Nur in deiner Vorstellung, die du in die damalige Zeit hineinprojezierst.
Hat er nicht. Denn er war ein Kind seiner Zeit, und als Bürger Roms kannte die rechtlige Lage sehr gut:Weshalb lenkst du immer ab, und bleibst nicht mal beim Thema? Paulus hatte sich mit dieser Aussage vertan.
http://de.wikipedia.org/wiki/FamilieDer lateinische Begriff familia (die Hausgemeinschaft), abgeleitet von lat. famulus (der Haussklave), bezeichnete ursprünglich nicht die heutige Familie (Eltern und deren Kinder), sondern den Besitz eines Mannes (des pater familias), den gesamten Hausstand: seine Ehefrau, Kinder, Sklaven und Freigelassene sowie das Vieh. Familia und Pater waren keine Verwandtschafts-, sondern Herrschaftsbezeichnungen. Der biologische Erzeuger (Vater) hieß genitor, nicht Pater.
http://latein.zum.de/feldmann/life.htmIn Zeiten der Republik war der "Pater Familias" der absolute Herrscher, dem der ganze Besitz der Familie gehörte. Er hatte über Frau und Kinder die selbe Macht wie ein Herr über seine Sklaven. Er konnte ein Kind, dass ihm seine Frau gebar ablehnen und aussetzen. Er hatte sogar das Recht seine Söhne und Töchter als Sklaven zu verkaufen. Auch wenn ein Mann nicht mehr die Toga eines Jungen und die Bulla (ein Amulett, das von den Jungen bis zur Mündigkeit getragen wurde) trug, blieb er dem Vater in allen Dingen untergeordnet. Erst wenn der Vater starb erhielt er seine Rechte.
Heute braucht man nur in Google nachzugucken.
"Jesus antwortete ihnen: Amen, amen, das sage ich euch:Wer die Sünde tut, ist Sklave der Sünde. ...Ein Gesetz über den Tod? Christen machten sich solche Gesetze, ausgelöst durch Paulus, aber Jesus lehrte nichts solches…
Wenn euch also der Sohn befreit, dann seid ihr wirklich frei." (Joh. 8:34-36)
"Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht." (Joh. 12:24)
"Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot ißt, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, (ich gebe es hin) für das Leben der Welt. ..." (Joh. 6:51-58)
"Deshalb liebt mich mein Vater, weil ich mein Leben hingebe, um es wieder zu nehmen.
Niemand entreißt es mir, sondern ich gebe es aus freiem Willen hin. Ich habe die Macht, es hinzugeben, und ich habe die Macht, es wieder zu nehmen. Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater." (Joh. 10:17,18)




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