Niemand muss Lesehinweisen folgen
Hallo Blizzard,
keiner muss aber jeder darf sich mit Themen oder Usern beschäftigen.
Von daher kann dein Posting #85 jeder verstehen wie er mag. Und ich mach das auch.
Und nun bitte wieder zum Thema „Gnaden Reich“ zurück, welches ich versuche nicht nur in Gnadenkinder.de zu stellen, sondern eben auch zu moderieren.
Kleiner Tipp, an Blizzard und Nette: Wenn’s euch stört, lest es einfach nicht.
Einen lieben Gruß.
Isaak
NA ALSO, also Ruhe im Karton und Liebe ins Blech
Friedenspfeife und Schadenfröhlichkeit
Zitat:
Zitat von
Nette
...ach schnuggele...ein wenig Schadenfreude ist selbst mir doch mal vergönnt ... oder etwa nit...lächel ... Habe deinen "Zaunpfahlwink" aber zur Kenntnis genommen ... wink Nette &reiten
Es gibt Mitmenschen, welche einen Schaden sehen, wo sie gerne einen sehen wollen würden, aber gar keiner ist und freuen sich dann sogar.
Also die Schadenfreude gönne ich dir vom Herzen Nettchen. ... paff ...paff
Lieben Gruß dir
Isaak
wer sich reibt dem juckt es
Ich hab’s für mich schon beendet und zwar was Blizzard nicht störte, aber er kompliziert zum besten geben musste, das was bei Nette eine Schadenfreude auslöste, dem tribunusplebis eine lustige römische Moralpredigt entlockte und das was jungtroll nicht besser hätte schreiben können.
Von mir aus reibt euch noch länger daran.
Ich hätte für interessierte eine Geschichte zum Thema Gnaden Reich: El Iksir حجر من حكمة http://www.gnadenkinder.de/board/showthread.php?t=4288 Posting #1
Shalom
Isaak
Glaube ist nicht gleich Gnade
Welchen Meinungen (Usern) widersprichst du Inara?
Ich schließe mich deiner Meinung an: "Glaube ist nicht gleich Gnade"
Shalom
Isaak
Glaube ist nicht gleich Gnade
Kann man G“tt annehmen oder ablehnen?
Nein, kann man nicht.
Wieso nicht? … gleich.
Kann man den Glauben an G“tt annehmen oder ablehnen?
Ja, das kann und darf man, muss es aber nicht.
Wieso könnte man G“tt nicht ablehnen und nicht annehmen?
Weil, wenn alles erschaffene G“tt schuf, dann ist ER auch Alles. ER ist die Freiheit zu glauben, dass es IHN gäbe und ER ist die Freiheit zu glauben, dass es IHN nicht gäbe.
Aber ER kann nicht abgelehnt oder angenommen werden, denn ER ist.
Wer aber nun glaubt, dass durch sein glaubendes Annehmen G“tt gnädiger würde, der glaubst das nur.
Wer so glaubt, sollte eigentlich erkennen, dass dann alles, was nicht an G“tt glaubt, kränklich, mit Strafen belastet, von Plagen umzingelt und im Inneren des Selbstes mit all diesem und mehr Ungutem bewohnt sein müsste.
Wer so glaubt, der sieht, dass es nicht so ist, aber schaut weg und erklärt die normalsten Mitmenschen als seelisch kränklich, Strafen auf sie zukommend, mit Plagen schon umzingelt und im Inneren Selbst geistig und geistlich schon längst mit all diesem bewohnt.
Ich frage mich, wer ist hier seelisch, geistig und geistlich kränklich? Der normale Mitmensch, oder der so Glaubende?
Ein Gnaden Reich, sehe ich anders und zwar wo die Gnade von G“tt unabhängig von Hautfarbe und Religionszugehörigkeit wirklich wahrnehmbar ist.
Diese Gnade G“ttes sehe ich eben auch bei Nichtchristen und nicht an G“tt glaubenden und wir Gläubigen, egal welchem Glauben wir angehören, dürfen beginnen, oder schon so handeln, dass nicht der Glaube und nicht der eigene Glaube Gnade billigt oder verhindert, sondern dass wir die Gnade G“ttes, dort wo wir sie waltend wahrnehmen, frei von Glaubensvorurteilen, mitten aus unserem jeweiligen Glauben oder Unglauben heraus zueinander fließen lassen, denn die Gnade ist etwas was wir gewähren oder verwähren können, aber von uns selbst kommt die Gnade letztendlich nicht.
Wie ein Mütterchen kein Süppchen verteilen könnte, wenn der Ewige kein Gemüse und keine Kräuter erschaffen hätte, so könnten wir die Gnade nicht geschehen lassen, bzw. nicht verwehren.
Nein, Glaube ist nicht gleich Gnade. Wer aber so glaubt verwehrt da und dort Gnade, weil der Glaube, nach ihrer Meinung, da und dort nicht stimmte und sie aber den rechten und wahren vertreten würden und gleichsam die Verteiler der Gnade wären.
Mein „Nein“ dazu.
Und mein „Ja“, zur Gnade, welche wir untereinander geschehen lassen dürfen und welche eben nicht irgendeinen Glauben aufdrängt oder voraussetzt.
Wer paulanische Glaubenssätze fälscht, oder gefälschte Bibeln verwendet (wie im Posting #102) dieser geht einer Möglichkeit nach und zwar seinen eigenen Glauben über andere zu erheben.
Daher hier, aus der jerusalemer Bibel, die Verse, Römer 4:13-16 (mit ausgeschriebenem Ende der Verse)
Denn nicht auf Grund des Gesetzes wurde Abraham oder seinen Nachkommen die Verheißung, dass er Erbe der Welt Erbe sein sollte, sondern auf Grund der Glaubensgerechtigkeit. Wenn nämlich nur die Inhaber des Gesetzes (wir Juden) Erben wären, dann hätte der Glaube seinen Wert eingebüßt, und die Verheißung wäre hinfällig geworden. Bewirkt doch das Gesetz Zorn; wo kein Gesetz ist, (das Gesetz des Galubens gibt es nicht) da gibt es auch keine Übertretung. Darum geschah es auf Grund des Glaubens, damit es aus Gnade geschehe, auf dass die Verheißung allen Nachkommen gesichert sei, nicht nur denen aus dem Gesetz(also nicht nur uns Juden, oder euch Christen), sondern denen aus dem Glauben Abrahams, der ja der Vater aller ist. (Der Glaubensvater von uns Juden, Christen und Muslimen)
Shalom
Isaak
Beispiele und das Verstehen dazu sind immer frei wählbar
Lieber Zeuge,
da verstehst du die Beziehung zwischen Glaube und Gnade halt anders als viele viele Juden, welche ich kenne. Das wäre nichts Schlimmes, etwas anders zu verstehen und etwas neues wäre es auch nicht, dass Christen das, was sie in der Tora und Tanach lesen, anders verstehen.
Um Recht haben, sollte es so und so möglichst niemanden, mich mit hineingekommen, hier nicht gehen. Wie, das Jüdische hätte Recht und das Christliche nicht, oder umgekehrt, das sollte nie Thema sein, zumindest ist es dies nicht für mich.
Ich widserspreche nur da, wo ich widersprechen möchte, ohne dabei Recht haben oder erlangen zu wollen. Widerspruch, welcher sachlich ist und am Thema sich orientiert, habe ich gerne und reagiere darauf. Unsachliches und persönlich werdendes, beantworte ich weniger bis garnicht.
Mein Verstehen ist, nicht der Glaube, sondern die Anwesenheit des Ewigen, welcher die Wahl zulässt, zu glauben oder nicht zu glauben, dass es mit dem Ewigen übereinstimmt oder nicht und was man dann tut, bzw. unterlässt, zeigt Gnade auf, bzw. das Ausbleiben dessen. Das Verstehen des Wesens des Glaubens wiederum bestimmt das Handeln und wenn aber der Glaube das Handeln bestimmte, was ja auch möglich ist, bewirkt dies dann eben ein scheinbar nicht synchron sein mit dem Ewigen, sondern lebte nur noch Glaubenstechnik und Glaubensselbstzweck und dies erfährt nicht mehr oder weniger Gnade als alles ander Unverstandene auch.
Einen lieben Gruß dir
Isaak
in den Nächsten Reindenken und Reinempfinden
Zitat:
Zitat von
Inara
... Vielleicht sollte man ab und zu mal versuchen, sich in andere reinzudenken. Manchmal ist es auch recht gut, andere Menschen und Meinungen zu akzeptieren, nicht zu verurteilen. ...
Liebe Inara,
ich habe wieder deinen Beitrag gerne gelesen. Und ich denke es ist nicht erwähnenswert, dass man auf einer Seite gerne Meinungen hört und ließt, welche seinen eigenen Meinungen nahe kommen und es aber nicht um Übereinstimmung und Abgleichen gehen sollte.
Deinen letzten Satz habe ich noch einmal Zitiert und zwar nicht, damit andere diesen wiederholt lesen, sondern weil ich ebenfalls mir diese Aussage darin zu Herzen nehmen möchte.
Es gelingt mir zwar nicht wirklich einzutauchen, in Gedanken von Mitmenschen, welche eine mir sehr sehr fremde Weise des Verstehens vom Glauben leben und zwar menschlichen Geist in biblisches, somit gutes und gerechtes und nichtbiblisches und somit schlechtes und ungerechtes Denken und Empfinden auszuformen. Mir sind für diese Weise Ausrichtung des menschlichen Wesens, auf einer Seite die Hinter- und Bewehgründe unbekannt. Ob dahinter Ängste des Verlustes des wahrnehmendem Selbstes, durch das in aussichtstehende Versterben, stehen und deshalb mit Macht etwas Glaubenstechnisch bewiesen werden muss, was man sich und anderen zwar einreden, aber nicht beweisen kann und auch nicht muss. Diese Weise vom Glauben lebt, aus meinen Augen gesehen, im Wort, im Kopf und nicht im ganzen Mensch. Auf der anderen Seite sehe ich, dass was man dann, aus dieser Weise des Glaubens heraus alles nicht wahrnehmen kann. Für mich ist das der bedeutend größerer Teil des Ewigen, welchen man durch den Wortkopfglauben aus den Augen, aus dem Herz, aus seiner eigenen Wahrnehmung verloren hat.
Und weil mir das Leid tut, versuche ich mit ihnen zu sprechen, ihnen ab und an meine Aufmerksamkeit zu entziehen und zwar an den Stellen, an denen sie nur ihren Wortkopfglauben sich selbst und allen von ihnen empfundenen Störern erklären suchen.
Ich weiß es nicht, aber es könnte sein, dass du ahnen könntest wovon ich schreibe und was mein Antrieb sei. Und vielleicht ahnst du auch, dass ich niemanden von meinen Gedanken, meiner Meinung und meinem Glauben etwas erzählen wollte und ebenfalls nicht ihnen und allen etwas erklären und in ihre Wahrnehmungen prägen will.
Dir alles Gute
Isaak
Gnade, welche über uns spürbar ist
Zitat:
Zitat von
Zeuge
... In der Gnade Gottes zu leben, heißt nicht nur das zu nutzen, was offensichtlich ist, sondern vielmehr die Verheißungen Gottes in Anspruch zu nehmen und das Handeln Gottes herbeizurführen. Das geht nur durch den Glauben. ...
Zitat:
Zitat von
poetry
Das hieße ja, Gott ist manipulierbar.
Zitat:
Zitat von
Zeuge
… denn Gott wollte es schon damals, …
Also ich empfinde poetry’s Schlussfolgerung logisch aus Zeuges Posting gezogen und Zeuges Meinung einfach nur …
Aber hier geht es ja um Gnade und zwar um die welcher wir einander spürbar machen dürfen.
Ich wünsche dem User Zeuge alles Gute, mit seinem Glauben, vie Erfolg bei seinen Erklärungen und Aufklärungen und viel viel Freude am Leben und nicht wenige sehr gute nahe Freunde und die immer stärker werdende spürbare Nähe des Ewigen.
Shalom
Isaak
Provokation empfinden = Provokation?
Tja so etwas,
ich sehe es gerade anders herum und zwar, in dem ein anderer Glaube, in diesem Fall der Jüdische und ich deshalb auf eine andere Art und Weise diskutiere und kommentiere, reagieren einige anwesende User darauf und schreiben von Provokationen und besserwisserischem Aufführen meinerseits.
Interessant. Oder?
Was ist es nur?
Ist es meine Art und Weise?
Ist es der sich provoziert empfindende Anspruch auf den einzigen und einzig wahren Glauben?
Was ist es nur?
Tja so was.
Dennoch shalom und allen Lesern einen schönen 3. Advent.
Isaak