Hallo tiffi74

Ich kann deine Gedanken nachvollziehen.

Ideologien, wie auch die Religion sind sicher in gewisser Hinsicht solche Städte. Städte der Gemeinschaft von Gleichgesinnten, welche das Gefühl der Sicherheit und auch der „Richtigkeit“ geben. Sie dienen dem Komfort, des Fortschrittes (die Fortschritte haben wir ja wieder mal in der Finanzkrise gespürt) somit auch einer aus der eigenen/allgemeinen Sichtweise definierten Entwicklung.

In Städten baut und gestaltet man dann auch entsprechend Parks, Zoos und so weiter, die uns dann aus der Sichtweise der Stadt die Natur, also das Eigentliche und Ursprüngliche, oder das Andere, darstellen wollen.

Also ein Gang in die „Natur“ kann da dann schon sehr lehrreich sein, welche, wie du sagst, zu einer Spiritualität führt, die freier ist, dem Eigentlichen wahrscheinlich näher kommt und sich weniger in den festgefahrenen Wegen bewegt, dafür sich besser „Entfalten“ und somit auch immer wieder verändern kann.

Nur, wenn man dann wieder in die Stadt zurückkehrt (da man ja dort lebt, also in unserer Kultur, Gemeinschaft, Familie), wird es nicht immer einfach sein, und die Leute verstehen dann einem nicht mehr so ganz, leider ........


Aber dir dazu auf diesem Weg ein Gutes 2010


Lehit

Alef