wäreme die aufsteigt. Nachher werde ich rausgehen und noch einen schönen Spatziergang im herbstlichen Wald machen.
Liebe Grüße
Andrea
http://img476.imageshack.us/img476/893/blume7jv4.gif Hallo!
Es ist wieder schön draußen geworden. Die Sonne scheint und die bunten Farben der Blätter sehen so voller Hoffnung aus. Es macht gar nicht, dass sie abfallen - auch auf dem Boden sehen sie sehr schön aus. Und da freut sich das Herz.
Vielleicht werde ich meinen Sohn überreden, obwohl er bisschen kränkelt, kleinen Spaziergang zu machen...
Das letzte Blatt am Baum schlug sich verzweifelt mit dem Herbstwind, der seinen Triumph endgültig machen wollte.
“Alle meine Brüder sind dir zum Opfer gefallen,“ sagte das Blatt.
„Sie wehrten sich kaum. Aber ich werde kämpfen!“
“Schaut euch das an!“; stürmte der Wind und riss das Blatt ab. „Wer bin ich, und wer ist dieses Laubzeug?
Ich habe den Baum endgültig entblättert!“
Aber der stärkste Sturm ist im Grunde schwächer als der schmächtigste Baum, solange der wurzelt. Das Treiben der Blätter im Herbstwind stellt
den Baum zwar in Frage. Doch welche Antwort, wenn der Baum dann im Frühling sein Blatt treibt!
''Was bedeutet mir der Schiffbruch, wenn GOTT der Ozean ist.“
Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende! http://img208.imageshack.us/img208/193/018sn2.gif
Die Weisheit der Bäume
Es wurde Herbst, und sie gingen durch raschelndes Laub.
Ihre Füße wühlten sich ein, und wie Kinder rollten sie sich in
den Blättern und bewarfen sich mit ihnen.
Er lag auf dem Rücken und blickte in die Eiche über sich.
Der Baum war fast nackt, und seine grauen Äste glänzten
matt. Er wusste, dass kein einziges Blatt am Baum bleiben
würde. Nur kahle Äste.
„Warum?“ fragte er. „Warum?“
„Das ist der Zyklus des Jahres.“
„Das ist mir zu wenig. Ich wehre mich gegen die Zerstörung
des Winters, gegen das Erfrieren, gegen das Vermodern im
Herbst.“
Still wiederholte sie: „Es ist der Zyklus“, und nach einer Pause
fügte sie hinzu: “Dieser Baum wächst nur, weil vor ihm Jahr-
tausende lang die Bäume ihre Blätter fallen ließen. Diese Blätter
sind nun zu Erde geworden und ermöglichen jetzt das Wachstum
dieses Baumes.“
In ihm widersetzte sich noch etwas, aber schon sprach sie
weiter. „Ich spüre schon die Herbststürme in der Luft. Es wird
nicht mehr lange dauern, bis sie wie Peitschen durch diese
Bäume fahren. Und wehe dem Baum, der den Reichtum seiner
Blätter behalten hat! Die Stürme werden ihn abbrechen oder
entwurzeln, und als Krüppel wird er zurückbleiben. Er muss die
Blätter loslassen, um weniger Angriffsfläche zu bieten. Das ist
die Weisheit der Bäume. Auch könnte er in der kalten Jahres-
zeit so viele Blätter nicht erhalten. Wenn alles friert, beschränkt
sich das Leben auf die einfachsten Funktionen, um zu überleben.
Das ist die Weisheit der Bäume.“
Langsam schmolz der Widerstand in ihm, und er dachte an den
Zyklus des Festhaltens und Loslassens in seinem Leben. Er
wusste, dass ihm nichts gehörte. Alles war nur vorläufig.
Aus: Ulrich Schaffer, Sammle mir Kiesel am Fluss, Herder 1998
Ich wünsche dir die zärtliche Ungeduld des Frühlings,
das milde Wachstum des Sommers,
die stille Reife des Herbstes
und die Weisheit des erhabenen Winters.
Irischer Segen
Hallo Ihr Lieben,
bei uns regnet es den ganzen Tag. Ist so ein richtiges Usselwetter!
Hatte aber genügend vorzubereiten. Leider bekam ich dann auch noch so richtig heftige Kreuzschmerzen. :(
Aber zur rechten Zeit war wieder eine gute Freundin da, die für mich weitergemacht hat und ich durfte aufs Sofa mich erholen. :D
Unser Gott schickt uns immer zur rechten Zeit die richtigen Leute.
Wünsche Euch allen ein schönes Wochenende
Liebe Grüße
Snocaf
Sprichwörter 19, 11,http://img47.im.funpic.de/images/1191093750.jpg
Einsicht macht den Menschen langmütig,
sein Ruhm ist es,
über Verfehlungen hinwegzugehen.
http://img146.imageshack.us/img146/5246/00009796iz5.gif
Guten Abend , meine lieben Freunde !
Obwohl ich heute frei hatte , habe ich erst jetzt Zeit , hier rein zu schauen .
Über Mittag habe ich bei meiner Freundin geholfen , da so viele
Gäste zum Mittagessen kamen.
Am Nachmittag kam Besuch , und am Abend stand das Telefon
nicht mehr still . Nun geniesse ich die Ruhe.....
Habt vielmals Dankeschön , für die herrlichen BLUMEN und BILDER und TEXTE .
Morgen werde ich auch wenig zu Hause sein ....
Der Herr segne euch , und beschenke euch aus seiner Fülle ,
für jeden -was er nötig hat -.
Mit einem grossen Shalom grüsst euch Gretel
http://i152.photobucket.com/albums/s...031107__4_.jpg
Ein glückliches Lebensjahr für Snocaf
Liebe Renate, zum Geburtstag wünsche ich dir ganz viel Segen.
Kira
Liebe Snocaf-Renate,
hoffentlich sind die Kreuzschmerzen wieder besser und du kannst heute so richtig feiern.
Ich wünsch dir alles Liebe und Gute und vor allem Gottes reichen Segen zu deinem Geburtstag.
Möge der Tag heute besonders schön für dich werden.
Liebe Grüße
Mirjamis
Guten Morgen,
das ist ja lieb von Euch! So früh schon so liebe Geburtstagsgrüße zu bekommen. :D
Guten morgen zusammen!
Habt ihr gut geschlafen? Ich schon! Heute gehe ich mal wieder in meine Gemeinde hier in Lörrach, fahre nämlich erst heute mittag wieder nach St.Peter.
Ich wünsche eucha llen einen gesegneten Sonntag!
Liebe Grüße
Andrea
Erntedankfest ist heute.
Wir haben so viel Grund zu danken: für Essen und Trinken, für Wohnung und Kleidung, für all die großen und kleinen Dinge, die unser Leben bereichern, dass wir sehen, hören, schmecken, riechen können usw.
Und es ist nicht selbstverständlich, dass wir jeden Tag satt werden, dass die Natur weitgehend vor Katastrophen verschont blieb und wieder reichlich geerntet werden kann.
Es ist nicht selbstverständlich, dass wir im Frieden leben.
Es wird so viel gejammert in unserem Land, und doch leben wir in einem der reichsten Länder der Erde.
Auch wenn manches im Sozialsystem rückläufig ist, sind wir doch weitgehend abgesichert. Kein Vergleich zum Großteil der anderen Länder.
Wenn wir zurück blicken auf vergangene Jahrhunderte - geht es uns da nicht richtig gut??? Es gibt so vieles, was das Leben heute erleichtert.
Ich könnte so weiter machen .....
Und es ist auch nicht selbstverständlich, dass ich jetzt in die Badewanne steigen kann. Ich werde es genießen.
Einen schönen Dank-Tag wünsche ich euch.
Danken
Es geht in der christlichen Gemeinschaft mit dem Danken, wie sonst im christlichen Leben.
Nur wer für das Geringe dankt, empfängt auch das Große.
Wir hindern Gott, uns die großen geistlichen Gaben, die er für uns bereit hat, zu schenken,
weil wir für die täglichen Gaben nicht danken.
Wir meinen, wir dürfen uns mit dem kleinen Maß uns geschenkter geistlicher Erkenntnis,
Erfahrung, Liebe nicht zufrieden geben und hätten immer nur begehrlich nach den großen
Gaben auszuschauen.
Wir beklagen uns dann darüber, dass es uns an der großen Gewissheit, an dem starken
Glauben, an der reichen Erfahrung fehle, die Gott doch anderen Christen geschenkt habe,
und wir halten diese Beschwerden für fromm.
Wir beten um die großen Dinge und vergessen, für die täglichen, kleinen (und doch
wahrhaftig nicht kleinen!) Gaben zu danken. Wie kann aber Gott dem Großes anvertrauen,
der das Geringe nicht dankbar aus seiner Hand nehmen will?
Dietrich Bonhoeffer
Herr, die Erde ist gesegnet
:lol:
1. Herr, die Erde ist gesegnet von dem Wohltun Deiner Hand;
Güt und Milde hat geregnet, Dein Geschenk bedeckt das Land:
Auf den Hügeln, in den Gründen ist Dein Segen ausgestreut;
Unser Warten ist gekrönet, unser Herz hast Du erfreut.
2. Aller Augen sind erhoben, Herr, auf Dich zu jeder Stund,
dass Du Speise gibst von oben und versorgest jeden Mund.
Und Du öffnest Deine Hände, Dein Vermögen wird nicht matt,
Deine Hilfe, Gab und Spende machet alle froh und satt.
3. Du gedenkst in Deiner Treue an Dein Wort zu Noahs Zeit,
dass Dich nimmermehr gereue Deiner Huld und Freundlichkeit;
und solang die Erde stehet, über der Dein Auge wacht,
soll nicht enden Saat und Ernte, Frost und Hitze, Tag und Nacht.
4. Gnädig hast Du ausgegossen Deines Überflusses Horn,
ließest Gras und Kräuter sprossen, ließest wachsen Frucht und Korn.
Mächtig hast Du abgewehret Schaden, Unfall und Gefahr;
und das Gut steht unversehret und gesegnet ist das Jahr.
5. Herr, wir haben solche Güte nicht verdient, die Du getan;
unser Wissen und Gemüte klagt uns vieler Sünden an:
Herr, verleih, dass Deine Gnade jetzt an unsre Seelen rührt,
dass der Reichtum Deiner Milde unser Herz zur Buße führt!
6. Hilf, dass wir dies Gut der Erden treu verwaltet immerfort!
Alles soll geheiligt werden durch Gebet und Gotteswort.
Alles, was wir Gutes wirken, ist gesät in Deinen Schoß,
und Du wirst die Ernte senden unaussprechlich reich und groß.
Text: Heinrich Puchta (1808-1858)
Melodie: O Durchbrecher aller Bande
EG 512
Bei uns wird in den Kirchen jedes Jahr am Erntedankfest dieses Lied gesungen:
Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land,
doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand:
der tut mit leisem Wehen sich mild und heimlich auf
und träuft, wenn heim wir gehen, Wuchs und Gedeihen drauf.
Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn,
drum dankt ihm, dankt, drum dankt ihm, dankt und hofft auf ihn!
Er sendet Tau und Regen und Sonn- und Mondenschein,
er wi ckelt seinen Segen gar zart und künstlich ein
und bringt ihn dann behende in unser Feld und Brot:
es geht durch unsre Hände, kommt aber her von Gott.
Alle gute Gabe .....
Was nah ist und was ferne, von Gott kommt alles her,
der Strohhalm und die Sterne, der Sperling und daa Meer.
Von ihm sind Büsch und Blätter und Korn und Obst von ihm,
das schöne Frühlingswetter und Schnee und Ungestüm.
Alle gute Gabe ....
Er lässt die Sonn aufgehen, er stellt des Mondes Lauf,
er lässt die Winde wehen und tut den Himmel auf.
Er schenkt uns so viel Freude, er macht uns frisch und rot,
er gibt den Kühen Weide und unsern Kindern Brot.
Alle gute Gabe ....
Matthias Claudius 1783
Nicht Ende, sondern Ernte.
Ein Bauer bestellt im Frühjahr seine Felder und bringt das kostbare Saatgut in die Erde. Alles Säen geschieht auf eine Ernte hin. Und wenn nach dem Sommer des Reifens und Wartens das Korn geschnitten, das Obst gepflückt und die Bodenfrüchte geerntet werden, sind das keine traurigen Tage.
Denn Wachsen und Reifen sind nicht das Ende, sondern die Ernte. Niemand weint, weil reife Früchte abgenommen werden, Getreide geschnitten und gemahlen wird. Früchte einbringen ist immer Anlass für ein frohes Erntefest.
Unser Leben ist ein Wachsen und Reifen. Dass es nach einem bunten Lebenssommer einmal Herbst wird und wir auf eine Ernte zugehen, ist eigentlich nicht traurig, wenn das Leben wie eine reife Frucht von Gott eingesammelt werden kann.
Nur eines wäre furchtbar, wenn es Herbst wird und es ist nichts gewachsen. Ein Herbst ohne Ernte und Früchte ist traurig. Ein Leben, das ausgereift von Gott zurückgenommen wird, das zur Frucht gewachsen und vollendet ist, ist erfüllte Zeit. Erntezeit. Freudenzeit. Dankeszeit. Lebenszeit.
"Denn was der Mensch sät, das wird er ernten. Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten! wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten!"
Gal. 6, 7f
Axel Kühner
aus "Überlebensgeschichten für jeden Tag"