"Gott steht im Zentrum..."
lange habe ich nachgedacht, ob ich wirklich etwas hier reinschreiben soll, doch mit dem, was Midora vorher schrieb, loggte ich mich tatsächlich hier ein und schreibe.
Ich weiß, ich habe, als ich mich hier abmeldete viele wie vor einem Fragezeichen stehen lassen, auch wenn ich nicht glaube, dass das "verrückte Sandkorn" Lücken gerissen hätte, denn Sandkörner sind nun mal klein ;)
Ich war damals völlig durcheinander geschüttelt, gedanklich, körperlich und auch im Glauben.
Privat gingen wir, doch das nur am Rande, durch viele Abschiede von Menschen, Kindern, sogar Tieren, die zu unserer Familie gehörten.
Gedanklich war ich einfach traurig über mein eigenes Unvermögen, Liebe und Friede zu geben.
In meinem Glauben wäre fast alles zerbrochen, denn ich sah mein Versagen und nicht mehr Gottes Liebe.
Ich hatte damals in all dem Durcheinander und dem Suchen nach Gott und Geborgenheit viele Gespräche hier in und außerhalb mit Gnadenkindern, doch aus diesen Gesprächen ging ich noch trauriger oft und noch unsicherer heraus.
ICh weiß, dass es wohl keiner bös meinte, doch dass Juden und Christen nicht den gleichen Gott haben könnten, hat mich, und verzeiht mir meine Offenheit, tiefer verletzt, als ich je hätte damals zugeben können.
Ich bin nicht klug, oder besonders bewandert in der Bibel oder Thora, deshalb nahm es mir die Luft zum Atmen.
Glauben heißt für mich heute, fallen lassen; auf Gottes Liebe vertrauen, lernen zu lernen und in allem auch oft einfach zu warten, bis Gott selbst die Blickrichtung ändert und an dem, was mir so unendlich schwer und unverständlich scheint, Schritt für Schritt verändert.
Die Kraft und Liebe, mit anderen einfach in meiner kindlichen Art über Glauben zu reden, hatte ich nicht mehr, denn ich hatte mich selbst nicht mehr als von Gott tatsächlich geliebt erkannt.
Erst jetzt weiß ich, dass Gottes Wege nicht meine waren, aber sie sind immer die besseren.
So bete ich zu meinem Vater, dass Verletzungen heilen dürfen, Vergebung möglich ist und SEIN Wesen, SEIN Name für die geliebten Gnadenkinder über allem steht.
Veränderungen? Ich will keine Vorschläge verbreiten, bin ich doch eine von jenen, die untreu diesem Forum wurden...
möge unser Vater es nach seinem Willen verändern und gestalten, so wird es gut
Der Herr schenke uns Seine Liebe, Geduld, Kraft und seinen Frieden
Sandkorn



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