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Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Zitat Zitat von Lara75 Beitrag anzeigen
    Außerdem wäre es mir neu, das es eine Forenregel gibt, wo man überall eine Quelle angeben muss.
    Liebe Lara75, es gibt bezüglich Quellenangaben sehr wohl Forenregeln, welche Dir von @net.krel deutlich vor Augen geführt wurden.
    Ich bitte Dich, das Impressum nochmals komplett durchzulesen.


    Zitat Zitat von Lara75 Beitrag anzeigen
    Der User "net.krel" hat übrigens schon eine vom Foren-Admin auf den Deckel bekommen, weil er mich mit Ausdrücken beleidigt hat und jetzt versucht er es halt auf andere Art. Lächerlich.
    Der User @net.krel hat keine auf den Deckel bekommen, er wurde lediglich wegen einer persönlichen Beleidigung ermahnt. Wenn ich jedoch Deine Beiträge so lese, dann hast Du Dich gegenüber dem User @net.krel auch nicht mit Ruhm bekleckert und ihn schon mehrmals beleidigt.

    Somit ermahne ich Dich ebenso, Beleidigungen zukünftig zu unterlassen!

    Es wäre der Administration auch lieber, Du würdest Dich in Deinen Diskussionen bezüglich des Christentums, Gott und Jesus Christus etwas gemäßigter ausdrücken. Wir akzeptieren Deine persönliche Meinung, versuch aber bitte nicht mit so viel Druck, andere User von "Deiner" Meinung überzeugen zu wollen und führe bitte eine etwas gemäßigtere kontroverse Diskussion!

    Danke.
    Die Administration

  2. #2
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    Zitat Zitat von Lara75 Beitrag anzeigen
    Ich finde z. B. das Volk der Pirahã-Indianer diesbezüglich vorbildlich:
    Als eines der letzten Jäger- und Sammler-Völker leben sie an einem Nebenfluss des Amazonas in Brasilien, in einem Reservat von 240 Kilometern Länge, zwei Tagesreisen mit dem Boot von den Außenrändern unserer Zivilisation entfernt. Es sind kaum mehr als 350 Menschen, die noch heute weitgehend ohne zivilisatorische Errungenschaften auskommen, mit einfachen Hütten ohne Wände und festen Boden, ohne Strom, Telefon und auch ohne Arzt. Daniel Everett kam erstmals 1977 als Missionar zu ihnen, im Auftrag eines amerikanischen Missionsunternehmens und bezahlt von den evangelikalen Kirchen in den Vereinigten Staaten. Er kam, die Pirahã zum Christentum zu bekehren, „um ihre Herzen zu verändern“, und sie dazu zu bringen, einen ihnen fremden Gott anzubeten, an den ihnen fremde Menschen glaubten, deren Kultur und Moral sie annehmen sollten. „Obwohl ich die Pirahã noch nicht einmal kannte, war ich überzeugt, dass ich sie verändern kann und verändern sollte.“
    Das sei der Hintergrund nahezu jeder Missionstätigkeit, schreibt Everett heute, nachdem er die Pirahã über drei Jahrzehnte immer wieder besucht und mit Frau und drei Kindern über Jahre immer wieder bei ihnen im brasilianischen Regenwald gelebt hat. Doch am Ende ist er es, der dank dieses Lebens bei den Pirahã „entkehrt“ wird. Als Everett seinen Glauben verliert, verliert er auch seine Familie.
    Vermutlich wegen ihrer besonderen Spache blieben seine Bekehrungsversuche bei dem Volk letztlich erfolglos. Die fantasievolle Geschichte eines Jesus von Nazareth blieb ihnen gänzlich unbegreiflich. Erst spät erkennt Everett warum. Die Pirahã sprechen nur über Dinge, die sie selbst erlebt haben. Sie reden nicht über die ferne Vergangenheit oder die Zukunft, schon gar nicht über Fantasie-Ereignisse. „Hey, Dan“, fragen sie ihn, „wie kannst Du Jesus Worte haben, wenn Du ihn nie gesehen hast?“ Die Pirahã glauben nur, was sie sehen. Punkt. Manchmal glauben sie auch Dinge, die ein anderer ihnen erzählt hat – vorausgesetzt, dieser war tatsächlich Zeuge der geschilderten Ereignisse.
    Der Missionar erkennt, dass Schöpfungsmythen nicht zur Forderung der Pirahã nach unmittelbaren Belegen passen. Als Everett später als Linguist arbeitet, werden solche Belege auch für ihn als Wissenschaftler entscheidend. Für das, was er den Pirahã über seinen Glauben sagte, konnte er nur subjektive Begründungen anführen: seine eigenen Gefühle. Am Ende des Buches bekennt Everett, wie er durch die Beschäftigung mit den Pirahãs, die er anfangs bekehren sollte, das Wesen seiner eigenen Religion, den Akt des Glaubens an etwas, das man nicht sehen kann, ernsthaft infrage zu stellen begann. „Religiöse Bücher wie Bibel und Koran verherrlichen diese Art des Glaubens an Dinge, die nicht objektiv sind und der Intuition widersprechen. Das Leben nach dem Tod, die jungfräuliche Geburt, Engel, Wunder und anderes mehr.“ Ein für primitiv gehaltenes Volk im Regenwald lehrt ihn, den christlichen Missionar und Sprachwissenschaftler, die Unmittelbarkeit des Erlebens und die Forderung nach Belegen.
    Dieses von dir erwähnte Volk, glaubt also grundsätzlich gar nichts. Da sie wahrscheinlich nicht lesen und schreiben können, haben sie praktisch keine Vergangenheit. In wenigen Jahren gibt es keine Zeitzeugen des 2. Weltkriegs mehr. Wir müssten dann davon ausgehen, dass er nie stattgefunden hat? Du findest das Vorbildlich? Jesus müsste also so alle 70 bis 80 Jahre auf die Erde kommen um zu sterben. Das fändest du gut.
    Das es einen Stamm gibt, der keine Schrift entwickelt hat und nichts glaubt, dass es nicht sieht, dass findest du für dich erstrebenswert. Du meinst ich sollte davon ausgehen, dass es die Wüste nicht gibt, weil ich sie noch nicht gesehen habe.
    LG Renate
    Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
    doch am größten unter ihnen ist die Liebe.

    (1. Korr. 13,13)

  3. #3
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    Hallo Lara75,

    weißt du was ich nicht verstehen kann? Du schreibst einerseits...

    Zitat Zitat von Lara75 Beitrag anzeigen
    Mir ist keine zeitgenössische nichtchristliche Quelle bekannt, die von Jesus berichtet. Tacitus und Josephus beispielsweise, sind keine unmittelbaren Zeitzeugen, denn Jesus ist mindestens 37 gestorben (Tiberius). Bei Paterculus finden Sie keinen Hinweis. Verbleiben also nur christliche Berichte, die aber laut Forschung zwischen 80 und 100 entstanden sein sollen.
    Damit lehnst du also alle schriftlichen Erwähnungen von Jesus ab, weil die Autoren dieser Schriften keine Zeitzeugen von Jesus waren, ihn also persönlich nicht gekannt hatten.

    Gleichzeitig glaubst du aber einem 1949 geborenen Autoren, der den Holocaust leugnet und ganz offensichtlich Antisemit ist (Bitte ganz nach oben scrollen und dann auf den Beitrag von Manfred Koch klicken, dann erscheint ein Zeitungsartikel des Hr. Lindtner): https://groups.google.com/forum/#!to...nd/40k96wIxf0s

    Glaubst einem "Wissenschafter", der eine Laudatio auf einen Holocaustleugner hielt (auf Seite 3): http://de.scribd.com/doc/33458089/1-04

    Glaubst einem (ehemaligen?) NPD Mitglied (siehe Teilnehmerliste): http://de.wikipedia.org/wiki/Holocau...z_im_Iran_2006

    Und glaubst jemandem, der behauptet, dass die Juden den, von ihm so genannten, "Samen des Holocaust Mythos" bereits während des 1.Weltkriegs selbst säten (auf Seite 211 - oben). http://de.scribd.com/doc/33458940/2-02

    Warum glaubst du also dem 1949 geborenen Hr. Lindtner mehr, als zum Beispiel Tacitus, Josephus usw?

    LG
    Provisorium
    Gott ist ein Gott der Gegenwart. Wie er dich findet, so nimmt und empfängt er dich, nicht als das, was du gewesen, sondern als das, was du jetzt bist. (Meister Eckhart)


 

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