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Hybrid-Darstellung

  1. #1

    Standard

    Alle Jahre wieder ....

    Natürlich geht Weihnachten auf heidnische - hellenistische Kulte zurück. Und um den Bogen einmal noch weiter zu spannen, die ganze Geburtsgeschichte gehört in diesen Bereich.

    Ist alles längst bekannt, umstritten und eben, alle Jahre wieder....

    Im Endeffekt gehört dieses Fest zum weltweiten Kulturgut und ist einfach nicht mehr wegzudenken.

    Ich persönlich verbinde damit weder etwas religiöses noch etwas schlechtes, sondern sehe es als das was es ist, ein Fest wo man sich in besonderer Art und Weise begegnen kann.
    Wer damit z.B. ein Gedenken an Jesus verbindet, warum nicht, ich Gedenke dann doch lieber dem Weihnachtsmann. Die Geburt Jesu auf diesen Tag zu bestimmen hat ebenso viel Wahrheitsgehalt wie die Geschichten über den Weihnachtsmann. Und bekanntlich glauben so manche an den Weihnachtsmann und manche eben an die Geburtsgeschichte. Warum denn nicht, es ist alles erlaubt.

    Ein schönes Fest!

    Absalom

  2. #2
    poetry Gast

    Standard

    Abs: Toller Beitrag. Dem kann ich zu 100% zustimmen!

  3. #3
    Zeuge Gast

    Standard

    Darf man ein heidnisches Fest christianisieren?
    Warum nicht? Es soll doch schließlich unser ganzes Leben Gott geweiht sein. Wie kann man da irgendwelche Tage ausschließen?

    David hat übrigens Gefäße, Silber und Gold, das er von den Heiden geschenkt bekam oder erbeutete, Gott geweiht. (1Chr. 18:11.)

    Bei der Behandlung der Frage der Gläubigen aus den Nationen, wurde beschlossen sie nicht zu judaisieren. Sie konnten ihre Sitten behalten, nur mit einem neuen Inhalt.
    Genau das hat die Kirche dann mit dem Sonnenfest gemacht: einen neuen Inhalt gegeben.

    Dabei darf man nicht vergessen, daß wir in Christus frei sind. Es gibt keine Feste, die wir unbedingt einhalten sollen, wie auch keine, die wir nicht einhalten dürfen.

    "Einst, als ihr Gott noch nicht kanntet, wart ihr Sklaven der Götter, die in Wirklichkeit keine sind.
    Wie aber könnt ihr jetzt, da ihr Gott erkannt habt, vielmehr von Gott erkannt worden seid, wieder zu den schwachen und armseligen Elementarmächten zurückkehren? Warum wollt ihr von neuem ihre Sklaven werden?
    Warum achtet ihr so ängstlich auf Tage, Monate, bestimmte Zeiten und Jahre?
    Ich fürchte, ich habe mich vergeblich um euch bemüht."
    (Gal. 4:8-11.)

    "Der eine bevorzugt bestimmte Tage, der andere macht keinen Unterschied zwischen den Tagen. Jeder soll aber von seiner Auffassung überzeugt sein.
    Wer einen bestimmten Tag bevorzugt, tut es zur Ehre des Herrn. ..."
    (Röm. 14:5,6.)

    Ausserdem frage ich mich, was diese Frage soll? Eifert man um Gott, oder um die heidnische Feste, die auf keinen Fall christianisiert, und so ihres heidnischen Inhalts beraubt werden dürfen?

    Ich würde auch den 1 Mai, mit dem Blick in die Zukunft, christianisieren, als den Tag der christlichen Einheit. Sozusagen ein Wunschfest. Alle sollen eins sein!

  4. #4
    poetry Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Zeuge Beitrag anzeigen
    Ich würde auch den 1 Mai, mit dem Blick in die Zukunft, christianisieren, als den Tag der christlichen Einheit. Sozusagen ein Wunschfest. Alle sollen eins sein!
    Unter welchen Voraussetungen soll sowas passieren?

  5. #5
    Zeuge Gast

    Standard

    Zitat Zitat von poetry Beitrag anzeigen
    Unter welchen Voraussetungen soll sowas passieren?
    1. Wir in Christus.
    Wir alle, die wir an Christus glauben (und getauft sind), gehören zu ihm als Glieder seines Leibes, dessen Haupt er ist. Eine Gemeinschaft der Heiligen.
    So sehen wir uns selbst, und so sehen wir alle Christen, auch wenn sie sich noch nicht so sehen.

    2. Wir untereinander.
    Als Mitglieder dieser Gemeinschaft sind wir Kinder Gottes und untereinander Geschwister (Brüder und Schwestern).

    3. Wir in der Welt aber nicht von der Welt.
    Als Licht der Welt und Salz der Erde sind wir berufen die Welt zu erleuchten und die Erde vor der endgültigen Verwesung b.z.w. Vernichtung zu bewahren.

    4. Wir und das Reich Gottes.
    Als Untertanen Gottes sind wir verpflichtet die Prinzipien des Reiches Gottes zu verwirklichen, und so nach und nach das Reich Gottes auf der ganzen Erde zu verbreiten.


    P.S. Unter diesen vier Losungen den 1 Mai, als den Tag der Einheit und der Brüderlichkeit der gesammten Christenheit zu feiern, um ihn der Agressivität der Marxisten zu entledigen.
    Geändert von Zeuge (10.12.2009 um 20:07 Uhr)


 

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