Zitat Zitat von Lily Beitrag anzeigen
man sagt doch das magie neutral is. also nix böses sondern das die menschen oder ein...wasauchimmer die magie für was gutes oder schlechtes nutzen kann. aber mir wurds auch so gesagt das es immer iwelche folgen hat. also wenn du sie für was gutes nutzt bekommst du was gutes zurück, nutzt du sie für schlechte dinge, bekommst du auch was schlechtes zurück. wenn magie was göttliches is, is es doch dann schlau von gott dir zu zeigen: machst du was gutes, kriegst du das auch zurück, wenn du das aber nich tust, dann kriegste auch böses zurück. das is als würde gott uns erziehen :D okay...ich denk zu weit^^

vll haben andere nich vor der magie an sich angst, sondern vor dem was dahinter stecken (könnte). also böse menschen oder böse "mächte".
dabei gibts viel weltliches böses was iwie auch oft übersehen wird...
Hi Lily, natürlich ist Magie neutral! Es ist letztlich nur Energie und Energie ist genau so neutral. Es ist immer die Frage, was Mensch daraus macht. Jesus hat z.B. seine magischen / Okkulten Handlungen zum Guten eingesetzt, wobei das N.T. ja behauptet Jesus konnte nichts aus sich selbst tun, was zumindest im Falle der Erdpastenherstellung (im Johannesevangelium wird das erzählt / Heilung eines Blinden) nicht so war. Es kommt natürlich immer auf die Sicht des Betrachters an. Wenn zwei das Gleiche tun ist es noch lange nicht dasselbe. Wenn ein Christ magisch / okkulte Handlungen tätigt, dann ist das gut, tut es ein Nichtchrist dann ist es schlecht, so behaupten es zumindest Christen oder Muslime / wenn sie es tun oder eben andere. Letztlich ist aber „Gott“ die Ursache von allem, nur ahnen die Religionsanhänger das nicht, weil sie glauben „Gott“ wäre Christ, Moslem, Jude, Hindu oder sonst etwas. „Gott“ steht jedoch über den Religionen und stellt den Menschen ein unglaublich reiches Breitenspektrum an Möglichkeiten zur Verfügung. Allein schon ein Blick in die Natur zeigt „Gottes“ Vielfalt, nur der Mensch meint Monokulturen seien von „Gott“.
Letztlich ist es eine Wahrheit, dass keine Religion zur Mündigkeit des Menschen erzieht, sondern zur Abhängigkeit, nämlich von menschlichen Systemen. Und genau deshalb streiten sich Menschen über den richten Weg zu „Gott“, die richtigen Gebete zu „Gott“, die richtigen Kulthandlungen, Rituale, Glaubensbekenntnisse, religiösen Praktiken, etc, etc. Es fällt dem Menschen offenbar schwer „Gottes“ Vielfalt zu akzeptieren und diese für sich und sein Erdendasein zu nutzen. Einheitsbrei und Gleichschritt scheint dem Menschen da besser zu gefallen, ist ja auch einfacher, man muß nur glauben, was andere ein Vorschwafeln.

In diesem Sinne bleib ganz ruhig und sei offen für "Gottes"

Absalom