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Hybrid-Darstellung

  1. #1
    luxdei Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Nachdenklich
    Genügt / sättigt euch geistig-spirituelle Gotteserfahrung wirklich? - Habt ihr niemals Sehnsucht, eurem Schöpfer als Gottmensch auf Augenhöhe gegenüberzustehen und ihn eins zu eins mit allen Sinnen zu erleben?
    Erfahrungen in der Meditation oder im tiefen, stillen Gebet, also jenseits von Gedanken, Gefühlen, Konzepten sind "wirklicher" und nachhaltiger. Sinneserfahrungen sind schön, aber vergleichsweise schal. Denn sie sind nur Foge / Effekt von etwas.

  2. #2
    choco Gast

    Standard

    Hallo nachdenklicher,

    eigentlich sagt man Frauen eher nach, sie trügen eine solcheSehnsucht in sich nach Gefühlen und Begegnung Jaber das glaube ich nicht ausschließlich.
    Du fragst, ob wir Menschen noch je eine Chance bekommen, „Gott“oder dem Schöpfer der Welt so greifbar nahe zu sein, dass wir ihn sehen, hörenund fühlen können?
    Ob wir Menschen das in heutiger Zeit überhaupt erkennenwürden?

    Nein, sagt mein Verstand, denn wir sind heute nicht andersals Menschen aller Zeiten, rennen mehr oder weniger durch die Zeit, den Alltag unddas, was wir erleben. Selbst wenn Wunder geschehen, sind wir ( oder dieMehrzahl der Menschen) mit Recht (?) skeptisch und halten uns lieber an demfest, was wir von Kleinauf gelernt haben. Wie müsste, rein hypothetisch, ein „Gast“in meinem Leben sein, der anders ist, weil er eigentlich der Schöpfer der Weltist und doch von mir , einem ganz normalen vielbeschäftigten, mit Eindrückenvollgestopften Menschen, wahrgenommen würde?
    Mein Verstand sagt, selbst wenn der Schöpfer Gott mitten inder Menschenmenge stehen würde, wir würden ihn nicht erkennen, weil derVerstand sagt, davon gab es schon zu viele…
    Mein Herz aber weiß es besser und sagt ja.
    Vor einiger zeit hatte ich diese Sehnsucht auch noch, diedu, denke ich, versuchst zu beschreiben.
    Heute weiß ich, wohin damit J
    Der Schöpfer ist bei seinen Geschöpfen und die Seele kann essehen und fühlen.
    Damit gebe ich Luxdei recht, es liegt an jedem von uns
    denn- nur mit dem Herzen/ der seele sieht man gut

  3. #3

    Standard

    Zitat Zitat von choco Beitrag anzeigen
    Du fragst, ob wir Menschen noch je eine Chance bekommen, „Gott“oder dem Schöpfer der Welt so greifbar nahe zu sein, dass wir ihn sehen, hörenund fühlen können?
    Sehen und hoeren geht doch schon, stichwort Microwave Background Radiation (http://de.wikipedia.org/wiki/Hintergrundstrahlung)

  4. #4
    Nachdenklich Gast

    Standard

    Vielen Dank für eure Beiträge, für euer Teilen! Ich möchte wirken lassen, was und wie es ankommen will.

    ---

    Seltsamerweise steigt der Wunsch in mir auf, auch unseren Jungtroll zu vernehmen! - Es wäre schön, wenn auch er mir / dieser Thematik ein paar Worte widmet!
    Ich werde sehen... und weiterhin

    nachdenklich

    meine Sehnsucht hüten.

  5. #5
    Nachdenklich Gast

    Standard

    Zitat Zitat von choco Beitrag anzeigen
    Hallo nachdenklicher,

    Ob wir Menschen das in heutiger Zeit überhaupt erkennenwürden?



    Ja, das ist auch meine angelegentlichste Besorgnis! - Bei all meiner Sehnsucht / Hoffnung / freudigen Ahnung, dass der sterbliche Mensch dazu bestimmt ist, vor der "Bekleidung mit Unvergänglichkeit und Unsterblichkeit" noch auf dieser Erde zu sagen: "Nun lässt Du, Herr, Deinen Knecht, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil gesehen..." (Lukas 2,29 + 30)


    Zitat Zitat von choco Beitrag anzeigen
    Vor einiger zeit hatte ich diese Sehnsucht auch noch, diedu, denke ich, versuchst zu beschreiben.
    Zitat Zitat von choco Beitrag anzeigen
    Heute weiß ich, wohin damit J
    Schön, dass du dich gemeldet hast. Ich fühle mich ein wenig "gesehen" und "verstanden". - Das fühlt sich wohltuend an. Danke! - Eigentlich möchte ich die Sehnsucht nicht loswerden, aber ihre Kraft nutzen, so dass sie mich zum Ziele bringt, dahin sie mich bringen will. - Wohin hast du sie denn "verfrachtet", oder wie gehst du heute damit um? Magst du mir davon erzählen?

  6. #6
    Nachdenklich Gast

    Standard

    @Selejah

    Vielen Dank für den interessanten Link :-)

    Mir schwebt aber schon eher eine Begegnung vor "von Angesicht zu Angesicht", denn als Mikrobe am Elefanten zu kratzen ;-). Nun ja, halt sprechen können, begegnen können von Mensch zu Mensch, nur dass sich im Gegenüber der lebendige Gott zu mir herunterlässt, auf meine Augenhöhe. - Das ist gewiss eine Anmassung, aber ich kann mich ja nicht (so einfach) zu Ihm erheben, und kann auch nix für meine Sehnsucht; die ist einfach da!

    Vielen Dank auch dir, und gute Nacht an alle...

  7. #7
    Nachdenklich Gast

    Standard

    Zitat Zitat von luxdei Beitrag anzeigen
    Erfahrungen in der Meditation oder im tiefen, stillen Gebet, also jenseits von Gedanken, Gefühlen, Konzepten sind "wirklicher" und nachhaltiger. Sinneserfahrungen sind schön, aber vergleichsweise schal. Denn sie sind nur Foge / Effekt von etwas.
    Pure Sinnenbefriedigung mögen schal sein. - Es ist dennoch seltsam, dass ein Kind völlig in sein eigenes Wesen versunken völlig aufgehen kann in der unmittelbaren Sinneserfahrung. - Sind nicht die Sinnesorgane die Eingangspforte(n) zur menschlichen Seele? - Sollen wir tatsächlich anstreben, uns von Sinneseindrücken zu enthalten, oder sie getrennt vom "wahren Sein" (Meditation / stilles Gebet) zu pflegen?

    Ich stelle diese Frage, da ich in der Begegnung mit depressiven und/oder angstbesetzten Menschen, und ganz besonders mit burn-out-betroffenen Menschen die Feststellung mache, dass sie durch Sinneserfahrungen (gezieltes, bewusst Greifen, Sehen, Kosten, Spüren, Hören, Riechen) sehr oft wieder Zugang zu ihrem Wesen, zu ihrer Lebendigkeit finden. - Bewusst gelebte Sinneserfahrungen sind sinn - gebend und sinn - (er)füllend bis in die tiefsten Ebenen. Sie lassen die Seele aufatmen, neues Leben schöpfen etc.

    Kinder sind uns - von Jesus Christus - zum Vorbild gesetzt. Es heisst nicht, die Kinder sollen werden wie die Erwachsenen, sondern die Erwachsenen sollen werden wie die Kinder. Neigen Kinder dazu, fern von Sinneseindrücken zu meditieren? - Meine eigenen Kinder haben mich nach langer Durststrecke zum Leben / zur Lebendigkeit zurückgeführt, indem ich sie mir zum Vorbild nahm. Sie können in der Wahrnehmung eines Steinchens, einer Blume, im Gespräch mit einem Gegenüber, in einer Berührung, in ihrer leichtfüssigen erdverbundenheit völlig aufgehen. Sie haben - wie ich es einschätze - die seltene Gabe, in meditativem Zustand zu sein, während sie sinnlich wahrnehmen und begegnen.

    Aus meiner Sicht muss also Sinnenbefriedigung absolut nicht schal sein. Das kommt da ganz auf die Hingabe und Haltung an, die dahinter steht oder einem zugrunde liegt. - Sind wir nicht etwas voreingenommen, wenn wir glauben die inneren Höhenflüge (abgehoben von unserer Körperlichkeit) seien das Erstrebenswerteste? - Ich bin mir da je länger je mehr nicht mehr so sicher.


 

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