Lieber samu

Es ist, wie Du schreibst: Man kommt überwältigt aus der Gegenwart Gottes und trifft auf jemanden, der weiss, dass es keinen Gott geben kann, weil er ihn nicht sieht. Das ist wie nach einer Fahrradtour ein Eimer eiskaltes Wasser über den verschwitzten Korpus.

Die Frage, die sich hieraus ergibt ist: Wieso hat der Mensch sein „Urwissen“, seine „Urerfahrung“ mit Gott verloren? Dazu möchte ich auf die Bibel eingehen. In der Tat vermittelt uns die Bibel im Anfang seiner Erzählungen, den absoluten Gottesbeweis der ersten Menschen.
Der aufgeklärte Mensch im Humanismus hat sich zum Ziel gesetzt, nur noch zu glauben, was er sieht. Betrachte ich aber einmal die Dekadenz, den Niedergang unmittelbar nach Adam und Eva, dann sehe ich, dass sich die Menschheit bereits nach ca. 1700 Jahren so weit vom Schöpfer entfernt hatte, dass er sie vernichten musste. Gemäss Jeshua wird es in den letzten Tagen vor dem Ende der Welt wieder so sein, wie zu den Zeiten Noahs: Man kann alles machen: Essen, trinken, heiraten, sich heiraten lassen - nur eines nicht: dem EWIGEN dienen.

Ich hörte von einer alten Sage aus dem Zweistromland. Darin erzählte man, dass nach Noah der Himmel so tief war, dass die Menschen nur gebückt darunter zu gehen vermochten. Ihr grosser Held war dann der Nimrod, der den Himmel so hoch machte, dass sogar die hohen Bäume drunter wuchsen. Und wenn man die Geschichte mit dem Turm kennt, der bis an den Himmel reichen sollte, dann kann man sich diese Parallele schon gut vorstellen. Diese Sage aber hat einen geistlichen Bezug - will heissen: Die Gegenwart Gottes war damals so nahe, dass sich die Menschen scheuten zu sündigen. Durch ihren selbst erwählten Gewaltherrscher und "Gott" wurde der HEILIGE verdrängt.

Aber Gott sei Dank gab es damals einen Mann, der dem HEILIGEN glaubte. "Geh aus von Babylon - in ein Land, dass ich dir zeigen werde!" Und Abraham ging! Gott sei Dank ging er!

Auch heute wieder wird dieser Ruf laut: "Geh aus von Babylon, damit du nicht teilhaftig wirst ihrer Sünden, damit du nicht etwas von ihren Plagen ab bekommst." (Offb 18:4) Wer dem VATER Jesu Christi glaubt, kann leicht daran erkannt werden, ob er ausgegangen ist. Aber jeder, der "es" besser weiss als sein eigener Schöpfer, der sogar weiss, dass es den Schöpfer gar nicht gibt, und dies, obwohl geschrieben steht:

Röm 1: 19-20
19 Denn was man von Gott weiß, ist ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart,
20 damit daß Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird ersehen, so man des wahrnimmt, an den Werken, nämlich an der Schöpfung der Welt; also daß sie keine Entschuldigung haben
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der wird sich im Gericht, wenn er vor seinem letzten Richter stehen wird, unangenehme Fragen gefallen lassen müssen, sehr unangenehme sogar.

Ich habe mir schon fest vorgenommen, dass wenn mir jemand Gott widerlegen will, indem er behauptet, dass der Mensch vom Affen abstammt - dann bekommt er von mir diese Antwort:

"Der Mensch stammt vom Affen ab? - Du schon, ich nicht!" :mrgreen:

Und so nennen Menschen den Ba'al, Merkur und Zeuss "Gott", Allah heisst "Gott", Buddha ist "Gott", jeder Dämon und jeder Guru bezeichnet sich als "Gott" und da meinen die lieben Christen, sie müssten auch noch von "Gott" sprechen, wenn sie "Gott" meinen. In Wahrheit meinen sie aber nicht "Gott", sie meinen auch nicht "Gott", sondern "Gott". Alles klar? :roll:

Mein Gott hat einen Namen: JHWH! Und Jeshua ist der Weg zu ihm. (Joh 16: 4) Jeshua sagte: "Meine Schafe hören meine Stimme und sie folgen mir". Und jeder, der diese Stimme gehört hat, der hat einen Gottesbeweis - und ob! Und jeder, der diese Stimme noch nicht gehört hat, der darf den Namen anrufen, der über alle Namen ist: den Namen Jesus/Jeshua! Und der bekommt dann seinen Gottesbeweis!

LG Shomer