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  1. #101
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    Zitat Zitat von Shomer Beitrag anzeigen
    Wenn wir einmal in die Religionsgeschichte des alten Babylon abtauchen, taucht im 1. Buch Mose ein gewisser Nimrod auf. Nach dessen vermutlich gewaltsamem Tod gebar seine Frau Semiramis einen Sohn, den Thammuz. Von ihm behauptete sie, dass er der reinkarnierte Nimrod sei - folglich war ihr Sohn jetzt ihr Mann. Aber diese charmante Dame hatte noch andere Ideenfürze, die ihr abgekauft wurden und schnell einmal waren sie Götter. In China sind sie noch heute unter den Namen Shing Moo und MaTsoopo bekannt und bei uns als Maria und Jesus.
    Welch' abenteuerliche Theorie! Nimrod hat allerdings nichts mit der Religionsgeschichte des alten Babylon zu tun, sondern ist eine rein biblische Gestalt. Semiramis hingegen hat nichts mit der Bibel zu tun, sondern ist aus griechischen Quellen bekannt und dürfte auf eine reale assyrische Königin zurückgehen. Weder in der Bibel noch in der griechischen Überlieferung haben Nimrod und Semiramis irgendetwas miteinander zu tun. Die seltsame Geschichte, die Du hier bringst, ist eine jüdische Legende, die weder mit dem alten Babylon noch mit dem Christentum etwas zu tun hat, auch nicht mit der Bibel.

    Zitat Zitat von Shomer Beitrag anzeigen
    Irgendwann befand die Kirche, die es in ihrer heutigen Form damals allerdings noch nciht gab, dass man auch den jüdischen Rabbi Jeshua in Jesus umtaufen könne. Es kam zu einem Mischmasch aus Thammuz, anderen Ideenfürzen und Jeshua und dazu sagen wir heute "Jesus". Dazu sollte man aus sicherer Quelle wissen, was in der Zeit zwischen der Abfassung der "NT"-Texte und ihrer Übersetzung durch Martin Luther, in der die katholische Kirche die alleinige Verfügungsgewalt über diese Schriften hatte, mit diesen Schriften geschehen ist.
    Das ist ja wieder einmal eine abenteuerliche Verschwörungstheorie - die durch historische Fakten aber leicht widerlegt werden kann:
    1. Die katholische Kirche hatte niemals die Kontrolle über die gesamte Christenheit. Es gab auch vor den großen Schismen stets Gebiete, die sich der Kontrolle Roms entzogen. Wenn die katholische Kirche also wirklich alle Bibelhandschriften im gesamten katholischen Raum fälschen lassen hätte (was eine logistische Meisterleistung gewesen wäre), so hätte sie das trotzdem nicht mit den Bibelhandschriften verschiedener orientalischer Kirchen machen können.
    2. Die älteste erhaltene Handschrift des Johannesevangeliums stammt von etwa 200 n. Chr. Damals konnte man noch gar nicht von einer katholischen Kirche sprechen, sondern nur von einzelnen Gemeinden, die nur lose vernetzt waren und noch lange nicht den Primat Roms anerkannten. Weltliche Macht hatte die Kirche damals erst recht noch keine und somit auch keine, um die Vernichtung oder Fälschung von Handschriften durchzusetzen.

  2. #102

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    Jesus ist einfach gesagt der Erlöser aller Menschheit und na ja ob du das glaubst ob er gelebt oder nicht gelebt hat ist dir über lassen ich glaube zu mindestens daran und das steht fest ich bin zwar noch klein aber ich weiß das er hier auf der erde in Nazaret geboren wurde und aufgewachsen ist das steht schon mal fest du musst dich an Jesus wenden um es heraus zu finden er alleine kann dir die richtige Antwort geben
    und diese fragen die du hast ob das wirklich stimm wer sagt dir das Jesus oder Satan ich denke er das böse von beiden und diese frage zeigen das du unsicher bist aber eins sage ich dir es ist was er lebte und er liebt dich..
    Mit freundlichen Gruß
    Cecilia Nowottnick

  3. #103
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    Zitat Zitat von Cecilia Beitrag anzeigen
    Jesus ist einfach gesagt der Erlöser aller Menschheit und na ja ob du das glaubst ob er gelebt oder nicht gelebt hat ist dir über lassen ich glaube zu mindestens daran und das steht fest ich bin zwar noch klein aber ich weiß das er hier auf der erde in Nazaret geboren wurde und aufgewachsen ist das steht schon mal fest
    Laut Evangelien wurde er aber in Betlehem geboren.

  4. #104

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    Zitat Zitat von absalom Beitrag anzeigen
    Bei allem Respekt für Herrn Doktor Lindtner, ich bin auch Doktor der Religionswissenschaften und Philosophie und sage, seine These ist blanker Unfug. Und das ist ganz leicht belegbar.
    Anhand von Sanskrit-Schriften, die nach dem Zweiten Weltkrieg entdeckt wurden, kann Prof. Ch. Lindtner nach dem Prinzip der 'engen sprachlichen Ähnlichkeit' sowie unter Berücksichtigung 'numerischer Identitäten' nachweisen, daß die Evangelien des Neuen Testaments direkt aus buddhistischen Originalquellen ins Griechische übersetzt worden sind. Lesen Sie das Buch, es ist keine Spinnerei: worauf unsere Gesellschaft aufgebaut ist, das zerplatzt wie eine Seifenblase.

    Ich verstehe ja Deine Aufgewühltheit aber sieh es doch mal als Chance etwas mehr über den Glauben zu lernen.


    Zitat Zitat von absalom Beitrag anzeigen
    Die Evangelien waren einem Entwicklungsprozess von mehr als 300 Jahren unterworfen. In dieser Zeit wurden unglaublich viele redaktionelle Eingriffe – sprich Textänderungen – vollzogen, sodass es unmöglich wäre, ein mathematisches System – sprich Gematrie - aufrecht zu erhalten. Das ist nun einmal ein ganz wesentlicher Tatbestand.
    Die Übersetzung der Evangelien aus buddhistischen Originalquellen ins Altgriechische geschah unter Beibehaltung enger sprachlicher Ähnlichkeit bei den Eigennamen und unter Berücksichtigung numerischer Identität - man könnte auch von Nachahmung sprechen. Das Neue Testament ist uns erstmals durch Niederschriften in einem besonderen Dialekt des Altgriechischen überliefert. Das es im Laufe der nachfolgenden Jahrhunderte Änderungen gab, will ich nicht abstreiten aber darum geht es ja auch gar nicht. Es geht darum, dass die Evengelien des Neuen Testamentes keine Grundlage bieten, um von einem "historischen Jesus" zu sprechen. Es handelt sich nur um eine Art Schauspiel, eine uralte literarische Fiktion, welche direkt aus dem Mahâyâna-Buddhismus nachgeahmt wurde, um Juden zu missionieren.


    Zitat Zitat von absalom Beitrag anzeigen
    Und noch ein Faktum lässt Herr Doktor Lindtner gänzlich außer Acht. Es ist nämlich der historisch überaus gut verbürgte Hinweis, dass im Ursprung der Evangelienliteratur eine sog. Urschrift existierte (Quelle Q), die in hebräischen Lettern geschrieben war und sich des Mischnaisch bediente. Vom Griechisch war im Anfang keine Spur und das belegt mehr als nur ein Kirchenvater, die dieses Urschriftstück nach intensivster Prüfung als einzig Authentisches anerkannten (z.B. Origenes, Julius Afrikanus, Eusebius, Papias, etc). Der Letzte, der es zu sehen bekam war Hieronymus, der übrigens uns auch mitteilt, was dann mit dieser Schrift geschah.
    Die Forscher bezeichnen diese seltsame Quelle, die niemand gesehen hat, und die niemand ausdrücklich benennt, mit Q (Q von Quelle). Der Witz überhaupt. Auf Aussagen von "Kirchenvätern" würde ich mich nicht verlassen, wenn das stimmt was Doktor Lindtner erforscht hat. Du bist doch selbst angeblich "Doktor", wie kann es sein, dass Du mit einer Quellenangabe "Q" zufrieden bist, die außerdem schlichtweg nicht vorhanden ist? Du bist voreingenommen, versuch doch einfach neutral an die Sache heranzugehen und sieh was da ist.


    Zitat Zitat von absalom Beitrag anzeigen
    Die hermeneutische Technik der Wortverschlüsselung kann immer nur in der Ausgangssprache funktionieren, denn Wortbedeutungen inkl. der Sinnbedeutungen sind in einer jeden Sprache anders gewichtet und verständlich. Als zweites Kriterium gilt, es darf am Wort- und Bedeutungsterminus nie etwas verändert werden, um das gematrische System nicht durcheinander zu bringen. Dies ist eine absolute Grundvoraussetzung für ein solches Schriftgut.
    Ich habe von "Gematrie" gesprochen.
    Gematrie ist die Bezeichnung eines Übersetzungs- oder Deutungsprinzips, demzufolge Namen wichtiger Personen so konstruiert sind, dass ihre Zahlenwerte ganz bestimmten geometrischen Maßen entsprechen, sei es eine Linie, eine Fläche oder ein Rauminhalt. Mit anderen Worten: Wichtige Namen haben einen bestimmten Zahlenwert, der eine bestimmte geometrische Bedeutung hat. Die Namen sind so konstruiert, dass sich ein bestimmter Zahlenwert ergibt, der einer ein-, zwei- oder dreidimensionalen geometrischen Eigenschaft entspricht. Im Neuen Testament finden wir viele Beispiele für einzelne Namen und Wortreihen mit Laut- und Zahlenwerten, die nicht unmittelbar auf geometrische Figuren zurückgeführt werden können. Dagegen zeigt eine Analyse, dass die Laut- und Zahlenwerte der betreffenden Namen und Wortreihen unmittelbar entsprechende Namen und Wortreihen in Buddhas Lotus Sutra (Titel in Sanskrit: Saddharmapundarika-Sutra) widerspiegeln. Also noch einmal. Dies ist die wichtigste Quelle der Evangelien.


    Zitat Zitat von absalom Beitrag anzeigen
    Nachweislich wurden die Texte des N.T. – wie oben schon ausgeführt – nachweislich verändert, was zur Folge hat, dass dieses System, wenn es denn je gegeben hat, nicht mehr funktional wäre. Im Übrigen, die Texte des heutigen N.T. wurden ursprünglich im Dialektgriechisch verfasst, was regional zu ganz eigenen Besonderheiten führen muß. Diese verschieden Dialektformen zu einem gematrischen System zusammenzufügen ist gerade zu aussichtslos und würde heute selbst modernste Rechner vor unlösbare Probleme stellen.
    Es geht darum, dass die oder der Erfinder der Evangelien die buddhistischen Originaltexte als Vorlage genommen hat und durch Veränderungen, Auslassungen, Hinzufügungen und Verschmelzungen ein selbständiges Werk in Form der Evangelien erschaffen hat, um Juden zu missionieren. Vergleicht man die vier Evangelien mit dem buddhistischen Original, dann kommt Matthäus dem Original am nächsten. Laut alter christlicher Überlieferung war er auch der erste Evangelist. Was ja jetzt auch logisch ist.
    Moderne Forscher behaupten hingegen, dass Markus der erste Evangelist war aber die buddhistischen Quellen stimmen wie gesagt noch mehr mit Matthäus überein, sodass die moderne Forschung hier im Unrecht scheint.


    Zitat Zitat von absalom Beitrag anzeigen
    Im Fall Jesu ist die Sachlage gut belegt und erkennbar, denn ganz wesentliches Lehrgut Jesu entstammt nicht dem hellenistischen Religionsgut, was man von Paulus und Kollegen wahrlich nicht behaupten kann, sondern der rabbinischen Lehrtraditionen. Ein Gang durch den Talmud – Avot – kann da Staunen lernen.
    Es hat niemand behauptet, das wesentliches Lehrgut dem hellenistischen Religionsgut entspricht. Ich sagte nur, das Neue Testament ist uns erstmals durch Niederschriften in einem besonderen Dialekt des Altgriechischen überliefert. Der oder die Verfasser kannten offensichtlich die rabbinischen Lehrtradition, was ja nicht verwunderlich ist, denn schließlich war das Evengelium ja an Juden gerichtet und die kann man nur zu überzeugen versuchen, wenn man ihre Religion genau kennt.


    Zitat Zitat von absalom Beitrag anzeigen
    Nachtrag: Übrigens haben amerikanische Wissenschaftler auch im Buch Moby Dick ein gematrisches System entdeckt. Wenn man will, so kann man eben auch einen Bibelcode endecken, wo es keinen gibt.
    Was willst Du jetzt damit sagen? Kennst das Buch von Dr. Lindtner (Geheimnisse um Jesusu Christus) nicht und machst schon Schlussfolgerungen. Hast Du Deinen Dr.-Titel auf diese Art und Weise bekommen? Ich meine, man wundert sich ja schon.
    Geändert von anonym015 (02.08.2014 um 18:15 Uhr)

  5. #105

    Standard

    Anhand von Sanskrit-Schriften, die nach dem Zweiten Weltkrieg entdeckt wurden, kann Prof. Ch. Lindtner nach dem Prinzip der 'engen sprachlichen Ähnlichkeit' sowie unter Berücksichtigung 'numerischer Identitäten' nachweisen, daß die Evangelien des Neuen Testaments direkt aus buddhistischen Originalquellen ins Griechische übersetzt worden sind. Lesen Sie das Buch, es ist keine Spinnerei: worauf unsere Gesellschaft aufgebaut ist, das zerplatzt wie eine Seifenblase.
    - Ich staune wegen der Evolutionslehre mit ihren Angaben über Hunderte von Millionen Jahren zuvor
    - ich verwundere mich über Angaben von Wissenschaftern und Doktoren über Dinge, denen man erst heute, nach z.B. 2000 Jahren auf die Sprünge gekommen sein soll betr. das Zustandekommen von Schriften usw. usf.
    Zahlenmuster aufgrund numerischer Identitäten sind zwar interessant und absolut erstaunlich, denn die Weltliteratur hat im Vergleich zu den biblischen Büchern nur in gesuchten Einzelfällen eine derart erstaunliche Perfektion (allerdings nur innerhalb einzelner Textseiten und nicht über Jahrhunderte ausgedehnt) hervorgebracht.

    Aber, aber: Geschichtlich durch Autoren der damaligen Zeit ist es äusserst gewiss, dass Jesus damals lebte und wirkte und dass die Evangelien durch Menschen geschrieben wurden, welche Jesus persönlich kannten.
    Jesus war Teil der Geschichte während der Besatzung des Heiligen Landes durch die Römer.
    Ebenso war Jesus eingebettet in die Aussagen biblischer Propheten wie z.B. Jesaja, der seinen Tod Jahrhunderte zuvor beschrieb.
    So auch von Anfang der Menschheit an bis zum Jahre 0.

    Buddhistische Texte wurden weder von den jüdischen Aposteln für die Evangelien noch von Apostel Paulus für seine Lehrbriefe beigezogen noch von den Römern gelesen und kopiert. Das tönt ja richtig absurd.

    Sondern die damaligen Geschichtsschreiber erwähnten die erstaunlichen Ereignisse unter dem jüdischen Volk.
    Dieses jüdische Volk jedoch lehnte den Messias ab, der leibhaftig unter ihnen lebte, trotz aller guten Werke, die der Sohn Gottes öffentlich unter ihnen bewirkte (Predigten, Lehren, Heilung von Kranken, Austreibung von Dämonen, Hoffnung für verlorene Menschen usw.)
    Es übergab ihn der römischen Justiz zur Hinrichtung.
    Auch der Name des Pilatus ist geschichtlich dokumentiert, welcher Jesu Kreuzigung durchwinkte. Dieser Mann wurde anschliessend in ein unwegsames Gebiet unter ein rebellisches und freiheitsliebendes Volk im germanischen Bereich strafversetzt. Genau gesagt in die Schweiz an den Vierwaldstättersee. Pilatus wurde immer verzweifelter angesichts seines eigenen aussichtslosen Lebens und beging Selbstmord.
    Im Gedenken daran wurde der über dem See thronende Berg seit jener Zeit "Pilatus" genannt.

    Was dieser Prof. Ch. Lindtner tut: Er leugnet offensichtlich jegliche Zeitdokumente und erschafft aufgrund seines beschränkten und vorfokussierten Pseudo-Wissens eine aseptische virtuelle Theorie im allerengsten und beschränktesten Bereich seines von einem irregeführten Verstand dominierten Denkzimmers (oder Oberstübchens).

    Womit er die gesamte Entwicklung der Kirchengeschichte über den Haufen werfen will, was auch Nietzsche versuchte, indem er arrogant und zynisch behauptete, ein an Epilepsie leidender Paulus hätte alle bibelgläubigen Christen hervorgebracht - bis er selbst kurz darauf in geistige Umnachtung fiel und sein Leben in Irrenanstalten (heute: Psych. Kliniken) bis zu seinem Tode fristete.
    Nietzsches Behauptungen ebenso wie die von Prof. Lindtner sind jetzt bei mir auch zerplatzt wie eine schillernde, jedoch kurzlebige Seifenblase, deren innere Intelligenz aus nichts anderem als aus Luft besteht.

    Wobei auch vor allem kirchengeschichtliche Überlieferungen mit dogmatischen Inhalten den Einwänden weiser Menschen nicht standzuhalten vermögen mit den vermittelten menschlichen Theorien über Gott und Weltbilder.

    Übrigens wurden die 4 Evangelien nicht mit dem Zweck geschrieben, die Juden zu evangelisieren, sondern zu jenem Zeitpunkt auch für die Heiden als Dokumentation verfasst, welchen sich Gott zuwandte, weil sein Volk, welches ihn ablehnte, die ihm zugedachten göttlichen Aufgaben nicht mehr wahrnehmen konnte. (Brief an die Römer)

    Uwe
    Geändert von Uwe (04.08.2014 um 15:52 Uhr)

  6. #106

    Standard

    @ Uwe

    Bitte lese doch erstmal die Beiträge durch, bevor Du antwortest. Weil, man muss ja nicht alles doppelt erklären:

    http://gnadenkinder.de/board/showthr...4074#post84074

    Also nochmal:

    Es gibt keine Notiz, keine Inschrift und noch nicht einmal einen Pergamentschnipsel aus jener Zeit, der auf die irdische Existenz des Messias hinweisen würde.

    P.S.
    Wenn Du Dich seriös einbringen möchtest, wäre es sinnvoll erstmal das Buch von Dr. Lindtner zu lesen. Sonst verstehst Du doch gar nicht worum es geht. Was soll das dann bringen? Und vor allem kannst Du dann ja auch niemanden überzeugen.
    Geändert von anonym015 (04.08.2014 um 19:26 Uhr)

  7. #107

    Standard

    Also nochmal:
    Es gibt keine Notiz, keine Inschrift und noch nicht einmal einen Pergamentschnipsel aus jener Zeit, der auf die irdische Existenz des Messias hinweisen würde.
    Ach, und noch ein Mal mehr staune ich, dass die Frage nach der realen, historischen Existenz Jesu so einfach nach 2000 Jahren mit einem fetten Ein-Zeiler klar + irrtumslos beantwortet werden kann!

    Die zwingende Konsequenz und Ziel obiger Feststellung ist eine Frontalattacke gegen Geschichte, Judentum und biblische Offenbarung - mit verheerenden Folgen:

    Wenn dieser Jesus damals nicht lebte, dann lebt Er auch heute nicht, dann ist er auch nie tatsächlich gestorben.
    Dann war ebenso seine durch AT-Propheten angekündigte Geburt Schall und Rauch.
    Dann ist die Aussage in 1.Mose 3.15 irrelevant.
    Wenn er nicht lebte, dann sind die 4 Evangelien samt den NT-Texten nichts als Lüge.
    Dann hat er die Welt nicht mit Gott versöhnt. Und es gibt keine Errettung aus diesem verderblichen Weltsystem der Lüge.
    Dann ist jede christliche Organisation Teil eines irreführenden Systems, welches grundlos Hoffnung verspricht, wo es doch gar keine Hoffnung gibt.
    Dann ist der vor 6000 Jahren gefasste Plan von Gott zur Versöhnung mit den Menschen ebenfalls nur Lüge.
    Dann sind alle Menschen, die bis heute durch Jesus von physischen und psychischen Krankheiten geheilt wurden, nur spirituell aufgrund einer buddhistischen Gottesvorstellung als Grundlage des jüdischen Glaubens irgendwie berührt worden.
    Dann ist die ganze Bibel nichts mehr und nichts weniger als eine riesengrosse L ü g e !
    Du liebe Zeit!

    Dann ist auch mein Leben, welches sich durch Jesus total veränderte, nur ein lebloser Betrug, Phantasie und Einbildung.

    Wenn der Glaube an die Thesen von Prof. Ch. Lindtner
    - Krankheiten aller Art zu heilen imstande ist,
    - wenn seine Gläubigen dadurch ewiges Leben geschenkt bekommen.
    - wenn euer Leben mit dem Glauben an diese Thesen zum Guten und zu beständiger Freude und überfliessender Hoffnung führt,
    - ihr dadurch in Freud und Leid in Gottes Liebe wächst und
    - befähigt werdet, an eure Mitmenschen jederzeit göttliche, uneigennützige Liebe weiter zu geben . . .
    . . . . . . . . . dann gibt es nichts Besseres, als an diese Thesen der leiblichen Nichtexistenz Jesu zu glauben.

    Und damit verabschiede ich mich vom Thema der historischen Geschichtsforschung über die irdische Existenz Jesu.
    __________________________________________________ __________________________________________

    Ich bedanke mich auch für die Geduld und den guten Rat, was ich zu tun habe, um mich seriös einzubringen.
    Und auch ich werde gerne übersehen, dass meine Überzeugungen auf Grund gemachter Erfahrungen kommentarlos beiseite geschoben werden - Schrott sind, der es nicht wert ist, auch nur mit 1 Buchstaben darauf einzugehen.

    Die Vorbedingung zur Pflichtlektüre kann ich nicht erfüllen, weil ich frei bin, zu denken und zu lesen, was mir nützlich scheint. (Trotzdem habe ich das Recht wie jede/r andere Forumsteilnehmer/In, meine Meinung zu outen.)
    Zudem fehlt mir die Zeit dazu, denn ich habe mit Menschen zu tun, welche in ihrem Leben grundlegende Veränderung, Verbesserung suchen. Für all diese Menschen verfügt das Negativ-Buch von Prof. Ch. Lindtner nicht über irgendeine Autorität oder ein Rezept, eine tragfähige Lösung ins Alltagsleben von Menschen zu transformieren.

    Zwar habe ich keinen Professor- oder Doktor-Titel. Anstelle dessen schenkte mir Gott Einsicht, wieviel ich und alle Menschen in seinen Augen wert sind und dass ihm die Menschheit nicht gleichgültig ist. So man dies denn beachten will.

    Jeder hat die Freiheit, zu glauben und zu tun und zu lassen, was er selber entscheidet.
    Ich selber habe mit 17 Jahren angefangen, über die Frage nachzudenken, woher ich komme und wohin ich gehe.
    Und Jesus war und ist meine Antwort geblieben bis heute.

    Diese Wahrheit und Erfahrung ist total unabhängig von einer in meinen Augen nutzlosen historischen Streiterei.
    Aber bitte: Das Forum lässt auch dies zu. Ist doch genial, sich auf dieser Plattform bewegen zu dürfen nach dem Motto:
    Die Gedanken sind frei.
    Mit dem Zusatz: Nicht alle Gedanken machen frei, sondern können auch in die Irre führen.

    Uwe
    Geändert von Uwe (04.08.2014 um 21:45 Uhr)

  8. #108

    Standard

    Zitat Zitat von Uwe Beitrag anzeigen
    Und damit verabschiede ich mich vom Thema der historischen Geschichtsforschung über die irdische Existenz Jesu.
    Wahrheiten abzublocken kann im Endeffekt auch keine Lösung sein, wenn Du Dich weiter entwickeln möchtest. Du bist ja schließlich kein Kind mehr.

    Ich verstehe ja Deine Aufgewühltheit aber sieh es doch mal als Chance etwas mehr über Glauben an sich zu lernen.

    Du hast ein Glaubensbild und das führt Dich zu Überzeugungen auf Grund gemachter Erfahrungen.

    Dabei spielt es keine Rolle, ob das, was bewirkt hat das Du "Glaubst", tatsächlich war ist.

    Ich sage ja nicht, dass der "Glaube" nicht funktioniert, sondern ich muss leider feststellen, dass der Glaube auf einigen Lügen aufgebaut ist.

    Schon im Römerbrief 3,7 schrieb Paulus - "denn so die Wahrheit Gottes durch meine Lüge herrlicher wird zu seinem Preis, warum sollte ich denn noch als ein Sünder gerichtet werden?".

    Darum geht es im Großen und Ganzen.

    P.S.
    Es sieht eher so aus, dass das Neue Testament eine Frontalattacke gegen das Judentum ist und nicht die Erkenntnisse von Prof. Ch. Lindtner.
    Ist Dir überhaupt klar, wieviel Leid das Christentum bei den Juden angerichtet hat? Vielleicht solltest Du mal darüber nachdenken.
    Geändert von anonym015 (05.08.2014 um 06:59 Uhr)

  9. #109

    Standard

    Hallo Lara,
    hier hast Du eine existentielle Antwort darauf, weshalb Jesus gelebt haben muss. Hätte ein solcher Menschen noch nicht gelebt, dann müsste ein solcher noch kommen, um die Probleme der Menschen zu lösen: Das Urproblem und seine Lösung.

    LG,
    Digido

  10. #110

    Standard

    Zitat Zitat von Digido Beitrag anzeigen
    hier hast Du eine existentielle Antwort darauf, weshalb Jesus gelebt haben muss. Hätte ein solcher Menschen noch nicht gelebt, dann müsste ein solcher noch kommen, um die Probleme der Menschen zu lösen: Das Urproblem und seine Lösung.
    Du weißt halt nicht richtig, was "Glaube" ist und wie "Glaube" funktioniert.

    P.S.
    Ich werde in Zukunft nur noch auf Beiträge antworten, die ein gewisses Niveau haben.
    Geändert von anonym015 (05.08.2014 um 11:24 Uhr)


 

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