Seite 14 von 17 ErsteErste ... 41213141516 ... LetzteLetzte
Ergebnis 131 bis 140 von 168
  1. #131

    Standard Gibt es historische Beweise für Jesus Christus?

    Lara 75 schrieb:
    Uwe, Uwe, Du musst noch viel lernen!
    Wie recht du hast, voll in die Mitte getroffen. Ich muss noch viel lernen und versuche dies jeden Tag.
    Habe mich aber entschieden - bei Jesus, der die personifizierte Wahrheit im weitesten Sinn ist - Wahrheit zu lernen - nicht Lügen bei Prof. Dr. Sowieso - also Vermutungen aufgrund von unnachvollziehbaren Trugschlüssen . . .
    Es gibt Menschen, welche die Lüge lieben und auch tun. Von denen distanziere ich mich.
    Darum mein Entschluss: Nur noch 5 Minuten für dieses nutzlose, kontraproduktive Thema opfern.
    Uwe

    Hier eine Gegendarstellung aus folgendem Link: http://www.gotquestions.org/Deutsch/lebte-Jesus.html


    Frage: "Lebte Jesus wirklich? Gibt es historische Beweise für Jesus Christus?"

    Antwort:
    Wenn diese Frage gestellt wird, dann ergänzt der Fragende sie typisch mit dem Zusatz “ausserhalb der Bibel.” Wir gestehen nicht zu, dass die Bibel nicht als Quelle für die Existenz Jesu herangezogen werden kann. Das Neue Testament nennt Hunderte von Hinweisen auf Jesus Christus. Einige datieren die Abfassung der Evangelien in das zweite Jahrhundert n. Chr., hundert und mehr Jahre nach dem Tod Jesu. Selbst wenn das der Fall wäre (was wir stark bestreiten), gelten bezüglich antiker Belege Schriften, die weniger als 200 Jahre nach gewissen Ereignissen aufgezeichnet wurden, als zuverlässige Quellen. Weiterhin geben eine große Zahl von Gelehrten zu, christlichen wie nicht-christlichen, dass die Briefe des Paulus, zumindestens einige, in der Tat von Paulus Mitte des ersten Jahrhunderts A.D. weniger als 40 Jahre nach dem Tod Jesu verfasst wurden. Was antike Manuskripte angeht, ist dies ein aussergewöhnlich starker Beweis dafür, dass ein Mann namens Jesus im frühen ersten Jahrhundert A.D. lebte.

    Es ist ebenfalls wichtig zu wissen, dass 70 n. Chr. die Römer Jerusalem und einen grossen Teil Israels überfielen und zerstörten wie auch ihre Einwohner niedermetzelten. Ganze Städte wurden auf den Grund niedergebrannt. Es überrascht uns nicht, wenn viele Hinweise auf die Existenz Jesu vernichtet wurden. Viele Augenzeugen Jesu könnten getötet worden sein. Diese Tatsachen begrenzten möglicherweise die Zahl der Augenzeugenberichte über Jesus.

    Angesichts der Tatsache, dass das Wirken Jesu grösstenteils auf ein verhältnismässig unbedeutendes Hinterland in einem Winkel des Römischen Reiches beschränkt war, geben eine überraschende Zahl säkularer historischer Quellen Auskunft über Jesus. Einige der wichtigeren historischen Belege sind:

    Der Römer Tacitus des ersten Jahrhundert, einer der zuverlässigeren Historiker der Antike, erwähnt abergläubische “Christen,” “benannt nach Christus,” der unter Pontius Pilatus während der Regierung des Tiberius litt. Der Hauptsekretär Sueton des Kaiser Hadrian schrieb, dass ein Mann namens Chrestus im ersten Jahrhundert lebte (Annalen 15.44).

    Josephus ist der bekannteste jüdische Historiker. In seinen Antiquitates judaicae bezeichnet er Jakobus als “den Bruder des Jesus genannt Christus.” Ein umstrittener Satz (18.3) besagt: “Um diese Zeit lebte ein Jesus, ein weiser Mensch, wenn man ihn zu Recht Mensch nennen kann. Denn er wirkte erstaunliche Taten....Er war der Christus...der ihnen am dritten Tag lebendig erschien, wie die Propheten diese und zehntausend andere Dinge von ihm vorausgesagt hatten.” Eine andere Lesart lautet: “Zu dieser Zeit lebte ein weiser Mensch namens Jesus. Sein Wandel war gut und er war als tugendhaft bekannt. Und viele unter den Juden und anderer Völker wurden seine Jünger. Pilatus verurteilte ihn zur Kreuzigung und zum Tode. Aber, diejenigen, die seine Jünger wurden, verliessen nicht seine Jüngerschaft. Sie berichteten, dass er ihnen drei Tage nach seiner Kreuzigung erschien, und dass er am Leben ist; so war er vielleicht der Messias, von dem die Propheten Wunder berichteten.”

    Julius Africanus zitiert den Historiker Thallus in einer Besprechung der Finsternis, die auf die Kreuzigung Christi folgte (Vorhandene Schriften, 18).

    Plinius der Jüngere berichtet in Briefe 10.96 über frühe christliche Gottesdienste einschliesslich der Tatsache, dass Christen Jesus als Gott verehrten und moralisch einwandfreie Leute waren; ausserdem erwähnt er das Liebesmahl und des Herrn Abendmahl.

    Der Babylonische Talmud (Sanhedrin 43a) bestätigt die Kreuzigung Jesu am Vorabend des Passafestes und Anklagen gegen Christus als Zaubereipraktiker und Befürworter jüdischer Apostasie.

    Lucian von Samosata, ein griechischer Schriftsteller des zweiten Jahrhunderts, gesteht, dass Jesus von Christen angebetet wurde, neue Lehren einführte und wegen diesen gekreuzigt wurde. Er sagte, dass zu den Lehren Jesu die Bruderschaft aller Gläubigen, die Wichtigkeit der Bekehrung und der Verleugnung anderer Götter gehörte. Christen lebten nach den Gesetzen Jesu, hielten sich selbst für unsterblich und waren durch Todesverachtung, freiwillige Selbsthingabe und Entsagung materieller Güter gekennzeichnet.

    Mara Bar-Serapion bestätigt, dass Jesus für einen weisen und tugendhaften Mann gehalten, von vielen als der König Israels erachtet, von den Juden getötet wurde und in den Lehren seiner Jünger weiterlebte.

    Dann gibt es noch all die gnostischen Schriften (Das Evangelium der Wahrheit, Das Apokryph des Johannes, Das Evangelium des Thomas, Die Lehre der Auferstehung, usw.), die alle Jesus erwähnen.

    Tatsächlich sind wir fast in der Lage, das Evangelium nur von nicht-christlichen Quellen zu rekonstruieren: Jesus wurde der Christus genannt (Josephus), bewirkte Wunder, brachte Israel neue Lehren, wurde am Passafest für es (Babylonischer Talmud) in Judäa (Tacitus) gekreuzigt, behauptete aber, Gott zu sein und dass er zurückkehren würde (Eliezar), was seine Anhänger glaubten und ihn als Gott anbeteten (Plinius d. J.).

    Abschliessend meinen wir, dass die Beweise für die Existenz Jesu Christi sowohl in säkularer als auch biblischer Geschichte überwältigend sind. Vielleicht ist der klarste Beweis dafür, dass Jesus lebte, die Tatsache, dass buchstäblich Tausende von Christen einschliesslich der zwölf Apostel im ersten Jahrhundert bereit waren, ihr Leben als Märtyrer für Jesus Christus zu lassen. Menschen sind bereit, für die Wahrheit zu sterben; aber niemand ist bereit, für eine Lüge zu sterben.
    Geändert von Uwe (23.08.2014 um 21:18 Uhr)

  2. #132
    Registriert seit
    18.02.2009
    Ort
    Rhein-Neckar-Raum
    Beiträge
    890

    Standard

    Zitat Zitat von Uwe Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist der klarste Beweis dafür, dass Jesus lebte, die Tatsache, dass buchstäblich Tausende von Christen einschliesslich der zwölf Apostel im ersten Jahrhundert bereit waren, ihr Leben als Märtyrer für Jesus Christus zu lassen. Menschen sind bereit, für die Wahrheit zu sterben; aber niemand ist bereit, für eine Lüge zu sterben.
    Lieber Uwe,

    darf ich dir dazu eine Frage stellen? Du scheinst ja einen ähnlichen Gedanken zu hegen, zumindest lassen deine Ausführungen zur Beweiskraft der aus dem Glauben resultierenden, individuellen Veränderungen das vermuten. Aber ohne nun die Historizität der Existenz Jesu in Frage stellen zu wollen (von der ich selbst ebenfalls ausgehe) ist diese oben genannte Annahme nicht eine ziemlich fragwürdige – vielleicht gar gefährliche? Ich meine fraglich mit Blick auf die Vielzahl der Menschen, die zu jeder Zeit für teils edle, teils aus heutiger Sicht unverständliche oder gar unmenschliche Ideale und (Glaubens)Überzeugungen ihr Leben riskierten und opferten. Egal ob im alten Ägypten, im feudalen Japan oder in neueren, faschistischen Systemen. Und gefährlich mit Blick auf Menschen, die noch heute für ihren Glauben meinen solche Dinge tun zu müssen und dabei andere mit ins Unglück stürzen. Ich meine wenn Menschen nur bereit wären für die Wahrheit zu sterben, nicht aber für eine Lüge bzw. Täuschung... was würde das z.B. über Selbstmordattentäter bzw. ihren Glauben aussagen?
    Nachdenklichen Gruß
    Kaspar
    Es sei bitte berücksichtigt, dass meine Besuche zeitweise durch lange Pausen unterbrochen werden. Sollte ich also eine an mich gerichtete Frage überlesen, bzw. nicht unmittelbar beantworten, dann ist dies bitte nicht als Ausdruck des Desinteresses zu werten - ggf. hilft auch mal eine Erinnerung.

  3. #133

    Standard

    Kaspar's Beitrag schließ ich mich zwar an... also daß wenn jemand bereit ist für seinen Glauben zu sterben sagt das nicht unbedingt was über den Wahrheitsgehalt aus, es gibt auch Moslems die von False-Propheten in die Irre geleitet wurden und sich dann einbilden daß wenn sie sich + andere in die Luft sprengen daß sie dies für Gott täten und sie ein besonders guter Platz im Himmel erwartet deswegen.

    Aber in diesem Fall, wo man sich auf jemanden beruft der die Wörter und Silben und Buchtaben zählt zwischen den einzelnen Religionsschriften und dann mit selbstdefinierten und angepassten Algorythmen meint zwischen den Evangelien und Buddhistischen Schriften da eine Plagiatssache aufgedeckt zu haben... und dies dann als 'enge sprachliche Ähnlichkeit' oder 'numerische Identitäten' verpackt... und dann darauf seine These aufbaut und ellen lange Abhandlungen seiner "mathematischen Ergebnisse und Gleichungen" hält... derweil das nichts weiter ist als billige Numerologie...

    Nee also mir stinkts auch jede Minute Zeit dem gewidmet zu haben.

    Ich bin dann ebenfalls draußen aus diesem Thread... Don't feed the Troll... weil das muss man sich echt fragen ob es sich hier um Troll'ing handelt. Eingriff der Administration: Ein Teil des Textes wurde gelöscht wegen persönlicher Beleidigung eines Users des Forums. Bitte keine persönlichen Beleidigungen. Wir wünschen ein respektvolles "Miteinander und Füreinander"! Danke
    Geändert von GnaKi-Team (24.08.2014 um 12:58 Uhr) Grund: Unangemessene persönliche Beleidigung wurde entfernt!

  4. #134

    Standard

    Hi Kasper, du schreibst:

    Ich meine fraglich mit Blick auf die Vielzahl der Menschen, die zu jeder Zeit für teils edle, teils aus heutiger Sicht unverständliche oder gar unmenschliche Ideale und (Glaubens)Überzeugungen ihr Leben riskierten und opferten.
    Vor allem muss ich zuerst darauf hinweisen, dass der Schlusssatz meines vorigen Beitrags nicht aus meiner Feder stammt, sondern Teil des dort genannten Links, bzw. dessen Textkopie ist.
    Ich bin also nicht verpflichtet, mich für Aussagen in jenem Text zu verteidigen, sah jedoch bei Durchlesen eine mögliche Problematik in der folgenden Aussage:

    Zitat: Menschen sind bereit, für die Wahrheit zu sterben; aber niemand ist bereit, für eine Lüge zu sterben.
    Das ist offensichtlich eine für alle Zeiten gültige, allgemeine Feststellung.
    Da müsste sicher differenziert und thematisiert werden, was Wahrheit und was Lüge ist. Das ist eine Frage des Standpunktes und der Perspektive.
    Es ist absolut denkbar, dass einer im (subjektiven) Glauben, die Wahrheit zu kennen, für eine (objektive) Lüge zu sterben bereit ist.
    Es ist aber weniger denkbar, dass jemand im Bewusstsein, einer tatsächlichen Lüge zum Opfer gefallen zu sein, dafür zu sterben bereit ist.

    Der Auslöser deiner Bedenken war jedoch der vorhergehende Satz, den ich teilweise zitiere:
    Tausende von Christen einschliesslich der zwölf Apostel im ersten Jahrhundert bereit waren, ihr Leben als Märtyrer für Jesus Christus zu lassen.
    Hier hast du wahrscheinlich die genaue Formulierung übersehen (siehe Eingangszitat):
    Die Tausenden von Christen mit den Aposteln, die im ersten Jahrhundert (vermutlich ca. im Jahr 70) von den Römern im Zusammenhang mit der Vertreibung der Juden verfolgt wurden, waren bereit, ihr Leben als Märtyrer für Jesus Christus zu lassen.
    Somit ist die Anzahl, die moralische Zugehörigkeit sowie die Identität weitgehend definiert.
    Ebenso der Zeitraum des Geschehens.
    Und dann die Art ihres Märtytertums. Nämlich leidend, passiv in den Tod getrieben durch Verfolgung.

    Das waren keine Machtmachos, auch nicht Kirchenbosse.
    Das waren auch keine Kreuzritter ebenso wenig wie Diktatoren, welche ihren Untertanen den Glauben vorschreiben.
    Es waren auch keine Kommunisten und auch keine Vertreter gewaltsamer Christianisierungen, wie sie später vor allem durch irgendwelche Fanatiker des sogenannten Christentums praktiziert wurden.
    Sie gehörten auch nicht zu den Feinden Israels und noch weniger zur gewalttätigen Organisationen im arabischen Raum.
    Auch waren sie keine Selbstmord-Attentäter und keine Mitglieder der heutigen ISIS.

    Nein, die im vorliegenden Text genannten Menschen erlitten PASSIV den Tod, weil sie zu ihrem Glauben an Christus standen.

    Und wenn du nun diese genaue Beschreibung der Märtyrer um Christi willen und die in diesem begrenzten Zusammenhang gemachten Aussagen über deren Tod und ihre Willigkeit, für die erkannte Wahrheit zu sterben, seriös berücksichtigst, dann werden deine Bedenken sozusagen überflüssig im Blick auf die
    "Vielzahl der Menschen",
    "die zu jeder Zeit"
    "für teils aus heutiger Sicht unverständliche oder gar unmenschliche Ideale und (Glaubens)Überzeugungen"
    "ihr Leben riskierten und opferten" (also aktiv und mit Gewalt dafür kämpften)

    Ich wollte einfach differenzierter und punktuell darauf hinweisen, mache auch keine Vorwürfe, sondern schreibe einfach, weil wir ja in einem Schreib-Forum uns bewegen.

    Uwe
    Geändert von Uwe (24.08.2014 um 10:35 Uhr)

  5. #135

    Standard

    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    oder ob jemand wirklich so durchgehend ........................ Argumentiert wie Lara75
    Ist das Deine Werkgerechtigkeit, von der Du immer sprichst?
    Andere Menschen zu beleidigen, da musst Du aber noch ganz schön üben, Du "Lichtseele"...


    Also, ich werde nicht mehr auf Dich eingehen und von mir bekommst Du auch keine Antworten mehr. Da nimmt man sich Zeit, Deine ellenlangen Antworten ausführlich zu beantworten (was ja nicht selbsverständlich ist) und dann kommen als Dank Beleidigungen zurück... Pfui!
    Geändert von GnaKi-Team (24.08.2014 um 13:10 Uhr) Grund: Wiederholung der Beleidigung aus Zitat entfernt. Admin

  6. #136

    Standard

    Ja... man muss das Kind einfach beim Namen nennen... die anderen sind nur freundlicher in ihrer Ausdrucksweise...

    Hast Du Dir eigentlich schonmal überlegt wie es mit historisch abgesichteren Belegen um die Existenz von Buddha aussieht? Die gibts nämlich noch viel weniger als bei Jesus.

    Also wenn Du meinst wie der Mr. Dr. Oberschlaumeier-Numerologe daß die Evangelien nur ein Buddhistische Plagiat sei und es ja gar keine Beweise oder Indizien (was eh nicht stimmt() sonst gäbe für die Existenz von Jesus... dann soll er oder noch besser Du uns doch mal vorlegen wie es mit den historischen Beweisen von Buddha aussieht? Ich warte...

    Und dann wend ich mal genau Deine Argumentation an... die wahrscheinlich nicht mal eine Videoaufzeichnung (gäbe es die) anerkennen würde :-D

    Es bleibt einem vorrangig nur eins übrig: Den Inhalt des Gesagten zu studieren jeder nach jeweiligen Vermögen... anzuerkennen daß es so etwas wie "gesichterte histrische Beweise" schlichtweg nicht mehr gibt... weder bei Jesus und noch viel weniger bei Buddha... allerhöchstens nur Indizien und da kommts halt dann einfach auf die persönliche Glaubensentscheidung an ob man diese anerkennt...

    Aber wichtig ist der Inhalt vor allem. Wer dem mit mathematischen Zahlennumerologie begegnet und sich da ein Konstrukt auf baut was hinten und vorne nach Gutdünken ausgerichtet ist... was hat das noch mit "Glaube" zu tun geschweige denn mit Weiterentwicklung der Seele?

    Das ist nichts anderes als eine Art materialistisches Zahlenspiel was der da einem vorführt... mit einem spirituellen Null Ergebnis weil wo ist selbst wenn man an diesen Schrott glaubt was der da vorrechnet dann der gesicherter hitsorische Beleg daß Buddha existierte? Wo?

  7. #137
    Registriert seit
    26.09.2011
    Ort
    Bayern
    Beiträge
    110

    Standard

    @Lara75
    Du kommst mir so vor wie diese Pseudo Wissenschaftler, die eine These aufstellen. Um sie zu beweisen ziehen sie aus verschiedenen Tatsachen Halbwahrheiten heraus und verkaufen das dann als Beweis. Leider gibt es immer wieder genug Dumme, die ohne selbst zu recherchieren, solchen Mist glauben und weiterverbreiten.


    ob jemand wirklich so durchgehend ..................................... Argumentiert wie ……



    Das ist natürlich eine persönliche Beleidigung und so nicht hinnehmbar! Aber ein bisschen diplomatischer ausgedrückt……….
    Geändert von GnaKi-Team (24.08.2014 um 13:07 Uhr) Grund: Wiederholung der Beleidigung entfernt. Admin
    Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
    doch am größten unter ihnen ist die Liebe.

    (1. Korr. 13,13)

  8. #138

    Standard

    Zitat Zitat von Renate Beitrag anzeigen
    @Lara75
    Du kommst mir so vor wie diese Pseudo Wissenschaftler, die eine These aufstellen. Um sie zu beweisen ziehen sie aus verschiedenen Tatsachen Halbwahrheiten heraus und verkaufen das dann als Beweis. Leider gibt es immer wieder genug Dumme, die ohne selbst zu recherchieren, solchen Mist glauben und weiterverbreiten.
    Du vergisst nur zu erwähnen, dass es keinen Beweis gibt, das Jesus existiert hat.
    Selbst Paulus hat ihn nie gesehen, außer in seiner "Vision".
    Wie kann es da sein, dass Du Menschen, denen das auffällt als "Dumme" bezeichnest?
    Ich meine, die Frage soll doch mal gestattet sein.

    Ich habe selbst nachgeforscht, weil ich dachte, es kann doch nicht sein, das Jesus nie gelebt hat, das wäre ja unmöglich. Doch je mehr man forscht, umso weniger "Beweise" gibt es für die Existenz Jesu.

    Gibt man im Internet bei Google "Jesus hat nie gelebt" ein, erscheinen 321.000 (!) Suchergebnisse.
    Das bedeutet, es beschäftigen sich schon viele Menschen mit dieser Frage.
    Überdenke bitte, ob Du diese Menschen als "Dumme" bezeichnen solltest oder viel eher als Menschen, die die Wahrheit lieben und neugierig sind.

    Jesus von Nazaret gilt heute auch selbst vielen Atheisten als historisch belegte Person. Hermann Detering, promovierter Theologe und Pfarrer im Ruhestand, hingegen ist nicht dieser Auffassung. In seinem neuen Buch „Falsche Zeugen. Außerchristliche Jesuszeugnisse auf dem Prüfstand“ zeigt er, dass auf die als Belege für die Existenz Jesu herangezogenen antiken Quellen kein Verlass ist.
    Hier der Link zum Interview:
    http://hpd.de/node/12044

    Mir ist keine zeitgenössische nichtchristliche Quelle bekannt, die von Jesus berichtet. Tacitus und Josephus beispielsweise, sind keine unmittelbaren Zeitzeugen, denn Jesus ist mindestens 37 gestorben (Tiberius). Bei Paterculus finden Sie keinen Hinweis. Verbleiben also nur christliche Berichte, die aber laut Forschung zwischen 80 und 100 entstanden sein sollen. Das würde bedeuten, ich würde über die Erlebnisse meines Opas schreiben, ohne Internet oder Bücher nutzen zu können. Wo haben wir archäologische Funde, die uns von Jesus berichten? Du redest von Wahrheit, ich rede von Fragen, die ich nicht beantworten kann. Eine Bemerkung noch zur "Wahrheit". In der Wissenschaft gibt es nicht "die Wahrheit". Die wissenschaftlichen Theorien gelten nur solange, bis sie sich als nicht mehr zutreffend erweisen. Die Klassische Physik musste erweitert werden, weil sie im atomaren und kosmischen Raum keine korrekten Resultate lieferte (Quantentheorie und Relativitätstheorie). Nur zur Info.

    Und was sagt die Zahl der Anhänger einer Theorie über deren Gültigkeit aus? Die Wissenschaftler, die neue Theorien aufstellten, mussten immer gegen Widerstände kämpfen. Der Chemienobelpreisträger von 2011 kann ein Liedchen davon singen.

    Eine primitive Einengung auf alte Erkenntnisse halte ich prinzipiell für unberechtigt. Eine andere Meinung als Wahnvorstellung abzuspeisen, ist auch sehr fragwürdig und sollte eindeutig bewiesen werden, genau das wurde aber bisher nicht geschafft.

    Ich finde z. B. das Volk der Pirahã-Indianer diesbezüglich vorbildlich:
    Als eines der letzten Jäger- und Sammler-Völker leben sie an einem Nebenfluss des Amazonas in Brasilien, in einem Reservat von 240 Kilometern Länge, zwei Tagesreisen mit dem Boot von den Außenrändern unserer Zivilisation entfernt. Es sind kaum mehr als 350 Menschen, die noch heute weitgehend ohne zivilisatorische Errungenschaften auskommen, mit einfachen Hütten ohne Wände und festen Boden, ohne Strom, Telefon und auch ohne Arzt. Daniel Everett kam erstmals 1977 als Missionar zu ihnen, im Auftrag eines amerikanischen Missionsunternehmens und bezahlt von den evangelikalen Kirchen in den Vereinigten Staaten. Er kam, die Pirahã zum Christentum zu bekehren, „um ihre Herzen zu verändern“, und sie dazu zu bringen, einen ihnen fremden Gott anzubeten, an den ihnen fremde Menschen glaubten, deren Kultur und Moral sie annehmen sollten. „Obwohl ich die Pirahã noch nicht einmal kannte, war ich überzeugt, dass ich sie verändern kann und verändern sollte.“
    Das sei der Hintergrund nahezu jeder Missionstätigkeit, schreibt Everett heute, nachdem er die Pirahã über drei Jahrzehnte immer wieder besucht und mit Frau und drei Kindern über Jahre immer wieder bei ihnen im brasilianischen Regenwald gelebt hat. Doch am Ende ist er es, der dank dieses Lebens bei den Pirahã „entkehrt“ wird. Als Everett seinen Glauben verliert, verliert er auch seine Familie.
    Vermutlich wegen ihrer besonderen Spache blieben seine Bekehrungsversuche bei dem Volk letztlich erfolglos. Die fantasievolle Geschichte eines Jesus von Nazareth blieb ihnen gänzlich unbegreiflich. Erst spät erkennt Everett warum. Die Pirahã sprechen nur über Dinge, die sie selbst erlebt haben. Sie reden nicht über die ferne Vergangenheit oder die Zukunft, schon gar nicht über Fantasie-Ereignisse. „Hey, Dan“, fragen sie ihn, „wie kannst Du Jesus Worte haben, wenn Du ihn nie gesehen hast?“ Die Pirahã glauben nur, was sie sehen. Punkt. Manchmal glauben sie auch Dinge, die ein anderer ihnen erzählt hat – vorausgesetzt, dieser war tatsächlich Zeuge der geschilderten Ereignisse.
    Der Missionar erkennt, dass Schöpfungsmythen nicht zur Forderung der Pirahã nach unmittelbaren Belegen passen. Als Everett später als Linguist arbeitet, werden solche Belege auch für ihn als Wissenschaftler entscheidend. Für das, was er den Pirahã über seinen Glauben sagte, konnte er nur subjektive Begründungen anführen: seine eigenen Gefühle. Am Ende des Buches bekennt Everett, wie er durch die Beschäftigung mit den Pirahãs, die er anfangs bekehren sollte, das Wesen seiner eigenen Religion, den Akt des Glaubens an etwas, das man nicht sehen kann, ernsthaft infrage zu stellen begann. „Religiöse Bücher wie Bibel und Koran verherrlichen diese Art des Glaubens an Dinge, die nicht objektiv sind und der Intuition widersprechen. Das Leben nach dem Tod, die jungfräuliche Geburt, Engel, Wunder und anderes mehr.“ Ein für primitiv gehaltenes Volk im Regenwald lehrt ihn, den christlichen Missionar und Sprachwissenschaftler, die Unmittelbarkeit des Erlebens und die Forderung nach Belegen.
    (Quelle: Tagesspiegel - http://www.tagesspiegel.de/wissen/da...n/1932682.html )

    Renate, ich will ja nur sagen, Du glaubst an Dinge, die Du nie gesehen hast - warum?
    Renate, Du bezeichnest Menschen die kluge Fragen stellen als "Dumme" - warum?
    Geändert von anonym015 (24.08.2014 um 12:15 Uhr)

  9. #139

    Standard

    Weißt Du @Lara75 was mir aufgefallen ist?

    Du scheinst den Ettikettenschwindel zu lieben... scheinst es zu lieben Dich mit fremden Federn schmücken...

    Du gehst auf amazon.com und copy & pastest von dort Kundenrezsesionen in Deine Texte rein und zwar so daß man meint Du hättest das geschrieben... nennt sich unredlich... plagiat... warum machsat Du das? Andere Meinungen als die eigenen Auszugeben?

    zB.:
    Zitat Zitat von Lara75 Beitrag anzeigen
    Mir ist keine zeitgenössische nichtchristliche Quelle bekannt, die von Jesus berichtet. Tacitus und Josephus beispielsweise, sind keine unmittelbaren Zeitzeugen, denn Jesus ist mindestens 37 gestorben (Tiberius). Bei Paterculus finden Sie keinen Hinweis. Verbleiben also nur christliche Berichte, die aber laut Forschung zwischen 80 und 100 entstanden sein sollen. Das würde bedeuten, ich würde über die Erlebnisse meines Opas schreiben, ohne Internet oder Bücher nutzen zu können. Wo haben wir archäologische Funde, die uns von Jesus berichten? Du redest von Wahrheit, ich rede von Fragen, die ich nicht beantworten kann. Eine Bemerkung noch zur "Wahrheit". In der Wissenschaft gibt es nicht "die Wahrheit". Die wissenschaftlichen Theorien gelten nur solange, bis sie sich als nicht mehr zutreffend erweisen. Die Klassische Physik musste erweitert werden, weil sie im atomaren und kosmischen Raum keine korrekten Resultate lieferte (Quantentheorie und Relativitätstheorie). Nur zur Info.
    (Der letzte Teil des Satzes *"Nur zur Info"*... kam dan von Dir wiederum... nett :-) )
    Quelle: http://www.amazon.de/review/R23D6KQAO3ORQD (einfach nach "Mir ist keine zeitgenössische nichtchristliche Quelle" suchen... dort steht's im Orginal)

    Das jetzt nur als Beispiel... so machst Du das aber ständig... Dein ganzes Eingangsposting besteht zB aus verschiedensten Kundenrezensionen von Amazon.com ...

    Dieses Plagiathafte Vorgehen Deiner Beiträge die Du zur Hälfte noch nicht mal selbst schreibst sondern von anderen Copy & Pastest (meist ohne Hinweis) spiegelt natürlich auch das ganze Thema hier... nämlich daß die Evangelien angeblich ein Plagiat von anderen seien...

    Keine eigene Meinung? Musst Du die von anderen klauen und als Deine eigene dann ausgeben? Missionieren mittels "Lügen"?

  10. #140
    Registriert seit
    01.06.2007
    Beiträge
    564
    Blog-Einträge
    54

    Standard

    Wenn man die Meinung vertritt, Jesus Christus hat nie gelebt und man glaubt nicht an den Erlösungsplan Gottes und an die Rettung durch Glaube und Gnade allein, warum schreibt man dann in einem christlichen Forum?
    Ich würde hier viel lieber lesen, wie sich Christen über Glaubensfragen und Glaubenserlebnisse unterhalten!
    Und noch etwas: Glauben heißt, nicht wissen - GLAUBEN eben!
    Darum: entweder ich glaube und bin ein überzeugter Christ, oder ich lasse es. Dann brauch ich mich auch nicht darüber zu streiten.
    Ich persönlich glaube an den auferstandenen Jesus Christus und für mich ist er Realität geworden, darum beteilige ich mich erst gar nicht an Diskussionen über die Frage, ob dies wissenschaftlich beweisbar ist, oder nicht!
    Ich habe Jesus Christus in meinem persönlichen Leben erlebt und das kann mir niemand rauben!

    Da gefällt mir Beitrag #129 von @Renate gut und treffend; vielleicht gibt es mich ja auch nicht?!

    Also bitte, benutzt dieses Forum mehr zur geistlichen Auferbauung. Danke!

    Herzliche Sonntagsgrüße, die Administration


 

Ähnliche Themen

  1. Jesus Christus, Die Biographie von Peter Seewald
    Von Obertonmusik im Forum Literatur
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 26.03.2010, 23:38
  2. Jesus Christus, der Sohn Gottes?
    Von Emma-Smith im Forum Glaubensfragen / Jesus / Gebete
    Antworten: 11
    Letzter Beitrag: 15.04.2009, 16:09
  3. Warum NUR über Jesus Christus?
    Von Isaak im Forum Glaubensfragen / Jesus / Gebete
    Antworten: 324
    Letzter Beitrag: 23.01.2009, 02:37
  4. Seid alle gegrüßt in den Namen unsers Herrn Jesus Christus
    Von GnadeGottes im Forum Vorstellungszimmer
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 09.09.2008, 19:59
  5. Jesus Christus
    Von Victor im Forum Glaubensfragen / Jesus / Gebete
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 15.09.2006, 21:28

 Besucher kamen mit folgenden Begriffen auf diese Seite:

jesus hat nie existiert

jesus hat nie gelebt

geheimnisse um jesus christus

Christian lindtner geheimnisse um jesus christus
lucian satiriker

Stichworte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •