Geher! :-) Es geht weniger um Hypothesen oder universelle Wahrheit. Mehr um das praktische Leben.
Nanu-naja, so sieht für mich keine aus dem Herzen kommende Vergebung aus, dass ich das "Böse" das durch die Leute wirkt, auch in mir selbst erkenne.
Vergebung ist doch auch ein Anfang von Veränderung, bringt Einsicht mit sich und grenzt Wiederholung von Verletzungen aus, minimiert sie.
Jeder hat unterschiedliche Anteile in sich und muss damit umgehen. Was wäre das für eine Rechtfertigung von unfairem Verhalten, wenn ich es akzeptierte nur weil ich auch das Zeug dazu in mir habe oder haben könnte, je nachdem... Ich möchte auch umgekehrt mögliche Ungerechtigkeit in Ordnung bringen, sie aufgezeigt beommen, falls sie mir nicht selbst auffällt, sie unbedingt nicht leise und still hingenommen wissen.
Ich kann verstehen, dass man sich unfair verhalten kann, dass man nicht stets gerecht sein kann. Ich kann großmütig mit Fehlern umgehen, sie anderen zugestehen, wenn diese sie ebenfalls als Potential zum Lernen betrachten und entsprechend damit umgehen.




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