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  1. #1
    Sonnenwende Gast

    Standard Gedanken zum Fest der Liebe

    „Da liegt es das Kindlein auf Heu und auf Stroh, Maria und Joseph betrachten es froh“, heißt es in einem bekannten Kinderlied. Froh werden Geburten immer betrachtet! Da liegt es das Kind – alles ist gut gegangen, alles ist schön. Ein neuer Mensch ist geboren! Welche Chance! Auch Jesus war ein neugeborener Mensch und seiner Geburt gedenken wir noch heute an Weihnachten. Mit großem Glanz und Gloria feiern wir in Familien und den Kirchen (an diesem Tage sind sie voll) und beschenken uns - oft überreichlich. Manchem mag der Anlass für dieses Fest aus den Augen geraten sein, aber wir Christen gedenken diesem Ereignis voller Freude. Welche Chance hat in dieser Geburt gelegen!
    Die Unschuld dieses Kindleins rührt uns zu Herzen. Dieser Mensch blieb unschuldig, weil er die Liebe Gottes zu den Menschen verkörperte, er sich in ihm uns zur Versöhnung in Liebe offenbarte. Und genau das wurde sein Verhängnis! Denn weil er die Liebe brachte, schlug man ihn ans Kreuz! Die Liebe wurde gekreuzigt. Ein unglaublicher, unfassbarer Gedanke! Aber dennoch: so war es!
    Warum? Die Suche nach der Antwort bringt mich auf einen Gedanken: Können die Menschen die Liebe nicht aushalten?
    Agapé – die Gottesliebe wollen wir sie nicht verstehen und auch nicht annehmen? Nicht, dass wir sie nicht dauernd anmahnen würden! Zumindest in unseren Kirchenliedern, Predigten und Gesprächen dreht es sich für uns Christen um nichts anderes. Und dennoch: Halten wir sie aus, diese Liebe?
    Lassen wir uns doch einmal durch den Kopf gehen, wie wir umgehen mit Menschen, die diesen Auftrag zur Liebe ernst nehmen, die sich selbst verschenken wollen? Werden wir da nicht, wenn wir ehrlich sind, stets höchst misstrauisch? Es ist uns suspekt, es fehlt das Vertrauen. Liebe zu verschenken? Niemand hat etwas zu verschenken und schon gar keine Liebe! Da muss eine andere Absicht dahinter sein und die gilt es zu finden und ruck zuck unterstellen wir alle möglichen bösen Absichten und damit Menschen an den Pranger, selbst dann, wenn sie uns eigentlich nahe stehen. Damals schlug man dieses, dann erwachsen gewordene Kind, dessen Geburtstag uns noch heute so wichtig ist, eben ans Kreuz! Wir schlugen Gottes Liebe ans Kreuz!
    Und doch feiern wir dieses Weihnachtsfest, dieses spezielle Fest der Liebe jedes Jahr wieder, seit 2000 Jahren! Da wird doch aber deutlich, dass wir uns sehnen nach dieser sich selbst verschenkenden Liebe! Dass wir sie brauchen!
    Vielleicht können wir in unseren Herzen ja versuchen etwas zu bewegen und nehmen dieses Fest zum Anlass, nicht nur uns selbst zu verschenken, sondern auch die uns geschenkte Liebe offen anzunehmen. Den erst dann kann wahr werden, was wir uns so sehr – und nicht nur an Weihnachten – ersehnen: Den Frieden auf Erden und in unseren Herzen!

    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alle eine wunderbare Adventszeit, ein friedvolles Weihnachtsfest und ein gesegnetes neues Jahr!
    Eure Sonnenwende

  2. #2
    Schleusenwächter Gast

    Daumen hoch So ist es

    Schade, dass bislang sich niemand anderes traute, Dir auf diese sehr bewegenden Worte zu antworten oder Stellung zu beziehen.

    Umso erfreulicher hoffentlich für Dich, dass ich Dir vollumfänglich zustimme!

    Zudem sei Dir für Deine herzlichen Wünsche gedankt. Möge der Herr selbst Dir vergelten was Du Gutes gedacht oder getan hast.

    Schleusenwächter

  3. #3

    Standard Weihnachten

    Nun ist die für viele Menschen schönste Zeit im Jahr gekommen. Überall werden die Häuser und die Fenster geschmückt. Stellenweise artet es aus, man könnte meinen es wäre Jahrmarkt oder Kirmes wie es in unserer Region heisst. Auf den Weihnachtsmärkten wird von den einzelnen Darbietern Weihnachtsmusik abgespielt. Da erklingt ein Dulcio Jubilo, ein Ihr Kinderlein kommet,Jingle Bells,Stille Nacht um nur einiges aufzuzählen. Es wird gefeilscht, wer schenkt die tollsten und größten Geschenke?

    Doch ist das Weihnachten?
    Es ist ein Fest der Freude, Freude darüber, dass Jesus geboren ist der Erlöser der Welt. Und wie wir es der Lukasgeschichte 2,1-20 nachlesen können war das nicht mit Krach und Specktakel verbunden. Damals war es eine harte Zeit. Josef und Maria waren so arm, dass sie die weite Strecke zu Fuss gingen nur ein Esel war bei ihnen für Maria da sie hochschwanger war mit Jesus. Und sie hatten keine Herberge zum Ausruhen gefunden und ein Wirt überliess ihnen einen Stall wo Maria dann Jesus zur Welt brachte. Es geschah in der Stille, es war Heiligkeit und Frieden im Stall. Wo steht das im Bezug auf die heutige Zeit? Gönnen wir uns die Stille, nehmen wir uns Zeit die Freude in uns zu spüren über das was damals geschehen ist. Aus Freude über dieses Ereignis beschenken wir Menschen die uns am Herzen liegen. Wie sieht die Wirklichkeit aus?

    Weihnachten ist die Zeit wo Menschen zusammen kommen die sich vielleicht lange nicht gesehen haben und dann werden Streitigkeiten ausgetragen, wieviel schlimme Dinge geschehen gerade zu dieser Zeit. Wieviel Menschen sind allein, haben keinen Freund, keine Bleibe? Man könnt hier noch vieles aufzählen, wie begehst du Weihnachten? Machst du dein Haus auf für die alte Nachbarin, die das wer weiss wievielte Weihnachten alleine ist? Verschwendest du einen Gedanken an die, die kein Dach über dem Kopf haben? Hast du Dankbarkeit im Herzen, dass es dir so gut geht? Oder ist bei dir Friede Freude Eierkuchen und dudelst ein Weihnachtslied nach dem anderen ab, ohne nach dem Sinn des Festes zu fragen und freust dich, dass du endlich wieder ein paar zusätzliche freie Tage hast?

    Ich wünsche dir Frieden, ein geöffnetes Herz und Erkenntnis über die Bedeutung der Geburt Jesu.


 

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