Unterscheidung der Geister
Hallo zusammen!
Da die Beiträge nun doch recht viel geworden sind, bitte ich um Entschuldigung, wenn ich auf die eine oder andere direkte Ansprache jetzt nicht eingehe, nur soviel:
Wenn etwas wirklich vom Geist Gottes stammt, dann kann es natürlich auch nur im Geist Gottes verstanden werden. Von daher kann ich mich nur diesem Geist anvertrauen. Vertraue ich meiner eigenen Weisheit oder menschlichen Lehren, dann bin ich geistlich gesprochen schon aus dem Rennen ausgeschieden. Meiner Beobachtung nach sind manche wirklich ernsthafte, gottsuchende Menschen regelrecht blind für die geistliche Wirklichkeit, weil sie sich in ihren eigensinnigen Theologien und Lehren begraben haben. Sie sind völlig verhärtet in ihren Ansichten und vermitteln Außenstehenden den Eindruck, daß es so etwas wie geistliche Wirklichkeit gar nicht gibt.
Johannes nun spricht in seinen Schriften davon, daß der Geist selbst die Wirklichkeit ist. Er spricht auch davon, die Geister zu prüfen. Offensichtlich spricht hier jemand, der Erfahrung in der geistlichen Wirklichkeit hat. Dies unterscheidet ihn auch von den Philosophen. Er spricht davon, vom Tod in das Leben durchgedrungen zu sein. So sprechen keine Kleinkinder. Ich will damit nur sagen, wir sollten sehr vorsichtig mit den Schriften der Bibel umgehen. Sonst sind wir schneller aus dem Rennen, als wir glauben.
"Ihr Lieben, glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viele falsche Propheten ausgegangen in die Welt. Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: Ein jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Christus in das Fleisch gekommen ist, der ist von Gott; und ein jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Antichrists, von dem ihr gehört habt, dass er kommen werde, und er ist jetzt schon in der Welt. Kinder, ihr seid von Gott und habt jene überwunden; denn der in euch ist, ist größer als der, der in der Welt ist. Sie sind von der Welt; darum reden sie, wie die Welt redet, und die Welt hört sie. Wir sind von Gott, und wer Gott erkennt, der hört uns; wer nicht von Gott ist, der hört uns nicht. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums."
(1. Joh.4:1-6)
Es ist also möglich, den Geist Gottes zu erkennen. Es ist möglich, den Geist der Wahrheit zu erkennen. Es gibt hinter den Wahrheiten der Bibel eine geistliche Wirklichkeit. Und nur, wenn wir diese Wirklichkeit berühren, dann berühren wir Gott. Deshalb kommen hier äußere Menschen nicht mehr mit. Es kostet ja wirklich das heißgeliebte eigene Selbstleben, wenn man in Gott eingehen möchte.
Shalom
Wissen wieder besseren Wissens
Dürfen wir vielleicht einander respektieren lernen und zwar auch darin was mit dem Einzelnen geschieht, oder was der Einzelne mit sich geschehen lässt, wenn er die Evangelien liest und von Jesus hört. Sollten wir nicht vielleicht doch jedem die Freiheit gewähren und zwar ob der Eine danach anfängt zu studieren, entweder in einer Universität, oder autodidaktisch privat. Oder der Andere seine Ängste und Sorgen lockern, ja sogar vielleicht zeitweise vergessen kann und sich in etwas verliebt, wovon er nur gelesen und gehört hat. Und sollten wir vielleicht nicht einfach bestehen lassen können, dass dies und vieles mehr geschehen kann, nur weil sie die Evangelien gelesen und von Jesus gehört haben? Und aber sollten wir nicht auch denen Freiheit schenken, welche gar nicht’s mit den Evangelien und Jesus anfangen können, zu tun haben wollen, oder diese sogar provokant ablehnen, oder komplett neu deuten wollten?
Was haben wir? Wir haben die Bibel. Wir Juden die Tora, das ganze Tenach, den Talmud und die Christen zuzüglich das Neues Testament und christlich theologische Werke. Die Muslime den Qu’ran und all ihre ergänzenden Schriftwerke. Und wir haben uns Selbst, dem allem gegenüber, oder jeweils eingefügt.
In den Evangelien und sporadisch im Qu’an, wird von Jesus berichtet.
Möge doch jeder selbst auf sich wirken lassen und eine Antwort finden, wer Jesus war, oder nicht war. Lasst uns doch vielleicht lieber vergleichen als einander belehren. Vielleicht ist besseres Wissen, wieder besserem Wissen, ein wenig geringer gegenüber bemühender Aufmerksamkeit. Vielleicht ist erklären ein wenig geringer als hinhören. Vielleicht ist Gewissheit ein wenig geringer als wirken lassen. Vielleicht sind Antworten ein wenig geringer als Fragen.
Ich, als Jude, glaube nicht, dass Jesus der Messias ist, aber glaube an die Aufrichtigkeit derjenigen welche es glauben oder eben nicht glauben.
Gruß Isaak
ist gleich war gleich ist?
Nun wenn doch das Thread nur hieße „Wer ist Jesus“ dann könnte man auch das was jeder einzelne glaubt und glaubt zu wissen unter diesem Thema posten.
Nun heißt aber hier das Thread „Wer war Jesus“ und nicht: „ist oder hat G“tt eine Trinität, ist er böse und ist er gut und hat er einen Willen?
Auch hier würde ich dann, anstatt in diesem Thread zu thematisieren, wer Jesus und G“tt sei, einen neuen Thread mit dem Titel „Wer ist Jesus“ anraten.
lieben Gruß Isaak