Hallo Starangel

Bis jetzt hast du so ziemlich freie Thesen ohne irgendwelche klare Aussagen und Bezüge in der Schrift dargebracht. Nun forderst du von mit etwas, was du gänzlich, trotz Aufforderung von anderen Seiten unterlässt.

Das, so wie du mich fragst, und du eine Begründung willst, hatte ich es nicht geschrieben. Schon 2. Mo 42,6 steht. Und JHWH ging vor seinem Angesicht vorüber und rief: JHWH, JHWH, Gott, barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und reich an Gnade und Treue.

Und ebenso auch die Verheissung in 5. Mo über den Weg der Umkehr steht:
5.Mo 4,31 Denn ein barmherziger Gott ist JHWH, dein Gott. Er wird dich nicht aufgeben und dich nicht vernichten und wird den Bund deiner Väter nicht vergessen, den er ihnen geschworen hat.


Gottes Barmherzigkeit ist schon immer. Für diese Umkehr zum Ewigen sind keine Opfer vorgeschrieben, waren auch keine Notwendig, sondern die Gnade des Ewigen ist aus freien Stücken. Ohne Gnade wäre Reue überflüssig und Vergebung ausgeschlossen. Nun aber ist der Ewige seit Urzeiten so, wie er sich hier auch Mose zeigt.


Es stimmt nicht, dass irgendwo gelehrt werden soll, dass man mit Opfern Gott gnädig stimmen will oder soll, solches ist nun mal wenn schon heidnischen Ursprungs.

Ist nun David gesteinigt worden?

Bein Aussätzigen stellt du deine freie Interpretation hinein, dass deinen Theologie vom bösen AT-Gott zum lieben NT-Gott aufgehen soll. Aber deine Interpretation dürfte kaum der Wirklichkeit entsprechen.


Jesus hatte die Torah als Gottes Wort verkündigt. Nirgends sprach er auch nur etwas gegen die Torah, oder gegen die Opfer.

Jesus verkündete klar und deutlich das Galubensbekenntnis der Juden:
Mk 12,29 Jesus antwortete ihm: Das erste ist: »Schmah Israel, JHWH, eloheinu, JHWH echad, Höre, Israel: Der Herr, unser Gott, ist einzig; (5.Mo6,4) 30 und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft! (5.Mo 6.5) « 31 Das zweite ist dies: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst! (3.Mo 19,18 )« Größer als diese ist kein anderes Gebot.

Noch einmal zur Repetition:
Mt 5,19 Wer nun eins dieser geringsten Gebote auflöst und so die Menschen lehrt, wird der Geringste heißen im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Reich der Himmel.

Hier warnt Jesus eindeutig, die Weisungen Gottes, der Torah (denn davon ist im Kontext die Rede) NICHT zu verändern oder aufzulösen. Ein Verändern entspricht einer Auflösung des Ursprünglichen.


Ohne Buchstabe kein Wort, keine Sprache, kein Reden Gottes. Ob du da nicht ein Zitat etwas verdrehst? Man kann schon schleierhaft erkennen, wessen Geistes Kind du bist.

Des Paulus Meinung über Mose lässt ja allerhand Fragezeichen offen, denn Jeshua redete nirgends wider Mose. Der Ewige selber berief Mose in dieses Amt und der Ewige selber sprach mit Mose, befähigte ihn. Der Ewige selber gab Mose diese Anweisungen in der Torah. Und kaum, dass Gott Tod und Verdammnis bringt, so wie du es darstellst.
Wenn du gegen Mose sprichst, sprichst du gegen den Ewigen.


Nun nochmals die Frage, ist denn der Gott des AT nicht auch der Gott im NT? Verkündete Jesus einen andern Gott als wie er sich in der Tenach zeigt? Ist Gott nicht immer der Gleiche?


Gruss

Alef