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Thema: Taufspruch

  1. #1
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    Standard Taufspruch

    Hallo Ihr Lieben, ich habe heute eine Frage an euch.

    Es geht um meine Freundin. Ihre Tochter ist jetzt 14 und möchte sich gern taufen lassen zur Konfirmation.
    Aus diesem Grund hat sie (also meine Freunding) von unserer Pfarrerin einen Brief erhalten mit der Bitte, einen Taufspruch auszuwählen. Sie würde gern folgenden nehmen:

    "Wir können die Kinder nach unseren Sinne nicht formen; so wie Gott sie uns gab, so muss man sie haben und lieben." Johann Wolfgang von Goethe

    Die Tochter möchte aber lieber einen Spruch aus der Bibel, denn Goethe hat ja auch Faust geschrieben, und sie befürchtet, deswegen von den anderen nicht anerkannt zu werden.

    Dazu muss ich sagen, unsere Pfarrerin ist eher liberal und hätte wohl nichts gegen einen solchen Taufspruch. Bei den Gemeindemitgliedern könnte es aber anders aussehen.
    Meine Freundin ist sich nun nicht sicher, ob sie dem Wunsch ihrer Tochter entsprechenoder doch den von ihr gewählten nehmen soll.

    Was meint Ihr dazu?

  2. #2
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    Standard

    Hallo Rainbird

    Ich denke, da sollte man schon auf den Täufling „Rücksicht“ nehmen, denn er/sie muss sich ja mit dem Vers „identifizieren“ können.

    Und so verstehe ich dann auch diese Tochter, die dann lieber einen Spruch aus der Bibel haben will. Was resp. wen meinte denn Goethe mit dieser seiner Aussage? Ist das nicht eher auf die eigenen Kinder gemünzt? Hat wohl weniger was mit dem Sinn einer Taufe zu tun.




    Alef

  3. #3

    Standard

    Es ist allgemein üblich, dass zur Taufe ein Taufspruch aus der Bibel ausgewählt wird.
    Ich fänds nicht so gut, wenn da jetzt andere Sprüche verwendet würden.

  4. #4

    Standard

    Ich finde es etwas ungewöhnlich, dass die Mutter aufgefordert wird, den Taufspruch auszusuchen. Einer 14jährigen würde ich zutrauen, dass sie das selbst tut.

  5. #5
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    Vielen Dank für eure Antworten bisher.

    @Alef
    Ich glaube auch, dass Goethe allgemein von den Kindern gesprochen hat und dass es mit der Taufe nichts zu tun hat. Denn da entscheidet man sich ja für Gott.

    @ Mirjamis
    Ich hätte spontan auf jeden Fall auch einen Vers aus der Bibel genommen.

    @ Sunigol
    Sie hat da auch konkrete Vorstellungen, die ich persönlich einfach respektieren würde. Schließlich ist es ja das Fest der Tochter, nicht der Mutter.


 

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