Hallo ihr Lieben!
Ihr habt völlig recht, wenn ihr schreibt, das Übel muß erkannt und verändert werden!
Darauf wollte ich auch nicht abzielen, um sozuagen "alle 7 gerade sein zu lassen". Nein, eine Person/ bzw Gemeinschaft soll/kann/muß aus ihren Fehlern lernen und sich so kontinuierlich verbessern. -
Ganz klar, bin ich da eurer Meinung!
Nur schrieb ich von mir einen Fall, wo:
Ja, liebe @Effi, wenn eine Interaktion möglich ist, mit gegenseitigen Entschuldigen etc., dann ist das wirklich toll und ein Geschenk aus dem Himmel.
Aber auch wenn das nicht möglich ist, muß ich die Lektion lernen, die mir Jesus am Kreuz vorgelebt hat.
nämlich
Das Angebot seiner BEDINGUNGSLOSEN VERGEBUNG!
....ich weiß, das ist sehr schwer rüber zu bringen.
Aber was hat denn Jesus gemacht?
Er hat das Fehlverhalten der Pharisäer schonungslos ans Licht gebracht und keinesfalls verharmlost.
Aber dann hat er auch ihnen gegenüber seine Arme geöffnet, um ihnen Vergebung und Frieden anzubieten, falls sie es nur annehmen wollten.
Sonst könnte man heute in der Bibel so etwas lesen, das Jesus vom Kreuz gerufen hätte: "Vater, vernichte diese Übeltäter!" - oder so ähnlich!
Aber nein! Was betet Jesus da in seinem furchtbaren Leiden?
Und Jesus Christus hat seinen inneren Frieden und seine Feindesliebe bis zu letzt behalten.
Darauf wollte ich hinaus.
Natürlich hat göttliche Vergebung auch Bedingungen. Und eine davon ist das Fundament der Aufrichtigkeit!
Aber doch ist Gott kein Gott der zur Aufrichtigkeit zwingt! - Sie muß freiwillig kommen, wie alle Liebe nur einzig und allein aus dem Brunnen der Freiwilligkeit quillt......
Ich wünschte eure "Gegenpartei" würde euch mit offenherziger Einsicht entgegen treten, um die Dinge wirklich zu bereinigen.
Aber so lange sie dazu nicht in der Lage ist (was weiß ich warum?) - So lange könnt ihr sie nicht dazu zwingen.
Genauso erging es mir nämlich mit den Personen, die mir unheimlich wehe taten. Sie konnten (bis zum heutigen) Tag ihren Anteil an der Schuld nicht wahrnehmen oder in Ordnung bringen.
Aber das hat mich dann später (so wie ich es beschrieben habe) nicht weiter gehindert.
Ich vergab ihnen und das war mein Teil! Mehr konnte ich nicht tun. Da bekam ich echten FRIEDEN und nun bete ich für sie von Herzen. Ich habe heute echtes Mitleid mit ihrem Zustand.
Erst als ich diese Brücke baute, wurde ich persönlich von all meinem Groll und Bitterheiten frei.
Ich weiß, es ist sehr schwer, ja Vergeben ohne Bedingungen einzufordern, ist so etwas von göttlich.......
In Lk.7,40...... die Geschichte von der Frau, die so viel lieben konnte, weil ihr so viel vergeben worden war, hat mir da auch sehr weiter geholfen.......
Aber bitte, ich verurteile hier keinen von euch, sondern ich versuche nur auf einen Weg hinzuweisen, wie man ev. FRIEDEN erlangen kann, ohne das sich die Mißstände verändern............
Wie hätten dann all die Märtyrer mit ihrem Leiden umgehen sollen, wenn sie nicht Jesu Vergebungsliebe weiter gegeben hätten?
Hätten die, auf den Brandstapeln, als lebendige Fackeln, bitter böse geschumpfen...? ....... nein, ich las, sie haben Loblieder gesungen! Sie hatten Gottes Frieden inmitten der Flammen!
Wow! - das nenne ich ein Christentum, dem ich entsprechen möchte........
ich wünschte, ihr würdet mich nicht mißverstehen.....
liebe Weihnachtsgrüße vom @Friede



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