Pater Paul Sigl Vortrag über Maria : http://www.gloria.tv/?media=139134
Pater Paul Sigl Vortrag über Maria : http://www.gloria.tv/?media=139134
Am Samstag, den 7. September 2013, wird der Gebetstag zu Ehren der Mutter aller Völker in der Mitsubishi Electric Halle in Düsseldorf stattfinden. Zu unserer Freude wird der Erzbischof von Köln, S. E. Joachim Kardinal Meisner, in unserer Mitte sein. Ebenso hat S. E. Jozef M. Punt, der Bischof von Amsterdam-Haarlem, sein Kommen zugesagt.
http://www.de-vrouwe.info/images/sto...uesseldorf.pdf
Busfahrten:
http://www.de-vrouwe.info/images/sto.../2013busse.pdf
Mythos Nr. 5: Maria ist die Mutter Gottes
Ursprung des Mythos: „Ihren Durchbruch erlebte die Verehrung der Mutter Gottes, als die christliche Kirche unter Konstantin zur Reichskirche wurde und die Heiden in großer Zahl in die Kirche strömten. . . . Die Frömmigkeit und das religiöse Denken [der konvertierten Heiden] waren jahrtausendelang vom Kult einer Muttergottheit, der ‚Großen Mutter‘ und ‚göttlichen Jungfrau‘, geprägt worden“ (The New Encyclopædia Britannica, 1988, Band 16, Seite 326, 327).
Was steht in der Bibel? „Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. . . . Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden“ (Lukas 1:31-35, Einheitsübersetzung).
Dieser Bibeltext zeigt deutlich: Maria war die Mutter des „Sohnes Gottes“ und nicht die Mutter Gottes. Wie hätte sie auch den in sich tragen können, den „die Himmel selbst . . . nicht fassen“? (1. Könige 8:27). Maria hat so etwas nie von sich behauptet. Es war die Lehre von der Dreieinigkeit, die Verwirrung um die Identität Marias stiftete. Den Weg zur Marienverehrung bereitete dann 431 u. Z. das Konzil von Ephesus, und zwar dadurch, dass Maria zur Theotokos (griechisch wörtlich „Gottesgebärerin“), zur „Mutter Gottes“, erklärt wurde. Ephesus, die Stadt, in der das Kirchenkonzil abgehalten wurde, war jahrhundertelang ein Zentrum des Fruchtbarkeitskults um die Göttin Artemis.
Kein Wunder, dass so vieles, was mit der Verehrung des — angeblich „vom Himmel gefallenen“ — Standbildes der Artemis zu tun hatte, zum Beispiel das Abhalten von Prozessionen, später Eingang in die Marienverehrung fand (Apostelgeschichte 19:35). Eine weitere Tradition, von der die christliche Lehre unterwandert wurde, ist die Verwendung bildlicher Darstellungen von Maria und anderen bei der Anbetung.
Zum Vergleich folgende Bibeltexte: Matthäus 13:53-56; Markus 3:31-35; Lukas 11:27, 28
eh...moment mal...
sagen christen nicht immer, das jesus (gottes sohn) eigentlich in wirklichkeit gott war/ist und halt als "jesus" auf die welt kam? ich dachte immer für christen wäre jesus= gott. also wäre ja dann aus christlicher sicht maria sehr wohl die mutter von gott? oder wie hast du das gemeint?
und was jetzt die muttergöttin aus britannien mit der griechischen göttin artemis (die doch gar keine fruchtbarkeitsgöttin war sondern die göttin der jagd, des waldes oder nich?) zu tun hat versteh ich auch nich.
das christentum is manchmal echt ziemlich widersprüchlich...
*schmunzel* Wenn mancher Christ ahnen könnte, wieviel Heidnisches doch in seinem Glaube sich befindet, er würde manches Posting überdenken ...
Hallo Lily
ich möchte zunächst auf zwei Aspekte eingehen.
Warum wird Jesus der Sohn Gottes genannt?
Die Antwort der Bibel
Damit ist nicht gemeint, dass Gott buchstäblich eine Frau hat, mit der er Kinder gezeugt hätte. Sondern: Er ist der Schöpfer allen Lebens (Offenbarung 4:11). Deshalb wurde der erste Mensch, den Gott erschaffen hat — Adam — als ein „Sohn Gottes“ bezeichnet (Lukas 3:38). Aus der Bibel wissen wir, dass Jesus ebenfalls von Gott erschaffen wurde. Aus diesem Grund wird auch er ein „Sohn Gottes“ genannt (Johannes 1:49).
Jesus wurde vor Adam erschaffen. Der Apostel Paulus schrieb über Jesus: „Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung“ (Kolosser 1:15, Einheitsübersetzung). Jesu Leben begann also, lange bevor er in einem Stall in Bethlehem geboren wurde. Genau deshalb sagt die Bibel, dass sein „Ursprung aus frühen Zeiten ist, aus den Tagen unabsehbarer Zeit“ (Micha 5:2). Als Gottes erstgeborener Sohn lebte Jesus erst als Geistperson im Himmel. Später wurde er als Mensch auf der Erde geboren. Jesus selbst sagte über sich: „Ich bin vom Himmel herabgekommen“ (Johannes 6:38; 8:23).
Ist Jesus Gott gleich?
Die Antwort der Bibel
Jesu Gegner beschuldigten ihn, sich Gott gleichzumachen (Johannes 5:18; 10:30-33). Doch Jesus behauptete nie, auf einer Ebene mit dem allmächtigen Gott zu sein. Im Gegenteil, er sagte: „Der Vater ist größer als ich“ (Johannes 14:28).
Die ersten Christen vertraten nie die Ansicht, Jesus sei dem allmächtigen Gott gleich. Der Apostel Paulus schrieb zum Beispiel, Gott habe Jesus nach seiner Auferstehung „zu einer übergeordneten Stellung erhöht“. Ganz offensichtlich glaubte Paulus nicht, dass Jesus Gott gleich war. Denn wenn Jesus der allmächtige Gott gewesen wäre, hätte er doch gar nicht zu einer übergeordneten Stellung erhöht werden können (Philipper 2:9).
Auf Maria geh ich später ein.
Zur Info .... Artemis der Epheser
Eine griechische jungfräuliche Göttin der Jagd, die als Artemis bekannt war; von den Römern wurde sie Diana genannt. Mit Bogen und Pfeilen bewaffnet, wird sie auf der Jagd nach Wild, besonders nach Hirschen, dargestellt. Obwohl die Griechen die ephesische Artemis mit ihrer eigenen Artemis gleichsetzten, die in Städten ganz Kleinasiens verehrt wurde, hat sie mit der griechischen Göttin der klassischen Mythologie wenig gemeinsam (Apg 19:27).
Die Artemis von Ephesus war eine Fruchtbarkeitsgöttin, die mit vielen Brüsten, einer türmchenförmigen Krone und einer Art Nimbus oder Heiligenschein hinter ihrem Kopf dargestellt wurde. Die mumienähnliche untere Körperhälfte war mit verschiedenen Symbolen und Tieren verziert.
Die in Ephesus verehrte Artemis ist mit bekannten Göttinnen anderer Völker in enge Verbindung gebracht worden, und man nimmt an, daß sie alle einen gemeinsamen Ursprung haben. In dem Werk A Dictionary of the Bible (herausgegeben von J. Hastings, 1904, Bd. I, S. 605) heißt es: „Artemis hat solche Ähnlichkeit mit der phrygischen Kybele und mit anderen weiblichen Verkörperungen der göttlichen Macht in asiatischen Ländern, wie der kappadozischen Ma, der phönizischen Astarte oder Aschtoret, der syrischen Atargatis und Mylitta, daß man annehmen kann, daß sie alle lediglich Variationen einer ursprünglichen religiösen Vorstellung sind, die in verschiedenen Ländern aufgrund unterschiedlicher Entwicklungen je nach den örtlichen Verhältnissen und dem nationalen Charakter unterschiedlich dargestellt wurden.“
Im Altertum galt der Tempel der Artemis von Ephesus als eines der Sieben Weltwunder. Es war ein imposanter Bau aus Zedern, Zypressen, weißem Marmor und Gold.
Zu den großen Festen, die im Monat Artemision (März/April) stattfanden, kamen Hunderttausende von Besuchern aus ganz Kleinasien nach Ephesus. Ein Bestandteil der Feier war eine Prozession, bei der das Bildnis der Artemis unter großem Jubel durch die Stadt getragen wurde.
Das Herstellen von Silberschreinen der Artemis war für Demetrius und andere Silberschmiede aus Ephesus ein einträgliches Geschäft. Als daher der Apostel Paulus in Ephesus predigte und eine beträchtliche Anzahl Personen die unreine Anbetung dieser Göttin aufgab, hetzte Demetrius die anderen Kunsthandwerker auf, indem er ihnen sagte, daß die Predigttätigkeit des Paulus nicht nur eine Gefahr für ihre finanzielle Sicherheit sei, sondern daß dadurch auch die Anbetung der großen Göttin Artemis für nichts geachtet werde. Darauf bildete sich eine wütende Pöbelrotte, die schließlich vom Stadtschreiber zerstreut wurde (Apg 19:23-41)
Huch Hubi, die ZJ brauchen wohl Nachwuchs?
^^^ copy paste von hubi
http://www.jw.org/de/bibel-und-praxi...s-gottes-sohn/
Danke TomekMH für deinen Hinweis! Ich werde mich noch näher informieren. Viel Freude an der Veranstaltung! Stella &rosarot
Was sagt die Bibel wirklich über Maria, die Mutter Jesu?
1. Wo in der Bibel wird Maria zum ersten Mal erwähnt? (Matthäus 1:16).
2. Welche Religion praktizierte Maria zur Zeit der Geburt Jesu? (Lukas 2:39, 41).
Kannst du nicht einfach respektieren, dass dies ein Austauschthread über ein Thema ist, welches andere gläubige Menschen als dich betrifft? Lies mal das Thema und respektiere bitte, dass das nicht! dein Thread ist! Es ist kein Diskussions- sondern ein Mitteilungsthread. Toleranz ist gefragt.
3. Brachte Maria ein Opfer für ihre Sünden dar? (Lukas 2:21-24; vergleiche 3. Mose 12:6, 8 ).
4. War Maria eine Jungfrau, als sie Jesus empfing? Warum war das wichtig? (Matthäus 1:22, 23, 25; Lukas 1:34; Jesaja 7:14; Hebräer 4:15).
5. Wie wurde Maria schwanger? (Lukas 1:26-38 ).
@ Stella: Warum der Ärger? Hubi hat doch nur sehr sachlich Bibelstellen zur Person Marias gepostet. Lese ich den Anfang des threads (der ja schon einige Zeit zurück liegt), dann gings da ganz anders zur Sache.
Ich kann nichts Verwerfliches an dem Benennen von Bibelstellen finden. Und für mich klingt es auch nicht böse oder den TE entwertend. Sondern einfach als aufklärend.
LG
Jamy
Liebe Jamy, dann lies mal bitte die Mitteilung, wann in diesem Jahr der Marientag gefeiert wird. Man kann das doch einfach respektieren, dass Menschen Maria verehren und muss nicht gleich missionieren. Das ist eine Frage des Respektes katholischen Menschen gegenüber. Darum geht es in diesem Thread-oben im Zitat.
TomekMH hat mitgeteilt, dass am 7. September der Gebetstag zur Mutter aller Völker statt findet. Ich bin der Meinung, dass man das doch einfach respektieren kann und ich -als evangelische Christin- respektiere das und habe kein Problem damit - im Gegenteil: ich finde, dass das eine grosse Bereicherung sein kann, sich mit verschiedenen Konfessionen auseinander zu setzen.
Wir können jedoch hier ständig Bibelstellen wiederholen oder aber auch den Marientag erwähnen-immer wieder.
Danke Jamy für Deine wahren Worte.
6. Wie reagierte Maria auf ihre einzigartige Situation? (Lukas 1:46-55).
7. Wodurch zeigte Maria, dass sie eine besorgte Mutter war? (Lukas 2:41-51).
8. Bekam Maria später weitere Kinder? (Matthäus 13:55, 56; Markus 6:3; Lukas 8:19-21; Johannes 2:12; 7:5; Apostelgeschichte 1:14; 1. Korinther 9:5).
9. Woher wissen wir, dass Jesu Brüder und Schwestern nicht in Wirklichkeit seine Cousins und Cousinen waren? (Vergleiche Markus 6:3, Lukas 14:12 und Kolosser 4:10.)
10. Betrachtete Jesus Maria als die "Mutter Gottes"? (Johannes 2:3, 4; 19:26).
Ich möchte mich aus dieses Mariendiskussion komplett ausklinken und nur eines anmerken:
Jesus selbst war völlig kompromisslos. Das muss man sich echt mal klar machen.
Er sagte: "ICH bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; NIEMAND kommt zum Vater AUSSER DURCH MICH!"
Ich denke, es bedarf keiner weiteren Zusätze - eine klarere Aussage gibts kaum.
Man kann sie akzetieren - ich tue es - oder revidieren, dann muss man mit den Konsequenzen leben.
SO, Thema für mich durch, es kostet zuviel Kraft, die ich nicht habe.
Soll Gott für sich kämpfen, Er ist stärker.
Jamy.....
&herz Das zweifelt ja auch niemand an, auch die katholische Kirche nicht. Man muss sich nur damit befassen und den Katechismus kennen.
Tomek hat dennoch das Recht, etwas zu seiner Konfession anzukündigen, genau wie wir in diesem Forum einen jüdischen Teil haben, wo auch jüdische Menschen ihre Texte veröffentlichen dürfen. &herz
>Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen!<
(Apg 5,29b)
Nun, Maria, oder besser Miriam war klar jüdisch, und hatte weder mit den Christen (Lehre) und sicher noch weniger mit den Katholiken (der Lehre) was am „Hut“. Solche „Praktiken“, wie sie ihretwegen gemacht werden, widerstrebt solchem (ihrem) jüdischen Glauben.
Sie befolgte die Weisungen Gottes, wie er sie durch Mose gegeben hatte.
Niemand braucht ein Oper für seine Sünden, weder Marie, noch ich und du. Das einzige was der Ewige will, und das lehrte Jesus selber in diesem Gebet, das Woche für Woche selbst in den Kirchen gesprochen wird, dass wir unsere Sündern vor IHM bekennen und Verfehlungen anderen an uns ebenso und das auch ohne jegliches Opfer) vergeben.
Wie Maria schwanger wurde, ist eine mystische Überlieferung, aber beileibe nicht in diesen Sinn notwendig, zumal es in den Propheten keinerlei Jungfrauengeburtsverheissungen gibt wie es die Christen es leider falsch lehren und schon im EV falsch dargestellt wird. Es ist und bleibt eine eigene „Interpretation“, welche sicher nicht jüdisches, sondern hellenistisches in sich hat.
Warum sollte die Situation Marias einzigartig gewesen sein? Sicher ja, Überlieferungen stellen immer das eigene als einzigartig dar. VIP werden verglorifiziert, und oft in ein allzu falsches Bild gestellt, wobei doch jeder nur sündiger Mensch ist, mitsamt der Maria.
Wer ist denn keine besorgte Mutter? Das macht die Maria nicht „besonders“.
Sicher ja hatte die Maria weitere eigene Kinder geboren. Also Maria hatte weiterhin Sex mit ihrem Ehemann Joseph, wozu sie auch verpflichtet war. Zumindest steht es so sogar in der Bibel.
Aber auch das kann man natürlich ausbelenden. Also Punkt 9 ist total falsche lehre der rkK.
Nein, Maria betrachtete ihren „Jeshua“ nicht als Gottessohn, wie sie die RkK darzustellen versucht. Solches würde zu sehr den Weisungen des alleinigen einzigen Gottes JHWH widersprechen.
Ein „Sohn Gottes“ war ein Titel, nicht ein physische Abstammung, aber das wird heute wohl kaum einer wissen wollen, da Lehre und Tradition höher gestellt als das ursprüngliche.
Naja, mit so Bibelversen zerpflücken ist es eben nciht getan, man sollte doch etwas aus damaliger Zeit wissen udn verstehen.
Und so sollte Gott wirklich mehr gehorcht werden, als Menschenweisheiten. Oder wo hat der Ewige solche Vergötterung von Personen befohlen? Klar, nirgends……
Damit wir uns hier nicht aufreiben, lesen wir, worum es geht: Wenn das zu Tomeks Konfession gehört, lassen wir es doch bitte stehen. Ich fand dieses Forum immer so gut, weil es sich eben nicht von den Konfessionen her bekämpft hat- wie das in vielen Foren der Fall ist. Das erste Gebet auf der Seite richtet sich jedenfalls an den Herrn Jesus Christus!
http://www.de-vrouwe.info/de
Ein bisschen mehr Wahrheit darf aber schon sein, oder?
Oder übertüncht "Religion" jegliches ursprüngliches? So zumindest sieht es aus.
Ich möchte hier nicht mehr diskutieren. Es ist Tomeks Thread. Ich respektiere seine Konfession. Fertig.
SEHR OT:
Na, denn isset ja men jut! Deine Verbissenheit in allen Ehren, aber das geht zumindest mir (aber wohl nicht nur) hier echt auf den Senkel! http://brotbackforum.iphpbb3.com/for...es/big_wut.gif
Jamy
Ach wie sehr wünsche ich die Zeiten zurück, als gewisse Kräfte die Community noch mit P. Paul Maria Sigl beglückt haben.
Interessierte mögen sich in Suchmaschinen informieren. &pc
Pater Paul Maria Sigl wird an diesem Gebetstag ja auch aktiv teilnehmen und ich habe gerade gelesen, dass er dabei auch einen Vortrag halten wird mit dem Thema: "„Maria, die Mutter aller Völker - Leitstern der Neuevangelisierung“.
Nun habe ich mir mal kurz die Webseite zu der Veranstaltung angeschaut http://www.gebetstag2013.de/ und wenn ich das richtig verstanden habe, ist diese Veranstaltung ja 1997 ins Leben gerufen worden, nachdem es zwischen 1945 und 1959 zu insgesamt 56 Marienerscheinungen gekommen war. Am 31. Mai 1955 soll Maria dann in einer Botschaft gesagt haben:
„Begreift diese Worte gut, wenn ich sage: Ihr sollt dafür sorgen, dass jedes Jahr um diesen Thron bei diesem Bild die Völker versammelt werden. Das ist die große Gunst, die Maria, Mirjam oder die Frau aller Völker der Welt schenken darf.“
Der Gebetstag gründet sich also, wenn ich das richtig verstanden habe, auf diese Erscheinungen und Visionen und soll nun Leitstern der Neuevangelisierung werden. Kann mir nun bitte mal jemand erklären, was ich mir konkret unter "Neuevangelisierung" vorzustellen habe und welche Rolle Maria dabei spielen soll?
Ich muss zugeben, dass mir das alles etwas befremdlich vorkommt, wohl weil ich eben nicht katholisch bin, aber ich lehne derlei auch nicht völlig ab, würde es nur gerne verstehen können.
Die Marienverehrung nimmt ja ihren Anfang in Ephesus, als im dortigen Konzil von 431 Maria als "Gottesgebärerin" bezeichnet und dogmatisiert wurde.
Nun stand ja in Ephesus der Tempel der Artemis, der der größte Tempel der Antike war und zu den 7 Weltwundern gehörte, was wohl den Schluss zulässt, dass die Verehrung einer "weiblichen Gottesgestalt" gerade in Ephesus eine herausragende Rolle gespielt hatte, die dann vielleicht von Maria übernommen werden sollte. Kann das sein, dass man die Marienverehrungen so ganz natürlich erklären kann? Das Christentum hat ja häufig bereits bestehende Formen religiöser Verehrung in den heidnischen Völkern übernommen und umgedeutet, was sich ja z.B. an unseren christlichen Feiertagen ganz gut erkennen lässt. Im Ursprung war also vieles heidnisch, aber anstatt es völlig zu zerstören, hat man es nur mit neuem Sinn gefüllt. Schon Paulus stand ja auf dem Areopag und erklärte den Griechen die Bedeutung des "Bildnis des unbekannten Gottes" (Apostelgeschichte 17, 23ff). Diese Übernahme und Umdeutung bereits bestehender Strukturen hat das Christentum ja unter anderen so erfolgreich werden lassen. Liegt deshalb vielleicht auch heute noch Hoffnung in dieser Vorgehensweise und wird das dann als "Neuevangelisierung" bezeichnet?
LG
Provisorium
Neuevangelisierung: Auch der katholischen Kirche ist bewusst, dass die Mehrheit der Menschen in Mitteleuropa nicht oder nicht mehr an Gott glaubt. Aus diesem Grund hält sie eine Neuevangelisierung (Verkündung des Wortes Gottes mit dem Ziel, neue Gläubige zu gewinnen) für notwendig. Bemerkt hab ich davon allerdings noch nicht viel.
Die Rolle Marias dabei? Keine Ahnung. Der "harte Kern" der Marienverehrer ist auch nicht unbedingt repräsentativ für die Katholiken, das ist eher eine etwas spezielle Gruppe. Inwieweit dieser "Leitstern"-Plan offizielle katholische Linie ist, kann ich nicht einschätzen, aber mein Eindruck ist, dass die "Frau aller Völker"-Bewegung hier versucht, der Neuevangelisierung ihren Stempel aufzudrücken. Fraglich, ob ihr das gelingt.
Danke, Sunigol. Das ist also eine regelrechte Bewegung innerhalb der katholischen Kirche die sich das Ziel gesetzt hat, wieder mehr Menschen zum (katholischen) Glauben zu führen? Was mir bekannt ist ist, dass die katholische Kirche in Europa zunehmend in eine chronische Krise zu geraten scheint und sich wohl auch in Südamerika vermehrt die gläubigen Menschen charismatischen Gemeinden zuwenden. Jedenfalls habe ich persönlich den Eindruck, dass es einen Trend zu einer Art "Event-Christentum" gibt, das sehr stark auf die emotionale Ebene des Menschen einwirkt und das scheint wohl auch in dieser "Frau-aller-Völker-Bewegung" der Fall zu sein?
LG
Provisorium
Irgendwie fühle ich mich vergewaltigt, wenn da eine gewisse Kirche behauptet, die Maria sei die Mutter aller Völker sei ... und sich selber dann zum Besitztum eines Heilsweges sprichwörtlich vergöttert.
Hat diese Kirche denn überhaupt keinen Respekt mehr von Andersgläubigen?
"Die Kirche hat kraft ihrer göttlichen Einsetzung die Pflicht, auf das gewissenhafteste das Gut des göttlichen Glaubens unversehrt und vollkommen zu bewahren und beständig mit größtem Eifer über das Heil der Seelen zu wachen. Deshalb muss sie mit peinlicher Sorgfalt alles entfernen und ausmerzen, was gegen den Glauben ist oder dem Seelenheil irgendwie schaden könnte. Somit kommt der Kirche aus der ihr vom göttlichen Urheber übertragenen Machtvollkommenheit nicht nur das Recht zu, sondern sogar die Pflicht, gleich welche Irrlehren nicht nur nicht zu dulden, sondern vielmehr zu verbieten und zu verurteilen, wenn das die Unversehrtheit des Glaubens und das Heil der Seelen fordern." (Aus: Josef Neuner, Heinrich Roos, Der Glaube der Kirche in den Urkunden der Lehrverkündigung (offizielles Lehrbuch der bis heute gültigen Glaubenssätze der römisch-katholischen Kirche), 13. Auflage, Regensburg 1992, Glaubenssatz Nr. 382)
Wo und wann hat der eine einzige Gott JHWH eine „Kirche“ eingesetzt? Nein Gott hat da nichts eingesetzt und aus den Worten Jesu, der ja nicht Gott ist, solches abzuleiten, grenzt an Grössenwahn.
Und, warum nur verbreitet denn diese Kirche so viel Irrlehre? Sie hat sich eindeutig überhoben…… mene mene teckel….
Das kann ich verstehen. Das Maria die Mutter aller Völker sei, ist wohl auch nur aus katholischer Sicht heraus verständlich. Schon in anderen Denominationen des Christentums wird eine solche Interpretation kritisch gesehen, denn sie impliziert ja den Gedanken, dass Maria eben die "Gottegebärerin" sei, was unweigerlich mit der Dreieinigkeitslehre zusammenhängen muss. Und an die Dreieinigkeit im tatsächlichen und nicht übertragenen Sinne, glauben ja auch nicht alle Christen.
Ich meine diese Glaubenssätze haben doch nur innerhalb der katholischen Kirche Geltung, oder? Also innerhalb der katholischen Gemeinden hat die Kirche die Pflicht Irrlehren zu verbieten und zu verurteilen. Gläubige die aber nicht dieser Kirche angehören, müssen sich davon nicht angesprochen fühlen.
Ich denke das geht auf Matthäus 16,18 zurück:
"Aber auch ich sage dir: Du bist Petrus, und auf diesem Felsen werde ich meine Gemeinde bauen, und des Hades Pforten werden sie nicht überwältigen"
Was eine Irrlehre ist liegt halt im Auge (besser im Herzen) des gläubigen Betrachters. Dem Christentum ist es leider(!) zu eigen, alle Lehre, die nicht die ihre ist, als Irrlehre zu bezeichnen. Ich finde das sollte sie nicht tun und Gott in dieser Beziehung frei und souverän sein lassen. Allerdings muss sie halt eine bestimmte Lehre vertreten und das sollte sie auch tun. Sie sollte sich mit dieser Lehre allerdings nicht absolut setzen.
LG
Provisorium
Nicht ganz, Provisorium. Die Neuevangelisation ist schon ein Anliegen der offiziellen vatikanischen Amtskirche. Auch Papst Benedikt hat sich dafür schon stark gemacht, ich weiß nur nicht, ob es schon konkrete Auswirkungen gibt oder ob man "erst mal" ein paar Jahre lang drüber reden muss. Die extreme Betonung der Bedeutung von Maria (hierbei und bei allem anderen) ist hingegen ein Merkmal von "Frau aller Völker" und anderer marianischer Bewegungen.
Ich denke, der Trend geht allgemein zu einer größeren Vielfalt der Glaubensformen. Viele Menschen sind auf der Suche, weil ihnen das, was in "konventionellen" katholischen Kirchen geboten wird, nicht mehr reicht. Und sie suchen in verschiedenste Richtungen: Alte Messen auf Latein, Lobpreis nach amerikanischem Vorbild, Marienverehrung, ... Grundsätzlich sehe ich es positiv, wenn Leute sich die Glaubensform suchen, die ihnen gut tut. Glaube braucht Freiraum. Auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner kann nicht viel wachsen. Dass ich nicht mit jeder dieser Formen was anfangen kann - damit lebe ich gerne.Zitat:
Jedenfalls habe ich persönlich den Eindruck, dass es einen Trend zu einer Art "Event-Christentum" gibt, das sehr stark auf die emotionale Ebene des Menschen einwirkt und das scheint wohl auch in dieser "Frau-aller-Völker-Bewegung" der Fall zu sein?
Gruß,
Sunigol
Aber inwiefern ist da denn etwas neu? Ich verstehe die Begrifflichkeit "Neuevangelisation" nicht so richtig. Die Kirche hat ja schon immer missioniert und evangelisiert und mittlerweile ja eigentlich auch schon die ganze Erde.
Die Glaubensinhalte werden sich ja wohl nicht verändert haben und höchstens die Art und Weise der Vermittlung ließe sich ändern und modernisieren. So könnte man sicher neue Formen der Glaubensvermittlung suchen und finden, um z.B. Jugendliche besser mit dem Glauben bekannt werden zu lassen, da die sich wohl heutzutage im Gottesdienst eher langweilen dürften?
Aber ist das dann eine "Neuevangelisation"? Oder nicht vielleicht vielmehr eine erneute Evangelisation, weil immer mehr Menschen mit dem Thema Glauben und Kirche nicht viel anfangen können? Na ja, ich habe gerade sogar eine Internetseite gefunden, die sich Initiative Neuevangelisation nennt: http://www.neuevangelisation.de/
Diese Initiative ist zumindest charismatisch geprägt. Aber klar, die Charismatiker sind ja innerhalb der christlichen Kirchen auch am stärksten am wachsen.
Grundsätzlich finde ich das auch gut, denn am Ende geht es ja auch gar nicht anders. Denn wenn der Glaube als etwas Lebendiges erfahren werden soll, muss man sich ja auch wesenhaft damit identifizieren können. Allerdings wird, finde ich, dadurch auch deutlich, dass die christlichen Denominationen in immer stärkerer Konkurrenz zueinander stehen und von Einigkeit nicht mehr soviel zu spüren ist.
LG
Provisorium
Ja, ich schätze, das ist es.
Was ist denn bisher von Einigkeit zu spüren?Zitat:
Allerdings wird, finde ich, dadurch auch deutlich, dass die christlichen Denominationen in immer stärkerer Konkurrenz zueinander stehen und von Einigkeit nicht mehr soviel zu spüren ist.
Wenn du mit Einigkeit meinst, dass alle einer einzigen Organisation angehören sollen: Stimmt, das wird so nicht gehen. Aber ist es denn überhaupt möglich, Milliarden Christen in einer Kirche zu vereinigen? Oder auch nur die knapp 50 Millionen, die es in Deutschland gibt? Ohne dass 90 Prozent oder mehr sich eingeengt fühlen?
Ist es nicht besser, wenn es mehrere Kirchen gibt, die unterschiedliche Schwerpunkte setzen? Das wären dann keine Konkurrenzkirchen, die gegeneinander arbeiten, sondern eher Alternativkirchen, die durchaus befreundet sein können. Für einen bestimmten Gläubigen werden sowieso nur sehr wenige dieser Kirchen ernsthaft in Frage kommen. Ich rechne dabei auch nicht mit 50 oder 100 verschiedenen Kirchen nebeneinander, sondern eher mit ein bis zwei Handvoll.
Na ja, so richtig einig war sich die Kirche wahrscheinlich noch nie und spätestens seit Luther bilden sich ja auch immer mehr Grüppchen, die sich in ihrer Lehre teilweise schon sehr stark unterscheiden. Sicher ist das irgendwo auch normal, aber ich wünschte mir schon, dass sich die Vielfalt der Gläubigen von einer einzigen Organisation vertreten fühlen würde. Aber vielleicht hat Alef auch recht und es ist nicht gut, wenn sich Glaube institutionalisiert, was dann aber ganz allgemein und nicht nur für den christlichen Glauben gelten müsste.
Wenn Du Dir mal ganz kurz folgende Liste anschauen magst http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_c...r_Konfessionen, dann wirkt das alles schon irgendwie befremdlich auf mich, wenn man davon ausgeht, dass sich all diese Kirchen auf einen Glauben gründen, es dann aber ganz offensichtlich doch für nötig befanden eine eigene Kirche zu gründen. Und trotz dieser überbordenden Vielfalt fühlen sich sehr viele Menschen nicht mehr von diesem Glauben angesprochen, oder innerhalb der Gemeinschaft eingeengt.
Schon irgendwie bisschen traurig, wenn man nach rund 2000jähriger Evangelisation zu der Überzeugung gelangt, dass man noch einmal neu evangelisieren müsse, weil immer mehr Menschen dem Glauben den Rücken kehren. Dann muss man sich am Ende vielleicht wirklich einmal fragen, ob da was ganz grundsätzlich nicht ganz richtig ist.
LG
Provisorium
Na ja, wenn man die Zeit wirklich für Evangelisation genutzt hätte, und zwar im Geist des Evangeliums und nicht mit Inquisition und Scheiterhaufen und Höllendrohungen und so weiter, dann hätte man jetzt das Problem nicht. Die Menschen kehren der Kirche deshalb den Rücken, weil sie endlich aufgeklärt genug sind und sich nicht mehr von einem Mann im schwarzen Mantel in Angst und Schrecken versetzen lassen. Und langsam, ganz langsam, raffen es zumindest einige Leute in der Kirche und machen Pläne für eine "Neuevangelisation". Wenn es dafür noch nicht zu spät ist ...
Erneut ein volles Ja. Auch auf dem Sterbebett ist eine Umkehr zu Jesus möglich - und es dürften nicht wenige sein, denen Er in dieser letzten Zeit erschienen ist..... Manchmal erfährt man davon, aber ich schätze, dass es viel mehr sind, denn der Herr kämpft um jede Seele.
Was die Orgs angeht - nur ein *rolleyes* , aber kommt es DARAUF an?? Es kommt auf unsere Herzenshaltung Gott gegenüber an - und auf unser uneingeschränktes JA zu Ihm.
LG
Jamy
Ist es richtig für Maria einen besonderen Gebetstag zu Ihren Ehren abzuhalten?
Es ist für jeden Christen wichtig sich immer zu Fragen was sagt eigentlich Gott selbst dazu in seinem inspirierten Wort der Bibel?
Christen werden ja dazu aufgefordert ihren Glauben immer wieder neu zu prüfen und sich zu vergewissern ob unser Schöpfer auch so denkt!
Es geht mir in keinster Weise darum irgendwelche religiösen Gefühle zu verletzen.
Aber mal ganz ehrlich sollte das was wir glauben nicht Anhand des Wortes Gottes zu belegen sein ?
Bei der ganzen Diskussion fehlt mir die biblische Argumentation warum man Maria besonders Ehren sollte.
Ich möchte nicht irgendeiner privaten Auslegung folgen - sondern immer nachprüfen was sagt Gott selbst in seinem Buch?
Bei Maria hab ich ja schon 10 Punkte angeführt. Jetz folgt Punkt 11-20.
Es wäre schön wenn man dies einmal für sich ehrlich biblisch überprüft.
11. Hielt sich Maria selbst für die "Mutter Gottes"? (Lukas 1:35; Johannes 2:4, 5).
12. Glorifizierte Jesus seine Mutter, oder verehrte er sie auf besondere Weise? (Markus 3:31-35; Lukas 11:27, 28; Johannes 19:26).
13. Wie beurteilte Maria ihre Rolle, die sie im Vorsatz Gottes spielte? (Lukas 1:46-49).
14. Ist Maria eine Mittlerin zwischen Gott und den Menschen? (1. Timotheus 2:5).
15. In wie vielen der 66 Bibelbücher wird Maria erwähnt?
16. Erhöhten die christlichen Bibelschreiber in ihren Büchern und Briefen Maria? (Johannes 2:4; 2. Korinther 1:1, 2; 2. Petrus 1:1).
17. Wie viele Male wird Maria namentlich in den insgesamt 21 Briefen erwähnt, die Paulus, Petrus, Jakobus, Johannes und Judas schrieben?
18. Welche Hoffnung hegte Maria als eine Nachfolgerin Jesu? (1. Petrus 2:5; Offenbarung 14:1, 3).
19. Ist Maria die Frau, von der in 1. Mose 3:15 und in Offenbarung 12:3-6 gesprochen wird? (Jesaja 54:1, 5, 6; Galater 4:26).
20. Welche Stellung nimmt Maria gegenwärtig ein? (2. Timotheus 2:11, 12).
Ganz Liebe Grüße an alle die sich für Gottes Wort interessieren.