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Thema: Sternenkind

Hybrid-Darstellung

  1. #1

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    Liebe Sevnja,

    ich bin so froh, dass Du lebst und wünsch Dir, dass Du den Himmel nicht nur im Jenseits, sondern auch hier auf Erden findest.
    Ein Lied, das ich gern singe, erzählt. wo der Himmel zu finden ist:

    1. Weißt du, wo der Himmel ist,
    außen oder innen,
    eine Handbreit rechts und links.
    Du bist mitten drinnen.
    Du bist mitten drinnen.
    2. Weißt du, wo der Himmel ist,
    nicht so tief verborgen,
    einen Sprung aus dir heraus,
    aus dem Haus der Sorgen,
    aus dem Haus der Sorgen.
    3. Weißt du, wo der Himmel ist,
    nicht so hoch da oben,
    sag doch ja zu dir und mir,
    du bist aufgehoben,
    du bist aufgehoben.
    Text: Wilhelm Willms 1976

    Ich schick Dir einen warmen Frühlingssonnenstrahl, dass er Dein Herz berühre und Dich erwärme.

    Liebe Grüße
    Regenbogen
    Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht,
    sondern den Geist der Kraft und der Liebe und der Achtsamkeit.
    2. Timotheus 1,7

  2. #2

    Standard

    Danke Regenbogen, deine Antwort bedeutet mir viel. Und trotzdem kann ich nur mit nachfolgendem Gedicht antworten:

    Ich kann …

    den Himmel nicht mehr sehen,
    den steinigen Weg nicht mehr gehen,

    keine Tränen mehr vergießen,
    sehe keine Blumen mehr sprießen,

    keine Freude mehr empfinden,
    höre keine Vögel mehr singen,

    keine Wärme mehr spüren,
    nur noch kalte Hände, die mich berühren,

    keine Liebe mehr fühlen,
    nur noch Selbsthass an mir üben,

    nur noch Lügen erfinden
    und Ekel empfinden,

    nicht mehr glücklich sein,
    fühle mich nirgendwo mehr daheim,

    Ich kann einfach nicht mehr ………
    Manchmal ist das Schweigen der lauteste Schrei .....

  3. #3

    Standard

    Liebe Svenja,
    "manchmal ist das Schweigen der lauteste Schrei",
    schön, dass Du das sagen kannst, während Du diese Gedichte schreibst, die doch sehr offen zeigen, wie Du Dich fühlst. Wenn Du dich öffnen kannst, vielleicht wird Dein schreien dadurch leiser.

    Nur ich denke, dass das Leben viel zeigen kann, dass man viel erfahren kann, Dinge erleben kann.
    Manchmal fällt es schwer, das zu glauben.
    Manchmal ist kein licht mehr zu sehen und man möchte am liebsten aufgeben und gehen. Vielleicht ist es die Neugier, die einen weiter leben lässt, Neugier auf die zukunft ?

    auch ein Lied von mir:

    Freunde, dass der Mandelzweig
    wieder blüht und treibt,
    ist das nicht ein Fingerzeig,
    dass die Liebe bleibt?

    Dass das Leben nicht verging,
    so viel Blut auch schreit,
    achtet dieses nicht gering,
    in der schlimmsten Zeit.

    Tausende zerstampft der Krieg,
    eine Welt vergeht,
    doch des Lebens Blütensieg
    leicht im Winde weht.

    Freunde, dass der Mandelzweig
    sich in Blüten wiegt,
    ist das nicht ein Fingerzeig,
    wie das Leben siegt?



    ich denke, es ist nicht die Zeit, aufzugeben. Nicht, solange der Baum noch trägt...

    Gruß,

    jo jo

  4. #4

    Standard


    Liebe Svenja,
    so sitze ich jetzt hier am PC, habe leider erst heute Deine Antwort gelesen.
    Es tut meiner Seele weh, zu hören, dass Du nicht mehr kannst, dass Du Dich so am Ende fühlst ... trotzdem bin ich mit meinen Gebeten und meinen liebevollen Gedanken bei Dir.

    Liebe Grüße
    Regenbogen
    Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht,
    sondern den Geist der Kraft und der Liebe und der Achtsamkeit.
    2. Timotheus 1,7

  5. #5

    Standard

    Schweißgebadet wird sie wach,
    sieht die Bilder, wie jede Nacht.
    Zitternd macht sie sich ganz klein,
    sie ist ängstlich und so allein.
    In den Träumen sieht sie was mit ihr passiert,
    wie ihr Körper auf den Horror reagiert,
    sie möchte nie mehr schlafen gehen,
    diese Bilder niemals mehr sehen.
    Wie lange wird man sie noch quälen,
    irgendwann, dann wird sie alles erzählen.
    Manchmal ist das Schweigen der lauteste Schrei .....

  6. #6
    geliebtes Korn Gast

    Standard

    Eine kleine hölzerne Bank...

    Wenn dich Trauer schmerzend erinnert,
    helfen keine Menschenworte, denn sie heilen nicht.

    Wenn dich Träume aufwühlen,
    Kann dir niemand die Gedanken sortieren.

    Wenn Gefühle Purzelbaum schlagen,
    traust du keinem mehr, auch nicht dir.

    Ich wünsche dir dennoch eine kleine hölzerne Bank;
    Platz nur für zwei oder drei.
    Eine Bank in einem stillen Versteck-
    Von allen anderen Menschen weit genug weg.

    Eine Bank, auf der du dich sicher fühlst,
    du du sein kannst und darfst,
    wo du beginnst zu weinen, zu erzählen...
    und irgendwann beginnst du ganz leise-
    die Vögel im Hintergrund singen zu hören...
    die Wärme der Sonne auf deinem Haar zu spüren...

    Gott, dein Schöpfer, er ist nicht weit weg.
    Meinst du, er kenne dich nicht?
    Laß ihn Platz nehmen neben dir.
    Du bist traurig, dann weine...
    Du bist wütend, dann schreie...
    Du bist wie du bist.

    Und Gott ist bei dir,
    geduldig, wartend,
    bittet dich nur, lass ihn bei dir sein-
    weil er ist, wie er ist.

  7. #7

    Standard

    Wieder ein Tag ohne Liebe,
    ohne jede Hoffnung, ohne Ziele,
    Tränen der Verzweiflung wurden geweint,
    warum nur ist der Weg so steinig und weit ?

    Der Wunsch und der Traum,
    wo gibt es dafür Platz und Raum ?
    Keiner hört wie laut man schreit,
    für wahre Freundschaft ist niemand bereit.

    Und wenn die roten Tränen endlich versiegen,
    was ist dann noch geblieben ?
    Die Seele verbrennt, Gefühle werden zu Stein,
    und es wird wahrscheinlich niemals mehr anders sein.
    Manchmal ist das Schweigen der lauteste Schrei .....


 

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