http://http://de.nachrichten.yahoo.c...120922163.html
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http://de.nachrichten.yahoo.com/sieb...120922163.html
Und dann soll, laut Gandhi, im Hinduismus auch für Jesus Christus platz sein?
Wo steht, dass das Hindus waren?
Es handelte sich anscheinend eher um ein schwarz-magisches Ritual.
Klick
http://bild.de/news/ausland/ritualmo...0116.bild.htmlZitat:
Immer wieder kommt es in armen und stark religiösen Gebieten Indien zu Opfer-Ritualen.
Ich frage nochmals: wo steht das mit den Hindus, Zeuge?
nirgends poetry
tschuldigung ;)
Früher hat der Zeuge nur aus der Bibel zitiert. Heute ist er weniger wählerisch und nimmt auch schon mal die Bildzeitung.
OK, schauen wir uns die Aussage von Zeuge noch einmal an:
Und dann die Religionen in Indien (Census India 2001):Zitat:
Immer wieder kommt es in armen und stark religiösen Gebieten Indien zu Opfer-Ritualen.
Kleinere Sekten sind dabei nicht aufgeführt.Zitat:
80,5 % Hindus
13,4 % Moslems (hauptsächlich Sunniten)
2,3 % Christen
1,9 % Sikhs
0,8 % Buddhisten
0,4 % Jainas
0,6 % andere: (z. B. Adivasi, Bahai, Parsen)
Wenn man die Bevölkerungszahl Indiens ansieht (1.028.737.436), dann kann man eine Beteiligung anderer Religionen nicht ausschließen, denn auch eine kleine Prozentzahl sind in Indien eine Menge Menschen.
Wer sich dann noch ein wenig zu den Opferriten und zum Gewaltbegriff (http://de.wikipedia.org/wiki/Ahimsa) im Hinduismus belesen hat, der wird so was wie im ersten Beitrag dieses Threads besser recherchieren.
poe
http://basisreligion.reliprojekt.de/hinduismus.htmZitat:
Die hier wie in allen Vielgöttereien üblichen Menschenopfer gab es noch bis ins vergangene Jahrhundert, bis sie von den Engländern unterbunden wurden,
Ich will einfach eine Quelle zu Deiner Behauptung im ersten Beitrag, Zeuge.
OHHHHHH , Deine Quelle ist eine computerübersetzte Version eines britischen Religionswörterbuches, dessen Herkunft mir auch schleierhaft ist. Sämtliche Quellenangaben zu den Behauptungen fehlen.
Das was Du hier zitierst ist ein Dekret gegen eine Geheimsekte (Thug bzw. Thag) gegen die selbst die Hindus vorgingen. Wenn Du das ganze Hindutum auf eine Sekte reduzierst, dann sollten wir zum Beispiel auch die Hexenverbrennungen der ev. und kath. Christen betrachten. Und schauen wir aufs Abendmahl, wo die Christen heute noch Christi Leib zu Christi Blut zu sich nehmen.
Aber wir können uns ja auch weiter per Linksetzung unterhalten:
http://www.religion24.net/tag/menschenopfer
poe
http://heise.de/tp/blogs/6/151148Zitat:
Nach einem Tipp eines Informanten nahm die Polizei Ende Dezember zwei Männer aus der Ortschaft Jailbada fest, Padam S. und Ignus K. Dem Polizeichef von Bijapur zufolge haben die beiden mittlerweile gestanden, das Mädchen entführt und "geopfert" zu haben, weil ihnen der Vater des Kindes im Rahmen einer Auseinandersetzung um den Besitz von Vieh mit "bösem Zauber" gedroht habe. Obwohl im Rahmen dieser Opferung auch die Leber des Mädchens eine Rolle gespielt haben soll, geht die Polizei nicht von einem getarnten Organdiebstahl, sondern von einem tatsächlichen Menschenopfer aus.
... was hat das mit Hinduismus zu tun?
Im Hinduismus gab es zumindest früher den Begriff des Menschenopfers bzw. der Menschenopfergabe (Sanskrit: medha). Wobei "opfern" nicht gleichbedeutend mit "töten" war. Wenn man Brahmanen Kühe opferte, wurden diese nicht getötet, sondern den Brahmanen geschenkt.
Ahimsa (Schadlosigkeit) ist in den meisten hinduistischen (<< im weitesten Sinne) Strömungen integraler Bestandteil. In zwei bedeutenden Werken beispielsweise, den Yoga-Sutras des Pantanjali und der Bhagavad Gita ist Ahimsa als wichtiger Punkt erwähnt.
Allerdings gibt bzw gab es auch Tiertötungen als Opfer für die Göttin Kali, da manche ihrer Verehrer in ihr eine blutdürstige Göttin sehen.
Menschenopfer wie das des Mädchens sind mir im Hinduismus unbekannt.
Nichts, weder mit Hinduismus noch mit irgendeiner anderen Religion. Es handelte sich offenbar, wie der Zeuge selber bei Heise zitiert hat, um einen Streit um Vieh, der eskaliert ist.
Der Zeuge wird das aber nicht zugeben und auf eure Antworten nicht reagieren und euch stattdessen mit immer neuen Einwürfen beschäftigen. Auf diese Weise seid ihr ständig in der Defensive und er ist nicht zu fassen. Diese Taktik haben die Fundis hier schon mehrfach angewendet.
Irgendwann verliert ihr die Lust und er wird sagen "ich hatte das letzte Wort, also habe ich gewonnen".
Sunigol, wir kennen Zeuge nicht erst seit gestern, und seine "Argumentationsweise" ist uns bekannt. Trotzdem kann und darf man manches nicht einfach so im Raume stehen lassen.
Nun, wenn es heißt "den Göttern", dann fallen alle monotheistische Religionen weg. Was bleibt übrig?
Ausserdem:
http://welt.de/vermischtes/article53...000-Tiere.htmlZitat:
Blutrausch 24.11.2009
Hindus opfern Göttin 200.000 Tiere
Gläubige Hindus haben im Rahmen eines zweitägigen Opferfests mit der Tötung von mehr als 200.000 Tieren begonnen. Tierrechtsorganisationen protestierten gegen die Massenschlachtung der Büffel, Ziegen, Hühner und Tauben, denen mit Schwertern die Kehle durchschnitten wird. Zwei Kinder starben im Gedränge.
http://spiegel.de/spiegel/print/d-22328722.htmlZitat:
06.05.2002
Blutrausch wie im Mittelalter
Von Falksohn, Rüdiger und Rao, Padma
Fanatische Hindus haben im Bundesstaat Gujarat Pogrome unter Muslimen angezettelt - und die Regierungspartei BJP hat sie offenbar geduldet und gefördert.
Wenn Saira Bano daran denkt, wie ein entfesselter Hindu-Mob Ende Februar wehrlose Muslime lynchte, schaudert es sie derart, dass sie kaum die Sprache findet - so schrecklich, so traumatisch ist die Erinnerung an jene Orgie der Gewalt, die durch den Bundesstaat Gujarat tobte. "Sie schlitzten meiner schwangeren Schwägerin den Bauch auf", sagt die Muslimin Bano. "Sie rissen den Fötus heraus und warfen ihn ins Feuer. Dann verbrannten sie die Frau."
http://idea.de/index.php?id=355&tx_ttnews[tt_news]=67793&tx_ttnews[backPid]=18&cHash=3e7d695cb0Zitat:
Indien: Gewalt gegen Christen nimmt kein Ende
N e u D e l h i (idea) – Die Gewaltwelle gegen Christen im indischen Bundesstaat Orissa nimmt kein Ende. Hinduistische Extremisten gehen von Ort zu Ort, vertreiben Christen, zerstören Kirchen und christliche Sozialeinrichtungen, stecken Häuser von Christen in Brand und vergewaltigen Nonnen.
Du hast mir noch immer meine Frage nicht beantwortet. Wo steht in Deinem Eingangsartikel, dass dies Hindu waren?
Bis zur Beantwortung dieser Frage bitte keine "Zweigdiskussionen".
poe
Na gut, was haben wir?
http://de.nachrichten.yahoo.com/sieb...120922163.htmlZitat:
In Indien ist ein siebenjähriges Mädchen nach Polizeiangaben rituell geopfert und seine Leber den Göttern dargeboten worden. Der Polizeichef des Distrikts Bijapur im zentralindischen Bundesstaat Chhattisgarh sagte, zwei Männer hätten das Verbrechen gestanden. In ihrem Aberglauben hätten sie angenommen, durch das Opfer eine günstige Ernte herbeiführen zu können.
http://spiegel.de/panorama/gesellsch...806760,00.htmlZitat:
Die beiden Verdächtigen gehören laut Polizei zur überwiegend armen und ungebildeten Stammesbevölkerung im Bundesstaat Chhattisgarh. Dort ist der Glaube an Heiler oder Hexendoktoren weit verbreitet.
http://heise.de/tp/blogs/6/151148Zitat:
Die Gegend, in der das Verbrechen geschah, ist eine Hochburg der Naxaliten, einer Schätzungen des indischen Innenministeriums nach 20.000 Mann starken Guerillagruppe, die sich selbst als "maoistisch" einstuft, obwohl ihre Aktivitäten meist stark von Anliegen der Adivasi ("Ureinwohner") bestimmt sind.
Wir haben zwei Zugehörige der Adivasi(Ureinwohner), überwiegend armen und ungebildeten Stammesbevölkerung Indiens, in der Aberglaube, b.z.w. der Glaube an Heiler oder Hexendoktoren weit verbreitet ist.
Ob sie tatsächlich aus religiösen Gründen gehandelt haben, oder mit der Religion ihre Handlung rechtfertigen wollten, spielt keine Rolle. Denn in beiden Fällen ist ein Blutopfer (auch ein Menschenopfer) ihrer Ansicht nach, kein Verbrechen.
Und was ist die Religion der Ureinwohner Indiens? Hinduismus.
Wäre hier eine exotische Sekte im Spiel, hätte die Polizei es bestimmt erwähnt. Nun sucht man aber in den Lebensumständen (Armut und Ungebildenheit) die Erklärung für solche Vorfälle. Was selbstverständlich ist, wenn sie der meistverbreiteten Religion Indiens angehören.
das sind Vermutungen deinerseits - null Fakten
Der Bezug der Polizei auf religiösen Aberglaube, ist ein Fakt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Indische_VolksreligionZitat:
Der Begriff Indische Volksreligion bezeichnet nicht einheitliche religiöse Phänomene und Praktiken in Indien, die sich z. B. von Strömungen des Hinduismus wie dem brahmanischen Sanskrit-Hinduismus und Stifterreligionen wie verschiedenen vishnuitischen oder shivaitischen Gruppierungen oder von Gurus gestifteten neuzeitlichen Gruppierungen unterscheiden, obwohl es zwischen der Volksreligion und der so genannten Hochreligion auch viele Gemeinsamkeiten, Vermischungen und Überschneidungen gibt.
Das ist der eigentliche, "saubere" Hinduismus, ohne philosophischen Ausschmückungen.
Keine Zweigdiskussion. Zeige einfach den Artikel wo steht, dass dies Hindus waren
Es gibt genug Hinweise darauf.
OK, ich behaupte mal, es können auch Christen oder Buddhisten gewesen sein.
Den Göttern?
Welche von diesen opfern den Göttern?
Nun, 200 000 Tieropfer sprechen lauter, als irgendwelche teoretisch-philosophischen Traktate.Zitat:
Wer sich dann noch ein wenig zu den Opferriten und zum Gewaltbegriff (http://de.wikipedia.org/wiki/Ahimsa) im Hinduismus belesen hat, der wird so was wie im ersten Beitrag dieses Threads besser recherchieren.
Und die Gewalt gegen Moslems und Christen auch.
Keine Zweigduskussion bitte ;) Zeig mir die Fakten. Wo steht, dass es Hindus waren? Nirgendwo.
Ergo ist es deine Vermutung, nicht mehr.
poe
Das ist keine Vermutung, sondern eine logische Schlußfolgerung. (Aber ihr habt es wohl nicht so mit der Logik?)
Religionshistorisch betrachtet gab es natürlich auch im Hinduismus - in sektiererischen Gruppierungen - Menschenopferungen. Das kann man nicht bestreiten. Ähnliche Rituale gab es jedoch auch in anderen Hochreligionen – gleich wohl man die Begrifflichkeiten anders wählte z.B. Sühneopfer, Schuldopfer, etc – aber faktisch hat man nichts anderes getan.
Der Hinduismus kennt bis heute Ausprägungen, die eventuell in unser modernes westliches Moralbild nur schwerlich passen mögen. Es gibt z.B. auch heute noch Tempelprostitution oder gewisse Arten von Tempelfrondiensten, die unserem Verständnis sehr befremdlich sind.
Allerdings gab es solche Sachen auch im christlichen Europa mehr als zur genüge und dies kirchlich geschützt und gefordert.
Ich weiß nicht, ob es uns religiös und kulturell westlich geprägter Bevölkerungsgruppen zusteht über andere Kulturen und Religionen den „Stab“ zu brechen und vorverurteilend zu richten. Das es ethische und moralische Grundrechte gibt, die Weltweit gelten sollten steht außer Frage, und gerade an diesem Beispiel zeigt sich, dass auch in Indien solche Opferungen nicht als normal angesehen werden.
Allerdings muß man solche Geschehnisse als Einzelfälle sehen und begreifen und nicht pauschal für eine Religion zum Maßstab werten. Tut man dies, dann könnte man nämlich jede Religion dieser Erde an krassen Beispielen bemessen und das dürfte sich kaum ein vernünftiger Mensch wünschen. Beispielhaft ausgeführt könnte man dann auch pauschal sagen, im Christentum werden Menschen durch abartige Exorzisten zu Tode gequält oder gar zum geistigen Kannibalismus aufgerufen, im Islam wird zum Selbstmord aufgerufen, etc, etc.
Man sollte differenzieren und die extreme einer jeglichen Religion oder dessen extreme Gruppierungen als das sehen was sie sind, Entgleisungen abseits der gängigen Religionskunde / Lehre und Praxis.
Absalom
Die Frage ist: kann man Jesus neben z.B. Kali verehren? Hat er wirklich Platz im Hinduismus?
Wenn er das Judentum, eine monotheistische Religion, umgekrempelt hat, was soll er dann mit dem Hinduismus machen?
Als Konstantin das Christentum mit anderen (heidnischen) Religionen gleichstellte, hat er ihm auch seine erneuernde Kraft genommen.
Dasselbe hat auch Gandhi getan, indem er Jesus mit den Göttern des Hinduismus gleichstellte..
Lieber Zeuge, es wäre mir neu, dass Jesus das Judentum umgekrempelt hat. Meines Wissens nach glaubt das Judentum noch immer das Gleiche wie zu den Zeiten Jesu und auch die Religionspraxis hat sich nur unwesentlich verändert - ausgeschlossen sei natürlich hier die Kultpraxis / genauer die Tempelpraxis.
Ich kenne nur eine Bewegung innerhalb des Judentums, die das Judentum umkrempeln wollte und das waren die Essener von Qumran und zwar zu einer jüdisch - hellenistischen Religion nach dem geistigen Vorbild von Philo von Alexandrien. Und wie man weiß, haben sich ihre Gedanken und Ideen eben nicht im Judentum festsetzen können wohl aber im späteren Christentum / z.B. Prädestinationslehre, Opfertheologie, Satansglaube, Dualismusglaube, Antimessiasglaube (Antichristusglaube), etc, etc.
Zu Gandhi: Gandhi hat nicht Jesus in den hinduistischen Pantheon eingefügt, sondern Gandhi erkannte, dass in allen Religionen grundlegende Aussagen gleich sind, nämlich dass Liebe das höchste Gut des Menschen ist. Und was Gandhi auch erkannte in seiner Auseinandersetzung mit dem Christentum in seiner Zeit in England und Südafrika, das es genau das Gegenteil davon tut, was die Lehren Jesu besagen – Stichwort Imperialismus, Rassismus, Kapitalismus, Standesgesellschaft, etc. Darüber hinaus war Gandhi einer der ersten nichtjüdischen Gelehrten, der die politische Dimension der Verkündigung Jesu erkannte und übrigens genau diesen „Mechanismus des zivilen Ungehorsams“ in seinem Befreiungskampf gegen die britische Kolonialmacht umsetzte. Und das tat er überaus erfolgreich, wie man weiß.
Dass Gandhi darüber hinaus bestimmte Lehren und Eigenschaften Jesu auch in Buddah und mehr noch in Vishnu sah, liegt nicht an Gandhi, sondern gerade in Bezug auf Vishnu legte dafür die christliche Theologie selbst diesen Grundstein – Stichwort: Verkörperung des Göttlichen, etc. Gandhi griff hier auf theologische Gemeinsamkeiten einer Inkarnationslehre zurück die im Hinduismus und Christentum deutliche Gemeinsamkeiten haben.
Zu Konstantin sei noch angemerkt, dass er nur das konsequent weiterführte, was frühchristliche Intellektuelle lange vor ihm begannen.
Absalom
Und da Absalom nun doch eine Zweigdiskussion begonnen hat, möchte ich mich kurz anschließen.
Jesus aus hinduistischer Sicht ist nicht der Jesus aus christlicher Sicht - zumindest sofern man die Mystiker außen vor läßt. Was Jesus aus hinduistischer Sicht interessant macht, sind neben dem, was Absalom schrieb, die Parallelen im Lebenslauf mit Krishna und die parallel anmutende Lehre der Liebe.
Was die hinduistische Sicht auf Jesus betrifft, als Ausgangsidee ein kleiner Auszug aus Wiki. Die Unterschiede zur klassisch christlichen Sichtweise sind deutlich.
Letztlich ist es falsch von dem Hinduismus zu sprechen. Wie alle Religionen unterlagen auch die Religionen Indiens zahlreichen Einflüssen und Veränderungen. Im Gegensatz beispelsweise zum Christentum wurde diese Entwicklung nicht vertuschen. Der Hindusmus beherbergt sehr verschiedene Ansichten und Überzeugungen. Selbst Bewegungen, die sich aus dem Hinduismus abgespalten haben (Jainismus, Buddhsmus) lassen sich mit ihm assimilieren. Eben weil des den Hinduismus als solchen nicht gibt, sondern dieser streng genommen Sammelbegriff ist.
Die Beispiele der interreligiösen Konflikte Zeuge, sind wahr. Aber dass sich Fundamentalisten unterschiedlicher Prägung gegenseitig umbringen, ist zwar ein bedauerlicher, dennoch aber bei fast allen Religionen anzutreffender Umstand. Schau z.B. in die christliche Geschichte.
Nur weil er im Judentum, als Messias, verworfen wird. Da wo er nichts zu sagen hat, gibt es auch keine Veränderung.
Hätten die Juden aber, das ganze Volk, auf ihn damals gehört, würde das Judentum, in der alten Form, schon lange nicht existieren.
Aber auch das Christentum, in seiner heutigen Form. Denn dann wäre es nie zur Trinitätslehre gekommen.
Und den Islam hätte es nie gegeben. Wie auch den Marxismus.
Es wäre längst das Reich Gottes auf Erden.
Nun ist es so wie es ist.
Da aber wo Jesus und seine Macht anerkannt werden, da krempelt er das ganze Leben um.
Gandhi war zwar von Jesus fasziniert, hat sich ihm aber nicht angepasst, sondern ihn sich und seiner Religion.
Den wichtigsten Punkt der Lehre Jesu hat er übersehen:
"Höre Israel! Der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr;
und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen, und aus deinerganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft." (Mk. 12:29,30)
"Auch wir ... verkündigen euch, daß ihr euch von diesen nichtigen (Götzen) bekehren sollt zu dem lebendigen Gott, der den Himmel und die Erde und das Meer gemacht hat und alles, was in ihnen ist." (Apg. 14:15)
Wenn man sich zu diesem lebendigen Gott bekehrt hat, und ihn von ganzem Herzen liebt, dann hat man im Herzen keinen Platz mehr für andere Götter.
Im Hinduismus sind die viele Götter Manifestationen, jeder auf seine Art, des einen unpersönlichen göttlichen.
Je nach Bedarf muß man sich an diesen oder jenen Gött wenden.
Zu Abraham sagte Gott aber: "Ich bin Gott, der Allmächtige." Du brauchst keine andere Götter mehr. Mit jeder Frage kannst du zu mir kommen, ich kann alles.
Und Jesus sagt nach seiner Auferstehung auch: "Mir ist alle Macht gegeben".
Wo dieser Jesus regiert, da sind andere Götter überflüßig.
Wer aber neben Jesus noch andere Götter (oder Heilige) braucht, der hat nicht den Jesus, von den die Bibel berichtet.
Und Konstantin war ein Staatsman. Und er hat die Gemeindenvorsteher für seine Zwecke benutzt.
Ich versuch mal ein Gleichnis zu erzählen.
Ein Mann (Farmer, Landwirt, wie auch immer) will eine neue Weizensorte züchten. Sucht sich dafür ein Plätzchen aus (nennen wir es Garten), und widmet ihm seine besondere Aufmerksamkeit.
Seine Mühe wurden belohnt, die neue Weizensorte ist da. Und er gibt seinen Arbeitern den Autrag, mit dieser Sorte alle Felder zu besähen.
Manche führen den Auftrag gewissenhaft aus, manche vermischen die Sorten.
Und der Garten? Hat seinen Zweck erfüllt.
Was wäre wenn? Was wäre, wenn der Hohepriester nicht Recht behalten hätte, (besser einer stirbt als ein ganzes Volk)? Offensichtlich scheint Gott ganz andere Pläne gehabt zu haben und wenn du die sog. Gottesknechtslieder wirklich kennen würdest und in ihrer Dimension verstehen würdest, dann wäre dir klar, dass deine Aussagen gänzlich irrig sind. Etwas ganz anderes ist es, was religionshistorisch später abgelaufen ist.Zitat:
Nur weil er im Judentum, als Messias, verworfen wird. Da wo er nichts zu sagen hat, gibt es auch keine Veränderung.
Hätten die Juden aber, das ganze Volk, auf ihn damals gehört, würde das Judentum, in der alten Form, schon lange nicht existieren.
Aber auch das Christentum, in seiner heutigen Form. Denn dann wäre es nie zur Trinitätslehre gekommen.
Und den Islam hätte es nie gegeben. Wie auch den Marxismus.
Es wäre längst das Reich Gottes auf Erden.
Nun ist es so wie es ist.
Da aber wo Jesus und seine Macht anerkannt werden, da krempelt er das ganze Leben um.
Für mich persönlich kann niemand "Gott" ersetzen und noch weniger die Vielfalt des Seins "Gottes". Erst recht nicht ein Mensch. Offensichtlich scheinen auch die Jünger Jesu ganz meiner Ansicht zu sein, auch - ja gerade nach der Auferweckung Jesu von dem Tod. Zumindest finde ich die Getreuen Jesu laut N.T. im Tempel wieder, sie werden Eiferer der Tora genannt, ja sogar Tempelpriester finden sich bei ihnen ein und mehr denn je sind sie dem Glauben der Vorväter treu ergeben. Und glaubt man den historischen Quellen über die jüdische Urgemeinde sahen sie gar keinen Grund darin "neue" Wege zu beschreiten. Irgendwie scheint sich hier unüberwindlich heidenchristliche Ansichten und jüdischer (nazarenischer) Glaube gegenüber zu stehen.Zitat:
Zu Abraham sagte Gott aber: "Ich bin Gott, der Allmächtige." Du brauchst keine andere Götter mehr. Mit jeder Frage kannst du zu mir kommen, ich kann alles.
Und Jesus sagt nach seiner Auferstehung auch: "Mir ist alle Macht gegeben".
Wo dieser Jesus regiert, da sind andere Götter überflüßig.
Wer aber neben Jesus noch andere Götter (oder Heilige) braucht, der hat nicht den Jesus, von den die Bibel berichtet.
Und der Garten hat noch lange seinen Zweck nicht erfüllt, dass ist mir mehr denn je durch das kennenlernen von Christen klar geworden. Und noch etwas, Gott mochte noch nie die Monotonie, sondern schon immer die Vielfalt des Daseins und Seins, die Natur ist Zeugnis dafür und mehr noch die hebräischen Schriften des Tanach. Gott wusste schon lange vor uns, dass Monokulturen der Untergang der Schöpfung ist. Das soll nun nicht heißen, dass Gott auch ein Krokodielgott sein muß, aber eventuell kann damit Gott besser umgehen als mit Gotteskriegern, die bewaffnet mit Schwertern, Schilden und Helmen, andere Gotteskinder des Daseins berauben. Wer weiß? In meines Vaters Haus gibt es viele Einwohnungen....
Absalom