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Hybrid-Darstellung

  1. #1
    F.R.O.G Gast

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    Für mich gibt es keine plausiblen Gründe, die die Existenz Gottes beweisen. Alles von dem was hier geschrieben wurde, kann in Frage gestellt werden. Sowohl die Weltentstehung (wie sie die Forscher erklären) als auch die Entstehung (wie es die Bibel sagt). Logisch finde ich die Bibel an vielen Stellen auch nicht. Überhaupt versuche ich manchmal alles zu erklären und nach Erklärungen für dies und jenes zu suchen. Und doch glaube ich! Ich glaube an einen Gott der mich so liebt wie ich bin. Ich glaube an einen Gott der mir nicht meine Wünsche erfüllt, sondern mir das gibt, was ich zum Leben brauche. Ich glaube an einen Gott der gibt und nimmt.
    Warum glaube ich?
    Sicher weil ich ihn im Gebet gespürt habe, aber in erster Linie, weil ich Gott hautnah ERLEBT habe. Nicht bloß gespürt im Gebet, nein in meinem Alltag, dort, wo meine dunkelste Zeit in meinem bisherigen Leben war. Dort war Gott und ich kann sagen: Ich kann niemals tiefer fallen, als in Gottes Hände!

  2. #2
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    Wäre Gott beweisbar, dann ließe Er sich objektivieren. Da Er aber völlig Subjekt ist, kommen wir Ihm schon allein mit den Mitteln und dem Medium der Sprache nicht mehr vollständig bei. Die Ontologie ist überfordert, weil Er zwar Seiendes ist, aber auch alles Seiende transzendiert. Oder (in verständlicheren Worten) anders gesagt: Wäre Gott zu beweisen, dann unterläge er dem Gesetz von Wahrheit und Unwahrheit. Da er aber Herr und Geber dieses Gesetzes ist, greift der Beweis nicht. Und das ist gut. Denn alles Bewiesene unterliegt der Vorläufigkeit. Im Moment des Gegenbeweises verliert es seine Gültigkeit. Das heißt nichts anderes als: Wäre Gott zu beweisen, dann wäre er auch zu widerlegen. Er entzieht sich unserer rationalen Beweisbarkeit, weil Er von unseren beschreibenden Systemen, nicht vollständig zu erfassen ist, weil unsere Sprache (jede!) nicht alles über ihn sagen kann, Er ist nicht messbar, nicht quantifizierbar, sondern an Ihm versagt unsere Kausalitätsvorstellung. Nicht einmal als "Erste Ursache" kann Er gedacht werden, weil Er ewig ist, und damit das uns bekannte Raum-Zeit-Gefüge überschreitet. Damit wäre Er rein transzendent, also nur ausserweltlich, quasi jenseits (hinter, über, unter?????) des Universums. Der rein transzendente, ausserweltliche Gott könnte damit nicht in unserer Welt, in unserer Geschichte, handeln (vgl. Parmenides). Darüber sind Unmengen von Büchern geschrieben worden, das bisherige Endergebnis ist allgemein bekannt (siehe oben). Wir sollten nicht auch noch versuchen, uns die Schädel daran zu zerbrechen.

    Für mich ist Gott da (in jedem möglichen und denkbaren Sinn dieser Worte). Und wenn jemand mit einem "Weltbild ohne Gott" auskommt, dann ist das sein gutes Recht.
    Mit Gott geht es mir so, wie mit vielen Menschen auch: Man kann IHN nicht beschrieben; man muss IHN erleben!
    Geändert von STARO (29.03.2012 um 01:16 Uhr)

  3. #3
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    Es gibt Menschen die auch Placebo erleben….

    Alef

  4. #4
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    Ein guter Vergleich. Placebo zeigt manchmal die selben oder ähnliche Wirkungen wie der Wirkstoff. Der Unterschied ist nur, Placebo enthält keine wirksame Substanz, der Konsument erzeugt eine Wirkung aus sich selbst. Wer also Placebo erlebt, macht sich was vor. Er meint Wirkstoff aufgenommen zu haben, aber es wirkt nur die Psyche. Mancher meint, Gott zu erleben und macht sich damit etwas vor. Wenn man Gott erlebt, hat man etwas Substantielles aufgenommen, das Wirkung entfaltet. Von aussen betrachtet mag kein Unterschied zu sehen sein zu dem, der sich eine Illusion vorgaukelt. Aber die inneren Vorgänge sind dennoch andere. Wirkstoff kann nachgewiesen werden, das Placebo geht spurlos vorbei. Und wenn man das Bild weiterspinnt, kann es eben auch sein, dass bei dem einen das Placebo wirkt, während beim anderen selbst der Wirkstoff nichts hilft. Vielleicht lässt sich der Wirkstoff wahren Gotterlebens in unserem Leben aufweisen; vielleicht auch nicht. Aber unser Sein ist keine Doppelblindstudie; Gott weiß, wer den "Wirkstoff" seiner Berührung abbekommen hat. Er sieht die Wirkungen und ihre heilende Kraft. Wir Menschen sehen nur, was vor unseren Augen ist. Und wie oft trügt dieser Schein?!

  5. #5

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    ich kan auch nicht weiter denken als mein verstand reicht ich bin sicher auf dem weg imer mal etwas mehr zu verstehen aber oft hab ich dan plötzlich noch mehr fragen das ganze is ein glauben das is für mich die basis aber da verändert sich imer mal was und oft wär ich froh ich würd manche dinge zumindest mal teilweise verstehn das ist ja der anfang keiner versteht ales gleich ganz


 

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