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Darf ich korrigieren? Dieser Papst ist nicht demütig; dieser Papst ist tot....
Als der parkinsonkranke Papst Johannes Paul II einmal von einem Mitarbeiter nach seinem Befinden gefragt wurde: "Heiliger Vater, wie geht es euch heute", da gab er zur Antwort: "Mein Sohn, ich weiss es nicht; ich habe die Zeitung noch nicht gelesen".
Der Papst ist ein Staatsoberhaupt. Er hat primär politische Aufgaben in seinem Reich zu bewerkstelligen. Er kann sich aber auch nebenbei noch um religiöse Belange kümmern, wie Papst Pius XII vor 60 Jahren z. B.:
Da mag man sich fragen, warum die leibliche Aufnahme Marias in den Himmel erst im 6. Jahrhundert bekannt wurde und nicht bereits vor der Tempelzerstörung Anno 70 n. Chr. Warum wussten die ersten Christen nichts von Mariä Himmelfahrt? Warum wusste Konstantin (um 325 v. Chr.) nichts davon?
http://de.wikipedia.org/wiki/Mari%C3%A4_Aufnahme_in_den_Himmel Der Glaube an die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel ist seit dem 6. Jahrhundert bezeugt und wurde 1950 von Papst Pius XII. in der Apostolischen Konstitution „Munificentissimus Deus“ für die römisch-katholische Kirche zum Dogma erhoben.
Da mag man richtig erstaunt sein, was ein Papst nicht alles können muss. Man muss als Papst in den heikelsten politischen und reiligiösen Punkten immer die richtigen Worte finden. Was Missbrauchsopfern nicht weit genug geht, das geht den anderen Würdenträgern bereits entschieden zu weit. Diplomatisches, staatsmännisches Auftreten ist gefragt, ja, sogar beim Klartextreden.
Haben wir uns schon einmal gefragt, warum weltliche Staatsoberhäupter nicht dem Papst die "Leviten lesen"? Derhat das Sagen und nicht ein Obama, ein Putin oder eine Queen. Als Herr Ratzinger das erste Mal als neu gewählter Papst die USA besuchte, vernahm man in den Medien ganz beiläufig und unauffällig, dass er Herrn Bush dazu aufgefordert habe, die Meinugnsäusserungsfreiheit abzuschaffen. Beobachten wir also einmal, was sich seither auf diesem Gebiet in den USA und weltweit getan hat und was sich noch tun wird. Dann werden wir erkennen, wer hier die Befehle erteilt und wer Befehlsempfänger ist. Von uns dürfte ja auch niemand seinem Chef vorschreiben, was er zu tun und zu lassen hat - wie sollte es bei weltlichen Staatsoberhäuptern anders sein?
In der Schweizist mir aufgefallen, dass etwa alle fünf bis fünfzehn Jahre einmal ein einzelner Politiker die Trennung von Kirche und Staat fordert. Und dann hört man die nächsten fünf bis fünfzehn Jahre nichts mehr davon. (In anderen christlichen Ländern dürfte das ähnlich aussehen.) An was das wohl liegen mag? Wohl kaum am schweizerischen Bundespräsidenten, der jedes Jahr turnusmässig wechselt. Der Vatikan duldet keinen Widerspruch und geht nach "abgehakten" Missbrauchsvorwürfen bald einmal wieder zur Tagesordnung über. Wichtig ist, dass die leidige Angelegenheit so schnell wie möglich wieder vergessen ist. Um seinen Ruf muss der Vatikan eigentlich nicht besorgt sein; er hat ja gewisse Machtmittel, die er anwenden kann.
Im Mittelalter wurde sogar ein ganzes Land exkommuniziert, weil der König dem Papst nicht gefügig war. Dies bedeutete, dass das ganze Land vom Papst in die Hölle geschickt wurde - worauf sich der König zähneknirschend dem Papst unterwarf.Wer hatte hier das Sagen? Der Papst oder der König?
Der vatikanische Nuntius (päpstlicher Botschafter) in Bern lässt sich in einem Auto mit der Diplomatennummer BE 1.1 fahren. Die erste Eins steht für die laufende Nummer der Botschaft (für den Botschafter persönlich) und die zweite Eins für das Land, in diesem Fall für den Vatikan. Als der oben abgebildete Papst verstarb, da pilgerten Heerscharen von Staatsoberhäuptern nach Rom, um den Beerdigungsfeierlichkeiten beizuwohnen, sogar islamische Staatsoberhäupter. Warum dies, wenn es sich beim Vatikan "nur" um eine religiöse Institution handelte?
Erwarten wir also nicht zu viel vom Papst; der Papst ist ja auch nur ein Mensch, auch wenn er es nicht gern hört.






hat das Sagen und nicht ein Obama, ein Putin oder eine Queen. Als Herr Ratzinger das erste Mal als neu gewählter Papst die USA besuchte, vernahm man in den Medien ganz beiläufig und unauffällig, dass er Herrn Bush dazu aufgefordert habe, die Meinugnsäusserungsfreiheit abzuschaffen. Beobachten wir also einmal, was sich seither auf diesem Gebiet in den USA und weltweit getan hat und was sich noch tun wird. Dann werden wir erkennen, wer hier die Befehle erteilt und wer Befehlsempfänger ist. Von uns dürfte ja auch niemand seinem Chef vorschreiben, was er zu tun und zu lassen hat - wie sollte es bei weltlichen Staatsoberhäuptern anders sein?
ist mir aufgefallen, dass etwa alle fünf bis fünfzehn Jahre einmal ein einzelner Politiker die Trennung von Kirche und Staat fordert. Und dann hört man die nächsten fünf bis fünfzehn Jahre nichts mehr davon. (In anderen christlichen Ländern dürfte das ähnlich aussehen.) An was das wohl liegen mag? Wohl kaum am schweizerischen Bundespräsidenten, der jedes Jahr turnusmässig wechselt. Der Vatikan duldet keinen Widerspruch und geht nach "abgehakten" Missbrauchsvorwürfen bald einmal wieder zur Tagesordnung über. Wichtig ist, dass die leidige Angelegenheit so schnell wie möglich wieder vergessen ist. Um seinen Ruf muss der Vatikan eigentlich nicht besorgt sein; er hat ja gewisse Machtmittel, die er anwenden kann.
Wer hatte hier das Sagen? Der Papst oder der König?
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