hmmm, Pflanzen wurden nicht mit einer Nefesh (haben kein Blut) ausgestattet noch weniger mit einer Neschamah…
Alef
Druckbare Version
hmmm, Pflanzen wurden nicht mit einer Nefesh (haben kein Blut) ausgestattet noch weniger mit einer Neschamah…
Alef
Teil 4
3.Mose 17,11 Denn die Seele des Fleisches ist im Blut, und ich selbst habe es euch auf den Altar gegeben, Sühnung für eure Seelen zu erwirken. Denn das Blut ist es, das Sühnung tut durch die Seele <in ihm>.
Denn die Seele des Fleisches ist im Blute, und ich habe es für euch bestimmt auf den Altar, zu sühnen eure Seelen, denn das Blut selbst sühnt euch durch die Seele (Th. Zunz)
Denn die Seele des Fleisches ist im Blut, und habe Ich es euch darum dem Alter bestimmt, Sühne über eure Seelen zu erwirken; denn das Blut bedeutet: mit der Seele erwirkt man Sühne.(Hirsch)
כִּי (ki) denn
נֶפֶשׁ (nefesch) Seele, Lebenskraft, Wesen (לְנֶפֶשׁ חַיָּה eine lebende Seele, auch Tiere (1. Mo 1,30; 1. Mo2,7))
(Neschamah: Hauch, Odem, Seele, Geist)
הַבָּשָׂר (haBasar) das Fleisch, Haut, Mensch, Leiblichkeit, Tierwelt, als das vergängliche entgegengesetzt zum Ewigen, fleischlicher Arm bedeutet ohnmächtig im Handeln, am Fleisch beschneiden, Scham (baschar: schämen)
Basar, eine frohe Botschaft bringen, glückliches verkünden
(Basarah, f. frohe Botschaft, Lohn der Botschaft))
בַּדָּם (baDam) בּ: in, bei, auf, am (Präposition)
dam: Blut
Adam: Blut im Gesicht, rosa; adom: rot, Edom: rot
(damah, gleichen, einbilden, beruhigen, vertilgen)
הִוא (hi) sein
וַאֲנִי (wa’Ani) und/auch ich
נְתַתִּיו (n’tatijw) ich gebe es (natan: geben, vielfache Anwendung)
לָכֶם (laKem) für euch
עַל־הַמִּזְבֵּחַ (’al haMizbeach) auf den Altar
(Zabach: opfern, schlachten)
לְכַפֵּר (leChaper) לְ: für ,um (Präposition)
erwirken Sühne (chapar) sühnen, bedecken, verhüllen, vergeben, zudecken, verwischen, wegwischen, annullieren, kein provisorisches zudecken oder überdecken!)
עַל־נַפְשֹׁתֵיכֶם (’al nafschotekem) עַל: auf, wegen, gegen, über, bis
euren Seelen (pl)
כִּי־הַדָּם (ki haDam) denn das Blut
הוּא (ho) es
בַּנֶּפֶשׁ (banefesch) durch/im Leben
יְכַפֵּר (j’chaper) Sühne erwirken, versöhnen
So scheint die Seele Sühne zu erwirken, das Lebende
4.2.1. Das Blutverbot tritt in besonderer Weise hervor
(Kommentar von Hirsch Wajikra):
In Bereschit 9.4ff (Kain und Hewel) kommt im Zusammenhang mit dem Menschenmord zum Ausdruck, dass die Menschenseele (im Gegensatz zur Tierseele) nur vom Eigentümers (von Gott) gegenüber dem Besitzer (vom Menschen) zur Herausgabe verlangt werden kann, und nicht durch einen andren Menschen. Daraus erschliesst sich unmittelbar ein Verbot des Blutgenusses.
Vermittelst des Blutes regiert die empfindende, erkennende und wollende Seele Nerven und Muskeln, die nur die Organe ihrer Tätigkeit sind. Das im Körper allgegenwärtige Blut ist der allgegenwärtige sichtbare Bote der im Körper unsichtbar allgegenwärtig herrschenden Seele. Es ist somit der sichtbare Repräsentant der Seele und daher bestens geeignet, im Opfer die Erhebung und Hingabe der Seele an Gott sowie deren treues Beharren bei Gott zum symbolischen Ausdruck zu bringen.
Auf dem Altare, für die Symbolik des Opfers, hat Gott es uns zum Ausdruck für unsere Seelen gegeben, dort bedeutet das Blut, dass Sühne nur zusammen mit unserer Seele erwirkt werden kann.
יְכַפֵּר בַּנֶּפֶשׁ heisst nicht: Es bewirkt Sühne für die Seele, ב bezeichnet nicht den Gegenstand, sondern das Mittel der Sühne.
lehit
Alef
Also so rein vom Gefühl her: nein ich glaube nicht dass Pflanzen eine Seele haben.
Aber dass sie fühlen können denke ich schon.
sind pflanzen für euch eigentlich lebewesen? haben nich alle lebewesen sowas wie ne seele? ich mein, ne seele kann ja vll viele verschiedene formen haben. ne seele muss nich immer genau so aussehn wie die menschen das von sich kennen. pflanzen sind ja auch keine menschen. vll haben die nur eine andere form von seele. :)
Ja Lebewesen unbedingt.Ich denke dass sie Empfindungen und Gefühle haben und auf ihre Umwelt reagieren, auch wenn sie nicht wie wir ein Nervensystem haben.
Aber für mich bedingt eine Seele ein Bewusstsein welches sie "erzieht". Seele ist ja kein Naturwissenschaftlich definierter Begriff, aber ich halte sie für Irgendetwas hinter Bewusstsein und Gefühlen, etwas was wir durch Gefühle und Gedanken, Bewusste oder Unbewusste formen. Nicht etwas was sich langsam ständig verändert und wächst wie unser Körper, sondern ich glaube die Seele verändert sich schnell und passt sich ständig an. Aber das sind alles nur meine Gedanken, wer außer Gott weiß schon was genau eine Seele ist ;)
wir kennen noch nicht mal unsere eigene seele, wie können wir dann beurteilen, ob eine pflanze eine seele hat oder nicht?
das ist es was das ganze für mich schwer macht wie sol ich mich zu den pflanzen äusern wen ich nicht mal beschreiben könte was bei uns menschen die seele überhaupt is es ist ein einfacher begriff für etwas unbeschreibliches und gibt sicher genug leute die auch nicht glauben das der mensch eine seele hat
Liegen in unserer Seele nicht unsere Gefühle und Emotionen? Ich ging immer davon aus, dass meine Seele geprägt ist von den Erlebnissen und den daraus folgenden Gefühlen.
LG
Fisch
Dann waere Seele nur ein anderes wort fuer das hirn/zns
Doch, die Gefühle entstehen im Limbischen System.
Über den Hippocampus sorgen die Gefühle dann dafür, dass die vom Talamus ausgesiebten Informationen, die ans Großhirn gehen, mit Gefühlen bewertet werden.
Je ausgiebiger diese gefühlsmäßige Bewertung stattfindet, desto tiefer wird es dann mittels synaptischen Verbindungen im Gedächtnis verankert.
wird ja richtig wisenschaftlich da bleibt mir auch nur übrig das einfach mal zu glauben kan da nich mit reden obwohl ich denk das es für die seele keine wisenschaftliche bezeichnung oder erklärung gibt das is viel mehr wie irgend ein hirnteil
Wer sagt denn bitteschön, dass Gott in allem ist? Das sagen Verfechter eines pantheistischen Weltbildes aber keine bibeltreuen Christen.
Der Ausdruck Pantheismus (von altgriechisch πᾶν pān „alles“ sowie θεός theós „Gott“)[1] bezeichnet die Auffassung, Gott sei eins mit dem Kosmos und der Natur, und damit auch im Inneren des Menschen zu finden.
Phanteismus ist nicht christlich und schon gar nicht biblisch. Christen fangt an eure Bibeln zu lesen!!!
Römer 1,20-25
"Seit Erschaffung der Welt wird seine unsichtbare Wirklichkeit an den Werken der Schöpfung mit der Vernunft wahrgenommen, seine ewige Macht und Gottheit. Daher sind sie unentschuldbar. Denn sie haben Gott erkannt, ihn aber nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt. Sie verfielen in ihrem Denken der Nichtigkeit und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. Sie behaupteten, weise zu sein, und wurden zu Toren. Sie vertauschten die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes mit Bildern, die einen vergänglichen Menschen und fliegende, vierfüßige und kriechende Tiere darstellen. Darum lieferte Gott sie durch die Begierden ihres Herzens der Unreinheit aus, sodass sie ihren Leib durch ihr eigenes Tun entehrten. Sie vertauschten die Wahrheit Gottes mit der Lüge, sie beteten das Geschöpf an und verehrten es anstelle des Schöpfers - gepriesen ist er in Ewigkeit. Amen."
Steht hier etwa irgendetwas davon dass Gott in allem zu finden sei? Nein. Es steht dass Gott alles geschaffen hat, und dass man anhand der Schöpfung erkennen kann dass es einen Gott geben muss. Gott ist nicht in allem und schon gleich dreimal nicht in jedem Menschen!
Ist Gott denn nicht allgegenwärtig? Ist Gott etwa räumlich begrenzt? Kann es für Gott denn Grenzen geben?Zitat:
Gott ist nicht in allem und schon gleich dreimal nicht in jedem Menschen!
Wie schon andernorts gesagt, scheint dies eher eine Frage des Schriftgutes zu sein.Zitat:
Phanteismus ist nicht christlich und schon gar nicht biblisch. Christen fangt an eure Bibeln zu lesen!!!
Hallo mediotutissimusibis, ich bin zwar der Meinung:Zitat:
Zitat von ;104575
Glaube (Matthäus Kapitel 9, Vers 22, Wort 18)
was du willst (Genesis Kapitel 16, Vers 6, Wort 15 - 17)
Aber bitte:
Buch der Weisheit Kap 11, Vers 24-26: Du liebst alles, was ist, und verabscheust nichts von allem, was du gemacht hast; denn hättest du etwas gehaßt, so hättest du es nicht geschaffen. Wie könnte etwas ohne deinen Willen Bestand haben, oder wie könnte etwas erhalten bleiben, das nicht von dir ins Dasein gerufen wäre? Du schonst alles, weil es dein Eigentum ist, Herr, du Freund des Lebens.
Kap. 12, Vers 1: Denn in allem ist dein unvergänglicher Geist.
Tut mir leid aber ich glaube nicht an das Gute im Menschen. Und gerade der Römerbrief sagt das Gegenteil.
Sicher ist Gott allgegenwärtig. Aber bedeutet das dass er in allem ist? Gott ist eben nicht räumlich begrenzt. Er ist überall aber eben nur räumlich gesehen nicht in den Dingen selbst. Das ist ein wesentlicher Unterschied. Und zu Deiner letzten Frage eine Gegenfrage: "Kann Gott einen Stein schaffen der schwerer ist als dass er Ihn heben könnte". Mit solcherlei Kindergartengetue bleib mir bitte fern. Und zu Deiner letzten Aussage. Ja es ist eine Frage des Schriftgutes.
Bei der Person Paulus braucht man sich da auch nicht zu wundern.
Das Gute im Menschen zeigt sich vor allem in Extremsituationen.
Nehmen wir zum Beispiel das World Trade Center.
Die Menschen, die dort arbeiteten gehörten wohl eher zu den skrupellosen.
Denn dort wurde der Welthandel organisiert und u.a. auch die unfairen niedrigen Preise mit verursacht, die Menschen in den armen Ländern noch ärmer machten.
Und was war, als all diese Menschen den sicheren Tod vor Augen hatten?
Es wurden mehrere Tausend Handyanrufe ausgewertet.
Das Ergebnis:
Jeder einzelne Anruf bezeugte die Liebe zu den Angehörigen.
Nicht ein einziger Anruf war anklagend.
Man sagt doch immer: in Extremsituationen zeigt ein Mensch sein wahres Gesicht.
Wir Menschen sind von der Natur zu Herdenwesen gemacht.
Und Herdenwesen brauchen das miteinander und das füreinander.
Dieses Gute ist bei den bösen Menschen nur tief verschüttet.
Ja genau das bedeutet es.
Es gibt keinen Ort, wo Gott nicht ist.
Allerdings steht es uns frei, in der Illusion zu leben, es gäbe Orte ohne Gott.
Es ist unsere Willensfreiheit, die Tatsache, dass Gott in allem ist, auszublenden.
Gott ist dann zwar noch weiterhin in uns, aber wir blenden es aus.
Und das ist schade.
Denn wenn wir z.B. einem Menschen gegenüber stehen, der selbstsüchtig handelt,
und wir wenden uns an diesen Menschen, indem wir uns an das Gute in diesem Menschen, namentlich an Gott in ihm wenden,
dann haben wir die beste Chance Ihn/Sie in diesem Menschen zu wecken.
@Kindgottes: Zu Deinen Ausführungen der guten Taten von Menschen: Da widerspreche ich Dir auch nicht! Ich glaube nicht an "das Gute" im Menschen. Das heisst aber nicht, dass ich nicht glauben würde dass jeder Mensch fähig sei etwas "Gutes zu tun". Die Frage dabei ist blos ob uns unsere guten Werke, ohne den lebendigne Glauben an Jesus Christus uns in irgendeiner Weise Gott näher bringen oder ob es nicht viel mehr unser Glaube ist der durch unsere Werke wirksam ist (Epheser 2,8-10 "Denn aus Gnade seid ihr durch den Glauben gerettet, nicht aus eigener Kraft - Gott hat es geschenkt -, nicht aufgrund eurer Werke, damit keiner sich rühmen kann. Seine Geschöpfe sind wir, in Christus Jesus dazu geschaffen, in unserem Leben die guten Werke zu tun, die Gott für uns im Voraus bereitet hat." i.V.m Jakobus 2,24 "Ihr seht, dass der Mensch aufgrund seiner Werke gerecht wird, nicht durch den Glauben allein"
Das sage ich ja. Es gibt keinen Ort wo Gott nicht ist (also keine räumliche Begrenzung). Folgedessen ist auch richtig, dass es keine Orte ohne Gott gibt. Das gleiche steht auch hier: Psalm 139,7-12. Ich weiss nicht, ob die Bibel die Grundlage für Deinen Glauben bildet, ist dem aber so dann nenne mir doch bitte nur eine Stelle in der Bibel wo steht dass Gott in allem ist und wo erkennbar ist dass dass er auch in allen Dingen ist. Ist Gott wirklich in allem, also auch in jedem Menschen auf dieser Welt, warum fordert das Neue Testament, Jesus und seine Apostel die Menschheit dazu auf sich zu bekehren? Liebe Grüsse, http://kindskopf.wordpress.com
Gott ist räumlich überall, aber nicht in jedem Ding? Haben Dinge denn keine räumliche Ausdehnung? Dieser "Unterschied" scheint vielmehr ein Widerspruch in sich zu sein.
Was Du als "Kindergartengetue" bezeichnest, zeigt schlicht und einfach die Grenzen eines Weltbildes auf.Zitat:
"Kann Gott einen Stein schaffen der schwerer ist als dass er Ihn heben könnte". Mit solcherlei Kindergartengetue (...)
Also eine Sache der Interpretation.Zitat:
Und zu Deiner letzten Aussage. Ja es ist eine Frage des Schriftgutes.
@ mediotutissimusibis
Einfach aus Interesse: Deine Art zu schreiben kommt mir bekannt vor. Waren wir schon mal im selben Forum. Oder du schon mal hier bei den Gnakis?
luxdei, nicht alles hat eine raeumliche ausdehnung
Hier bei den "Gnadenkindern" war ich bis jetzt noch nicht aber bei spin.de bin ich öfter im "Christseinheute" Chat. Freut mich aber irgendwie, dass ich wohl eine typische Art zu schreiben habe. Ich fasse das als Kompliment auf.
Da gehen selbst in der Bibel die Meinungen auseinander:
Mat. 10:5 - 10:6: Diese Zwölf sandte Jesus aus und gebot ihnen: Geht nicht zu den Heiden, und betretet keine Stadt der Samariter, sondern geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.
Mat. 10:23: Wenn man euch in der einen Stadt verfolgt, so flieht in eine andere. Amen, ich sage euch: Ihr werdet nicht zu Ende kommen mit den Städten Israels, bis der Menschensohn kommt.
Mat. 15:24 Er antwortete: Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt.
Zunächst schauen wir mal bei Matthäus 6,
28 Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen. Sie arbeiten nicht und spinnen nicht;
29 ich sage euch aber, daß auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie deren eine.
30 Wenn nun Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, also kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen?
Damit ist schon mal nachgewiesen, dass unser lieber Vater im Himmel auch die Pflanzen geschaffen hat, - ist ja auch in der Genesis dokumentiert, nur so BTW.
Parallel dazu sind die Kollegas im CERN und anderen Instituten fieberhaft damit beschäftigt, herauszufinden, was das Universum denn eigentlich zusammenhält, um das mal allgemeinverständlich zu formulieren. Einstein sagte: "Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft blind." Ich stelle mich ungern in die Ecke der "Redneck-Kreationisten" und eine rein darwinistisch-evolutionelle Weltsicht, aus der alles dem puren Zufall entspringt, ist mir ebenso befremdlich. Die Wahrheit ist "irgendwo dra draußen" ;-)
"Alles ist Seele" klingt natürlich erst mal sehr schwurbelig-esoterisch. Aber rein wissenschftlich gesehen ist ja alles vom interstellaren Medium durchdrungen. Neutrinos, Strings, dunkle Materie, - alles so Zeug, wo wir Menschen ganz allmählich dahinter (zu) kommen (glauben). Vielleicht haben wir da einen ganz winzigen Einblick in den Baukasten Gottes.
Wenn man jetzt noch in die Hypothesen mit einkalkuliert, dass der Mensch es mittlerweile auch schafft, auf einer gewissermaßen gottgleichen Ebene gegenüber den erschaffenen virtuellen Wesen in irgendwelchen Computersimulationen oder Programmen zu erscheinen, kann man mit etwas gutem Willen nachvollziehen, welchen gedanklich verschlugenen Pfaden ich da nachgehe.
Kennt jemand diese Fabel von dem Vogel und der Ewigkeit? (Mitten im weiten Ozean gibt es eine Insel. Auf dieser Insel steht ein hoher Berg, ganz aus Diamant. Alle hundert Jahre kommt ein Vogel mit einem eisernen Schnabel und wetzt seinen Schnabel an diesem Berg aus Diamant. Wenn der Vogel den Berg aus Diamant abgewetzt hat, ist die erste Sekunde der Ewigkeit vergangen. [Quelle: http://www.wer-weiss-was.de/theme99/...e3944002.html])
Ähnlich geht es doch einem kleinen Computer: Da sitzt ein Autor, hämmert über die Tastatur einen Roman ein, in dessen Verlauf Figuren scheinbar zu leben beginnen. Er beendet das Buch in 6 Tagen. Wie sieht das für den Prozessor aus? Aller X-Zig Millionen Taktzyklen kommt da mal ein Buchstabe über die Tastatur angekrochen. Das mag erklären, warum Gott die Welt in 6 Tagen erschuf, wir Menschen aber Beweise entdecken, dass der ganze Laden hier doch schon etwas älter als 4000 oder 6000 Jahre ist.
Ich schließe meinen Exkurs mit Hinweis auf den Schluss dess o. g. Kapitels:
33 Trachtet aber zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles hinzugelegt werden.
34 Darum sollt ihr euch nicht sorgen um den andern Morgen; denn der morgende Tag wird für das Seine sorgen. Jedem Tage genügt seine eigene Plage!
In diesem Sinne behandle ich die ganze Schöpfung mit Respekt.
Schönes Wochenende wünscht Euch der
Bitschubser
Du meinst sicherlich "Mythos". Und im Sinne von http://de.wikipedia.org/wiki/Mythologie kann man das durchaus.
Sicherlich hat der präzise Informationsgehalt im Lauf der letzten Jahrtausende etwas gelitten, aber von der Chronologie her stimmt die Genesis ziemlich genau mit dem überein, was die Wissenschaftler herausgefunden haben.
Tut mir leid, Bitschubser!
Auch wenn ich die Natur liebe und achte, ich sehe darin keineswegs eine Göttliche Handschrift.
Symbiosen sind in der Natur eher die Seltenheit.
Meist geht es um ein fressen und gefressen werden.
Und so schön ein Spinnennetz im Morgentau für uns auch sein mag,
für die Fliege, die darin gefangen ist und deren Innereien vom Spinnensekret bei lebendigem Leibe verflüssigt werden,
ist das alles Andere, als amüsant.
Die Natur folgt schlichten Gesetzmäßigkeiten von Mutation und Selektion.
Ethik ist der Natur jedoch fremd.
Daher glaube ich nicht, dass ein Wesen das angeblich die Natur erschuf, und das ich als Verkörperung der Ethik ansehe, so etwas fabrizieren würde.
Die Genesis stimmt? Du willst ernsthaft behaupten Wissenschaftler haetten herausgefunden dass die Erde doch nur 6000 jahre alt ist und es saeugetiere in ihrem endstadium der entwicklung es von anfang an gab?
KindGottes, Symbiose ist nicht all zu selten, die wohl groesste gruppe von Lebewesen stellen die parasiten dar. Natuerlich ist es nicht im jedenfall eine so freiwillige symbiose, aber sie existiert, genau so wie die evolution der blueten von Pflanze, da pflanzen erst anfingen blueten zu entwickeln wegen den Insekten
Sicherlich Seleiah, gibt es einige Symbiosen in der Natur.
Wenn ich daran glauben sollte, dass Gott die Natur nach seinen/ihren Gesetzen der Liebe und der Hilfsbereitschaft erschuf, dann sollte es ja ausschließlich Symbiosen geben.
Denn sie entsprächen unserer Vorstellung von Gott wohl noch am ehesten.
Ich könnte mir Gott zumindest nicht als einen Parasiten vorstellen, der die Tiere dann nach seinem/ihren Wesen schuf.
Die Antwort ob Pflanzen eine Seele haben, findet man hier.
Digido, ich hoffe du meinst dass du damit die selbe meinung wie der autor des blogartikels vertrittst, und dass du damit andeuten willst dass du fuer dich persoenlich eine antwort auf diese frage gefunden hast