Man muß sich doch die Frage stellen, wie kommt ein Herr Luther zu solchen Thesen? Hier muß man letztlich ansetzen und den Faden zu seinen Anfängen zurückverfolgen. Man wird dann nicht umhin kommen um klar und deutlich zu sagen, des Wurzel’ Übel liegt in der Boshaftigkeit einer Religion, die sich aller Boshaftigkeiten anderer Religionen und Kulturen bedient hat, um selbst Mächtig zu sein und in aller Boshaftigkeit diese Macht zu erhalten. Luther war ein Kind dieser Religion und er spricht nur aus, was andere "Heilige" vor ihm schon sagten und taten. Warum sollte er mit dieser Traditionslehre brechen? Bekannte er doch selbst, nimmt man nur ein Dogma weg, dann nimmt man einer Religion seine "Wahrheiten" weg. Hass und Feindschaft gehört zu einer solchen Dogmenlehre dieser Religion. Das ist nun einmal ein Tatbestand und ganz sicher vom einstigen Auslöser (Jesus) so nicht beabsichtigt gewesen. Aber beabsichtigt war auch nicht eine "Neue" Religion oder gar Weltmacht, eher ganz das Gegenteil. Wie gehen nun aber die Erben dieser Religion mit ihrer Religion um? Schafft man diesen Spagat all das Boshafte aus den Lehren zu verbannen und gleichzeitig Religion zu bleiben? Ich wage es zu bezweifeln, denn nicht die Früchte sind nur Faul, sondern die Wurzeln sind vergiftet.
Absalom



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