„Sekte“ ist der Grundbedeutung eine Abspaltung einer Gruppierung aus einer „Mutterreligion“. Die Mutterreligion wäre vom Christentum eigentlich das Judentum, da Jesus weder Christentum lehrte, noch ein Religionsstifter oder Gründer war (im Gegenteil, er hätte mit solchen Aussagen sich selbst verworfen), sondern ganz in seiner jüdischen Tradition blieb.
So war das frühe jüd. Christentum eine jüdische Sekte mit Sonderlehren, wo man sich um eine charismatische Persönlichkeit scharte. Also es ging nicht mehr um den Ewigen allein, sondern da war schon eine Zentrums- und Lehrverschiebung.
Später verschob sich diese Sichtweise in die Lehren des Paulus mit essenischer und hellenistischen Gedankengut und Paulus’ Lehre wurde zur Lehre des Christentums stilisiert, wo die Globalisierung zusagen schlussendlich in der Mutter der Kirche, in der rkK die Krönung fand.
Danach kamen immer wieder mal „Persönlichkeiten“, charismatische Erneuerer und Reformatoren (welche aber die kath. Lehre übernahmen, und kaum auf das wirkliche zurückführen), wo es meist auch ein hohes Mass an (vermeintlich freiwilliger) Bindung ihrer Mitglieder an ihre Lehre gibt. Dies ist sehr charakteristisch für Sekten, sie bestimmen auch die soziale Struktur in ihrer Gemeinschaft. Was voll auch auf SR und ähnliche Glaubensgemeinschaften zutrifft.
Das alles ist weit weg einer Lehre und Menschenbestimmung, was der Ewige wirklich wollte, ja selbst was Jesus damals lehrte.



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