Jeder hat also seine eigene. Es gibt keine allgemeingültige.
Wieder ein Wiederspruch zur Bibel.Man kann keine gültige Aussage über dieses „Urknallgeschehen“ im Innersten der Seele treffen. Man kann trotz dieser Offenbarung nicht sagen: Gott ist hier, oder er ist da, oder ist so oder er ist so...
"Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat (ihn) kundgemacht." (Joh. 1:18)
Es gibt in der negativen Theologie also keine feste Zusage von Gott, nach der man Gott näher kommen kann. Keine Verheißungen.In der negativen Theologie gibt es also durchaus "Gottesoffenbarungen" und die haben dann auch existentiellste Auswirkungen auf den Gläubigen, sind aber eben kein festes Wissen über Gott.
Gott bleibt unerkannt, und soll auch unerkannt bleiben.Gott so wie er Gott ist, bleibt auch dort letztlich unerkannt, selbst wenn man staunend und anbetend der Gottesgeburt im Seelengrund gewahr werden durfte.
Kurz gesagt: den Glauben Abrahams kennt die negative Theologie nicht.




Zitieren


Lesezeichen