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Plueschmors
es geht darum, durch ein Wort der Bibel zur Ruhe zu kommen im Gedränge des Alltags, sich am Wort festzuhalten, wie Du es selber nennst.
Nun, ich halte mich auch im Gedränge des Alltags am Wort fest.
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Ist Psalm 119 mit seinen 176 Versen heidnisches Beten?
Das ist kein Beten, sondern ein Lied, extra geschrieben für den Tempeldienst, wie alle Psalmen. Nicht umsonst heißen sie Psalmen.
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Heidnisches Beten ist Bla, bla, bla, seht her, wie ich bete: Bla, bla, bla.
Nein, das ist pharisäisches Beten. Heiden glauben wirklich, wie Jesus sagte, daß sie in ihren vielen Worten erhört werden. Sie wärmen sich im Gebet auf, sie wollen die Verbindung mit Gott fühlen.
Das kommt aus dem Heidentum. Ein Schamane wärmt sich auch auf, um die Verbindung mit der Geisterwelt zu fühlen.
Das Wort Gottes aber ruft uns zur Nüchternheit auf. Auch im Gebet.
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Luther sagte auch: "Ohne das Gebet des Herzens ist das Gebet der Lippen ein unnützes Gemurmel."
Das ist Heidentum und Religion.
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Einspruch, Christen sind gerechtfertigt und Sünder zugleich
Irrtum!
"Wenn nun auch wir, die wir in Christus gerecht zu werden suchen, als Sünder gelten, ist dann Christus etwa Diener der Sünde? Das ist unmöglich!" (Gal. 2:17 Einheitsübersetzung)
Und in der Übersetzung von Herman Menge steht dieser Vers folgendermaßen:
"Wenn wir nun aber bei unserem Streben, in Christus gerechtfertigt zu werden, gerade als Sünder erfunden worden wären, da stünde ja Christus im Dienst der Sünde! Das kann nicht sein!"
Als wir uns in der Gleichheit seines Todes mit Christus verbunden haben (Taufe), sind wir der Sünde gestorben.
"Wir wissen doch: Unser alter Mensch wurde mitgekreuzigt, damit der von der Sünde beherrschte Leib vernichtet werde und wir nicht Sklaven der Sünde bleiben.
Denn wer gestorben ist, der ist frei geworden von der Sünde. ...
So sollt auch ihr euch als Menschen begreifen, die für die Sünde tot sind, aber für Gott leben in Christus Jesus." (Röm. 6:6-11)
"Denn die Liebe Christi hält uns in ihrer Gewalt, weil wir uns von der Überzeugung leiten lassen: Einer ist für alle gestorben, folglich sind sie allesamt gestorben." (2Kor. 5:14)
Als Sünder sind wir mit Christus gestorben.
Er ist aber auferstanden, und mit ihm sind auch wir mitauferstanden, als Gerechte und Heilige, als Kinder Gottes.
Das ist die neue Schöpfung.
"Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden." (2Kor. 5:17)
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Lk 18,9-14: "Er sagte aber zu einigen, die sich anmaßten, fromm zu sein, und verachteten die andern, dies Gleichnis: Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stand für sich und betete so: Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme. Der Zöllner aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig! Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus, nicht jener. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden."
Das war noch vor Jesu Tod. Und gilt für alle, die sich mit ihm in der Gleichheit seines Todes noch nicht verbunden haben, die mit ihm noch nicht gestorben sind.
Dazu gehört auch folgender Vers:
"Wenn wir sagen, daß wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die Irre, und die Wahrheit ist nicht in uns." (1Joh. 1:8)
Das gilt nicht für Christen, sondern für die, die sich mit Christus noch nicht verbunden haben.
Weiter heißt es:
"Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht; er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht." (1Joh. 1:9)
Er vergibt nicht nur, sondern reinigt von allem Unrecht.
Er reinigt unser Herz und schreibt sein Gesetz rein.
Dann sind wir keine Sünder mehr.
Dann kommt die Aufforderung:
"Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt. Wenn aber einer sündigt (aus Versehen oder Unwissenheit), haben wir einen Beistand beim Vater: Jesus Christus, den Gerechten." (1Joh. 2:1)
Und dann kommt der Lebensstandart:
"Jeder, der in ihm bleibt, sündigt nicht. Jeder, der sündigt, hat ihn nicht gesehen und nicht erkannt.
Meine Kinder, laßt euch von niemand in die Irre führen! Wer die Gerechtigkeit tut, ist gerecht, wie er gerecht ist.
Wer die Sünde tut, stammt vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Der Sohn Gottes aber ist erschienen, um die Werke des Teufels zu zerstören.
Jeder, der von Gott stammt, tut keine Sünde, weil Gottes Same in ihm bleibt. Er kann nicht sündigen, weil er von Gott stammt.
Daran kann man die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels erkennen: Jeder, der die Gerechtigkeit nicht tut und seinen Bruder nicht liebt, ist nicht von Gott." (1Joh. 3:6-10)
Zitat:
Ok, aber was soll mir dann dieser Jesus, wenn er nicht für mich gestorben ist? Wo wäre mein Trost? Allein die Gemeinschaft?
Die Gemeinschaft ist er. Sie ist sein Leib und er ist ihr Haupt. Willst du zu ihm gehören, dann schließe dich seiner Gemeinschaft an.
Aber dazu mußt du dich verleugnen. Du hast den Tod verdient, ans Kreuz mit dir.
Zitat:
Was ist denn Dein Fundament? Mein Fundament ist dieses, 1.Kor 3,11: "Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus."
Es ist auch mein Fundament. Nur muß man es so annehmen, wie es in der Schrift steht. Und nicht jeder nach seinem eigenen Gutdünken.