Jesus lehrte keine Trinität
Also ich bin überzeugt, dass Jesus es nur dann gerne hätte, dass man ihn als Gott anbetet, wenn man sich dann auch in der Bibel allein auf sein Gottesverständnis stützt und Jesus nicht noch immer unterstellt würde, er sei der Gesprächspartner von Mose gewesen, also jener immerzornige Kriegsgott in der Wüste.
Jesus lehrte zudem nirgends die Trinität als Gott in 3 Personen auch nirgends dass er 1 Person eines Dreieinigen Gottes sei, und was "Einssein mit dem Vater" heisst , wie man dies selber erleben kann, lehrt Jesus wohl zur genüge gegen Ende des 17 Kapitels des Johannesevangeliums.
Vom Menschen Jesus von Nazareth wahre Gotteskindschaft lernen, das verändert Menschen im Sinne Gottes. Jesus bezeichnete sich sehr sehr oft als Gesandten des einzig wahren Gottes. Jesus sagte auch öfters, dass die Lehren, die er überall verbreitete, nicht von ihm persönlich seien, sondern Jesus alles im Auftrag des Himmlischen Vaters so und nicht anders lehrte.
Doch mir ist schon mehrfach aufgefallen, dass gerade dort, wo man darauf besteht, dass Jesus Gott selber sei, Jesus göttlichweisen Lehren oftmals sehr wenig gelten, teils gar als unmöglich einhaltbar gepredigt werden, und und spärlich bis gar nicht gefruchtet haben. Wer behauptet, den Heiligen Geist zu haben, sollte auch die entsprechenden Geistlichen Früchte erkennen lassen. Gott gibt seinen Geist nur denen, die ihm gehorchen.
Was sagt denn die Enzyklopädie?
"Im Judentum kann der Sohn Gottes einerseits jeden frommen Gerechten, andererseits das ganze erwählte Volk Israel bezeichnen (Hos 11,6). Außerdem kennt die Bibel sogenannte Gottessöhne (Gen 6,2/Hi 1,6/Dan 3,25), die aber nicht mit dem Begriff Sohn Gottes zu verwechseln sind. Über die Gottessöhne macht die Bibel nur wenige Angaben. Man kann sie daher als engelähnliche Wesen verstehen, die jedoch keinesfalls die Stellung des Sohnes Gottes haben.
Der Spruch des Psalms 2-7 : "Mein Sohn bist du, ich (Gott) habe dich heute gezeugt" des Alten Testaments (Tanach) nimmt bildlich auf den "Gottessohn" bezug, wenn psalm-dichterisch die Einsetzung des Königs in Psalm 2 gefeiert wird. Am Tag der Einsetzung zum Herrscher hat Gott den "Gottessohn" erwählt, dichterisch wird die Preisung dieser Gnade mit dem obigen Satz gesetzt. Im Judentum wird die Annahme, dass Gott einen wirklichen Sohn zeugt – im Sinne des Dreifaltigkeitsdogmas oder im Sinne eines griechischen menschlichen Halbgottes (etwa wie eine sagenhafte Gestalt, Herkules etc.) – als besonderer Widerspruch zum Monotheismus aufgefasst.
"Stumpfsinnig sind die, welche die Unwahrheit sprechen, indem sie sagen, Gott habe einen Sohn und lasse ihn töten. Wenn Gott es nicht mit ansehen konnte, dass Abraham seinen Sohn opferte ... hätte er seinen eigenen Sohn töten lassen, ohne die ganze Welt zu zerstören und sie zum Chaos zu machen? Darauf bezieht sich das Wort Salomos von dem "Einen ohne Zweiten, der keinen Sohn und keinen Bruder hat" (Kohelet 4,8). - (Agadat Bereschit c. 31 )"
Im Christentum wird unter dem Sohn Gottes die Person Jesus von Nazaret verstanden, den Gott bei der Taufe wie sein Volk Israel erwählt (Mk. 1, 11). Dies bekräftigt für das Neue Testament die Erwählung Israels zum Volk Gottes endgültig.
Als Sohn Gottes ist Jesus der Messias (Christus), Heiland und Erlöser der Welt, der für alle Menschen stellvertretend am Kreuz auf Golgota in Jerusalem starb und nach drei Tagen wieder auferstand.
Von den Aposteln Paulus und Johannes wurde Jesus Christus bereits als Gott bezeichnet. Jesus wird im Christentum zudem die Sündlosigkeit zugeschrieben."
(Quelle: Online-Enzyklopädie Wikipedia)
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