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... Wenn man weiß, wo man entlang geht, hat man Licht auf seinem Weg ... Wenn man es nicht weiß, dann stolpert man in der Dunkelheit. ...
Liebe/r User dieLichtsamen,

wäre es nicht sogar schlimm, wenn man etwas spräche was nicht das mitsprechen ließe was man selber ist? Wäre es nicht noch schlimmer, wenn man spräche und glaubte, weil es geschrieben steht, man selbst nicht spräche sondern G“tt?

Wahrlich wahrlich, wer Ohren hat der höre: Mit dem Lesen, dem Verstehen und Sprechen ist es wie mit dem Bauern und dem Bettler. Der Bauer nahm die Samen und säte sie aus. Als die Frucht, das Korn eingefahren, gedroschen und gelagert war, klopfte ein Bettler am Haus und bat um Korn. Der Bauer entgegnete, dass er gesät und geerntet hat und meinte, dass wenn der Bettler ebenso verfahren hätte, dass er dann nicht betteln müsste und wollte somit den Bettler mit leeren Händen ziehen lassen. Der Bettler fragte aber, woher der Bauer die Saat hatte? Der Bauer antwortete, dass diese von der Vorernte stamme. Der Bettler fragte woher der erste Bauer die erste Saat hatte. Darauf schwieg der Bauer. Der Bettler hingegen murmelte nur von dem, dass man nicht immer für alle Lagen seines Lebens selbst und allen verantwortlich ist und dass das was Kieselsteine von der Saat nicht gleich sein lassen hat, das dies selbst darüber bestimmt, ob der Bauer überleben kann oder verhungern müsse. Da lud der Bauer den Bettler ein und erkannte in ihm einen viel erwähnten weisen Prediger.

Worte und Texte zu lesen sind eine Sache, sie zu verstehen eine Zweite, aber zu sprechen, als wenn man G“tt selbst währe, weil ja die Worte von G“tt stammten, keine Sache.

So könnte es auch mit der Geschichte vom wilden Zweig im Ölbaum sein. Wenn Paulus kunstvoll erzählt, wie Nichtjuden in Israel eingepfropft wurden, so könnte man glauben er erzählt nach und zwar das was G“tt getan hätte. Wissen wir es was G“tt tat? Oder wissen wir wer Juden sind und wer und was Israel ist?

Wir glauben, dass G“tt nicht seine Liebe und Zuneigung ab- und zuerkennt, je nach der Laune und Felhern von uns Menschen. Fehler werden vertgeben. Wissen tun wir es aber nicht. Wir glauben, das G“tt alle Nationen, alle Religionen nach seinen Früchten schmeckt, aber glauben doch bitte nicht, dass ER widernatürlich verpfropft und an durchaus fruchtbaren alten Ölbäumen wilde nicht besser fruchtbare Zweige einpfropft. Wir dürfen alles Glauben, aber das was Twist und Unfrieden zur Frucht bringt, das dürfen wir prüfen und gegebenenfalls zu verändern suchen. So auch die richtigkeit der Geschichte von Paulus. Einem alten, durchaus nicht unfruchtbaren Ölbaum zu erklären, dass dieser erst wieder ein vollkommener Ölbaum sein wird, wenn er zum Wildbaum, mit dem fruchtbringenden Wildzweig verschmolzen ist, das gleicht einer Tasse Süßwasser im Meer, welches das Salzwasser zu Süßwasser erklärt. Jeshua, der Nazarener war Jude und die Römer haben ihn ermordet. Jeshua war aber nie König in Jerushalajim und dennoch könnte man auch durch die Geschichten über ihen, ob sie stimmen oder nicht, zum Ewigen finden. Nur eben nicht, in dem man anch einem Erbe Israels schielt und sich durch Geschichten und Glauben überpfropft. Wir Juden, Jisrael und die Christen, plus die Messianischen Juden und selbst die Atheisten sind alle gleich und gehen ihre Wege, wo hin sie auch immer gehen und gehen wollen, aber nicht der eine über oder unter dem anderen.

shalom

Isaak