Hallo Gobitodic,

was mir bei Deinen Texten auffällt ist, dass Deine Gottesfurcht Deine Gottesliebe bei weitem dominiert.
Es gab mal eine Zeit, da waren Beziehungen noch reine Zweckgemeinschaften.
In Zweckgemeinschaften spielt es letztlich nicht so eine große Rolle, ob man sich mag oder nicht.
Man muss sich einfach zusammenraufen um des Überlebens Willen.

Heute kann man sehr wohl ohne Partner durchkommen.
Frau braucht nicht einen Mann, der sie vor anderen Männern beschützt.
Mann braucht nicht eine Frau, die auf die Kinder aufpasst, während er auf der Jagt ist.

Heute haben wir andere Zeiten.
In der Partnerschaft spielt eine wesentliche Rolle,
ob man sich versteht, den gegenseitigen Wünschen (jeglicher Hinsicht) entspricht.


Man lernt sich kennen (man wird sich nicht mehr versprochen).
Man findet heraus, ob man wirklich zusammen passt.
Und man orientiert sich vielfach neu um.

Sex vor der Ehe = Sünde.
Das müssen schon beide Partner so sehen und einhalten.
Es ist eine fundamentale Denkweise welche, solange sie nur ein Partner trägt,
die Beziehung kaum standhalten wird.

Du stehst nun vor der Entscheidung, ist Dir Dein Glauben wichtiger,
oder Dein Partner.

Vor allem sollte man sich doch mal überlegen,
ob Gott für den Wandel der Zeiten denn kein Verständnis hat.
Ob Gott denn lieber fundamentale aber unglückliche Menschen wünscht,
oder aber Menschen, die ihre Liebe leben und dabei darauf achten, dass die dem anderen nicht unnötig weh tun.