Zitat Zitat von Fisch Beitrag anzeigen
Die Ewigkeit wird sicher nicht ausreichen, Gott ganz zu erfassen - aber wir werden seine Liebe zu uns erfahren und auch spüren können in einer Dimension von der wir hier noch träumen.
Auch das seh ich sehr ähnlich wie Du.

Zitat Zitat von Fisch Beitrag anzeigen
Und da möchte ich doch gleich mal eine Aussage des geschätzten Max Planck einfügen :)
Ahh, sehr schön. Danke. Ich liebe Zitate von Max Planck. Und auch sehe ich es wiederum sehr ähnlich wie der von Dir zitierte Max Planck.

Hier eines meiner Lieblingszitate von M. Planck:
Meine Herren, als Physiker, der sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft, der Erforschung der Materie widmete, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden.

Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich.

Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Alls zusammenhält. Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente Kraft noch eine ewige Kraft gibt - es ist der Menschheit nicht gelungen, das heißersehnte Perpetuum mobile zu erfinden - so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewußten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche - denn die Materie bestünde ohne den Geist überhaupt nicht - , sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre! Da es aber Geist an sich ebenfalls nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen zugehört, müssen wir zwingend Geistwesen annehmen. Da aber auch Geistwesen nicht aus sich selber sein können, sondern geschaffen werden müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu benennen, wie ihn alle Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben: Gott! Damit kommt der Physiker, der sich mit der Materie zu befassen hat, vom Reiche des Stoffes in das Reich des Geistes. Und damit ist unsere Aufgabe zu Ende, und wir müssen unser Forschen weitergeben in die Hände der Philosophie.
(Quelle: http://www.weloennig.de/MaxPlanck.html )
Sehe ich persönlich exakt genauso.

Zitat Zitat von Fisch Beitrag anzeigen
Es ist ja auch ein lustiges Buch das absurd rüber kommen möchte - jedoch trägt es in sich auch Wahrheiten über die Reinkarnations-Lehre und mir wurde wieder mal erneut bewusst, dass das für mich nicht stimmen kann und auch nicht schlüssig ist.
Da ich nicht an "Mensch zu Tier- seelenwanderung" glaube, der Autor des Buches sich jedoch mitunter darauf stützt um Reinkarnation (zumindest nach seinem Verständnis was Reinkarnation ist) als Absurd darzustellen, glaube ich, daß das Vedrständnis von Reinkarnation des Autors, doch um einiges von meinem Verständnis abweicht.

Sein Verständnis von Reinkarnation, und seine Karikatur dessen, würde ich wahrscheinlich dann wohl auch eher als Absurd betrachten.

Denn nach meinen Verständnis von Reinkarnation ist sie keine(!) Strafe Gottes, noch kommt man als Wurm auf die Welt wenn man zuvor ein "bößes" Leben gelebt hat.

Zitat Zitat von Fisch Beitrag anzeigen
Ich möchte keine Reinkarnation durchleben um am Leben zu reifen und zu verstehen was ich in früheren Leben verbockt habe
OK.
Meiner Ansicht nach, ab einen bestimmten spirituellen Reife- bzw. Erkentnisgrad, bestimmt es die Seele selbst, ob und wo sie Reinkarnieren möchte.
Wenn Du also nach dem körperlichen Tod dann immer noch nicht auf Erden mehr reinkarnieren möchtest, dann musst und tust Du dies in meinen Augen dann auch nicht mehr.

Hier unterscheidet sich übrigens mein Verständnis von Reinkarnation vom "typischen" Verständnis, welches meint, man müsse solange auf Erden reinkarnieren, ob man will oder nicht, bis man vom Kreislauf der Erdinkarnationen aufgrund wachsender Erleuchtung/Erkenntnis befreit sei.
Seh ich also nicht ganz so.

Zitat Zitat von Fisch Beitrag anzeigen
wenn ich in der "jetzt Zeit" nicht verstehe, wieso sollte ich dann in der Reinkarnations Zeit verstehen
Ohh, also dafür gibt es viele Gründe. Einer Hauptgrund ist: Erkenntnis durch Perspektivenwechsel. Z.B.: Wer zuerst Täter war, und nicht erkannt hat, was er seinen Nächsten angetan hat, er erkennt es mit Sicherheit dann, wenn er selbst einmal das Opfer der gleichen Tat ist.

Aber um nicht gleich wieder in ein [extremes] Strafkonzept abzurutschen, so nach dem Motto: "Jeder Täter muß als Strafe dann auch mal Opfer sein", oder noch schlimmer: "Jedes Opfer war einmal selbst der Täter" (was ich beides so verallgemeinert ablehne und nicht daran glaube) sie gesagt:

Angenommen es stimmt was Jesus sagte, daß unser eigener Maßstab unser eigenes Richtmaß ist [an was ich glaube] und angenommen man ist sich einem leidbringenden Maßstab seiner Selbst gar nichtg bewußt [was ja auch typsich "Mensch" ist :-)].
Dann fügt man sich, unbewusst, ständig selbst Leid zu. Und irgendwann einmal frägt (oder schreit) die Seele nach Erlösung dieses Leid. Die Erlösung davon geschieht aber nur, wenn man seinen Maßstab ändert.

Und so kann es sein, und ist es imho auch oft genug, daß die Seele Gott nach der Beendigung ihres Leides bittet, und der Geist Gottes, also das Leben, daraufhin ihr Situationen schafft, wo die Seele die Ursache ihres Leid's erkennen kann. Und das kann [und ist imho auch oft] dann eben die Opferrolle ihres eigenen Maßstabs sein.

Dies kann innerhalb eines Leben geschehen, aber eben auch innerhalb mehrerer.
Dies kann hier auf Erden geschehen, oder auf anderen Planeten.
Und dies kann auf materieller Ebene geschehen, oder auf ganz anderen Ebenen, von denen wir wenig bis gar keine Ahnung haben.

Zitat Zitat von Fisch Beitrag anzeigen
Wenn Reinkarnation keine Strafe sein soll, was ist es dann?
Schlichtweg Wiedergeburt :-)
Reinkarnation ist überigens auch das, was mindestens einmal schon passiert ist: Die Inkarnation unserer Seele in einen materiellen Körper. Selbst wenn unsere Seele dabei [angeblich] erst und ursprünglich entstanden sei [an was ich jedoch nicht glaube]

Zitat Zitat von Fisch Beitrag anzeigen
Gott braucht nur eines zu tun um uns bei sich zu haben - nämlich seine Vergebung über uns walten zu lassen.
Wie meinst Du das?
In meinen Augen gibt es keine wirkliche Trennung von Gott. Aber eine Iullusionäre.
Und um diese Illusion des Getrenntseins von Gott zu Erkennen, ist unsere Aufgabe, nicht die Aufgabe Gottes. Sonst könnte Gott gleich mit dem Finger schnipsen und Alle sind bei ihm bzw. sind dieser Illusion entledigt.

Zitat Zitat von Fisch Beitrag anzeigen
Wieso sollte Gott einen solchen Reinkarnations-Weg mit uns Menschen einschlagen?
Ein paar Gründe hab ich oben genannt. Z.B. damit man seine eigenen Maßstäbe erkennt, welche ja wiederum die eigenen "Richter" sind.

Jedoch denke ich auch: Das Leben unserer Seelen ist so oder so ewig. Und einen wirklichen Tod gibt es in meinen Augen nicht. Nur Umformungen, je nach unseren innersten Intensionen, Wünschen und Träumen. Der körperliche Tod ist in meinen Augen nur eine von vielen, vieleicht sogar ewigen Umformungen unserer Selbst und der Gottes.


Schöne Grüße Net.Krel