Zitat Zitat von Alef Beitrag anzeigen
Was soll denn der Nutzen vom ganzen sein, wenn Gott sich derartig bestialisch hinrichten lässt? Muss sich Gott etwas beweisen?
Zudem war das ja nicht mal ein Einzelfall in jener Zeit, und ich würde mal behaupten, dass andere noch wesentlich qualvoller und länger gemartert wurden.

Soll denn Leiden die Welt erlösen?
Ja!
(Wobei ich jetzt nicht behaupte, dass ich es verstehe, geschweige denn erklären könnte. Ich verstehe aber z. B. genauso wenig, wieso ausgerechnet die Israeliten von Gott als "sein" Volk erwählt worden sein sollen.)

Zitat Zitat von Alef Beitrag anzeigen
Also aus politischen Gründen wurde den Judenchristen sicher nicht der Zutritt in die Synagogen verwehrt.

Das anfängliche Christentum profitierte und genoss diese „Privilegien“, welche das Judentum im römischen Reich hatten. Aber als es mal den Juden schlecht ging, und sie in die Mangel genommen wurden, distanzierte sich das Christentum von den Juden.
Also mitnichten aus politischen Gründen ausgeschlossen, sondern wenn schon hat sich das Christentum daraus selbst zurückgezogen.
Damals legten die Christen eben noch auf Gewaltfreiheit wert, insofern kam für sie eine Beteiligung am gewaltsamen jüdischen Aufstand nicht infrage.
Und natürlich ist es ein politischer Grund, wenn ihnen als "Strafe" dafür der Zutritt zu den Synagogen verwehrt wird.