Jesus Christus wurde in ärmlichsten Verhältnissen geboren, aber die Luft war vom Lob der himmlischen Heerscharen erfüllt.

Als Wiege diente eine Futterkrippe in einem Stall, aber ein Stern am Himmel zog vornehme Besucher aus fernen Landen an, die ihm huldigten.

Seine Geburt widersprach dem Gesetz des Lebens, sein Tod widersprach dem Gesetz des Todes. Kein Wunder ist so unerklärlich wie sein Leben und sein Lehren.

Er besaß keine Kornfelder und keinen Fischhandel, aber er konnte fünftausend Menschen sättigen und noch Brot und Fisch übrig haben.

Er ging nicht auf weichen Teppichen, aber er wandelte auf dem Wasser, und es trug ihn.

Seine Kreuzigung war das größte aller Verbrechen, aber Gott hatte angeordnet, dass unsere Erlösung mit nichts Geringerem als seinem Tod erkauft werden musste.

Als er starb, trauerten nur ein paar Menschen, aber ein schwarzer Schleier verhüllte die Sonne.

Menschen zitterten nicht wegen ihrer Sünde, aber die Erde erbebte unter der Last.

Die ganze Natur huldigte ihm, aber die Menschen verwarfen ihn.

Niemals kam er mit der Sünde in Berührung. Die Verwesung konnte seinem Leib nichts anhaben. Der Erdboden, der sich unter seinem Blut rot gefärbt hatte, durfte seinen Leib nicht aufnehmen.

Drei Jahre lang predigte er das Evangelium.

Er schrieb kein Buch, baute keine Kirche, hatte kein Geld zur Förderung seiner Arbeit. Aber nach 2000 Jahren ist er immer noch die große Zentralfigur der Weltgeschichte, das immer wiederkehrende Thema aller Verkündigung, der Angelpunkt, um den sich die Weltgeschichte dreht, der einzige, der neue, wiedergeborene Menschen schaffen kann.

War es nur der Sohn Marias, der vor 2000 Jahren am Horizont der Welt erschien? War es nur menschliches Blut, das auf Golgatha für die Erlösung sündiger Menschen vergossen wurde und das durch alle Jahrhunderte hindurch Wunder in Menschen und Völkern gewirkt hat?

Was könnte ein denkender Mensch anders tun, als ihn als seinen Herrn anzuerkennen.

von unbekannt