Frage im Titel gestellt....wie sieht es in euerm Glauben....wenn Gott in Allem ist, haben Pflanzen auch eine Seele?
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Frage im Titel gestellt....wie sieht es in euerm Glauben....wenn Gott in Allem ist, haben Pflanzen auch eine Seele?
Eventuell könnte man es beseelt nennen. Ja, ich gehe davon aus. Und ich bringe meiner Tochter – fast 4 bei, dass auch Pflanzen ein Recht auf Leben haben und sie hat schon mit vier Jahren verstanden, dass man eine Blume besser stehen lässt als sie vor ihrer Zeit zu töten. Aber wir sind Menschen und wem bekümmert letztlich schon eine beseelte Pflanze? Uns bekümmern ja nicht einmal ernsthaft die Menschen…….
Absalom
1. Pflanzen haben empfindungen
2. Sind Pflanzen direkt mit uns verwandt da diese auch Lebewesen sind, jedoch in einer relativ primitiven form und art da sie ueber gewisse entwicklungsstadien hinaus gekommen sind, sich aber ironischerweise sonnenlicht als energiequelle nutzbar machen und co2 zum atmen brauchen
Ich glaube an keine Seele, aber pflanzen haben empfindungen und das macht sie schon zu schuetzenswerten lebewesen
Ich musste über dieses Thema noch nachdenken und „so einiges“ brennt mir zu diesem Thema auf der „Seele“.
Es ist die Frage an sich: „Haben Pflanzen eine Seele?“
Wie können wir meinen, dass Pflanzen weniger Wert sind als wir? Wie können wir meinen Herrscher über Tiere zu sein? Weil wir eine Seele haben?
Es ist doch erstaunlich, dass die Natur – Pflanzen und Tiere - schon vor uns Menschen existiert hat und diese Lebewesen ohne uns erstaunlich gut ausgekommen ist. Die Natur – Pflanzen und Tiere, sie brauchen uns Menschen nicht! Doch wir können ohne sie nicht existieren. Pflanzen und Tiere haben einen in sich geschlossenen Aufgabenkreis, der aus Nehmen und Geben besteht (ökologisches Gleichgewicht). Doch wir haben absolut keine Aufgabe in diesem ökologischen Gleichgewicht, wir zerstören es lediglich permanent. Angesichts dieser Tatsache fragt sich, sind wir wirklich beseelt oder eher seelenlos? Wie kann es ein, dass wir innerhalb dieser Schöpfung nicht einmal unseren Lebensraum als beseelt verstehen, gleich wohl der religiöse Mensch glaubt, alles sei aus der „Hand“ Gottes erschaffen.
Nun, zumindest hat sich ein ganz kleiner Teil der Menschheit (sog. Ureinwohner) dieses Wissen erhalten und versteht sich als Bestandteil der Schöpfung und nicht als außenstehende der Schöpfung. Traurig ist allerdings auch, dass sobald solche Völker mit den sog. „zivilisierten“ Hochreligionen in Kontakt kommen, sie Schritt für Schritt dieses grundlegende Basiswissen durch „erhabene Theologien“ ausgetrieben bekommen.
Absalom
meiner meinung nach ist alles beseelt, da alles von gott zum leben erweckt wurde. nun ist die frage, was versteht jeder einzelne unter "beseelt" sein?
sehr schwere frage und hab ich mich auch schon bei tieren gefragt aber generel scheitern wir wohl einfach schon an der definition was eigentlich eine seele is da denken wir wohl alle gleich das menschen eine seele haben aber was genau is das den das gott die tiere und pflanzen erschafen hat is klar aber gab er dafür jedem eine seele haben dan auch steine oder wasser eine seele
wenn gott alles in seinen händen hält und aus seinen händen kommt, dann ist alles was gott hält oder erschaffen hat ein teil von ihm. über uns menschen wird ja gesagt, dass er uns seinen odem einblies....mit allem anderen muss er ja auch sowas gemacht haben, dass alles aufeinander abgestimmt ist und funktioniert. ich glaube, dass egal was gott erschafft, dass es ein teil von ihm ist und somit "beseelt" ist von ihm.
natürlich haben pflanzen ne seele...das sind doch lebewesen. haben nich alle lebewesen sowas wie ne seele? lebewesen ohne iwelche empfindungen (wie sel sagt) wären tot?
&super &smiley seh ich auch so abs :) die menschen sind eh immer so arrogant u denken sie sind was besseres als andere lebewesen... -.- na dann^^
lg SH :)
Nach einigem Zögern gebe ich nun hier doch auch meine - subjektiven - Gedanken preis, ohne Anspruch auf Richtigkeit und Wahrheit, denn es wurde ja schon erwähnt: Wer von uns weiss wirklich, was eine Seele ist? - Im Geiste blind wie ein Maulwurf an der Sonne, kann ich nur wiedergeben, was ich ertastet, erspürt und erahnt habe: also eine völlige Interpretation dessen, was ich in mir und aus Schriften gefunden habe. Wie alles andere soll diese vage Idee von allfälligen Lesern kritisch zur Brust genommen werden. Vielleicht inspiriert "meine Phantasie" andere zu anderen, stimmigeren Gedanken und Erkenntnissen. Vielleicht mag jemand Details aus meinen Gedanken in sein eigenes Verständnis von "der Seele" integrieren, vielleicht spürt einer, dass das Meine nicht der Beachtung wert ist. Ich teile einfach mal, was ich in mir derzeit finde:
"Bedenke (Mensch), aus welcher Höhe du gefallen bist." (Offenbarung 2,5)
Der freie, völlig gottähnliche Geist wollte sich selbst nicht an die Ordnung des Lebens halten. Er war in Gefahr, sich selber zu zerstören. Gott versetzte ihn "in Ohnmacht" oder Bewusstlosigkeit, nahm ihn solcherart gefangen und "zwang" ihn mit Seinem Allmachtswillen in die heilige Lebensordnung. Der geschaffene, ursprünglich völlig freie Geist "fiel" also in die Materie, wo er "vom Allmachtswillen Gottes "festgebannt" ist. Im Grunde ist mit dem gewaltsamen Eingreifen Gottes in den freien Willen des Geschöpfes die Materie entstanden.
Was nun mit diesem lebens-unwilligen Geist, der nun "schlief", also des freien Willens (vorübergehend) enthoben war, während Sein Schöpfer ihn mit Seinem Allmachtswillen (er-)hielt? - Dieser Geist sollte wieder zum Leben kommen, aber wie?
Im Mineralienreich wird der Geist während unvorstellbar langen Zeiten (für menschliche Begriffe) wieder an die Urordnung des Lebens (nach der Ordnung der sieben Geister Gottes) gewöhnt. Es gibt 7 Grundformen, in denen die Mineralien auskristallisieren (müssen). Es gibt sie in allen Varianten und Mischformen. Je gediegener und fügsamer der (noch) gefangene Geist in der Materie sich in die vorgegebene Ordnung fügt, desto reiner und vollkommener kristallisiert er aus. So gewöhnt sich der "schlafende Geist" allmählich wieder an die Urordnung des Lebens.
Wir alle wissen, dass die Mineralien sich - in zwar sehr langsamen Prozessen - irgendwann auflösen und den Pflanzen als Nährstoff dienen. Zum Teil kristallisieren die Mineralien sogar in den Pflanzenteilen wiederum aus. Zum Teil werden sie verfeinert und gehen in das Wesen (oder den Geist) der Pflanze(n) über. Im Pflanzenreich ist der "schlafende Geist" schon ein Stück freier, denn es sind ihm im Pflanzenreich immerhin eine gewisse Bewegung und mannigfaltigere Entfaltungsmöglichkeiten gestattet. So wie ich es sehe, werden im Pflanzenreich einzelne Seelenpartikel gebildet, denn eine vollständige Seele stellt - nach meinem Verständnis - das Gefäss (oder eine Wohnstatt) für den geschaffenen, wieder völlig willensfreien Geist dar, damit dieser Geist (erneut) seinen freien Willen erproben kann innerhalb der Urordnung des Lebens, wie sie in Gott gilt, und wie sie darum (S)ein Geschöpf freiwillig annehmen sollte, wenn es (hoffentlich) leben will.
Der schlafende Geist "durchläuft" also das Pflanzenreich in allen erdenklichen Varianten und wohnt der Gestaltung von einzelnen Seelenpartikeln durch Gottes Allmacht bei. So wird er (unbewusst) vertraut gemacht mit allenTeilen seiner künftigen "Wohnstätte" bzw. "Gefäss" bzw. Seele. - Die Pflanzen dienen dem Tierreich wiederum als Nahrungsgrundlage. Tiere sind bereits sichtlich freier gehalten: sie bewegen sich fort, und hochentwickelte Tiere sind dem Menschen schon in vielen Dingen ebenbürtig, wenn nicht teils sogar überlegen (Riechen, Gehör, Flug etc.). Doch sie sind alle triebgesteuert und instinktgeleitet, d.h., der freie Wille ist noch sehr eingeschränkt und ist darum nur auf eine rudimentäre Art bewusst, denn im Trieb und im Instikt spricht sich noch immer der Allmachtswille Gottes aus, dem zu gehorchen ein (beinahe) unabänderliches Muss ist. Nur sehr wenige, domestizierte Tierarten können sich einen gewissen Gehorsam, also Selbstbeherrschung aneignen. Über die Nahrungskette "sammeln" sich schliesslich im Tierreich die verschiedenen Seelenpartikel zu grösseren Verbänden, zu welchem Vorgang auch dazugehört, dass Tiere sich gegenseitig zur Nahrung dienen. Auch wird diesen grösseren Seelenpartikel-Verbänden je nach Tierart verschiedene Charaktereigenschaften aufgeprägt (das Schaf ist friedlich, der Löwe ist mutig, die Schildkröte ist geduldig, der Tiger hat einen reisserischen Zug, die Schlange ist geschmeidig, der Fuchs schlau, der Pfau stolz etc.). So "durchwandert" der noch immer gefangene Geist das Tierreich und sammelt seine uralten Eigenschaften inkl. die seinerzeit verbogenen und entarteten nach und nach wieder ein, ruft sie sich wieder in Erinnerung. Wenn die Zeit gekommen ist, dass alle nötigen Seelenpartikel und Seelenverbände sich zusammengefunden haben, um dem einst in die Materie gefallenen Geist als ein Gefäss oder eine taugliche Wohnstatt zur Erprobung des freien Willens zu dienen, dann wird eine Seele in die Sphäre oder den Liebeszug eines menschlichen Paares gedrängt, wo sie dann im Geschlechtsakt - im Normalfall - ins Menschenreich eingezeugt wird. Der in der Materie gebannte Geist bildet sodann im Menschenreich nach dem Vorbilde seiner bereits vorhandenen Seele einen Leib, worin der Geist dann nach und nach erwacht und zur erneuten Erprobung des freien Willens dasteht. Im Grunde steht der Mensch dann auf dem Boden seines eigenen Gerichtes, weil der Schöpfer die vom Geschöpfe selber verursachte und ihm zur Last gewordene Unordnung seiner ersten Lebensfreiheitsprobe abgenommen hat und in Seinem Allmachtswillen in der guten und heiligen Lebensordnung hält, weshalb die Schöpfung dem Menschen so heilsam ist, denn in ihr ist die göttliche Ordnung des Lebens festgeschrieben. Unser Leib ist ein kleines Abbild der Schöpfung und "funktioniert" nach denselben Regeln.
Der Hinduismus und der Buddhismus lehren (meines Wissens) die Seelenwanderung, die ich im Grunde bejahe. Ob aber ein Rückschritt - sozusagen als Strafe, oder auch friwillig - ins Reich der Tiere oder der Pflanzen tatsächlich auch gelegentlich stattfindet, das halte ich eher für unwahrscheinlich. Ich weiss es nicht, darum lasse ich es einfach offen. Hingegen halte ich es für ziemlich wahrscheinlich, dass ein Geist mehrmals innerhalb eines Familienverbandes wieder inkarniert. (Beispiel: der Prophet Elia).
Das gegenseitige Einverleiben innerhalb der drei Naturreiche ist meines Erachtens erwünscht und dient einem höheren Zweck. Wenn wir Menschen aber lieblos mit der Natur umspringen, werden wir diese Lieblosigkeiten selber wieder ernten, so denke ich. Schlachttiere bringen sich "als Opfer" dar. Diese Opferbereitschaft muss dann auch in den Menschen wiederum "gelebt" werden von Seelen, die nach uns kommen, welche Seelen nota bene möglicherweise wiederum wir selber sind. "Du gibst uns preis wie Schlachtvieh..." (Psalm 44,12). Immerhin bedeutet es auch, dass durch das Einverleiben dieser "Opfertiere" eine gewisse Sänftung und Duldsamkeit mit in den Geist der Menschheit übergeht, und dass diese Charakterzüge irgendwann dennoch gute Früchte trägt / tragen muss. Gottes Plan ist eben perfekt! - So trinken wir im Grunde unser eigenes Blut und essen unser eigenes Fleisch, wenn wir und weil wir Tod gesät haben. Irgendwann ist der Mensch / die Menschheit reif, weil die Voraussetzungen gegeben sind, Hilfe und Rat "von Oben" (oder aus der Tiefe?) anzunehmen, sich also in die göttliche Lebensordnung zu fügen und mit unserem Schöpfer bewusst zusammen zu arbeiten, was alleine unserem Leben frommt. ---
Eigentlich sind die Pflanzen das Thema. Sie sind nach meinem Gefühl stark mit der Seelenebene verbunden, sind massgeblich an der Bildung der einzelnen Seelenpartikel beteiligt und erfüllen im Grunde diese Aufgabe im Schöpfungsplan. Das Mineralienreich ist für die Fügsamkeit des Geistes in die Urordnung des Lebens zuständig, das Tierreich ist wohl dazu da, die Seelenpartikel in grössere Verbände zusammenzufügen / zusammeln, sie zu ordnen und vorzubereiten, d.h. gediegen zu machen durch Prägung, um als Ausdrucks- und Übertragungsvehikel für die verschiedensten Charaktereigenschaften und Tätigkeiten des Geistig tauglich, geübt und geschmeidig zu sein.
Vielleicht irre ich mich aber auch in allem, was ich mir das so zusammengereimt habe. Bin eben nachdenklich, und auch stets offen und dankbar dafür, wenn andere mich an dem Ihrigen teilhaben lassen. Eine Bereicherung ist das Teilen allemal, finde ich.
Oh, sorry, das ist nun etwas lang geworden - und vielleicht inhaltlich auch etwas verrückt? Aber da ich's nun schon mal geschrieben habe, setze ich es auch in die Welt, und verbleibe
Nachdenklich
ich wäre mal vorsichtig mit der Aussage, Pflanzen hätten Gefühle oder ein Schmerzempfinden.
Die Evolution erschafft nichts, was unnötig wäre.
Tiere haben die Möglichkeit sich einer Gefahr zu entziehen.
Bei Pflanzen wäre das völlig unnütz.
Auch haben Pflanzen weder ein Hirn noch ein Nervensystem.
Allerdings muss dies auch keine Voraussetzung für eine Seele sein.
Wir haben hier allerdings weitere Probleme, wenn wir z.B. einer Bakterie eine Seele zubilligen, wie wir uns unsere Seele vorstellen.
Denn Bakterien haben, wie bekannt ist, keinen Alterungstod.
Sie können problemlos Jahrmilliarden überdauern, haben sich bis dahin einfach entspechend oft geteilt.
Ich bevorzuge von daher das Modell der Individualseele und der Universalseele.
Die Universalseele (Gott) eint in sich alle Individualseelen.
Das Verhältnis von Individualseele zu Universalseele entspricht dem Bild: Welle - Meer.
Insofern: ja auch die Pflanzen gehören mit zum Universalen.
Sie sind ein individuierter Anteil des Göttlichen.
Die meisten Insekten haben auch kein Gehirn, wozu hat die Evolution dann Gehirne hervorgebracht? Die Evolution hat so einiges hervorgebracht was unnoetig ist, einfach weil es die eigenschaft der Evolution ist
Auch Pflanzen haben Verteidigungsmechanismen! Da gibt es wirklich sehr ungewöhnliche Arten.
Das sehe ich auch so!Zitat:
Sie sind ein individuierter Anteil des Göttlichen.
Absalom
Kakerlaken
Falsch, klick mal >hier<!
Ja und soll ich dir jetzt von den studien erzaehlen wo man kakerlaken die koepfe abtrennte um zu schauen wann der Koerper verhungert, weil nachweislich kein Gehirn vorhanden ist? Kakerlaken haben einen Nervenknoten im Ruecken aber kein tatsaechliches gehirn, es ist nur ein primitiver vorlaeufer. So in etwa funktioniert das auch mit diversen Kraken und Quallen bzw Nesseltierarten
Ja aber deswegen haben sie dennoch nicht kein Hirn.
Übrigens (auch wenn das nun ein sexuelles Beispiel ist, ich schreibe es einfach, weil ich es eindrucksvoll finde):
Ein querschnittsgelähmter Mann, der seine Genitalien nicht wahrnimmt, kann sowohl eine Erektion, als auch eine Ejakulation bekommen, erregt oder nicht spielt dabei keine Rolle, der Schamnerv muss nur gereizt werden, denn auch hier übernimmt ein Rückenmarksegement.
In der Medizin fasst man übrigens Gehirn und Rückenmark zum Zentralen Nerven System zusammen.
Pflanzen hingegen besitzen kein ZNS.
Nichtmal die Venus-Fliegenfalle.
Muss grad denken, dass auch manche Menschen kein Hirn zu haben scheinen.
Ich denke, dass alle Lebewesen, ob Mensch, Tier oder Pflanze eine Seele haben.
Was wissen wir denn schon von Tieren und von Pflanzen, was sie empfinden?????
Wir können uns in sie nicht rein versetzen. Sie sind eben anders als wir.
Wie feinfühlig und empfindsam Tiere sein können, das merkt man doch oft bei Hunden.
Warum soll es bei Pflanzen nicht auch so sein???
Aber mir gefällt der Begriff "beseelt" von Gott bei der Schöpfung, der hier fiel.
Ist ja immer auch die Frage, was die Seele überhaupt ist.
Gerade in den letzten Tagen hörte ich folgendes:
Nach dem jüdischen Verständnis sind wir Menschen aufgebaut aus einer 3-Teilung der Seele.
1. Nefesch = Leib-Seele, unsere Lebenskraft, Leidenschaft und Wille zum Leben. Lebendige Seele.
Es hieß, auch die Tiere und Pflanzen haben Nefesch, eine Seele!!!!!!!!!!
2. Ruach = Geist, auch Heiliger Geist
3. Neschama = unsere göttliche Seele, unsere Gott-Ebenbildlichkeit, die Gott uns eingeblasen hat bei der Schöpfung.
Für mich war dieser Gedanke einer 3-Teilung der Seele neu.
Vielleicht kann Absalom dazu noch was sagen.
Dies jüdische Verständnis der "Drei-Einheit" finde ich äusserst bemerkenswert und interessant, auch in Erinnerung an die Dreifaltigkeit im Christentum oder die drei höchsten Aspekte des hinduistischen Trimurti, Brahma, Vishnu und Shiva.
Meine Assoziation hierzu:
Nefesch = der Aspekt der Seele, der sich wandelt, weil er im (Bewusst-)Werden ist, indem dieser Teil stets "neuere" Erkenntnisse gewinnt, und darum "Altes" / Überholtes abgeworfen wird (das Stirb und Werde); die Weisheit die sich wandelt im Zuge der neuesten Erkenntnisse; im Christentum der Sohn, im Hinduismus Shiva, Im Geist-Seele-Leib-Gefüge entspricht dieser Aspekt dem Leib
Ruach = der (selbst-)erhaltende Aspekt der Seele, der Atem Gottes, der das einmal Geschaffene erhält, allem Leben einflössend, ungeachtet wie es sich verhält und wie es gedeiht; im Christentum der Heilige Geist, "gegen den Verstösse nicht vergeben werden können", weil dieser Aspekt Gottes / dieser Aspekt der menschlichen Seele "maschinenmässig" auf die Erhaltung ausgerichtet ist und ein Dagegen-Ankämpfen gleichbedeutend ist mit dem Akt, gegen seine eigene Lebensgrundlage / gegen die Lebensordnung selbst zu kämpfen. - Entspricht dieser Teil nicht auch im Christentum dem "Heiligen Geist"? Im Hinduismus analog dazu Vishnu? Im Geist-Seele-Leib-Gefüge entspricht dieser Aspekt der Seele, die den (Wohn-)Raum und das Betätigungsfeld für den freien, unendlichen Geist stellt?
Neschama = der Aspekt der Seele, der (bereits) Ebenbild des Schöpfers (geworden) ist, das Bewusstsein, das vollkommen ist wie "der Vater" im Christentum, der Schöpfer Brahma im Hinduismus? Im Geist-Seele-Leib-Gefüge entspräche dieser Aspekt dem freien Geist, dem Gottesfunken, der (errungenen) Liebe
Der Gedanke einer Drei-Teilung der Seele wäre mir tatsächlich neu.
Der Gedanke der Drei-Einheit ist mir nicht neu; ich beobachte das Ineinandergreifen / den Tanz der drei Aspekte oder der Drei-Einheit in vielerlei Hinsicht in der Schöpfung, genauso wie im Spannungsfeld meines eigenen Seins, ist doch der Weg der Mitte immer zwischen zwei "Enden" angesiedelt.
Ich finde diesen Beitrag von Mirjamis sehr kostbar! Fühle mich für heute schon mal reich beschenkt, und juble ein Dankesehr! in die Welt hinaus..., weil sich immer deutlicher zeigt, dass alles zusammengehört und alles auf's gleich hinausläuft, auch wenn es auf den ersten Blick erscheint, als wäre alles widersprüchlich. - Vielleicht liegen meinen Überlegungen (einmal mehr) Fehlschlüsse zugrunde; vielleicht tragen sie (dennoch) zum Verständnis von Künftigem oder auch zum Verständnis anderer etwas bei.
Mal abgesehen davon, dass viele Quallenarten auch kein Gehirn besitzen und trotzdem fuehlen ist empfindung keine sache des gehirns oder eines zentralen nervensystems, NUR, weil die Wissenschaft es momentan nicht anders kennt
Macht nichts, wenn du das anders siehst. Wir stehen ja alle auf einem anderen Platz und nehmen folglich verschiedene Blickwinkel ein. Wenn du einen Wald siehst und ich die Wolken, dann betrachten wir dennoch beide einen Teil derselben Schöpfung, obwohl sich unsere Eindrücke überhaupt nicht decken. ;-)
Wem es Freude macht, aus einem zwei zu machen...
Allerdings gibt es verschiedene Herangehensweisen, um das Eine zu entdecken und zu verstehen: Wenn ich vom Wald höre, und später vielleicht auch noch von anderen Pflanzen, von den Tieren und von der Lebensart der Menschen, von der Entstehung der Mineralien, etc., so könnte mir beim Beobachten der Wolken z.B. aufgehen, welche Bedeutung ihre Vergänglichkeit hat und wie diese luftigen Gebilde mit ihrem feucht-veränderlichen Wesen hineingreifen in das Funktionieren des Restes der Schöpfung, dass sie auch in Wechselwirkung sind mit dem Sonnenschein usw. Was mir da aufgeht, das sehe ich nicht in den Wolken, aber ich kann es erkennen, wenn ich begreife, dass alles zusammengehört und dass jedes Detail von anderer Warte aus gesehen dennoch (s)eine Richtigkeit hat, auch wenn es dem widerspricht, was ich in und an den Wolken beobachte.
Aber vielleicht bin ich ja so ein Mensch, bei dem es beim Kinderverstand geblieben ist. ;-) Fühle mich grundsätzlich wohl damit - und könnte ich's denn ändern?
Hallo Nachdenklich
Nun, ich habe die Diskussion gelesen, ob nun die Trinität mit der besagten 3-teiligen Seele zu vergleichen sei.
Du meinst, es sei der Blickwinkel, und dass alles irgendwie doch dasselbe scheint zu sein. Mit dem Wald, oder mit der Wolke (die vielleicht keine Wolke sein muss) ist ja noch relativ einfach zu meinen, dass man vom gleichen spricht, oder wie du sagst, Abhängigkeiten festzustellen.
Aber nur schon aber bei der Trinität oder auch der Seele ist das nicht mehr so einfach, denn da werden Dinge hineininterpretiert, die nicht unbedingt sind, und so spricht man nicht mehr vom selben. Was soll da schon zusammengehören?
Ein „trinitarischer“ Gott ist etwas anderes, als ein Elohim echad, ein einziger Gott, auch wenn man diesem trinitarischen Gott eine Einheit vorgibt, bleibt doch das Wesen, oder der Inhalt des Verständnisses sehr verschieden, und man spricht nicht vom Gleichen.
Da nützt auch keine Herangehensweise.
Alef
Ich kann das gut so stehen lassen, dass ich in deinen Augen offensichtlich etwas "falsch" sehe. Und mich stört es nicht, wenn andere ganz anderes sehen denn ich. Es ist kostbar, wenn andere (sich mit-)teilen. Es ist in der Tat so, dass ich sehr subjektiv lebe und vieles hineininterpretiere oder herauslese, was andere nicht (so) sehen. Ich gestehe dir und einem jeden anderen dieses Recht ebenfalls zu. Bei all unserer Unterschiedlichkeit können wir uns einbringen und uns zugleich beschenkt und bereichert fühlen, ganz wie es uns aus dem Herzen spricht. Wen stört's, solange der Austausch auf der Grundlage der Nächstenliebe und in einem respektvollen Rahmen geschieht? - Oder werde ich hier als ein Störfaktor empfunden?
Hallo Nachdenklich
Ich wollte nicht unbedingt sagen, dass du etwas falsches siehst, es ging mir nicht darum…. sondern dass es man Dinge in etwas hineinprojizieren (sehen) kann, die der andere anders „sieht“, und dass man eben dann nicht vom selben spricht…
Der Wald sind ja nicht die Wolken, die Seele nicht Gott und 1 ist nicht 3…..
Nein, du wirst hier nicht als Störfaktor empfunden, zumindest meinerseits..
Alef
Ich glaube nur Doppelblindstudien.
Also:
Man nimmt 100 Pflanzen, verteilt sie nach dem Zufallsprinzip an Leute, die mit / die nicht mit Pflanzen reden.
Die Pflanzen werden allesamt durch eine Bewässerungsautomatik gegossen.
Das Gedeihen kann an der Höhe der Pflanzen bewertet werden.
Die Prüfenden dürfen jedoch nicht wissen, welche Pflanzen welchen Leuten zugeteilt waren.
Wie sieht das Ergebnis nun aus?
Meist ergeben sich Unterschiede aus statistischen Fehlern.
Hier ergeben sie sich daraus, dass Menschen, die mit Pflanzen reden, sorgsamer sind, da sie in den Pflanzen eine Persönlichkeit sehen.
Bei solchen angeblichen Studien haben wir dann oft das Problem, der Unterdrückung negativer Ergebnisse, die sog. Publikationsbias.
Der Versuch mag dutzende Male negativ ausgefallen sein.
Dann schließlich werden die einen Pflanzen in einem Raum gestanden haben, in denen der Lichteinfall günstiger ist, die Temperatur besser ist etc.
Das nimmt man dann als Versuchsergebnis.
Um solche Fehler auszuschließen, erstellen dann Wissenschaftler ein Trichterdiagramm.
Wobei die Ergebnisse höher im Diagramm stehen, die durch eine höhere Zahl an Versuchen gewonnen wurden.
Wird daraus am Ende eine Pyramide, so ist das Ergebnis glaubhaft.
Denn je geringer die Versuchszahlen, desto mehr streuen die Ergebnisse in die Breite.
Mir sind hier allerdings keine Studien bekannt.
Ohne diese bleibe ich nun mal skeptisch, sorry!
Die Seele in der Tenach
Teil 1
Eine kleine Geschichte am Anfang:
Ein Heide fragte einmal den Rabban Gamliel: An welchem Orte befindet sich Gott?
Der Lehrer erwiderte: Das weiß ich nicht.
Da sagte der Heide: Ist das eure Weisheit? Ihr betet zu ihm Tag für Tag und wißt nicht, wo er weilt?
Rabban Gamliel sagte darauf: Du hast mich um etwas gefragt, was einen Weg von dreitausendfünfhundert Jahresreisen* von mir entfernt ist; laß mich also dich zuerst fragen nach einem Ding, das bei dir ist, bei Tage und bei Nacht. Der Heide sagte: Frage mich.
Da fragte der Rabbi: Die Seele, die in dir ist, wo ist sie? Sage mir!
Der Heide antwortete: Das weiß ich nicht.
Midr. Tehillim 103,5 (gekürzt)
Diese Geschichte soll verdeutlichen, wie schwierig es ist, von der Seele zu sprechen. Sie ist nicht fassbar, lokalisierbar, fast nicht beschreibbar.
Wir verstehen unter Seele die Psyche, unser Inneres, das Gefühl, das Herz, Brust, Bauch (als Gegensatz zum Kopf als Verstand), der Mensch als ganzes Mensch.
Alef
Teil 2
1. Herleitung
נפש nefesh, verstanden als:
1. Atem Hauch, Wohlgeruch, Duft
2. Seele als Bezeichnung desjenigen, was ein Körperwesen (Tier wie Mensch) zu einem lebendigen macht
3. Gemüt, (Herz) Sitz der Empfindungen und Regungen
4. lebendiges Wesen
5. ich selbst, du selbst
Das Wort kommt 670 mal in der Tenach vor.
1.1. Atem, Hauch
Hiob 41,13 Sein Atem (nefesh) entzündet Kohlen, und eine Flamme fährt aus seinem Rachen.
Spr 27,9 Öl und Räucherwerk erfreuen das Herz (lev), und die Süße/Annehmlichkeit eines Freundes vom Rat der Seele (nefesh).
1.2. Seele
Siehe Kapitel 3 Der Mensch wurde eine lebendige Seele
1.Mose 1,20 Und Gott sprach: Es sollen die Wasser vom Gewimmel lebender Wesen (nefesh chai) wimmeln, und Vögel sollen über der Erde fliegen unter der Wölbung des Himmels!
1.Mose 1,24 Und Gott sprach: Die Erde bringe lebende Wesen (nefesh chai) hervor nach ihrer Art: Vieh und kriechende Tiere und <wilde> Tiere der Erde nach ihrer Art! Und es geschah so.
1.Mose 2,7– da bildete Gott, der HERR, den Menschen, <aus> Staub vom Erdboden und hauchte in seine Nase Atem (nischmat) des Lebens (chajijm!!); so wurde der Mensch zu einer lebende Seele (Persönlichkeit) (nefesh chajah).
1.3. Gemüt, Empfindungen und Regungen
Spr 23,2 Und setze ein Messer an deine Kehle, wenn gierig/verlangen (w: Besitzer(von) Seele, Baal nefesh) du bist!
5.Mose 12,20 Wenn der HERR, dein Gott, dein Gebiet erweitern wird, so wie er zu dir geredet hat, und du sagst: »Ich will Fleisch essen!«, weil deine Seele Fleisch zu essen begehrt, so magst du nach Herzenslust Fleisch essen.
Jer 2,24 Eine Wildeselin, die Wüste gewohnt, – in ihrer Gier schnappt sie nach Luft ( w: in (Gier) אוה Lust/Verlangen ihrer Seele (nefesh) schnappt sie nach Luft (ruach)); ihre Brunst, wer kann sie hemmen? Alle, die sie suchen, brauchen sich nicht müde zu laufen: in ihrer Brunstzeit werden sie sie finden.
1.Mose 34,3 Und seine Seele hing an Dina, der Tochter Jakobs, und er liebte das Mädchen und redete zum Herzen des Mädchens.
Ps 42,3 Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott: Wann werde ich kommen und erscheinen vor Gottes Angesicht?
Ps 86,4 Erfreue die Seele deines Knechtes! Denn zu dir, Herr, erhebe ich meine Seele.
Ps 27,12 Gib mich nicht preis der Gier meiner Bedränger (w: nicht wirst du geben mich in die Seele (Willen) meiner Bedränger.. , denn falsche Zeugen sind gegen mich aufgestanden und der, der Gewalttat schnaubt.
Hiob 19,2 Wie lange wollt ihr meine Seele plagen und mich mit Worten zerschlagen?
Hes 36,5 darum, so spricht der Herr, HERR: Wahrlich, im Feuer meines Eifers habe ich gegen den Rest der Nationen geredet und gegen Edom insgesamt, die sich mein Land zum Besitz gemacht haben mit der ganzen <Schaden>freude des Herzens, mit Verachtung / Leidenschaft der Seele, um sein Weideland zur Plünderung <zu haben>!
2.Mose 23,9 Und den Fremden sollst du nicht bedrücken. Ihr wißt ja selbst, wie es dem Fremden zumute(empfinden)(nefesh) ist, denn Fremde seid ihr im Land Ägypten gewesen.
1.Sam 1,15 Aber Hanna antwortete und sagte: Nein, mein Herr! Ich bin <nichts anderes als> eine betrübte Frau. Wein und Rauschtrank habe ich nicht getrunken, sondern ich habe mein (et- ganzes) Herz (nefesh) vor dem HERRN ausgeschüttet.
1.Sam 20,4 Und Jonatan sagte zu David: Was du begehrst (w. was sagt/denkt deine Person/Seele (nefesh)), das will ich für dich tun.
1.4. Lebendiges Wesen, das, worin das Leben, die Seele ist
Jos 10,28 Und Josua nahm an demselben Tag Makkeda ein und schlug es mit der Schärfe des Schwertes. Und an seinem König, an der Stadt und an allem Leben (w’et col hanefesh!), das in ihr war, vollstreckte er den Bann: er ließ keinen Entronnenen übrig.
3.Mose 4,2 Rede zu den Söhnen Israel und sage: Wenn jemand (w. eine Seele nefeh) aus Versehen sündigt gegen <irgend etwas>, was der HERR zu tun verboten hat, und irgendeines von ihnen tut, –
2.Mose 1,5 Und <die Zahl> aller Seelen (col nefesh (im Kollektiv)), die von Jakob abstammten, betrug siebzig Seelen. Josef aber war <schon> in Ägypten.
4.Mose 31,46 und 16 000 Menschen –, (nefesh adam)
4.Mose 6,6 Alle Tage, die er sich für den HERRN geweiht hat, soll er sich keiner Leiche nähern (w: nicht zu der Seele/Wesen (nefesh) eines Toten hineingehen).
1.5. ich selbst, du selbst
Jes 46,2 Sie krümmen sich, brechen in die Knie allesamt, sie können die Last nicht retten; und sie selbst (nafscham) ziehen in die Gefangenschaft.
Hiob 9,21 Rechtschaffen bin ich! Ich kümmere mich nicht um meine Seele (o: Ich erkenne nicht meine Seele), ich verachte mein Leben,
Ps 3,3 viele sagen von mir (von meiner Seele): Es gibt keine Rettung für ihn bei Gott!
Jes 51,23 Ich gebe ihn in die Hand deiner Peiniger, die zu deiner Seele sagten: Bück dich, daß wir hinüberschreiten!
Hiob 16,4 Auch ich könnte reden wie ihr. Wäret ihr doch an meiner Stelle(w: wäre nur eure Seelen anstatt/unter meiner Seele wäre)! Dann könnte ich mit Worten gegen euch glänzen und meinen Kopf über euch schütteln.
Jes 26,9 Mit meiner Seele (nefesh) verlangte ich nach dir in der Nacht; ja, mit meinem Geist(ruach) in meinem Innern (bekirbi) suchte ich dich.
5.Mose 21,14 Und es soll geschehen, wenn du kein Gefallen <mehr> an ihr hast, dann sollst du sie nach ihrem Wunsch (w: in ihre Selbstständigkeit (lenafshah)) entlassen. Aber du darfst sie keineswegs für Geld verkaufen; du sollst sie nicht als Sklavin behandeln, weil du ihr Gewalt angetan hast.
Alef
Teil 3
2. Der Mensch wurde eine lebendige Seele
1.Mose 1,20 Und Gott sprach: Es sollen die Wasser vom Gewimmel lebender Wesen (nefesh chajah) wimmeln, und Vögel sollen über der Erde fliegen unter der Wölbung des Himmels! 21 Und Gott schuf וַיִּבְרָא die großen Seeungeheuer und alle sich regenden lebenden Wesen, von denen die Wasser wimmeln, nach ihrer Art, und alle geflügelten Vögel nach ihrer Art. Und Gott sah, daß es gut war.
1.Mose 1,24 Und Gott sprach: Die Erde bringe lebende Wesen (nefesh chai) hervor nach ihrer Art: Vieh und kriechende Tiere und <wilde> Tiere der Erde nach ihrer Art! Und es geschah so. 25 Und Gott machte וַיַּעַשׂ die <wilden> Tiere der Erde nach ihrer Art und das Vieh nach seiner Art und alle kriechenden Tiere auf dem Erdboden nach ihrer Art. Und Gott sah, daß es gut war.
1.Mose 2,5 – noch war all das Gesträuch des Feldes nicht auf der Erde, <und> noch war all das Kraut des Feldes nicht gesproßt, denn Gott, der HERR, hatte es <noch> nicht auf die Erde regnen lassen, und <noch> gab es keinen Menschen, den Erdboden zu bebauen;
1.Mose 2,7– da bildeteוַיִּיצֶר Gott, der HERR, den Menschen, <aus> Staub(aphar) vom Erdboden (adamah) und hauchte in seine Nase Atem (nischmat) des Lebens (chajijm!!); so wurde der Mensch zu einer lebende Seele (Persönlichkeit) (nefesh chajah).
Die „Seele“ der Tiere wird nicht von Gott eingehaucht, sondern die Erde brachte die lebenden Tiere hervor, obwohl Gott schuf und machte.
Im Gegensatz zu den Tieren wird dem Mensch, der zuerst aus Staub gebildet wird, der Odem Gottes eingehaucht, worauf er erst eine lebende Seele wurde.
So unterscheidet sich die Seele des Tieres von der Seele des Menschen.
So „darf“ das Tier auch Blut „essen“, und töten, im Gegensatz zum Menschen.
Alef