Ihr ward schneller als ich und so werde ich mein Beitrag einfach mal einstellen, wie ich ihn verfasst habe. Kann sein, dass gewisse Sache nun doppelt geschrieben werden, doch will ich meinen Text nicht mehr ändern. Hier könnt ihr auch mal die Gedanken einiger Schweizer lesen...
Hallo ihr Lieben
Ich muss doch wieder mal ein Thema nennen, bei dem ich nicht genau weiss, ob ich nun lachen oder weinen soll.
Als ich heute zur Arbeit gefahren bin, hab ich in der Zeitung (20Minuten)
einen Artikel über eine deutsche Politikerin gelesen. Der Titel, des Artikels lautete: CSU-Politikerin will Ehen auf sieben Jahre befristen...*scharfdenk*...???
Als ich den Titel gelesen habe, dachte ich eher an einen Witz, doch war es das leider nicht. Frau Gabriele Pauli hat mit vollem Ernst den Vorschlag gemacht, dass man die auf sieben Jahre befristete Ehe in Deutschland einführen könnte. Ich will mal einen kurzen Abschnitt hier aufschreiben:
„Wenn Ehen nach sieben Jahren auslaufen würden, könnten sich die
Partner ohne grossen Scheidungsaufwand trennen“ sagte die Kandidatin für den CSU-Vorsitz gestern bei den Vorstellung ihres Programms. Pauli erklärte, die Ehepartner könnten nach Ablauf der Frist auch “aktiv Ja sagen zu einer Verlängerung “aber “nur die Liebe darf zählen“ forderte die 50-Jährige....
Laut der Zeitung ist die Frau bereits zweimal geschieden...
Meine ersten Gedanken waren (Sorry ihr lieben Deutschen): Man gibt es blöde Deutsche....
Nun, ich bin ja noch nicht zu Ende mit lesen, denn es gab einen sogenannten Talkback von der Zeitung, bei dem sich die Schweizer beteiligen konnten...Ich werde auch hier einige Beiträge aufführen...
Super Idee - absolut interessant!
Kompliment - das ist jetzt wieder mal eine grandiose Idee - sollte sofort auch bei uns eingeführt werden - spart viele Kosten und unnötige psychische Belastung der beiden im Falle einer Scheidung. Endlich mal weg aus der Steinzeitordnung ;-)
Probezeit?
Heiraten nur weil es sexy klingt und dann nach paar Jahren wieder verschwinden – das passt zu unserer Zeit. Besser wäre es, eine Probezeit für die Ehe einzuführen, beispielsweise zwei Jahre...
vor dem Altar ...
möchtest du, Sandra, Lukas zu deinem ehelich vertrauten Mann nehmen, ihn lieben und ehren, in guten, wie in schlechten sieben Jahren?
Menschen sind NICHT monogam veranlagt!
Heiraten ist unnatürlich. Die Ehe ist eine Erfindung der christlichen Kirchen. Der Mensch ist von Natur aus nicht monogam veranlagt. Früher war die Ehe ein notwendiges Übel, da man sich so gegenseitig fürs Alter absichern konnte. In der heutigen Gesellschaft macht das jedoch keinen Sinn mehr.
.....Erfindung der christlichen Kirche..???, das muss wohl einer sein, der es weiss..ggg
Nun, ich war froh, als ich dann doch einige positive Beiträge gefunden hatte:
Ehe auf Zeit = Ehe ad absurdum führen
Die Ehe ist unauflöslich. Vorschläge wie die Ehe auf Zeit führen die Ehe ad absurdum. Sie widersprechen dem Grundgedanke der Ehe. Leute die Angst davor haben sich zu binden sollte erst gar nicht heiraten und nicht versuchen die Ehe mit solchen Vorschlägen zu demontieren. Die ist Ehe ist zu heilig.
Eltern auf Zeit?
Unglaublich wie bindungsängstlich unsere Gesellschaft geworden ist. Irgendwann kann man vielleicht auch Eltern auf Zeit werden...
Ja, ja...das hat mir gezeigt, dass nicht nur die Deutschen auf so einen Irrsinn kommen, sondern dass es auch doofe Schweizer gibt. Wer weiss was ihnen als nächstes in den Sinn kommt...Eltern auf Zeit??? e-bay für Kinder???
Nun muss ich noch anmerken, dass die CSU sowie die CVP sich von diesem Gedanken distanziert. Sie haben wohl doch noch an ihr C gedacht, dass sie im Namen tragen...
Es ist traurig, dass die meisten nicht mehr wissen was die Ehe ist und dass sie als heilig anzusehen ist. Sie wollen hier und jetzt Vergnügen und keine Verantwortung übernehmen oder Konsequenzen tragen!
Wir sind wiedereinmal mehr dazu aufgefordert für die Werte Gottes einzustehen und sie unseren Kindern zu lernen. Nehmen wir unsere Aufgabe wahr und achten das Geschenk Gottes, denn die Ehe ist heilig!
Liebe Grüsse Jumperli
Frage nie: „ Warum gibt es das Leid?“, sondern: „ Wozu dient es mir?“
Eugene Heimler
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