naja, das klingt mir ein bißchen zu einfach als dass es glaubwürdig wäre. Kommt mir ein bißchen wie Magie vor.
Druckbare Version
Lelia, lass Dich nicht verunsichern. Du hast Dich doch schon entschieden. Und merkst Du nicht auch, dass wir unsere Entscheidung für Jesus jeden Tag neu bekräftigen müssen? Es reicht nicht, einmal "ja" gesagt zu haben. Jesus selbst sagt, wir sollten seine Worte nicht nur hören, sondern sie verstehen. Und es ist gar nicht so schwer, sie zu verstehen. Also, ich stelle mir das so vor: Eine Mutter sagt zu ihrem Kind: "Komm mit mir, wir schwimmen den Strom aufwärts, denn unser Ziel ist die Quelle. Wenn du dich treiben läßt, wirst du irgendwo landen, aber nicht dort, wo ich dich hinführen will." Wird das Kind der Mutter folgen? Ich denke ja, weil es die Mutter liebt. Und wenn dieses Kind ein Sohn ist?
Leidenschaft ... was ist das für Dich?
hallo manlovi
mir ist deine interpretation nicht ganz klar. vor allem, du leitest sie mit diesem "aber jetzt" ein.ich versuch mal zu kommentieren, was ich neu oder fremd empfinde. siehe grün. zum "tun wie dein herz es dir sagt", hab ich noch ein rat.
wenn unser herz nicht durch den heiligen geist beschnitten ist, so ist es steinern und gleicht einer mördergrube. ist es so, dann wird unser herz uns in die irre leiten. erst wenn unser herz darauf ausgerichtet ist, in allem das wohlgefallen gottes zu suchen, kommt es in die richtige haltung. die schrift sagt es so:
Spr 12:15 Der Weg des Narren erscheint in seinen eigenen Augen recht, der Weise aber hört auf Rat.
gott und seine wahren gesalbten sind die guten ratgeber.
schalom.
manlovi, meinst du ich lasse mich verunsichern? :-) Was willst du mir mit deinem Gleichnis sagen? Die Entscheidung für Jesus jeden Tag bekräftigen, ok, ja da gebe ich dir Recht. Es ist sicher nicht gut, sich treiben zu lassen. Leidenschaft mit Liebe zu verwechseln könnte fatal sein. Ich hatte ja auch schon in einem Beitrag zuvor geschrieben "wenn die Gefühle gründlich überprüft sind........". DANN aber, wenn ich wirklich liebe, jemanden von ganzem Herzen liebe und nicht nur in ihn verliebt bin, dann sollte man mir nicht mit verstaubten (sorry) Bibelzitaten kommen, denn DANN vertraue ich auf Gott und seine Eingebung. ok?
@manlovi
"Alles, was ihr von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten." (Mt. 7:12.)
Wenn du also nicht willst, daß, wenn du verheiratet bist, eine andere Frau dir deinen Mann wegführt, dann tue es auch nicht. Denn das fällt unter das zehnte gebot. Umformuliert für Frauen würde es heißen:
"Du sollst nicht nach dem Mann deiner Nächsten verlangen."
In dem der Mann sich von seiner Frau scheiden ließ, hat er sie in eine verzwickte Lage gebracht.
"Wer seine Frau entläßt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, liefert sie dem Ehebruch aus." (Mt. 5:32.)
Denn für sie ist er ihr Mann. Wenn sie jetzt einen anderen heiratet, begeht sie Ehebruch.
Auch er, wenn er jetzt dich heiratet, begeht Ehebruch.
"Wer seine Frau aus der Ehe entläßt und eine andere heiratet, begeht Ehebruch; auch wer eine Frau heiratet, die von ihrem Mann aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch." (Lk. 16:18.)
Darum schreibt Paulus:
"Den Verheirateten gebiete nicht ich, sondern der Herr: Die Frau soll sich vom Mann nicht trennen - wenn sie sich aber trennt, so bleibe sie unverheiratet oder versöhne sich wieder mit dem Mann -, und der Mann darf die Frau nicht verstoßen." (1Kor. 7:10,11.)
So hat der Mann eine doppelte Schuld auf sich geladen: hat seine Frau dem Ehebruch ausgeliefert, und ist selbst im Begriff Ehebruch zu begehen (wenn er dich heiratet).
Wenn aber ein Mann, der eine geschiedene Frau heiratet, Ehebruch begeht, dann trifft es doch heutzutage genau so auch auf die Frau zu, die einen geschiedenen Mann heiratet. Und soweit ich es verstehe, bist du dir der Lage mehr oder weniger bewußt. Überleg also gut. Denn wenn wir ein Handeln mit unserem Gewissen eingehen, bleiben wir immer Verlierer. Wie Esau.
@Lelia
Und woher nimmst du die Kenntnis über Jesus? Nicht aus der uralten Bibel?Zitat:
@ Zeuge,sorry, ich will dir nicht zu nahe treten, aber diese Zitiererei von uralten Bibelversen kann nicht DAS sein, was ich als lebendigen Glauben sehe.
Für mich ist Jesus der Maßstab. Wer ihm nachfolgt und seine Gebote nach besten Wissen und Gewissen befolgt, hat schon viel getan. Nicht wahr?
Wenn die Bibel dir aber nicht schmeckt, dann hast du natürlich ein Problem.
Wenn ein Kind die Brust nicht nimmt, dann stimmt entweder mit dem Kind etwas nicht oder aber mit der Milch.
Wenn du also ein wiedergeborenes Kind Gottes bist, dann muß es wohl an der Milch liegen, die Gott uns zur Nahrung bestimmt hat? Oder liegt vielleicht an der Vorbereitung der Milch, an der Interpretation der Bibel durch die Kirche, die die Nahrung Gottes unverdaulich für dich gemacht hat?
sorry aber so langsam bekomme ich sooo einen Hals. WAS sind denn "wahre Gesalbte". Wie anmaßend ist es eigentlich, die Herzen anderer Menschen für steinern und als Mördergrube zu betiteln. Komm mal runter von deinem Roß benimm dich nicht wie ein Pharisäer, der mit dem Finger auf andere zeigt und sich freut, nicht so zu sein wie "die Sünder". oh man............
sag mal gehts dir noch gut?? Willst du jetzt dich jetzt noch dazu erheben meinen Glauben anzuzweifeln?? Für was hältst du dich?? Natürlich stammen meine Kenntnisse über Jesus aus der uralten Bibel. Deshalb muß ich trotzdem nicht darin verfallen, nur alles mit Bibelzitaten zu kommentieren.
Wunderbar! Jesus lebt und er verändert unser Leben!
Lieber Herold, wo bleiben Deine Manieren?
Also stimmt es, ja? Er war nicht verheiratet. Weder als Saulus, noch als Paulus.
Übrigens ist ja die Person des Paulus eine ganz besonders interessante, wie ich finde. Hier sehen wir die Verwandlung des gesetzestreuen Verfolgers zum Nachfolger Jesu durch die freie Willensentscheidung - nach einer Vision. Wir erinnern uns? Paulus war tatsächlich kurzzeitig blind.
Aber (jetzt), zum Thema:
Ihr Lieben, hier werden wieder harte Geschütze aufgefahren. Und ich bin froh, dass Jesus unser Arzt ist, unser Heiler, unser Beschützer und - der Sieger!
Lelia sagte:
"Leidenschaft mit Liebe zu verwechseln könnte fatal sein. Ich hatte ja auch schon in einem Beitrag zuvor geschrieben "wenn die Gefühle gründlich überprüft sind........". DANN aber, wenn ich wirklich liebe, jemanden von ganzem Herzen liebe und nicht nur in ihn verliebt bin, dann sollte man mir nicht mit verstaubten (sorry) Bibelzitaten kommen, denn DANN vertraue ich auf Gott und seine Eingebung. ok? "
Liebe Lelia, niemand - und vor allem nicht ich - möchte Dich von dem Gegenteil überzeugen. Du hast eine wunderbare Herangehensweise und ich bin mir sicher, Du trägst das Gesetz in Dir. Die Weiblichkeit ist gut und gesund - lebensspendend. Und jetzt sage ich mal etwas Provokantes: Wer die Weiblichkeit verletzt, ist ein Sünder! Aber (zum Glück): Gott liebt den Sünder ... er haßt die Sünde ... ach, ist das schwer ...
In diesem Sinne: Lieber Zeuge,
Du hast geschieben:
"So hat der Mann eine doppelte Schuld auf sich geladen: hat seine Frau dem Ehebruch ausgeliefert, und ist selbst im Begriff Ehebruch zu begehen (wenn er dich heiratet).
Wenn aber ein Mann, der eine geschiedene Frau heiratet, Ehebruch begeht, dann trifft es doch heutzutage genau so auch auf die Frau zu, die einen geschiedenen Mann heiratet. Und soweit ich es verstehe, bist du dir der Lage mehr oder weniger bewußt. Überleg also gut. Denn wenn wir ein Handeln mit unserem Gewissen eingehen, bleiben wir immer Verlierer. Wie Esau."
Bitte sag mir doch, warum Gott seinen einzigen Sohn geopfert hat.
Shalom
manlovi
hallo lelia
was ist das problem? ich schrieb:wenn unser herz nicht durch den heiligen geist beschnitten ist, so ist es steinern und gleicht einer mördergrube.--damit meine ich auch mein herz. ich weiss ja nicht wer schon beschnitten ist und wer nicht. also richte ich auch nicht. jeder beurteile sich selbst darin. so, diese verse waren an manlovi gerichtet, auf was man achten muss, wenn man nach dem herz geht. wenn du dich da hineinprojizierst, was kann ich dafür?
wahre gesalbte? ich weiss nicht, ob es eine generelle definition dafür gibt. ich meinte damit: menschen, die wirklich ihr leben der nachfolge jesu ausgeliefert, und von diesem dann in den dienst berufen wurden.
ich bin kein sünder mehr, sondern ein begnadigter. dass aber ohne mein verdienst. aber ich war ein sünder. ich vergess das nicht.
vielleicht kannst du diesen glauben halt nicht verstehen, weil du die schriften, noch die kraft gottes wirklich kennst.
einen schönen tag noch.
Weil er "viele Söhne (und Töchter) zur Herrlichkeit führen wollte". (Hebr. 2:10.)
"Denn alle, die er im Voraus erkannt hat, hat er auch im Voraus dazu bestimmt, an Wesen und Gestalt seines Sohnes teilzuhaben, damit dieser der Erstgeborene von vielen Brüdern sei." (Röm. 8:29.)
Das Wesen Christi war gerecht und heilig. Und wir wurden von Gott dazu bestimmt an diesem Wesen teilzuhaben. Wie geht das? Nur durch den Geist Gottes.
"Ich schenke ihnen ein anderes Herz und schenke ihnen einen neuen Geist. Ich nehme das Herz von Stein aus ihrer Brust und gebe ihnen ein Herz von Fleisch, damit sie nach meinen Gesetzen leben und auf meine Rechtsvorschriften achten und sie erfüllen." (Hes. 11:19,20.)
"Jesus Christus hat uns freigekauft, damit ... wir so aufgrund des Glaubens den verheißenen Geist empfangen." (Gal. 3:14.)
"Ihr habt doch von ihm gehört und seid unterrichtet worden in der Wahrheit, die Jesus ist. Legt den alten Menschen ab, der in Verblendung und Begierde zugrunde geht, ändert euer früheres Leben, und erneuert euren Geist und Sinn! Zieht den neuen Menschen an, der nach dem Bild Gottes geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit." (Eph. 4:21-24.)
"Denn Gott hat uns nicht dazu berufen, unrein zu leben, sondern heilig zu sein. Wer das verwirft, der verwirft also nicht Menschen, sondern Gott, der euch seinen Heiligen Geist schenkt." (1Thess. 4:7,8.)
"Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit (der Selbstbeherrschung)." (2Tim. 1:7.)
Gott hat keinen Sohn geopfert.
Hey manlovi,
ich hab jetzt nicht alles durchgelesen sondern antworte auf dein Eingangsposting.
Sei bitte vorsichtig und bete viel. Ich bin auch vor nicht allzu langer Zeit mehrere Jahre in einer Beziehung gewesen, mit der nicht alles gestimmt hat, bzw. eine wichtige Sache nicht gestimmt hat. Man ist ständig am sich fragen, ob es nun Gottes Wille ist oder nicht. Ich konnte mich nicht von ihm endgültig trennen, weil ich immer diese Hoffnung hatte, dass die Dinge sich ändern und manchmal sogar so ein Gefühl, wie wenn Gott uns helfen würde, wenn ich für ihn gebetet habe.
Es haben mir Leute immer wieder gesagt, dass ich es tief im Herzen wissen würde, was richtig ist, aber das stimmte nicht. Ich hab es nicht gewusst. Jahrelang habe ich gebetet, dass Gott Mauern baut, gegen die ich laufe, wenn er es nicht will, weil ich selber weder Klarheit noch die nötige Kraft hatte.
Ich hoffe, dass ich es nun überwunden habe. Es ist eben etwas ganz anderes, wenn man sich von tiefem Herzen liebt, beidseitig. Liebe ist etwas Gutes, das von Gott kommt. Die gibt es nicht wie Sand am Meer. Trotzdem kann man damit total unglücklich werden.
Du tust mir echt leid, weil ich weiß, wie schwer so eine Situation ist. Ich hoffe, du kommst heil da raus und bete auch für dich.
Alles Liebe,
+Eliza+
Dann definier doch bitte mal das Wort Gnade. Wenn du kein Sünder wärst, bräuchtest du nämlich keine Gnade erfahren. Wovon solltest du denn begnadigt werden, wenn nicht von deiner Sünde. Und das du jetzt kein Sünder mehr bist, nehm ich dir nicht ab. Damit widersprichst du der Lehre des Christenstums, denn nach dieser Religion ist jeder Mensch ein Sünder, du sündigst täglich, sei es nur durch schlechte Gedanken oder durch eine unchristliche Handlung einem Mitmenschen gegenüber. Durch die Gnade Gottes wirst du vielleicht täglich von deinen Sünden reingewaschen. Das heißt aber noch lange nicht, daß du kein Sünder bist. Ich dachte du kennst dich so gut aus.
Trotzdem, alle Achtung, ich gratuliere dir zu deinem Selbstbewußtsein. Du traust dich was zu behaupten du seist kein Sünder. Allein diese "kleine" Lüge ist schon eine "kleine" Sünde
&pippi
einen schönen Abend noch
Liebe Lelia,
ich erinnere mich noch so gut an Deine Worte:
Das Wort "auch" ist hier interessant. Was ist Gott denn alles? Welche Eigenschaften hat Gott?Zitat:
Ist Gott nicht auch ein liebender Gott, der es ganz genau weiß, dass wir nicht fehlerfrei sind??
Ich stimme Dir zu. Gott ist auch ein liebender Gott. Und Deine Frage nach der Gnade - Du hast sie zwar nicht mir gestellt, aber mir juckt es in den Fingern - möchte ich so beantworten:
1. Kor 13, 1 - 13 ist in meiner Übersetzung (Einheitsübersetzung) übertitelt mit: Die höheren Gnadengaben - das Hohelied der Liebe, hier nur ein kurzer Ausschnitt
4 Die Liebe ist langmütig, ist gütig; die Liebe neidet nicht; die Liebe tut nicht groß, sie bläht sich nicht auf,
5 sie gebärdet sich nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihrige, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet Böses nicht zu,
Natürlich ist es schwierig, wenn man nur mit Bibelstellen überhäuft wirft. Und ich muss schon nochmal fragen - jetzt alle - ist das Gentleman-like?
Es ist, so viel kann ich sehen, auf jeden Fall nur gut gemeint. Aber, um den Männern mal ein kleines Bild zu geben: Ich glaube, es gibt auch Dinge, die Ihr nicht seht, z. B. die Sanftmütigkeit Gottes. Gott nimmt den Menschen in die Pflicht, das ist wahr. Aber dadurch, dass ER den Menschen zuerst liebt, kann er sanftmütig sein.
Shalom
manlovi
Als Vater lasse ich meinen Kindern die Freiheit der Entscheidungen, aber ich warne sie, anhand der Bibel, zu welchen Folgen diese oder jene Entscheidung führen wird. Natürlich bleibe ich ihr Vater, egal wie sie sich entscheiden. Aber, da ich ihnen manche unangenehme Momente, Peinlichkeiten und Leiden ersparen möchte, bin ich gezwungen sie vor den Folgen ihrer Entscheidungen zu warnen. Und hier komme ich warscheinlich als Mann zum Ausdruck: ich hab nicht das Bedürfnis (wie es bei Frauen ist) mich auszusprechen. Ich drücke meine Warnungen meistens in Bibelzitaten aus. Das erspart stundenlanges Rumdiskutieren. Und meine Kinder sind an meine Art schon gewohnt. Nur wenn der Bezug der Bibelzitaten zur Situation unklar ist, muß ich mich erklären.Zitat:
Der Philosoph Otto Friedrich Bollnow hat Sanftmut folgendermaßen umschrieben:
"Die Sanftmut steht im Gegensatz zur Gewaltsamkeit. ... Sanft ist er (der Mensch), wenn er sich nicht vom Zorn hinreißen läßt, ohne vermeidbare Härte im Affekt, weich und behutsam. Sanftmut bezeichnet dabei nicht nur eine Weise des Verhaltens, sondern mehr noch eine Beschaffenheit der Gesinnung. ... Die Sanftmut des Verhaltens verbindet sich sodann mit der Behutsamkeit im Umgang. Diese Behutsamkeit ist eine Art von Vorsicht, die keinen Schaden an den andern Menschen ... herankommen lassen will." (Bollnow, Die Tugend der Geduld)[4]
Das diese Art hier von vielen als kalt und hart empfunden wird, zeigt nur wie bibelfremd sie sind.
"Freu dich, junger Mann (Frau), in deiner Jugend, sei heiteren Herzens in deinen früheren Jahren! Geh auf den Wegen, die dein Herz dir sagt, zu dem, was deine Augen vor sich sehen. Aber sei dir bewußt, daß Gott dich für all das vor Gericht ziehen wird." (Koh. 11:9.)
Im Sinne des zweiten Satzes sprechen sich viele aus. Und es gefällt ihnen ihn zu hören. Aber den dritten Satz möchten sie nicht hören.
Nun, richtige Liebe verschweigt den dritten Satz nicht. Wo der dritte Satz verschwiegen wird, da gibt es keine richtige Liebe. Das Verschweigen des dritten Satzes kommt aus der Unverantwortlichkeit (und aus dem Unglauben), und hat Schaden und Leiden zur Folge, was die Liebe (und die Sanftmut) dem Nächsten doch ersparen, b.z.w. ihn davor bewahren will.
Muß man unbedingt so viel reden b.z.w. schreiben bis die Menschen es endlich begreifen?
Genau daher kommt dein Problem mit der Bibel (wie auch der meisten Christen).Zitat:
Und das du jetzt kein Sünder mehr bist, nehm ich dir nicht ab. Damit widersprichst du der Lehre des Christenstums, denn nach dieser Religion ist jeder Mensch ein Sünder,
Denn die Bibel lehrt was ganz anderes als es im Christentum gelehrt wird.
"Seid gehorsame Kinder, und laßt euch nicht mehr von euren Begierden treiben wie früher, in der Zeit eurer Unwissenheit.
Wie er, der euch berufen hat, heilig ist, so soll auch euer ganzes Leben heilig werden.
Denn es heißt in der Schrift: Seid heilig, denn ich bin heilig." (1Pet. 1:14,15.)
"Werdet nüchtern, wie es sich gehört, und sündigt nicht! Einige Leute wissen nichts von Gott; ich sage das, damit ihr euch schämt." (1Kor. 15:34.)
"Wißt ihr denn nicht, daß Ungerechte (Sünder) das Reich Gottes nicht erben werden? Täuscht euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Lustknaben, noch Knabenschänder,
noch Diebe, noch Habgierige, keine Trinker, keine Lästerer, keine Räuber werden das Reich Gottes erben.
Und solche gab es unter euch. Aber ihr seid reingewaschen, seid geheiligt, seid gerecht geworden im Namen Jesu Christi, des Herrn, und im Geist unseres Gottes." (1Kor. 6:9-11.)
"Ahmt Gott nach als seine geliebte Kinder, und liebt einander, weil auch Christus uns geliebt und sich für uns hingegeben hat als Gabe und als Opfer, das Gott gefällt.
Von Unzucht aber und Schamlosigkeit jeder Art oder von Habgier soll bei euch, wie es sich für Heilige gehört, nicht einmal die Rede sein.
Auch Sittenlosigkeit und albernes oder zweideutiges Geschwätz schickt sich nicht für euch, sondern Danksagung. Denn das sollt ihr wissen: Kein unzüchtiger, schamloser oder habgieriger Mensch - das heißt kein Götzendiener - erhält ein Erbteil im Reich Christi und Gottes.
Niemand täusche euch mit leeren Worten: All das zieht auf die Ungehorsamen den Zorn Gottes herab. Habt darum nichts mit ihnen gemein!" (Eph. 5:1-7.)
"Jeder, der die Sünde tut, handelt gesetzwiedrig; denn Sünde ist Gesetzwiedrigkeit.
Ihr wißt, daß er erschienen ist, um die Sünde wegzunehmen, und er selbst ist ohne Sünde.
Jeder, der in ihm bleibt, sündigt nicht. Jeder, der sündigt, hat ihn nicht gesehen und ihn nicht erkannt.
Meine Kinder, laßt euch von niemand in die Irre führen! Wer die Gerechtigkeit tut, ist gerecht, wie er gerecht ist.
Wer die Sünde tut, stammt vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Der Sohn Gottes aber ist erschienen, um die Werke des Teufels zu zerstören.
Jeder, der von Gott stammt, tut keine Sünde, weil Gottes Same in ihm bleibt. Er kann nicht sündigen, weil er von Gott stammt.
Daran kann man die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels erkennen: Jeder, der die Gerechtigkeit nicht tut und seinen Bruder nicht liebt, ist nicht aus Gott." (1Joh. 3:4-10.)
"Denn es haben sich einige Leute eingeschlichen, die schon seit langem für das Gericht vorgemerkt sind: gottlose Menschen, die die Gnade unseres Gottes dazu mißbrauchen, ein zügelloses Leben zu führen." (Judas 4.)
"Sie waren dem Schmutz der Welt entronnen, weil sie den Herrn und Retter Jesus Christus erkannt hatten; wenn sie sich aber von neuem davon fangen und überwältigen lassen, dann steht es mit ihnen am Ende schlimmer als vorher.
Es wäre besser für sie, den Weg der Gerechtigkeit gar nicht erkannt zu haben, als ihn erkannt zu haben und sich danach wieder von dem heiligen Gebot abzuwenden, das ihnen überliefert worden ist." (2Pet. 2:20,21.)
Hallo Ihr Lieben,
bevor ich Eure Kommentare kommentiere ... (!)
Ich war heute im Gottesdienst. Eigentlich wollte ich nicht gehen. Mein Herz sagte mir: Bleib zu hause und jammere, denn Du darfst nicht mit Deinem Liebsten zusammen sein! Und? Ich hab nicht auf mein Herz gehört. Bin gegangen und kam ... eine Stunde zu spät! Im Grunde war alles gelaufen. Es lief ein letztes Gebet und dann wurde das Dankopfer eingesammelt. Aber - und das habe ich nicht gewußt - es war noch "Gemeindeversammlung". Jemand vom Kirchenvorstand hielt eine Andacht über - ja, das hab ich kaum ausgehalten - über das Gleichnis, welches mich in den letzten Tagen ganz stark beschäftigt hatte und welches mir neue Erkenntnisse gebracht hat. Es war: Das Gleichnis vom Sämann. Ich dachte, ich explodiere! Es war dann Gelegenheit etwas zur Gemeindesituation zu sagen (vornehmlich ging es um Finanzen). Gut! Ich nahm also das Mikro und stand vor ca. 250 Leuten. Bei den ersten Worten ("Hallo und Shalom") quietsche es ganz gewaltig. Und dann konnte ich sprechen. An einer Stelle sagte ich: "Gott hat heute morgen zu mir gesagt: Nimm Deine Bibel mit! Ich nehme meine Bibel nie mit, aber heute habe ich es getan. Sonst habe ich nichts mitgenommen - außer meinen Haustürschlüssel. Mein Portemonnaie habe ich auch nicht mitgenommen. Ich habe also gerade kein Dankopfer gegeben. ..." Dann bin ich natürlich noch auf das Gleichnis eingegangen - auf's Hören, Sehen und Verstehen. Ok, was will ich damit sagen?
Ich sehe in diesem Erleben, wie gnädig Gott ist. Er segnet es, wenn wir nicht "uns" in den Mittelpunkt stellen, sondern wenn wir IHM die Ehre geben. Gott hat mich heute morgen daran erinnert, wie groß die Liebe wirklich ist. Ich habe zurückgefunden zu meiner großen Liebe - Jesus.
Wer das verstehen kann, verstehe es.
Shalom
manlovi
PS: Hab grade keine Zeit, näher noch auf das, was geschrieben wurde einzugehen. Doch es bewegt mich sehr. Vielleicht später?
Habe mich die ganze Zeit zurückgehalten in diesem Thread, möchte Dir aber sagen: Du hast richtig entschieden.
Manchmal ist es so,dass sich zwei Menschen fürchterlich verlieben. Da ist die rosarote Brille und die Hormone tanzen Tango. Doch bald kommt man wieder zurück auf den Boden der Tatsachen und oft bleibt nicht viel zurück.
Welch Schaden richtet man damit an, wenn deswegen eine oder beide Seiten ihre Ehe aufgeben. Es ist auch eine Art von Ehebruch, wenn man sich wegen einer/eines Anderen scheiden lässt. Das mosaische Gesetz ließ das zu, aber auch nur wegen der Hartherzigkeit der Hebräer, die eine höhere Ordnung nicht leben konnten.
Die Ehe ist in meinen Augen heilig. Sie ist so heilig, dass sie in Ewigkeit fortbestehen kann. Manche glauben, Ehelosigkeit wäre besser als eine Ehe und berufen sich auf Paulus. Aber Paulus lebte während seiner Missionsreisen nur keusch, er enthielt sich in dieser Zeit jeglichen sexuellen Verkehrs. Es ist aber nicht erwiesen, das er nicht verheiratet war.
bleibt zu hoffen, dass Dein Traummann wieder zu seiner Frau zurückkehrt.
Manlovi, du erlebst das Beste, was dir passieren kann - dass Gott persönlich zu dir persönlich in deine persönliche Situation spricht.
Ich wünsche dir das Allerbeste!!! Und ganz viel Kraft, durchzuziehen, was du aus deiner Herzensüberzeugung mit Jesus gemeinsam durchziehst.
@ manlovi
sehr, sehr strange...........dann hoffe ich für Dich, dass Du nun bei Deiner Erkenntnis bleibst, loslässt und glücklich mit Deiner Entscheidung wirst!
Vielleicht hat man Dir ein Zeichen gegeben umzukehren, weil Du in diesen Mann etwas gesehen hast, was gar nicht da war............Wünsche Dir nur das Beste!
zu manchen Usern hier möchte ich sagen: Wenn ihr Euch als Christ bezeichnet, dann verhaltet Euch auch so! Ansonsten lasst es bitte!!!
Diese besch..... Besserwisserrei geht doch so was auf den Senkel!!!
Wie kann sich jemand als Christ bezeichnen, wenn er andere beleidigt, beschuldigt und immer denkt er wüsste alles besser??? Wenn ihr immer so schön aus der Bibel zitiert, dann solltet ihr Euch auch mal die Stellen anschauen, in denen, das was ich ein paar Zeilen zuvor geschrieben hab geschildert wird..........
Sorry, das musste sein!
Und das mit der "Liebe kontollieren", kann nur jemand, der niemals geliebt hat. Der zu feige dazu ist, Liebe zuzulassen, aus Angst er könnte verletzt werden.
Grüße, Love
Hallo Loveforfree,
ich weiß nicht genau, was hast Du denn geschrieben, etwa das:
"Du bist immer geliebt! Egal was Du tust! Sein nur ehrlich zu Dir selbst, und zu den Menschen die Du liebst, dann ist alles ok!"
Darin stimme ich mir Dir überein.
Ich will mich kurz erklären: Meine Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Und am liebsten würde ich "ihn" anrufen und ein schönes Leben beginnen ... Aber ich tue es nicht, weil ich ihn liebe. Ich habe ihn "erkannt" - das, was ihn wirklich ausmacht und ich habe gesehen, wenn ich mich und mein Glück in den Vordergrund stellen würde - er würde nicht leben können, was er ist, wozu er bestimmt ist. Naja, das muß niemand verstehen.
@ manlovi
Wichtig ist nicht, dass wir es verstehen, sondern Du selbst! Und damit glücklich wirst!!!
Busserl Love
Also, ich verstehe manchmal nur Bahnhof! Was sagt ihr dazu:
http://www.youtube.com/watch?v=cYevhGH6Muc
Könnte das ein Grund sein, warum immer mehr Ehen scheitern?
Ehen scheitern nicht, weil Frauen langsam erkennen, dass sies genauso drauf haben wie Männer!
Ehen scheitern daran, dass man sich gegenseitig keinen Respekt erweist, den anderen bevormundet, ihn nicht verstehen will und die Partner vergessen, dass es in ner Ehe nicht immer nur Friede Freude Eierkuchen geben kann, sondern man manchmal auch den Hintern zusammen kneifen muss und Probleme miteinander überwältigen muss. Der Zusammenhalt ist aufgrund der vielen Möglichkeiten die die Frauen heute haben, wohl etwas flöten gegangen. Waren Frauen früher doch immer diejenigen, die die Familie zusammen gehalten haben, sich um alles gekümmert haben was in der Familie so vorging, um ein gutes Miteinander zu schaffen. Heute wird diese neuerworbene Freiheit der Frauen ausgenutzt. Manche Frauen denken sie währen Gott und brauchten nichts und niemanden, außer ihrer Karriere, Geld Dickes Auto(Natürlich ist es bei vielen Männern genauso). Sie vergessen, dass Zusammenhalt in der Familie, mit dem Partner und Freunden wohl das wichtigste auf der Welt ist. Alleine kann man sich schon eine Zeit durchschlagen, aber wenn dann mal etwas ist, steht man alleine da......
Ehen scheitern meist wegen der Rücksichtslosigkeit dem Partner gegenüber.
Wenn man zu wenig über seine Ansichten spricht und immer nur schluckt, bis man irgendwann explodiert..........Und manchmal auch wegen der verbissenen Schwiegereltern, die einen nicht leiden können, oder weil man sich gehen lässt und nur noch mit ungewaschenen Haaren herumläuft........Ach da gibts so viele Beispiele ;-)
ps ich wasche mir übrigens täglich die Haare und meine Schwiegereltern sind für mich wie meine eigenen Eltern. Man muss hier ja gleich Angriffsflächen beiseite räumen.............
Grüße Love
Meine volle Zustimmung, loveforfree !
Ein kleiner Nachtrag: Eine Ehe ist auch immer eine Partnerschaft mit jeweils 50% Anteil.
Und um Angriffsflächen aufzubauen *G*: Ich koche besser und öfter als meine Frau und ich liebe es das Bad zu schrubben. Sie kann dafür perfekt Bodenbeläge verlegen und im tapezieren ist sie unschlagbar.
Ich baue die Angriffsflächen gleich wieder ab: Wir sind seit 20 Jahren glücklich zusammen und seit 17 Jahren verheiratet.
Poe
Ist doch super! Wichtig ist doch, dass der Eine nicht beleidigt ist, wenn der Andere halt was besser kann. Die Partnerschaft oder die Ehe stellt für mich eine Einheit dar, in der jeder sein Bestes geben sollte. Wenn der andere aber nicht so viel Selbstvertrauen hat, sich in seinem Ego gekränkt fühlt, dann kommt es aufrund der Ausblendung des allgemeinen Wohls, zum Zank................Neid der Besitzlosen. Das dürfte eigentlich jeder mal an sich bemerkt haben............
Wenn der Gekränkte dann auch noch einen Partner hat der auf dieser Sache rumtanzt "Ich kann das doch eh viel Besser als Du, überhaupt bin ich einfach in Allem viel Geschickter......." Dann wird es zum bitteren Streit kommen in dem dann noch die ollen Kamellen von vor Jaaaaahren auf den Tisch gepackt werden. Einen sinnlosen und völlig bescheuerten Streit! Daraus folgt dann irgendwann die Trennung, wenn beide Partner nicht lernen den Anderen wegen seiner Fähigkeiten, die Einer selbst vielleicht nicht hat, zu lieben.
Das ist das Problem dem wir uns heute stellen müssen. Die klassische Rollenverteilung Frau am Herd Mann in der Arbeit gibt es nicht mehr so wie früher. Dadurch fühlen sich manche Männer nicht mehr als der Ernährer, den ultimativen Hero, und irgendwie minderwertig.........leider. Und manche Frauen holen jetzt all das nach, was ihre Mütter und Großmütter....... nicht machen konnten........ einfach mal auf die Kacke hauen, in jeglicher Hinsicht, ohne Rücksicht auf Verluste............ob das der richtige Weg ist............... Ich finds gut wenn Menschen sich frei fühlen und sich entfalten können, ihr Leben ungehindert leben können, glücklich sind. Aber wenn dabei der Respekt gegenüber Allem verloren geht finde ich es sehr traurig!
Und auch wenn ich immer so schlau daher rede.........ich weiß zwar von was ich rede, habe die Menschen intensiv studiert, aber an die eigenen Ratschläge hält man sich sehr oft selber nicht.........weil man halt Mensch ist. Und selber noch viel lernen muss...........
Blessings Love
Genau daß ist der Grund, warum ich bemüht bin, mich, so gut ich kann, an die Ratschläge Gottes zu halten, denn er hat, in allen Fragen, Erfahrung seit Ewigkeit. Leider begreifen wir den Wert seiner Ratschläge oft erst im Nachhinein.
Und da ich schon über dreißig Jahren verheiratet bin, weiß ich aus eigener Erfahrung, daß in der Ehe lange nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. Aber, wie hier schon geschrieben wurde, alles fängt im Kopf an. Unsere Einsellung, ist immer daß Entscheidende.
Zitat:
Gewinnerregel fürs Leben:
Meine eigene Einstellung
ist der entscheidende Faktor,
wie sich mein Leben entwickelt!
© by Christian Bischoff www.motivationalmoments.de