Zitat Zitat von Alef Beitrag anzeigen
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Nirgends habe ich geschrieben, dass der barmherzige Gott einfach so was durchgehen lässt… Ich hatte geschrieben, dass Gott vergibt, ganz ohne dazutun von Opfern, von wem sie auch kommen.
So möchte ich dies noch ergänzen, dass es sicher der Umkehr und der Hinwendung bedarf, und das solltest du ja wissen Zeuge, dass ich da so meine.



Und weiter ist der Gedanke wohl wirklich „heidnisch“, dass Gott nur mit Opfer besänftigt werden kann, auf dass er Vergebungsbereit sei.

Aber ich verzichte da mal auf das Bibelversklauben….
Alef

Darf ich das übernehmen? Also zumindest sinngemäss? Jesus jagde ja wohl bewusst die Opfertierverkäufer zum Tempel hinaus. Ebenso ermahnte er die Gesetzeslehrer: Gehet hin und lernt was da heisst: An Opfern habe ich keinen Wohlgefallen, sondern an Liebe und Barmherzigkeit (Jesus zitierte da wohl Hosea 6,6 aus dem AT, weil dies seiner Ueberzeugung entspricht)

Gott vergibt jedem reuigen Sünder, nimmt ihn liebevoll in die Arme, gewährt ihm einen Neuanfang in seinem Haus.Das lehrt Jesus im Gleichnis vom Verlorenen Sohn. Und in der Bibel steht auch: Im Himmel herrscht grosse Freude über einen jeden Sünder der Busse tut.

Der Vater im Himmel ist vollkommen barmherzig. Auch wir sollen gemäss Jesus so werden. Gott interessiert unser Verhalten, und aufgrund von diesem werden wir ja mal in Schafe oder Böcke eingeteilt. Wer den Willen Gottes im Himmel tut, ist es der gemäss Jesus in den Himmel kommt. Das sind Einlasskriterien Jesus, die wohl anders lauten als jene von solchen, die glauben mit einem Bekehrungsgelübde die Eintrittskarte in den Himmel so oder so auf sicher zu haben.

Das Evangelium Jesus Christus bezog sich sowieso auf das Nahen Gottes Reiches, so sein Wille auf Erden wie im Himmel geschieht. Also Theorie sich in Praxis wandelt bezüglich gottgefälligem Handeln.