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  1. #31
    Josias Gast

    Standard

    Hallo lieber Bruder und Freund Poetry,

    Auch wenn ich mich mit dem Jüdischen beschäftige, so bin ich kein Jude. Ich bin als Nichtjude in die Welt geboren und als Nichtjude habe ich das Leben so zu bestreiten, dass ich Gott zum Wohlgefallen werde. Ich sehe es aber als meine Pflicht an, mich mit dem Judentum zu beschäftigen, denn wie soll ich das Fundament meines Glaubens verstehen, wenn ich keine Ahnung vom Baumeister habe?
    Auch wenn deine Worte nicht an mir gerichtet waren, kann ich dem aber nur zustimmen du zitiert aus meinem Herzen.

    ps. vom ersten Avatar bekam ich Kopfschmerzen vom neuen Magenschmerzen :lol:

    fühle dich gekunddelt

    dein Jo

  2. #32
    Josias Gast

    Standard

    @Lieber Yitzhak,

    zu dieser Second Life Juden Geschichte: Sicher kenne ich diese auch, aber auch da mag es zu unterscheiden sein, zwischen Trendgesteuerte Menschen und verwurzelte aber nicht Halachisch eindeutige Juden.

    z.B. gibt es auch die zerreißenden, welche ebbend einen Jüdischen Opa hatten, oder einen Jüdischen Vater,welche aber wegen der Erbfolge her als nichtjuden galten, was ist mit dem funken in ihnen.. meine eigene Erfahrung ist die, dass irgendwann im leben es nunmal eine bedeutende Rolle spielt. Mir sagte mal ein Jude, es gibs keine 1/2 oder 1/4 Juden es gibts nur Juden. Wie ist es mit den Menschen welche aber eine Jüdische Seele besitzen? Oder die welche verwurzelt sind?

    Ganz ehrlich meine Meinung, schon alleine aus Ehrfurcht der Shoa Opfer gegenüber finde ich es schlimm wenn NichtJuden Jüdisch spielen, denn Juden wurden aufgrund ihres Glaubens verfolgt und in massen vernichtet.
    Aber ein nichtJude, wird auch nie wie ein Jude denken können, weil ihm der gewisse funke dafür fehlt. ich habe diese Auseinandersetzung selber hinter mir, konnte mich wenigstens daran erfreuen, dass ich Jüdische vorfahren habe, aber mein Funke ist nicht so stark, dass ich mich für einen Gijur entschieden hatte. Es würde nie das ändern was Gott für mich vorbestimmt hat. Da habe ich einen Spruch denn ich gerne dafür benutze "ich möchte nicht das werden was ich nicht bin, und das was ich bin muß ich nicht werden". Es gibts ebbend diese Schicksale und die sind auch gut so, wie ein Fischvogel zu sein lach**

    Dieser ganze Trend ist schon recht sonderbar, aber Menschen sind ebbend sonderbar weil sie Menschen sind.

    liebe grüsse und Friede

    Josias

  3. #33
    Yitzhak Gast

    Standard

    So viele, so inhaltreiche und verschiedene Antworten und zum Glück nicht nur an mich gerichtete. Ich rieche förmlich aufgebrochenes Ackerland. Und noch überraschender sind die Samen, welche bereits in Erden ruhen, obwohl ich diese mir in die Taschen meiner geliehenen Hosen anvertraut glaubte.

    Ich kann nicht alles auf einmal schreiben was mir zu jeden einzelnen Beitrag einfällt und ich glaube auch dass das niemand wirklich von mir erwartet. Dennoch bitte ich um Geduld, denn dieses und jenes möchte ich noch zu eurem hinzufügen, ohne damit bei euch um Recht und Verständnis zu werben.

    Aber eines vorweg, ich schätze eure Offenheit und ahne die Ehrlichkeit in euren Beiträgen und für die für mich wertvollen Einblicke in eure Gedanken und die dahinter liegenden Empfindungen und Gefühlen.
    Kennt ihr die Geschichte?

    Der Ewige wendete sich seit Zeiten an alle Völker und deren geistig und geistlich Verständlichsten. Er fragte sie, „Ihr seid Menschen und wisst ohne zu wissen. Ihr kennt Gut und Böse ohne Gut und Böse voneinander trennen zu können. Wollt ihr meinen Bund meines Ratschlages?“ Die Völker und deren Verständlichsten antworteten, „Ja, aber dann …“ oder „Wenn dann nur …“, denn ihnen erging es allen mehr oder weniger erträglich und sie konnten, wie wir auch Heute immer noch nicht einschätzen wer mit ihnen sprach. Allein eine bestimmte Zeit und eine bestimmte Situation und zwar die dass ein Volk aus Ägypten hinaus gehen konnte und doch nicht unverfolgt blieb, dass es in der Wüste lebte und kein Fruchtbar Land wusste wo es überleben hätte können, sagte in Not, im Angesicht des Todes und nicht im Wissen, „Ja, wir wollen ohne wenn und ohne aber!“

    Wisst ihr wie es ist mit der schönsten Frau, oder mit dem schönsten Mann, der Schöpfung, welche/n es je gegeben hat und kein zweites Mal geben wird, verheiratet zu ein?
    Himmelhoch jauchzend, denn Unverdientes ist süßer als süß!
    Und schattenreich Tief, denn jeder trachtet nach dem Glanz an deiner Seite.
    Und Nichts und aber wirklich Nichts will dir im Licht der Vollkommenheit gelingen. Selbst seine Liebe ist so vollkommen, dass man dumm berechnet was Bestrafung und was Vergehen ist und nicht begreifen kann dass es nur Liebe ist.

    Unser jüdisches unwissendes „Ja, ohne wenn und ohne aber“, besiegelte den Bund und Generationen sind gebunden an Ihm, bis zum letzten Tag.
    Aber dieser Bund ist wahrlich Nichts was uns dem Ewigen näher, oder ferner bringt als irgendein anderes Volk nah oder fern von Ihm ist.

    Was könnte Augapfel auch heißen, wo doch der Ewige scheinbar keine Augen bedarf?
    Vielleicht Augen aller Völker? Vielleicht, „Seht das ungleiche Liebespaar, G“tt und der Mensch!?

    Jeder mag Braut und Bräutigam sein aber keiner weiß vorher wie die Gattin und der Gatte sein werden und erst recht nicht wenn er G“tt ist.

    Wenn gleich ich selbst das unendliche Kleinod des Bundes nicht eintauschen mag, gegen Nichts, aber als beneidenswert kann ich’s auch nicht erkennen.

    Ab und an mag ich all zu gerne, als Zuschauer selbst und von der letzten Reihe aus, das Liebesdrama von G“tt und Jud anschauen dürfen, aber da ruft, mitten in solch freiheitlichen Traum, schon die Syphlösse, „Jona, kehre um …!“

    Später noch einzelne Gedanken zu euren einzelnen Gedanken.

    Schalom …/ Yitzhak

    P.S. Verzeihung Poetry, ich bin dir noch meine Antwort schuldig. Bitte hab noch Geduld.

  4. #34
    Yitzhak Gast

    Standard

    Lieber Josias,
    orthodox gesehen gibt es keine Halbjuden.
    Welche Antwort könnte ich dir z.B. geben, gegenüber den Falaschim, den dunkelbraunhäutigen äthiopischen Nachkommen von Melek, dem Sohn Salomoms und Saba?
    Ich denke man darf sich als Nichtjude daran orientieren, dass man, ob man nun einen jüdischen Vater und eine nichtjüdische Mutter als Eltern hat oder hatte, oder ob einem völlig unbekannt ist ob man jüdische Vorfahren hat oder hatte, dass ohne Konvertierung zum jüdischen Glauben, also ohne all die Aufnahmeriten und Prüfungen es absurd ist sich selbst als Jude zu verstehen.

    Liebe Grüße …/ Yitzhak

  5. #35
    poetry Gast

    Standard

    P.S. Verzeihung Poetry, ich bin dir noch meine Antwort schuldig. Bitte hab noch Geduld.
    Kein Problem, lieber Yitzhak, ich lese alle Beiträge. Alle haben sehr viel geistliche Essenz und ich freue mich, diesen Dust des aufgebrochenen Ackerlandes zu riechen.

    Poetry

  6. #36
    tanuki Gast

    Standard

    Staub = Dust...oder Dunst, lieber Poetry,
    Knuddel von Tanuki :22

  7. #37
    Josias Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Yitzhak
    Lieber Josias,
    orthodox gesehen gibt es keine Halbjuden.
    Welche Antwort könnte ich dir z.B. geben, gegenüber den Falaschim, den dunkelbraunhäutigen äthiopischen Nachkommen von Melek, dem Sohn Salomoms und Saba?
    Ich denke man darf sich als Nichtjude daran orientieren, dass man, ob man nun einen jüdischen Vater und eine nichtjüdische Mutter als Eltern hat oder hatte, oder ob einem völlig unbekannt ist ob man jüdische Vorfahren hat oder hatte, dass ohne Konvertierung zum jüdischen Glauben, also ohne all die Aufnahmeriten und Prüfungen es absurd ist sich selbst als Jude zu verstehen.

    Liebe Grüße …/ Yitzhak

    Shalom Yitzhak,

    das ist alles verständlich für mich, und ich sage ja selber, dass ich diesen Part für mich hinter mir gelassen habe. Aber so einfach ist es nicht im ausserreligösen leben.

    Ein freund von mir welcher Halachisch nichtJude ist, und auch nichtJüdisch lebt, wurde sein lebenlang damit konfrontiert, dass er Jüdisch sein muss, sei es wegen dem doch prägenden Hinternamen, seines Aussehens oder dem erlebten.

    Ich kann mich erinnern, dass er einen Tag mir erzählte, dass er in einem Arabischen Lebensmittelladen war, als er bezahlen wollte sagte man ihm "Wir bedienen keine Juden". Ich denke da haben die Falaschim ganz andere Probleme.

    Meine Schwester war mit einem Jüdischen Russen zusammen, nun, er hatte Russisch Orthodoxe Ikonen an seiner Wand, trotzdem war er ethisch gesehen, sowie vom verhalten her auch ein stückweit Jüdisch.

    Noch was, oftmals bleibt für diese Halachischen Außenseiter oft nur noch die Messianischen Strömungen als alternative übrig.

    friede Josias

  8. #38
    poetry Gast

    Standard

    Staub = Dust...oder Dunst, lieber Poetry,
    Knuddel von Tanuki
    Ich meinte eigentlich Duft .... und man kann nur eine Stunde nach abschicken editieren.

    Egal, ihr wißt wie ich es meine.

    Poe

  9. #39
    tanuki Gast

    Standard

    Dies Avatar ist niedlich - behalte das mal ne Weile...er ist so richtig am Rödeln!!! :D

  10. #40
    poetry Gast

    Standard

    Sicherlich bin ich wieder mal völlig am Thema vorbei und doch war es gerade heute dran das von meiner Seele zu schreiben.
    Nö, Thema getroffen, 1, setzen


 

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