Ich glaube nicht an eine Art von übergeordnetem Schicksal, auch nicht, dass Gott aktiv in unser Leben eingreift, oder wenn, dann nur höchst selten.
Aber viele Menschen haben wohl die Neigung und das Bedürfnis, Kausalzusammenhänge zu vermuten, wo keine sind. So entsteht auch Aberglaube: Weil heute der 13. ist, ist mir der Bus vor der Nase davongefahren. In den von Dir genannten Beispielen ist es nicht viel anders: Wenn Du einem bestimmten Menschen begegnest, wie vielen Menschen begegnest Du dann nicht? Das Vermuten von Kausalzusammenhängen soll wohl eine Art von Sicherheit oder Geborgenheit vermitteln, dass wir im Leben nicht allein und für uns selbst verantwortlich sind, sondern uns jemand/etwas leitet.




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