Wir meinen, dass ein wenig Angst und ein wenig Sorge Zeichen unserer Weisheit seien - in Wirklichkeit sind sie nichts als ein Hinweis auf unsere Gottlosigkeit.
Corrie ten Boom
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Wir meinen, dass ein wenig Angst und ein wenig Sorge Zeichen unserer Weisheit seien - in Wirklichkeit sind sie nichts als ein Hinweis auf unsere Gottlosigkeit.
Corrie ten Boom
Gott kann gewöhnliche Ereignisse so zusammenfügen,
dass sie zum Wunder werden."
Paul Müller
Der Christus im eigenen Herzen ist schwächer als der Christus im Worte des Bruders.
- Dietrich Bonhoeffer -
Der Stein in der Luft
und der Stein im Wasser
ist derselbe Stein.
Aber Luft und Wasser
erleben ihn verschieden.
Der Christus in mir
ist nicht der Christus in dir,
und doch ist er es.
Aber wo du fliegst,
muss ich schwimmen.
(Ulrich Schaffer, in: ders.,
Neues umarmen,
Kreuz Verlag, Stuttgart 1984)
Brot des Lebens
Brot ist mehr als bloße Nahrung.
Brot ist alles, was Menschen zum Leben brauchen.
Brot sind uns Eltern, Geschwister, Freunde.
Brot ist Nehmen und Geben,
die Arbeit des Tages und der Schlaf der Nacht.
Brot können wir einander sein:
unser Wort, unser Lachen, unser Tun.
Es gab einen, der ganz Brot war für den Hunger der Menschen.
Er hat alle an seinen Tisch gerufen.
Er hat alle gesättigt in ihrem Hunger nach Liebe.
Jesus Christus - er hat sich uns bleibend ausgesetzt im Zeichen des Brotes.
Brot des Lebens - für uns und die ganze Welt.
(Verfasser und Quelle unbekannt)
In allen Winkeln dieser Welt würde ich Dich suchen, Herr,
würde jeden Stein umdrehen und jedes Holz spalten,
Deinen Namen in alle Winde rufen, Meere befahren, Berge besteigen.
Alles dies würde ich tun auf der Suche nach Dir,
um Dich zu finden und Deine Worte zu hören.
Aber ich weiß, daß es nichts braucht von alledem,
daß ich nur ruhig werden muß, um zu mir selbst zu finden
und still zu werden, und dann Deine Stimme zu vernehmen.
Darauf vertraue ich.
Amen.
(mailgebet)
Das Gebet ist die geheimnisvolle Verbindung von der Ohnmacht des Menschen zur Allmacht Gottes.
(Jakob Abrell)
Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist. (1. Petr 3, 15)
Monatsspruch für April 2008
EKD
Gott kann nur dann etwas Gutes in unsere Hand legen,
wenn wir zuvor unsere Hand öffnen.
Eine geballte Faust kann nichts empfangen.
(Hans Peter Royer)
Es kommt eine Zeit im Leben,
da bleibt einem nichts anderes übrig,
als seinen eigenen Weg zu gehen....
Liebe Fischi
Gutes Zitat: da kann man nur sagen wie wahr! Auch wenn es nicht immer so leicht erscheint.
Da steht ja auch in den Psalmen: Es ist gut, auf Jahwe zu trauen, als sich zu verlassen auf Menschen.
Ich denke in diesem Sinne kann man dann diesen Weg getrost gehen!
liebe Grüsse
Wenn man einmal Gott in sich hat,
dann ist das fürs Leben.
Es gibt keinen Zweifel.
Man kann andere Zweifel haben,
aber dieser besondere wird sich niemals mehr einstellen ...
Ohne ihn kann ich nichts tun.
Aber selbst Gott könnte nichts für jemand tun,
der keinen Raum für ihn gelassen hat.
Man muss völlig leer sein,
um ihn einzulassen,
damit er sein Werk tun kann.
(Mutter Teresa)
Ein alter Rabbi fragte einst seine Schüler, wie man die Stunde bestimmt, in der die Nacht endet und der Tag beginnt. „Ist es, wenn man von weitem einen Hund von einem Schaf unterscheiden kann?“ fragte einer der Schüler. „Nein“, sagte der Rabbi. „Aber wann ist es dann?“ fragten die Schüler. „Es ist dann, wenn du in das Gesicht irgendeines Menschen blickst und deine Schwester oder deinen Bruder erkennst. Bis dahin ist es noch Nacht.“
Erzählung der Chassidim
Ein Mensch ist glücklich, wenn er weiß, dass ihm etwas Wertvolles gehört.
Er ist sehr glücklich, wenn er weiß, dass er klein ist, und dennoch etwas sehr Großes besitzt. Wir alle sind endliche Eigentümer des Unendlichen.
aus: Der Standpunkt des Rebbe: Gedanken und Einsichten des Lubawitscher Rebbe
Heiligkeit liegt nicht im asketischen, frommen Sich-Zurückziehen vom Leben, oder in übertriebenem Sich-Versagen aller menschlichen Freuden oder in Unterdrückung aller menschlichen Triebe; sondern sie besteht in der vollen Teilnahme am Strom des menschlichen Gemeindelebens, an freudigen und an traurigen Erfahrungen, welche das Leben mit sich bringt, teilzuhaben, sich keine erlaubten Genüsse zu versagen; aber gleichzeitig einen Sinn zu entwickeln, um das Richtige vom Schlechten, das Wahre von Falschen, das Gute vom Bösen, das Heilige vom Profanen, das Reine vom Unreinen und das Saubere vom Unsauberen zu unterscheiden. Je stärker dieser ethisch-moralisch-religiöse Unterscheidungs sinn ausgebildet ist, desto größer ist die Heiligkeit des Einzelnen.
Solange es das noch gibt, diesen wolkenlosen blauen Himmel, darf ich nicht traurig sein.
Anne Frank
Gott wohnt, wo man Ihn einläßt!
(Rabbi Mendel von Kozk)
Gefangenschaft beginnt, wenn du glaubst, daß du klein bist und die Welt groß. Wenn du das erst einmal glaubst, wirst du als nächstes meinen, daß sie auf dich tritt, und dich davor fürchten.
Und dann gehorchst du der Welt, du rennst ihr hinterher. So wirst du zu ihrem Sklaven, der zwar nach dem Wasser der Seele dürstet, sich aber noch nicht einmal mehr erinnern kann, wo er danach suchen muß.
Die Welt zu fürchten heißt, die Einheit ihres Schöpfers zu leugnen.
Quelle: Die Weisheit des Rabbi Schneerson - "Den Himmel auf die Erde bringen" Kapitel: Probleme als Herausforderung begreifen
Man wird nie genug lieben.
Doch Gott hat uns versprochen, den nicht zurückzuweisen,
der auf dem Weg zu ihm ist.
Charles de Foucauld, frz. Offizier, später Missionar
Was können wir über Gott sagen?
Nichts.
Was können wir Gott sagen?
Alles.
Marina Iwanowna Zwetajewa
Charles de Foucauld
Jeder, der liebt,
möchte dem Geliebten ähnlich werden;
das ist das Geheimnis meines Lebens.
Ich habe mein Herz
an diesen Jesus von Nazareth verloren,
der vor 1900 Jahren gekreuzigt worden ist;
ich bringe mein ganzes Leben damit zu,
ihm ähnlich zu werden.
Selbsterkenntnis und Besserung
fallen den meisten Menschen
außerordentlich schwer.
Für beides braucht man enormen Mut
und die Bereitschaft
zu ausdauerndem Ringen um die Wahrheit
Abraham Maslow
Wer nicht vergeben kann, macht nicht nur anderen das Leben schwer, sondern zuerst sich selber.
(Karl Albietz)
Versäume nicht zu leben
Versäume nicht,
das Glück
mit beiden Händen zu ergreifen,
zu lieben,
wenn es dir im Herzen brennt;
Freundschaften zu genießen,
wenn sie dir geschenkt werden,
Tränen fließen zu lassen,
um der Trauer
und dem Schmerz des Abschieds
Raum und Zeit zu geben.
Versäume nicht zu leben,
solange zu kannst.
(Christa Spilling-Nöker)
Achten Sie darauf, in Ihren täglichen Stürmen still zu werden und Ihren Blick auf Gott zu richten. Dann werden Sie erkennen, dass Gott Gott ist, und Sie können nicht umhin zu bekennen: "Geheiligt werde dein Name."
(Max Lucado)
Spannst du eine Saite zu stark, wird sie reissen. Spannst du sie zu schwach, kannst du nicht auf ihr spielen. (Siddharta Gautama)
In mir ist es finster,
aber bei Dir ist das Licht;
ich bin einsam,
aber Du verlässt mich nicht;
ich bin kleinmütig,
aber bei dir ist die Hilfe;
ich bin unruhig,
aber bei Dir ist der Friede;
in mir ist Bitterkeit,
aber bei Dir ist die Geduld;
ich verstehe Deine Wege nicht;
aber Du weißt den Weg für mich.
Dietrich Bonhoeffer (1906-1945), evangelischer Theologe
aus dem EKD newsletter
Es gibt Momente, in denen Worte nur stören, in denen Schweigen die höchste Ehrerbietung ausdrückt. Das Wort für solche Zeiten heißt Ehrfurcht. Das Gebet für solche Zeiten lautet: "Geheiligt werde dein Name."
(Max Lucado)
Glaube ist der Vogel, welcher singt,
wenn die Nacht noch dunkel.
Rabindranath Tagore
Man kann nur religiös oder ein Satiriker sein. Ich habe mich für das letztere entschieden.«
Ephraim Kishon
Es ist bequem, unmündig zu sein.
Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat,
einen Arzt, der für mich Diät beurteilt und einen Vorgesetzten,
der mir das Denken abnimmt, so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen
(Imanuel Kant)
Der Text tat weh, Fisch. Denn es kann Situationen, Krankheiten, Verfassungen geben, in denen man eine Hand braucht, die einen führt, einen Menschen, der einem etwas abnimmt von der Last, die man nicht mehr tragen kann, jemanden, der mit einem oder für einen den Lebenskampf, den man allein nicht mehr schafft, kämpft. In einer Depression ist das sehr oft so und grad dann kämpft man oft einen sehr einsamen, verzweifelten und oft auch aussichtslosen Kampf - und manchmal verliert man ihn..... Christa
Zwei Freunde müssen sich im Herzen ähneln, in allem anderen können sie grundverschieden sein.
Sully Prudhomme
Es ist besser ein Patient Christi zu sein als
ein Doktor der Theologie.
(Charles Spurgeon)
Der Posting #71 von Fisch tat mir nun gerade nicht weh, sondern ich empfinde ihn als erfrischend, vernünftig, menschlich und förderlich im Glauben.
Aber Empfindungen, Glauben und Meiningen sind halt verschieden und das ist gut so.
Gruß
Isaak
Es gibt vielerlei Geistesart unter den Menschen:
den Mann, der weiß – und weiß, daß er weiß: Er ist weise, ihn mußt du aufsuchen;
den Mann, der weiß – aber nicht weiß, daß er weiß: Erinnere ihn, und hilf ihm, daß er es nicht vergißt;
den Mann, der nicht weiß – und weiß, daß er nicht weiß: Lehre ihn;
den Mann, der nicht weiß, aber vorgibt zu wissen: Er ist ein Dummkopf, meide ihn!
Ibn Salomo
Wenn du eine Frau bist, dann setze statt "Mann" "Frau" in den Text ein.
die vergangenheit ist vergangen,
drum nehmen wir alles gefangen,
was hindert das leben im geist,
darin uns gott seine fülle verheisst.
Ist der ewige und einzige G"tt ewiglich und ohne Zeit?
Was könnte dann nicht befreiend sein?
Ist nicht Leben Leben und Geist nicht Geist?
Und wem könnte was verheißen werden, das nicht schon längst ist?
G"tt
@isaak
sag mal hast du irgendwie ein feindesbild gefunden? warum liest du mich jetzt doch? na, selber schuld, wenn ich dich nicht ernst nehmen kann. aber lass doch bitte diese schiessereien, das passt gar nicht zu dir.
und wenn du nun doch meine beiträge liest, dann nimm doch bitte diese blöde signatur aus deinen beiträgen.
Weise scheint zu sein
zu wissen
wann man schweigen kann.