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  1. #1
    moses13359 Gast

    Standard Der Zweifel am Glauben

    Zitat Zitat von Hope1 Beitrag anzeigen
    Ich bin Christ,habe mich ale Erwachsener nochmals taufen lassen.

    Jetzt bekomme ich immer wieder Zweifel ob die Bibel wirklich das Wort Gottes ist oder von Menschen?!

    Gibt es ihn wirklich? Ich werde noch verrückt, weil ich keine Sicherheit mehr in mir spüre.

    Kann mir jemand helfen?


    LG Hope1
    Lieber User Hope1!

    Nicht nur die Ungläubigen aus dem religiösen Aspekt gesehen, sondern auch die Gläubigen zweifeln im Laufe ihres Lebens hin und wieder an ihrem Glauben. Dies ist jedoch für keinen verwerflich, da ein Glaube starke Willenskraft erfordert. Schließlich gibt es bis heute hin keine eindeutigen Beweise, welche die Existenz von Gott bestätigen könnten. Der Glaube ist und bleibt ein Geheimnis!

    Viele Fragen bleiben in den verschiedensten Religionen unbeantwortet. Eine dieser Fragen ist, warum Gott in der Welt so viel Leid und Schmerz zulässt. Die meisten Menschen gehen davon aus, dass Gott, wenn es ihn denn gäbe, Mittel und Wege hätte, Morde und Kriege zu verhindern. Dies ist der hauptauslösende Faktor für den Zweifel an der Existenz von Gott. Doch im Römer 3,16 und 17 wird ganz eindeutig darauf hingewiesen, dass Gott zwar die Welt erschaffen hat, man ihn jedoch nicht dafür verantwortlich machen kann, was wir aus diesem Geschenk machen. Ob auf der Welt Freud oder Leid herrscht, liegt alleine in der Hand der Menschen. Nach seiner Kreuzigung wurde Jesus begraben. Am dritten Tag nach seiner Kreuzigung fand man sein Grab allerdings leer auf, obwohl es von Römern streng bewacht worden war. Die Tatsache, dass Jesus auferstanden ist, ist für viele Menschen unglaublich.

    Auch im großen Zusammenhang der Weltgeschehnisse müssen Leidtragende Trauer, Schmerzen und quälenden Ungewissheiten standhalten. Selbst ein
    Blick in die Bibel ergibt Ähnliches: Sie berichtet, dass sich Menschen,
    die Gott vertrauen, in Frage gestellt sehen. Insbesondere die Psalmen
    sprechen von der Not und Anfechtung glaubender Menschen. Und auch Jesus spricht diese Erfahrung an, wenn er zu Petrus sagt: „Ich habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre!“

    Wer kann schon von sich sagen, dass sein Glaube so belastungsfähig ist, dass
    er alle Zweifel hinwegtragen könnte? Wer von uns kann denn schon die Hand dafür ins Feuer legen, ob am Ende unseres Lebens der Zweifel vielleicht nicht doch stärker ist als der Glaube? Ja, muss man manchmal nicht sogar staunen,
    dass man immer noch glauben kann und darf? Glaube ist ein Zustand des
    Gemüts und der Seele, im Sinne des spanischen Mystikers Johannes vom Kreuz, der sagt: „Glaube ist die Vereinigung der Seele mit Gott.“

    Glaube entsteht nicht, indem ich aufs Universum und seine Gesetze und Geheimnisse blicke, sondern indem ich, wie ein Mystiker, dem Dag Hammarskjöld hier folgt, in mich hineinhöre, mich auf das Mysterium einlasse, das ich nur auf dem Grund meiner Seele finde und mir so den Glauben ganz persönlich aneigne. Und dann geschieht das Wunder: „Suchet, so werdet ihr finden, klopfet an, so wird euch aufgetan…Wenn du mich von ganzem Herzen suchen wirst, so will ich mich von dir finden lassen… Denn ich habe für dich gebeten,dass dein Glaube nicht aufhöre!..." Wir sind also doch nicht allein gelassen auf der Suche nach Gott, nicht allein gelassen im Spagat zwischen Glaube und Zweifel. Da ist einer, der für uns betet, dass unser Glaube nicht aufhöre: Jesus, der für uns leidet, stirbt, aufersteht, betet und uns so die Tür zum Himmel aufschließt. In diesem Glauben müsste es sich dann doch vertrauensvoll leben und glauben lassen.

    Ein Glaube, der nicht hinterfragt werden darf, bindet uns an den Irrtum,
    denn in jedem Glauben liegt Unvollständigkeit und Fehlerhaftigkeit. Zweifel ist der Prüfstein der Wahrheit, das Scheidewasser, das den Irrtum wegätzt.

    Schau auf Jesus, suche ihn .... immer wieder ... du bist nicht allein, Gott ist mit dir am Abend und am Morgen und gewiss an jedem neuen Tag!.

  2. #2
    royal Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Hope1 Beitrag anzeigen
    Ich bin Christ,habe mich ale Erwachsener nochmals taufen lassen.

    Jetzt bekomme ich immer wieder Zweifel ob die Bibel wirklich das Wort Gottes ist oder von Menschen?!

    Gibt es ihn wirklich? Ich werde noch verrückt, weil ich keine Sicherheit mehr in mir spüre.

    Kann mir jemand helfen?


    LG Hope1
    Servus Hope 1

    Deine Zweifel sind berechtigt. Sie sind lebensnotwendig, da es genug "falsche Münzen" bei den Christen gibt. Die Frage die Du klären müsstest ist, was Du als Gottes Wort bezeichnest? Die Bibelübersetzungen sind nicht Gottes Wort, sondern Übersetzung von Menschen, die beim Übersetzen auch Kind ihrer Zeit waren.
    Die Originalsprache Gottes ist Hebräisch im Alten Bund und hellenisch im Neuen Bund.
    Wichtig wäre es schon das du verstehst, was GOTT eigentlich sagte und meinte in den Gott Originalsprachen.

    Die Juden sprechen zwar Hebräisch, aber ohne Heiligen Geist nützt ihnen das nichts.
    Du hast denke ich den Heiligen Geist, deine "Waschung" zweite Taufe als erwachsener macht dich nicht geistlicher und ist auch kein Gehorsamschritt oder ein Zeugnis. Die Wassertaufe ist schon lange überholt.
    JESUS dagte doch deutlich, ich TAUFE MIT FEUER !!!! DAS IST DER HEILIGE GEIST MIT DEM DU GETAUFT WERDEN MUSST, ohne dich einer Pfingstler Gemeinschfat anzuschließen.

    Mt 3,11
    Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker denn ich, dem ich nicht genugsam bin, seine Schuhe zu tragen; der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.

    Wenn Du den Geist hast, den dir nur GOTT geben kann aus Gnaden wirst Du weitergeführt werden, vielleicht auch in eine andere Gemeinschaft von Christen, wo du jetzt bist.

    Du musst mündig bleiben und Zweifeln/Hinterfragen, sonst bist Du manipuliert und folgst Menschenlehren...

    Unterschätze nicht die Verführung und falsche Lehre der Christen in den Kirchen/Gemeinden.
    Die Ältesten verlangen Unterordnung und handeln oft so wie der Papst in Rom, gruselig.

    Sei immer etwas Mißtrauisch, das bewahrt dich vor "einseifen" durch Christen, die von sich selbst überzeugt sind und immer lächeln, Jesus lebt.

    und gebe um Himmels Willen nicht die Hoffnung auf.

  3. #3

    Standard

    Du musst mündig bleiben und Zweifeln/Hinterfragen, sonst bist Du manipuliert und folgst Menschenlehren...
    Merkst Du was? Zitierst die Bibel und dann sowas..

  4. #4

    Standard Das erklärt Zweifel,die vom Bösen kommen

    @ Regina, es würde reichen deinen Aufsatz einmal im Forum zu posten - alles andere empfindet man als aufdringlich.
    Ich habe deshalb den Text hier gelöscht und überlasse es jedem User dem Link zum Text zu folgen --> #26 http://www.gnadenkinder.de/board/sho...?t=9711&page=3

    Fisch

  5. #5

    Standard

    Zitat Zitat von Hope1 Beitrag anzeigen
    Ich bin Christ,habe mich ale Erwachsener nochmals taufen lassen.

    Jetzt bekomme ich immer wieder Zweifel ob die Bibel wirklich das Wort Gottes ist oder von Menschen?!

    Gibt es ihn wirklich? Ich werde noch verrückt, weil ich keine Sicherheit mehr in mir spüre.

    Kann mir jemand helfen?


    LG Hope1
    Du,ich rede mit Gott eher den ganzen Tag,weil er teilhaben will an meinen Entscheidungen ,Leben. Ich lache mit ihm,gehe mit ihm shoppen und er zeigt mir
    dann,ob ich wirklich auch noch die Handtasche will.

  6. #6
    Registriert seit
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    5.546
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    7

    Standard

    Zitat Zitat von Regina Beitrag anzeigen
    Du,ich rede mit Gott eher den ganzen Tag,weil er teilhaben will an meinen Entscheidungen ,Leben. Ich lache mit ihm,gehe mit ihm shoppen und er zeigt mir
    dann,ob ich wirklich auch noch die Handtasche will.
    Gott als Einkaufsberater, ah ja.

    Also Handtaschen einkaufen werde ich wohl immer alleine gehen, ich will mir doch nichts ausreden lassen - dachte immer, wir hätten die freie Entscheidung erhalten solche Dinge selber zu entscheiden.

    Muss seltsam aussehen, wenn du dich mit Gott im Laden berätst - wie reagieren die Leute auf eure Unterhaltung?

  7. #7
    Tuttifrutti Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Regina Beitrag anzeigen
    Du,ich rede mit Gott eher den ganzen Tag,weil er teilhaben will an meinen Entscheidungen ,Leben. Ich lache mit ihm,gehe mit ihm shoppen und er zeigt mir
    dann,ob ich wirklich auch noch die Handtasche will.
    Du scheinst eh viel zu reden. Manchmal wäre weniger mehr.

  8. #8
    Registriert seit
    18.08.2008
    Ort
    Auf Gottes Erde
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    285

    Standard

    Zitat Zitat von Regina Beitrag anzeigen
    Du,ich rede mit Gott eher den ganzen Tag,weil er teilhaben will an meinen Entscheidungen ,Leben. Ich lache mit ihm,gehe mit ihm shoppen und er zeigt mir
    dann,ob ich wirklich auch noch die Handtasche will.
    Manchmal erfasst mich eine Sehnsucht, dann will ich von diesem Gott geknuddelt werden. Ich rede mit ihm und lasse ihn an meinem Alltag teilhaben. Oft erkenne ich erst später was von ihm war. Manchmal bedanke ich mich spontan, z Bsp. im Auto. Oft segne ich auch Autofahre/inne die mir zu nahe kommen. Gott beschenkt mich dann oft mit seiner Nähe. Solche Situationen sind für mich wie eine familiäre Geborgenheit.
    LG Martin


 

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zweifel ist der prüfstein der wahrheit das scheidewasser das den irrtum wegätzt

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