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Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Zeuge Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Blood_Raven Beitrag anzeigen
    Wie Du bestimmt weißt, bemüht sich Gott aber insbesondere um die schwarzen Schafe, die nicht seinen Kriterien entsprechen. Der gute Hirte läuft dem einen verirrten Schaf nach, statt sich um die 99 braven zu kümmern.
    Und wie du weißt, hat Er Kains Opfer ignoriert, denn auf Sünder hört Gott nicht, mit den Gerechten aber hat Er Gemeinschaft.
    Für die verirrten Schafe hat Er Jesus zum Hirten bestimmt.
    Wie gesagt: Jesus kennenlernen.

    Zitat Zitat von Saiolon Beitrag anzeigen
    Zeuge ist er dir schon einmal begegnet? hat zu dir gesprochen?
    Als ich (mit 24 Jahren), nach ein paar Schicksalsschlägen, Gott ernsthaft kenennlernen wollte und (dazu) die Bibel (obwohl sie früher für mich ein zimlich uninteressantes und langweiliges Buch war) etwa in einem Monat durchgelesen habe, ist (ich weiß nicht genau wie und wann) Jesus für mich zu einer lebendigen Person geworden, eine neue Welt öffnete sich mir, und ich wurde ein anderer Mensch, ohne daß ich mich darum bemüht habe.
    Seit dem spricht Gott oft zu mir durch sein Wort.
    "Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe." (Joh. 14:26)
    Damit er uns aber erinnern kann, müssen wir es gehört oder gelesen haben.

  2. #2

    Standard

    Ich finde deine Frage äußerst interessant und natürlich kann sie eigentlich nur vage beantwortet werden, denn ein jeder Mensch empfindet, hört, sieht, schmeckt und spürt ganz individuell. Und ich glaube auch, dass Gott sich einem jeden Menschen in ganz eigener Weise offenbaren kann. Ich glaube nicht an eine Gleichschaltung oder gar an einem Automatismus. Gott teilt einem Menschen so zu, wie er es ertragen und erfassen kann und möchte.

    Ich persönlich empfinde Gott am stärksten in meinem alltäglichen Dasein. Dort wo ich um Entscheidungen ringen muß, wo mein Gewissen gefragt ist, wo es um Menschen geht. Hier merke ich oft den „göttlichen Initialfunken“ der mich zu Handlungsweisen hinführt, die ich aus rein menschlichem Interesse so nie tun würde.

    Anderseits begegnet mir Gott oft in meiner Hinwendung zu „Ihm“, im Klagen oder auch freudigem Danken, in der Stille oder dem Sturm. Der Faktor Zeit scheint mir persönlich ein ganz wesentlicher Schlüssel zu sein. Zeit zur Verfügung zu stellen, um dem Ansinnen Gottes gehör zu schenken, für Gott da und bereit zu sein.
    Meine Erfahrungen haben mich gelehrt, nicht Gott ist es, der keine Zeit für uns Menschen hat, wir sind es selbst, die Gott keine Zeit schenken.


    Ich wünsche dir eine besinnliche Zeit zu Gott hin und vor allem die Freiheit Gott zu erlauben dir so zu begegnen wie Gott es will und nicht wie Menschen es sich einbilden oder gar Menschenbücher beschreiben. Gott hat alle Möglichkeiten, mehr als wir uns je vorzustellen vermögen. Ganz sicher sind auch deine Möglichkeiten darin enthalten.


    Absalom

  3. #3
    Registriert seit
    20.10.2010
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    697
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    1

    Standard

    Durchaus beeindruckend, wie manche Gott empfinden (oder zumindest das Gefühl haben, ihn zu empfinden) ...

  4. #4

    Standard

    Ich find es sehr interessant was ihr für erfahrungen gemacht habt...Jedoch weis ich nicht wie ich mich gott nähern soll...Das scheint mir ein langer weg zu sein, den ich aber dennoch bestreiten will...Es wäre sehr nett von euch, wenn ihr mir tipps und ratschläge "für den Anfang" geben könntet...

    Lg Saiolon

  5. #5
    luxdei Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Saiolon Beitrag anzeigen
    Jedoch weis ich nicht wie ich mich gott nähern soll...Das scheint mir ein langer weg zu sein
    Gott ist uns nahe, aber wir sind ihm fern. (sinngemäß Eckhart von Hochheim)

    den ich aber dennoch bestreiten will...
    Ja?

    Es wäre sehr nett von euch, wenn ihr mir tipps und ratschläge "für den Anfang" geben könntet...
    Setze Dich zweimal täglich für 30 Minuten hin und bete. Erzähle Gott alles, was Dich bewegt - das bedeutende, wie das triviale. Du wirst merken, dass Du ruhig wirst, still wirst. Bleibe in dieser Stille. Wenn sich wieder Gedanken und Gefühle bemerkbar machen, fange wieder an zu beten.
    Ich meine St. Benedikt ist es gewesen, der sagte, wenn Du betest, erhebe Dein Herz über alles Weltliche. Dann wird Dir [mit der Zeit] ein Licht erscheinen, dass Dich alles lehrt.

    "Sobald der Mensch sich von den zeitlichen Dingen abwendet und sich seinem Inneren zuwendet, gewahrt er ein himmlisches Licht, das vom Himmel kommt."(Eckhart von Hochheim)

    Gruß
    LD

  6. #6
    luxdei Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Blood_Raven Beitrag anzeigen
    Durchaus beeindruckend, wie manche Gott empfinden (oder zumindest das Gefühl haben, ihn zu empfinden) ...
    Aufschluß kann das alltägliche Leben geben. Das tägliche Leben kann nicht in Unordnung bleiben, wenn jemand das Göttliche erfährt. Ansonsten war es bestenfalls ein kurzer Lichtblick. Oder Einbildung.

    Gruß
    LD


 

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