Vers 16
"Doch ihre Augen waren gehalten, so dass sie ihn nicht erkannten."
weist eher auf:
"Und es geschah, während sie miteinander redeten und sich besprachen," (Vers 15) und damit auf ihr diskutieren und disputieren. Sie haben sich mit ihrem "theologischen Disput" die Augen verstellt.
Wie geht es weiter?
"Und es geschah, als er sich mit ihnen zu Tisch gesetzt hatte, dass er das Brot nahm, den Lobpreis sprach, es brach und ihnen gab.
31 Da wurden ihnen die Augen aufgetan, und sie erkannten ihn. Und schon war er nicht mehr zu sehen."
Als sie gemeinsam etwas taten (essen = etwas in sich hereinnehmen) und Gott lobten, wurden ihnen die Augen aufgetan - diesmal gewiss von Gott, denn das schaffen Menschen gewöhnlich nicht alleine.

Für mich ist dieser Text ein Hinweis darauf, dass wir uns von unserer rein intellektuellen Verarbeitung lösen sollen (dazu gehört auch die Bibel rauf und runter lesen) unseren Denkschablonen und den Reden unserer Mitmenschen, sondern Gott in uns "hereinlassen" wie wir es mit dem Brot tun und dabei IHM danken und IHN loben. Dann werden uns gewiss die Augen "aufgetan".

und das wünsche ich dir, wie schon geschrieben.

Friede dir und deinem Herzen.