Meine Masken.
Seit Jahren schon laufe ich mit einer Maske umher,
die ist mein zweites Gesicht geworden.
Ich habe gelernt, wie man es macht,
seine Schwächen zuzudecken und die Gefühle zu verbergen.
Ich lächle verbindlich, aber mein Lachen ist nicht echt,
ich lege Sicherheit an den Tag, aber in Wirklichkeit spiele ich Theater.
Ich tue so, als fiele mir alles in den Schoß,
als irrte ich niemals,
als hätte ich weder Sehnsucht noch Heimweh.
Warum bin ich nicht so, wie ich wirklich bin?
Wenn ich allein und für mich bin,
fällt mir die Maske vom Gesicht.
Wenn dann einer käme und sagte:
Ich mag dich trotzdem,
ich will dich so, wie du bist,
ich brauche dich ....
Ich danke dir, Gott, dass du mich im Blick behältst
und nicht von dir stößt,
auch wenn ich noch so hässlich anzusehen bin in meiner Verkehrtheit.
Ich danke dir, Gott, dass du mir die Chance gibst,
es noch einmal zu versuchen,
unter deinen Augen, unter deinem Schutz.
Denn das weiß ich:
Mit dir fängt das Leben überhaupt erst an.
von unbekannt





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