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Hybrid-Darstellung

  1. #1

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    Ich meine, man kann sich ja gerne austauschen, allerdings frage ich mich letztlich was sich der Vatikan unter Dialog vorstellt. Auf gleicher Augenhöhe - wohl kaum. Nun, wenn es in den "Kirchenköpfen" endlich einmal ankommen würde, dass Israel kein Intersse an einem christlichen Jesus hat, weil ein solches Wesen nichts mit den jüdischen Glaubens- und Gottesansichten zu tun hat, wäre ein friedliches Miteinander durchaus denkbar. Alles andere ist und bleibt aber letztlich Provokation.

    Absalom

  2. #2
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    Ich kann mir einen Dialog vorstellen, so bald die Weissagungen im katholischen "NT" (genauer: in der Offenbarung) über die "Hure Babylon" eingetroffen sein werden. Aber auch dieser Dialog findet nicht auf Augenhöhe statt, sondern auf Grund der Weissagung stehen andere Vorzeichen zu erwarten. Mose meinte bereits früher dazu sinngemäss, dass Israel das Haupt sein wird und nicht der Schwanz, wenn der Sohn Davids das Königtum in Israel einnehmen wird.

    Wenn ich sehe, dass Hesekiel im 37. Kapitel weissagt, dass die "dritte Person der Gottheit" in die Totengebeine-Gewesenseienden geblasen wird, und dass sie durch einen katholischen "Heiligen Geist" lebendig werden, dann habe ich es mit einem Phänomen zu tun, das einen Dialog unmöglich macht. Nicht nur gleiche Augenhöhe ist nicht gegeben, sondern auch die Affinität lässt zu wünschen übrig.

    Zurzeit erleben wir aber das Imperium Romanum noch so:

    Die Frage lautet nur: "Wie lange noch?"

    Und dann möge man sich fragen, wozu ein Dialog gut sein soll? Gerade gestern sah ich in einem Beitrag im Schweizer Fernsehen über den weltgrössten Stellenvermittler Adecco, dass in der Schweizer Geschäftsleitung zwölf Kadermitarbeiter aus acht Ländern sitzen - jedoch keine Schweizer. Ein Pressesprecher erklärte das u. a. so:
    • Für einen Amerikaner war eine Sitzung ein Erfolg, wenn eine Entscheidung getroffen wurde,
    • für einen Franzosen war sie es, wenn jedes Detail bis zum Ende ausdiskutiert wurde und
    • ein Japaner erachtet eine Sitzung als Erfolg, wenn die Ergebnisse bereits zuvor feststehen und in der Sitzung nur noch abgesegnet werden.

    Das Selbstverständnis eines derartigen Leitungsgremiums, bei dem alle Mentalitäten am selben Strick ziehen, ist ein völlig anderes, als wir es in Rom und Jerusalem erkennen. Wer sich "mit gezogenem Schwert" als Leiter aufspielt, sollte sich zuvor bei den Juden erkundigt haben, wer der EL-SHADAI und der EL-ZEBAOT ist, mit dem er sich anlegt. Wozu soll ein Dialog gut sein?

    Interessant wäre in diesem Zusammenhang vielleicht, dass der Begriff "Kirche" vom griechischen Namen Kirke abgeleitet ist, IsraEl jedoch von "Yaakov" (1Mo 32:28). Diese beiden Systeme könnten unterschiedlicher nicht sein.


 

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