Zur Lehre des „Paulus“ in Epheserbrier:
Eph 2,2 in denen ihr einst wandeltet gemäß dem Zeitlauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten der Macht/Gewalt der Luft, des Geistes, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt.
Hier lehrt der Schreiber eine 2-Götterlehre. Da ist auf der einen Seite Gott als solches, und hier dann der Fürst der, „archon“ der Herrscher und Regent dieser Welt (mit seinen untergebenen „Engeln“).
Diese Lehre kommt natürlich nicht aus dem „AT“, noch aus dem jüdischen Gottesverständnis, sondern aus der Gnosis, der dualistischen sich widerstreitenden Vorstellung der Schöpfung.
Nun, der Schreiber mag das für sich so betrachten, aber es wird sich nicht so verhalten.
Es gibt nur EINEN Gott, und dieser ist immer noch Herrscher und Eigentümer dieser Welt. Dies ist durch manches Schriftwort aus der Tenach (AT) belegt. Da hat niemand anders eine Macht über Himmel und Erde, als allein der Ewige.
Es ist nur der Mensch selber, der sich nicht diesem einen und einzigen Gott hingeben will, eine Rechtfertigung sucht für das Böse, statt sich selbst zu erkennen, wie er ist. Dieser Weg war dem Menschen schon immer offen, und dazu gebrauchte es keinem Mysterium Christi, welches Dinge zu erklären versucht, die wirklich aus Legenden und Heidentum kommen.
Und dass natürlich die Unverständigen dann von diesem Fürsten regiert werden sollten, ist ein etwas alter Trick, fade Rhetorik, um Zuhörer gefügiger zu machen.
Alles Hinweise, dass in solchen Schriften nicht mehr viel "UR" drin ist.
Alef



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