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  1. #31
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    Standard

    Wäre Gott beweisbar, dann ließe Er sich objektivieren. Da Er aber völlig Subjekt ist, kommen wir Ihm schon allein mit den Mitteln und dem Medium der Sprache nicht mehr vollständig bei. Die Ontologie ist überfordert, weil Er zwar Seiendes ist, aber auch alles Seiende transzendiert. Oder (in verständlicheren Worten) anders gesagt: Wäre Gott zu beweisen, dann unterläge er dem Gesetz von Wahrheit und Unwahrheit. Da er aber Herr und Geber dieses Gesetzes ist, greift der Beweis nicht. Und das ist gut. Denn alles Bewiesene unterliegt der Vorläufigkeit. Im Moment des Gegenbeweises verliert es seine Gültigkeit. Das heißt nichts anderes als: Wäre Gott zu beweisen, dann wäre er auch zu widerlegen. Er entzieht sich unserer rationalen Beweisbarkeit, weil Er von unseren beschreibenden Systemen, nicht vollständig zu erfassen ist, weil unsere Sprache (jede!) nicht alles über ihn sagen kann, Er ist nicht messbar, nicht quantifizierbar, sondern an Ihm versagt unsere Kausalitätsvorstellung. Nicht einmal als "Erste Ursache" kann Er gedacht werden, weil Er ewig ist, und damit das uns bekannte Raum-Zeit-Gefüge überschreitet. Damit wäre Er rein transzendent, also nur ausserweltlich, quasi jenseits (hinter, über, unter?????) des Universums. Der rein transzendente, ausserweltliche Gott könnte damit nicht in unserer Welt, in unserer Geschichte, handeln (vgl. Parmenides). Darüber sind Unmengen von Büchern geschrieben worden, das bisherige Endergebnis ist allgemein bekannt (siehe oben). Wir sollten nicht auch noch versuchen, uns die Schädel daran zu zerbrechen.

    Für mich ist Gott da (in jedem möglichen und denkbaren Sinn dieser Worte). Und wenn jemand mit einem "Weltbild ohne Gott" auskommt, dann ist das sein gutes Recht.
    Mit Gott geht es mir so, wie mit vielen Menschen auch: Man kann IHN nicht beschrieben; man muss IHN erleben!
    Geändert von STARO (29.03.2012 um 00:16 Uhr)

  2. #32
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    Es gibt Menschen die auch Placebo erleben….

    Alef

  3. #33
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    Ein guter Vergleich. Placebo zeigt manchmal die selben oder ähnliche Wirkungen wie der Wirkstoff. Der Unterschied ist nur, Placebo enthält keine wirksame Substanz, der Konsument erzeugt eine Wirkung aus sich selbst. Wer also Placebo erlebt, macht sich was vor. Er meint Wirkstoff aufgenommen zu haben, aber es wirkt nur die Psyche. Mancher meint, Gott zu erleben und macht sich damit etwas vor. Wenn man Gott erlebt, hat man etwas Substantielles aufgenommen, das Wirkung entfaltet. Von aussen betrachtet mag kein Unterschied zu sehen sein zu dem, der sich eine Illusion vorgaukelt. Aber die inneren Vorgänge sind dennoch andere. Wirkstoff kann nachgewiesen werden, das Placebo geht spurlos vorbei. Und wenn man das Bild weiterspinnt, kann es eben auch sein, dass bei dem einen das Placebo wirkt, während beim anderen selbst der Wirkstoff nichts hilft. Vielleicht lässt sich der Wirkstoff wahren Gotterlebens in unserem Leben aufweisen; vielleicht auch nicht. Aber unser Sein ist keine Doppelblindstudie; Gott weiß, wer den "Wirkstoff" seiner Berührung abbekommen hat. Er sieht die Wirkungen und ihre heilende Kraft. Wir Menschen sehen nur, was vor unseren Augen ist. Und wie oft trügt dieser Schein?!

  4. #34
    mean Gast

    Standard Ja und???

    Zitat Zitat von Adi86
    Ohne hier jemanden kränken zu wollen möchte ich sagen, dass ich das Christentum zwar teilweise kenne aber in keinster Weise begreife. Für mich ist nichts an den Bibelgeschichten logisch und ich weiss nicht weshalb Menschen daran glauben. Nichts davon ist bewiesen.
    Und was stört Dich daran? Nur - "teilweise kenne" kann dann ganz und gar nicht stimmen. Du kennst es sicher überhaupt nicht. Aber wie gesagt - macht doch nix. Gibt viele, denen es nicht anders geht, weil sie außerstande sind, weiter zu denken, als ihr Verstand reicht. Für mich ist wichtig, dass ich "daran" - an Jesus Christus - glaube.

    Also - macht nix.

  5. #35

    Standard

    ich kan auch nicht weiter denken als mein verstand reicht ich bin sicher auf dem weg imer mal etwas mehr zu verstehen aber oft hab ich dan plötzlich noch mehr fragen das ganze is ein glauben das is für mich die basis aber da verändert sich imer mal was und oft wär ich froh ich würd manche dinge zumindest mal teilweise verstehn das ist ja der anfang keiner versteht ales gleich ganz


 

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